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Sonntag, Februar 27, 2005

 
Umwelt:

"Treibhausgas" aus dem Wasserkraftwerk

Das vom Verlag DVA betriebene Online-Magazin Wissenschaft.de wies am 24.Februar auf eine auf den ersten Blick überraschende Tatsache hin:


Strom aus Wasserkraft ist weitaus weniger umweltschonend als vielfach angenommen: In warmen Ländern setzen Stauseen sogar deutlich mehr schädliche Treibhausgase frei als bei der Gewinnung der gleichen Energiemenge aus fossilen Energieträgern entstehen würden. Das berichtet das britische Wissenschaftsmagazin New Scientist (26. Februar, S. 8).


Gemäß Wissenschaft.de wird das Ausmaß der Umweltbelastung durch Wasserkraft von Experten mittlerweile so hoch geschätzt, dass es politische Auswirkungen haben wird: Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaveränderungen (IPCC) will bei den kommenden Klimadiskussionen um nationale Treibhausgasemissionen auch die durch künstlich aufgestautes Wasser hervorgerufenen Emissionen berücksichtigen.

Der ganze Artikel:
Das schmutzige Geheimnis der Wasserkraft

von Martin 11:34 | Einzelansicht & Kommentare (3)


Kommentare:

Mich würde mal interessieren, wie die Werte in kalten Ländern aussehen. Offenbar ist es sinnvoll, je nach Klimazone diejenigen Energien zu nutzen, die dort sowieso Vorrang haben, also in warmen Gegenden die Sonnenenergie...


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In gemäßigten und kalten Klimaten soll die Methan-Produktion nicht so gravierend sein - vor allem nicht bei "unseren" Talsperren im Gebirge (kühles Klima, sehr nährstoffarmes Wasser). Methan entsteht durch Fäulnisprozesse, besonders starkt natürlich in eutrophierten,"umgekippten" Gewässer. Eine Teillösung wäre es z. B. die Stauseen am "Umkippen" zu hindern.
Ein zusaätzliches Problem bei Wasserkraftwerken gegenüber natürlichen Seen und auch den im Zusammenhang mit Methan viel diskutierten überfluteten Reisfeldern sind die Turbinen, die das im Wasser gelöste Methan freisetzen.

Wieder mal ein Beispiel für die alte Erfahrung: Patentlösungen gibt es leider nicht. :(


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