Beiträge zum Stichwort ‘ Zeitgeschichte ’

Angst – der Treibstoff für die „neue Prüderie“

20. November 2018 | Von | Kategorie: Gjallarhorn Weblog

Die „neue Prüderie“, auch „Neoprüderie“ genannt, ist ein rätselhaftes Phänomen der letzte 30 Jahre. Das Schamgefühl hat offensichtlich nicht zugenommen, der Körperkult einschließlich Selbstoptimierung und Körpermodifikationen boomt mehr denn je, und mit sexuellen Themen wird offener umgegangen als sogar in Zeiten der „Sexwelle“ und der scheinbar unverklemmten „Swinging Seventies“. Trotzdem gibt es sie, die wachsende […]



Irak-Krieg 2003: Bush-Regierung war überzeugt vom Krieg

10. Januar 2015 | Von | Kategorie: Wissenschaft

Zum Irak-Krieg gibt es zwei große Verschwörungstheorien: Rohstoffe waren ausschlaggebend für die Entscheidung, der Krieg von langer Hand geplant. Beides entspricht nachweislich nicht den Fakten, wie der Politikwissenschaftler Franz Eder in seiner Habilitationsschrift nun zeigt: Die Bush-Regierung war überzeugt, dass vom Irak reale Gefahr ausgeht. Bis heute über 30.000 getötete irakische Soldaten, 4.800 tote Militärangehörige […]



Braune Flecken im Biogarten

15. Oktober 2009 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Es gab eine Zeit, vor etwa 30 Jahren, da hatte die „Öko-Szene“ ziemlich ausgeprägte braune Ränder. Dennoch war weder sie, noch waren es die frühen „GRÜNEN“, rechtsextrem unterwandert. Das mediale Geraune über angeblich kackbraunen Kameraden bei den Piraten erinnert mich an Baldur Springmann, der die Grünen mitgegründet hat. Piraten und Nazis: Burks‘ Blog. Springmanns Drall […]



Die Bahn und die Erinnerungs(un)kultur

1. Mai 2009 | Von | Kategorie: Gjallarhorn Weblog

Solange es den Zug der Erinnerung gibt, so lange gibt es auch den kleinkariert-schikanösen Umgang der Deutschen Bahn AG mit dieser viel gelobten und politisch angesehenen Initiative. Der Zug der Erinnerung ist eine „rollende Ausstellung“, die an die Deportation von mehreren hunderttausend Kindern aus Deutschland und dem übrigen Europa mit der damaligen Reichsbahn in die […]



Hörnerhelme und Rauschebärte: Film „Hermannschlacht“ von 1924

10. März 2009 | Von | Kategorie: Medien

1922 war er als nationales Propagandastück geplant, als er 1924 in die Kinos kam, war er ein erfolgreicher Monumentalfilm, heute wirkt er unfreiwillig komisch: Der Stummfilm „Die Hermannschlacht“.



Wie antisemitisch ist Ásatrú?

8. September 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Heiden, vor allem solche, die es „mit den Germanen haben“, werden oft mit dem Vorwurf konfrontiert, sie seien Antisemiten. Wenn auch der Vorwurf meistens auf einer Reihe weit verbreiteter Klischees zurückzuführen ist und nicht zutrifft, bleibt die unerfreuliche Tatsache, dass es antisemitische Asutrúar („Odinisten“) gibt.

Kann es sein, dass schon die „alten Germanen“ und die „Wikinger“ fremden Kulturen im Allgemeinen und Juden im Besonderen feindlich gegenüber standen? Gab es tatsächlich einen „germanischen Stammesnationalismus“, eine originär germanische Xenophobie und eine „alte Judenfeindschaft“?
Sollte das nicht der Fall gewesen sein, stellt sich damit die Frage, wie denn der Antisemitismus in den germanischen Neopaganismus hineingeraten ist.