Beiträge zum Stichwort ‘ Mythen ’

Odin, Thor und Loki – nicht nur für Einsteiger: Neil Gaiman – Norse Mythology (Nordische Mythen und Sagen)

12. Juni 2017 | Von | Kategorie: Bibliothek und Medien, Germanisches und Kulturelles, Medien

Originalausgabe: Neil Gaiman: Norse Mythology, Norton & Company, London – New York, 2017 Deutsche Ausgabe: Neil Gaiman: Nordische Mythen und Sagen, Übersetzt von André Mumot, Eichborn, Köln 2017 An Nacherzählungen der in der „Edda“ Snorri Sturlusons und der „Lieder-Edda“ enthaltenen altisländischen Mythen besteht kein Mangel. Neil Gaiman erhebt daher auch keinen Anspruch darauf, ein besonders […]



Fremde alte Welten – Teil 1: Griechenland, antik

18. Mai 2012 | Von | Kategorie: Kultur & Weltbild

Ein Gespräch in einem griechischen Restaurant Es ist schon über 10 Jahre her, da sprach Klaus N. Frick, Chefredakteur der Science-Fiction-Romanserie Perry Rhodan (und irgendwie immer noch ein Punk) eine wichtige, desillusionierende und gern verdrängte Tatsache über die Science Fiction und ihre Leser aus. Mit der oft behaupteten Offenheit der SF-Fans für „seltsame Lebensformen und […]



Tragen „coole Kids“ wirklich keinen Thorshammer?

14. August 2011 | Von | Kategorie: Das Odins Auge Projekt, Gjallarhorn Weblog

Coole Kids tragen keinen Thorshammer behauptet die Marburger „Antifa Gruppe 5“ (ag5). Nun ist die ag5 eine dankenswerterweise sehr aktive Antifa-Gruppe, weshalb ich das nicht achselzuckend unter „Vorurteile und Meckereien“ abheften mochte. (Auch wenn nach meinem nicht repräsentivem Eindruck Teenager ziemlich angenervt sind, wenn jemand sie werbesprechmäßig als „coole Kids“ anspricht.) Sehr richtig stellt ag5 […]



Luisa Francia: Die Göttin im Federkleid. Das weibliche Universum bei Kelten und Germanen

19. August 2010 | Von | Kategorie: Bibliothek und Medien

Wenn eine so altgediente Größe der Hexenbewegung sich mit den Kelten und Germanen befaßt, dann ist das Ergebnis für mich geradezu Pflichtlektüre. Ich nehme nicht viel vorweg, wenn ich sage, daß mich dieses Buch eher enttäuscht hat. Das liegt vor allem an einem: Kritischer Umgang mit Quellen und Exaktheit, wie sie bei diesem Thema eigentlich […]



Vera Zingsem: Freya, Iduna und Thor: Vom Charme der germanischen Göttermythen

27. Juli 2010 | Von | Kategorie: Bibliothek und Medien

Alter Sagen  neue Sicht Auf Missstände hinzuweisen, sie aufzudecken, wo man sie findet, ist wichtig – schafft sie aber nicht ab, sondern lediglich Voraussetzungen dafür. Das gilt auch für Entzerrungen germanischer Geschichte und den Sonderfall der ja besonders arg besudelten germanischen Mythologie. Es reicht nicht, da nur den Dreck abzuwischen – mal abgesehen davon, dass […]



Sigrid Früh: Herrin der Rauhnächte – Märchen, Brauchtum, Aberglaube

29. Oktober 2009 | Von | Kategorie: Sach- und Fachbücher

„Die Rauhnächte, oder Zwölften, wie die Zeit von Weihnachten bis zum Dreikönigstag am 6. Januar auch genannt wird, ist eine Zeit der Geister und Seelen. Vielfältiges Brauchtum, Orakel, Magie und Aberglaube rankt sich um diese Tage und Nächte.
Durch die Lüfte braust die Wilde Jagd, geführt vom Wilden Jäger, dem Wode und dringt in die Häuser, wenn Türen und Fenster nicht gut verschlossen sind. Versunkene Schlösser und Schätze steigen empor, Zwerge kommen zu Besuch und müssen bewirtet werden. Fremden Tieren ist in dieser Zeit nicht zu trauen, weil die Hexen oft ihre Gestalt annehmen.
Die Zeit der Sonnwende, des Wechsels, hat die Menschheit schon immer beeindruckt und beschäftigt. Schon in vorchristlicher Zeit wurde die Wintersonnwende als Geburt der Sonne gefeiert.
Diese Tatsache nutzten die christlichen Missionare für ihr Tun. Sie feierten die Geburt Christi (der historische Jesus von Nazareth kam nicht am 24.12. zur Welt) als die auf die Erde gekommene Sonne. Diese Zeit des Wechsels war und ist eine Zeit des Kampfes des Lichts mit der Finsternis, des Guten mit dem Bösen. Und in Märchen und Sagen ist die Erlösung der verwunschenen Prinzessinnen oder das Ende der langen Suche oft nur in einer dieser besonderen Nächte möglich.“ (S. 7)

Mit dieser Einleitung beginnt Sigrid Früh ihr Buch über Märchen und Sagen, die wichtigsten Bräuche und allerhand Magie zu den zwölf heiligen Nächten, die uns schon aus altnordischen Quellen bekannt sind. So erzählt die Hervarar saga, wie anlässlich der Raunächte ein Gelübde auf den größten Eber der Herde abgelegt wurde.



4. Gibt es schamanische Einflüsse in unserer „abendländischen“ Kultur?

27. August 2009 | Von | Kategorie: Erforscht & Entdeckt

Der Vorwurf, Neoschamanismus sei „kultureller Diebstahl“ an traditionellen Stammeskulturen geht oft einher mit dem, dass jedes Gerede über „Europas schamanische Wurzeln“ Unsinn sei. Tatsächlich sind viele, wenn nicht die meisten, Behauptungen, die man auf vielen Neoschamanen-Websites und in manchen Schamanisimus-Büchern findet, Anlässe äußerst skeptisch zu sein. Dass viele „neue Hexen“ und keltisch oder germanisch orientierte […]



„Der wilde Denker“ – Claude Lévi Strauss zum 100. Geburtstag

28. November 2008 | Von | Kategorie: Wissenschaft

Claude Lévi-Strauss wird heute, am 28. November 2008, 100 Jahre alt. Übrigens in bemerkenswerter geistiger Frische. Eines seiner Bücher trägt den doppelsinnigen Titel – „Das wilde Denken“. Obwohl Lévi-Strauss zeitlebens sehr systematisch und strukturiert vorging, halte ich es für nicht unangemessen, ihn einen „wilden“ (im Sinne von „provokativen“) Denker zu nennen. Es heißt, er hätte […]