Beiträge zum Stichwort ‘ Verbot ’

Symbolverbote – eine mögliche Erklärung

28. März 2010 | Von | Kategorie: Gjallarhorn Weblog

Schon lange bevor ich für meinen Artikel über Verbotene und suspekte heidnische Symbole recherchierte, fiel mir auf, wie sehr die deutsche Rechtsprechung zum § 86 a StGB (Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und auch die Verbotspraxis von Behörden und Institutionen einschließlich der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) und der Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) gegenüber […]



Bundesgerichtshof verbietet Keltenkreuz

15. November 2008 | Von | Kategorie: Gjallarhorn Weblog, Ætt Feature

Bisher war das Keltenkreuz nur im Zusammenhang mit der verbotenen verfassungsfeindlichen “Volkssozialistischen Bewegung Deutschlands/Partei der Arbeit” (VSBD/PdA) verboten.

Der Bundesgerichtshof hat am 14. November 2008 einen Beschluss vom 01. Oktober 2008 veröffentlicht, nach das Keltenkreuz den Straftatbestand des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (§ 86 a StGB) erfüllt, wenn das Symbol isoliert, d. h. ohne konkreten Hinweis auf die verbotene Organisation öffentlich verwendet wird. […]



2. Warner, Mahner, Misanthropen

15. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Die „heimliche Religion“ mit ihrer Ideologie der sich rächenden Natur sollte nicht mit der Gaia-Hypothese, der zufolge das Leben auf der Erde einen sich selbst regulierenden Gesamtorganismus bildet, oder mit der mystischen Vorstellung von einem Gesamtbewusstsein der Erde verwechselt werden: In beiden Fällen sind wir Menschen natürlicher Bestandteil des Organismus „Erde“ und stehen ihr nicht […]



Wie antisemitisch ist Ásatrú?

8. September 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Heiden, vor allem solche, die es „mit den Germanen haben“, werden oft mit dem Vorwurf konfrontiert, sie seien Antisemiten. Wenn auch der Vorwurf meistens auf einer Reihe weit verbreiteter Klischees zurückzuführen ist und nicht zutrifft, bleibt die unerfreuliche Tatsache, dass es antisemitische Asutrúar („Odinisten“) gibt.

Kann es sein, dass schon die „alten Germanen“ und die „Wikinger“ fremden Kulturen im Allgemeinen und Juden im Besonderen feindlich gegenüber standen? Gab es tatsächlich einen „germanischen Stammesnationalismus“, eine originär germanische Xenophobie und eine „alte Judenfeindschaft“?
Sollte das nicht der Fall gewesen sein, stellt sich damit die Frage, wie denn der Antisemitismus in den germanischen Neopaganismus hineingeraten ist.



Verbotene und suspekte heidnische Symbole – Teil 1: Verbotene Symbole

16. August 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Der Legende nach wurde alles was König Midas berührte zu Gold. Leider keine Legende ist der Fluch des „Braunen König Midas”. Was die Nazis und ihre allzu zahlreichen (un-)geistigen Erben anrührten, wurde zu ekelhafter brauner Scheiße, die kein aufrechter Demokrat aufgreifen – und schon gar nicht in den Mund nehmen – wird.

Allerdings ist unter den Gegnern der Nazis und ihrer gefährlichen Erben höchst umstritten, was denn nun von Anfang an braune Scheiße war, was durch die Berührung der Nazis unrettbar zu brauner Scheiße geworden ist, und was vielleicht nur beschmutzt wurde, aber durch Reinigung wieder gut, harmlos und nützlich werden kann. […]



Verbotene und suspekte heidnische Symbole – Teil 2: Suspekte Symbole

15. August 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Ging es im Teil 1 um solche Symbole, die ohne Wenn und Aber strafbar nach § 86 StgB sind, die man also auch dann nicht in der Öffentlichkeit etwa als Schmuckstück zeigen darf, wenn man ein noch so entschiedener Antifaschist ist, so soll es hier um andere Kategorien der vom Fluch des Braunen König Midas befallenen Symbole gehen.

Es heißt manchmal von diesen jenen Symbol, es sei verboten. Wirklich verboten sind allerdings nur jene Symbole, die Kennzeichen verbotener verfassungsfeindlicher Organisationen sind. […]



Verbotene Symbole – Exkurs: „Null Toleranz“

14. August 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Schon seit langem ist Soziologen, aber auch erfahrenen Polizisten und Sozialarbeitern, bekannt, dass geringe informellen Sozialkontrolle zu einer sozialen Desorganisation führt, durch die kriminelles Verhalten begünstigt und verfestigt wird. Darauf bauten James Wilson und George Kelling ihre Theorie des „broken window“ auf: Durch städtebaulichen Verfall in „schlechten Gegenden“ wird die ohnehin schlecht entwickelte Sozialkontrolle weiter geschwächt, was wiederum als Anziehungspunkt für Kriminalität wirkt. […]