Beiträge zum Stichwort ‘ Heidenszene ’

Vor 20 Jahren – oder: Warum es die Nornirs Ætt überhaupt gibt

1. Mai 2015 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

1995 sah die Welt noch anders aus: +++ Das Internet ist nicht nur für die deutsche Bundesregierung, sondern auch für die meisten normalen und vernünftigen Menschen „Neuland”.+ Wer online geht, tut das meistens mit einem Einwahlmodem. + Flachbildschirme gibt es nur als Prototypen, + und die Handys, noch wenige Jahre zuvor backsteingroß und gefühlt bleibarrenschwer, […]



Der neue Tempel – und ein altes Ärgernis

6. Februar 2015 | Von | Kategorie: Das Odins Auge Projekt, Gjallarhorn Weblog

Zuerst die erfreuliche Nachricht: Die Pläne der Ásatrúarfélag, einen Ásatrúarhof, einen “heidnisch-germanischen Tempel” auf dem Öskjuhlíð, einem Hügel in Reykjavík, zu errichten, werden in die Tat umgesetzt. Island: Neuer heidnischer Tempel wird gebaut, und sogar in der deutschsprachigen Presse wird darüber berichtet – z. B. recht gut von der österreichischen Zeitung „Die Presse”: Ein neuer […]



Macht euch nicht zu „Toleranztrotteln“!

21. April 2012 | Von | Kategorie: Gjallarhorn Weblog

Die Ansichten und Weltanschauungen von Nazis nicht zu tolerieren, ist ein Gebot der politischen Hygiene. Auf Nazi-Foren gibt es den stehenden Begriff “Toleranztrottel” – aus Sicht der “kackbraunen Kameraden” sind Leute, die finden, dass Menschen, die Nazis nicht tolerieren, auch nicht besser seinen als Nazis, nur nützliche Idioten. Die diese Nazis, wären sie an der […]



Ein Buch, das eine Lücke füllt – Birgit Neger: Moderne Hexen und Wicca

24. Oktober 2009 | Von | Kategorie: Sach- und Fachbücher

Das Bild der Hexen wird von Populärmythen geprägt. Das gilt nicht nur für die historischen „Hexen“, die in der frühen Neuzeit verfolgt wurden, sondern auch für „moderne“ Hexen.
Das moderne Hexentum und Wicca sind zahlenmäßig relativ kleine Phänomene, vor allem im Vergleich beispielsweise zur großen Zahl buddhistisch inspirierter Esoteriker. Dennoch dringen Ideen der neuen Hexen an ein deutlich breiteres Publikum, das davon manches aufgreift, ohne sich dieser Einflüsse allzu bewusst zu sein. Wicca-Einflüsse finden sich sogar in Fernsehserien wie „Charmed“ und selbst die „Kommerz-Esoterik“ greift, in verzerrter und verflachter Form, auf Gedankengut der mordernen Hexen zurück.

Birgit Neger hat sich den neuen Hexen und Wiccas, was nicht ganz dasselbe ist, Österreichs zugewandt, und ging bei ihrer Untersuchung nach der Methode der „erweiterten teilnehmenden Beobachtung“ vor. Das heißt, sie war nicht nur als Beobachterin dabei, sondern beteiligte sich aktiv an Treffen und Ritualen.



Des „listigen Guidos“ Erben (4) – Ariosophen heute: Unterwandern und Verbünden

27. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

In den 1980er und 1990er Jahren gründete der Armanenorden eine große Zahl Satellitenorganisationen, vor allem in der „Heidenszene“. Viele neuheidnische Organisationen, die oft ebenfalls mit Einweihungsgraden operieren, sind immer noch mit dem Armanenorden organisatorisch verbunden oder anderweitig verfilzt. Eine ideologisch „verfilzte“ Organisation ist beispielsweise die „Artgemeinschaft“, die der als Strafverteidiger von Neonazis bekannt gewordene heutige […]



Goden ohne Boden (Teil 1)

3. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Von „allsherjar“ über „seidr“ bis „yggdrasil“: Was irgendwie germanisch klingt, taugt allemal zum Fleddern – oder als Nebelkerze, um der angestrebten Heiligkeit den rechten Schein zu verleihen. Oder so ähnlich. Wer will schon alles so genau wissen? Die Jünger esoterischer Germanenglauben-Prediger bestimmt nicht. Einiges spricht sogar dafür, dass es mehr Prediger als Gläubige gibt.



Goden ohne Boden (Teil 2)

3. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Tanz der Vampire Die Wanderprediger des Neuheidentums, die Jüngersammler der Kult-Eklektizisten, die paganen Petrusse der Esofischteiche – ob sie nun germanisch tümeln oder keltisch okkulteln, schamanisch trancen oder dies alles zusammenmixen, um letztlich ihren Autoritätsanspruch zu betrommeln: Sie haben Gemeinsamkeiten. Sie fordern Respekt, den sie selber nicht aufbringen. Ihr Feingefühl ist das von Planierraupen, ihre […]