Beiträge zum Stichwort ‘ rechts ’

2. Warner, Mahner, Misanthropen

15. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Die „heimliche Religion“ mit ihrer Ideologie der sich rächenden Natur sollte nicht mit der Gaia-Hypothese, der zufolge das Leben auf der Erde einen sich selbst regulierenden Gesamtorganismus bildet, oder mit der mystischen Vorstellung von einem Gesamtbewusstsein der Erde verwechselt werden: In beiden Fällen sind wir Menschen natürlicher Bestandteil des Organismus „Erde“ und stehen ihr nicht […]



3. Diktatur in Grün

15. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Im Gegensatz zu „Warnern“, die ehrlich sind, aber mitunter irren, zu aus psychologisch-taktischen Gründen übertreibenden „Mahnern“ und selbst zu „Öko-Schockern“ vom Schlage Paul Ehrlichs, die es mit ihren drastischen Szenarien immerhin gut meinen, ist die Warnung vor der Öko-Katastrophe für politischen Extremisten ein Mittel zum ideologischen Zweck – selbst für jene, denen es mit der […]



Gut gemeinte Geschichtsmanipulation

8. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Vieles an den Runen ist heute noch rätselhaft. Rätselhaft und „dank“ völkischer Germanentümler, mehr oder weniger ariosophischer Runenesoteriker und der reichlichen Runenverwendung durch alte und neue Nazis „ideologisch belastet“. Das färbt auch auf Sachbuchautoren und Journalisten ab, die sich dieses Themas annehmen. Ein modernes Runenrätsel liegt darin, dass die Runenforschung anscheinend einerseits belegt, dass kaum […]



Müssen wir dran glauben? Teil II

7. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Kultur & Weltbild

Beispiel In der langjährig gewachsenen, aber kleinen germanischen Gruppierung, der ich angehöre – der Nornirs Ætt – verabschiedeten wir uns vor einiger Zeit von der früheren Gewohnheit, unsere „Gydhias“ und „Goði“ (Goden:-) ) genannten FunktionsträgerInnen irgendwem mit Wortgetümen wie „Priester“ zu übersetzen: Es stimmte einfach zuwenig. Nach Zeiten händeringenden Erklärungs-Lavierens stellten wir endlich fest: Es […]



Das Jul-Problem – Wie „heidnisch“ ist Weihnachten?

25. September 2008 | Von | Kategorie: Das Odins Auge Projekt, Odins Auge Artikel

Weihnachten ist in Deutschland auch ein politisches Problem – zumindest für Heiden, denn Jul ist ein „NS-belasteter“ Begriff.
Allerdings sind auch „ganz normale“ deutsche Weihnachtsbräuche nicht so „politisch korrekt“, wie es scheint.
Weihnachten ist keineswegs so durch und durch christlich, wie es oft heißt. Seine Wurzeln sind zumindest teilweise heidnischen Ursprungs. Allerdings gab es in der frühen Geschichte des Weihnachtsfestes noch keine germanischen Einflüsse!



Das Jul-Problem – Braune Weihnachten

25. September 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Die NS-Weihnacht lehnte sich sowohl an die “traditionelle deutsche Weihnacht” als auch an nationalromantisch-(pseudo-)heidnische Vorstellungen an. Elemente der nationalsozialistische Weihnachtsideologie haben sich bis heute erhalten – auch in scheinbar unverdächtiger Weihnachtsliteratur.



Vorurteile gegenüber Juden und Moslems nehmen zu

23. September 2008 | Von | Kategorie: Das Odins Auge Projekt, Gjallarhorn Weblog

Auch wenn letztes Wochenende in Köln ein breites Bündnis gegen Rattenfänger mit anti-islamischen Parolen aufstand: Fast die Hälfte der Deutschen hegt anti-islamische Vorurteile. Auch die weit verbreitete Ansicht, „Islamophobie“ sei anstelle des Antisemitismus getreten, ist offensichtlich falsch: der Anteil der Deutschen mit antijüdischen Vorurteilen stieg in der letzten vier Jahren von 20 auf 25 %. […]



Wie antisemitisch ist Ásatrú?

8. September 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Heiden, vor allem solche, die es „mit den Germanen haben“, werden oft mit dem Vorwurf konfrontiert, sie seien Antisemiten. Wenn auch der Vorwurf meistens auf einer Reihe weit verbreiteter Klischees zurückzuführen ist und nicht zutrifft, bleibt die unerfreuliche Tatsache, dass es antisemitische Asutrúar („Odinisten“) gibt.

Kann es sein, dass schon die „alten Germanen“ und die „Wikinger“ fremden Kulturen im Allgemeinen und Juden im Besonderen feindlich gegenüber standen? Gab es tatsächlich einen „germanischen Stammesnationalismus“, eine originär germanische Xenophobie und eine „alte Judenfeindschaft“?
Sollte das nicht der Fall gewesen sein, stellt sich damit die Frage, wie denn der Antisemitismus in den germanischen Neopaganismus hineingeraten ist.