Beiträge zum Stichwort ‘ Geschichte ’

Humangenetik könnte Lücken der Geschichtsschreibung schließen

2. November 2008 | Von | Kategorie: Wissenschaft

Ein altes Problem der Geschichtswissenschaft sind Lücken in der Geschichtsschreibung. Da die Geschichte ist schon immer die Geschichte der Sieger gewesen ist, sind zuverlässige Kenntnisse über einen verleumdeten oder verleugneten Unterlegenen besonders rar. Hier kann unter Umständen die Humangenetik Lücken der Geschichtsschreibung füllen.



Initiationsrituale

1. November 2008 | Von | Kategorie: Hain & Trommel

Initiationsrituale wie die Visionssuche werfen den Menschen ins „kalte Wasser“: um die eigenen Kräfte zu entwickeln. Dieser Weg setzt eine gewisse Bereitschaft voraus, an sich selbst zu arbeiten: negative Grundeinstellungen zu hinterfragen, „Schuld“ für erfahrenes Leid nicht mehr außen zu suchen, sondern sich selbst zu ermächtigen, das eigene Schicksal (kraft der persönlichen, im Grunde wertfreien Erfahrungen) zu gestalten: immer wieder aufs Neue. Neue Erfahrungen wagen!

Dazu kommt eine gewisse Opferbereitschaft: Man sollte bereit sein, „etwas aushalten“ zu wollen, um weiterzukommen. Der Erfolg von Visionssuchen (aber auch anderer Rituale, wie z.B. Schwitzhütten) lässt sich nicht erkaufen. Hier gilt nur die Währung der jeweiligen persönlichen Einsatzbereitschaft – und was man von sich selber gibt, gibt man den Göttern, Kräften oder dem Inneren Selbst (je nach Weltsicht); nicht dem oder der Zeremonienleiterin. […]



„Bestattungstheater“ auf wikigerzeitlichen Beerdigungen

29. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Wissenschaft

Dass die Grabbeigaben aus heidnischen Wikingergräbern Aufschluss über das Weltbild und die Haltung zum Tode der alten Nordleute geben, ist nicht neu. Dennoch sind die Forschungsergebnisse, die Niel Price, Professor für Archäologie an der Universität von Aberdeen, vorstellte, überraschend. Er ließ für eine Studie tausende von Wikingergräbern untersuchen – u. A. mit dem Ergebnis, dass […]



Des „listigen Guidos“ Erben – Die Ariosophie von den Anfängen bis zum Armanenorden

27. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Lange Zeit gehörten sie zu den unterschätzten „religiösen Sondergemeinschaften“ Deutschlands – die Armanen, selbsternannte Hüter und Retter des Heidentums, der germanischen und keltischen Traditionen, der europäischen Kultur und der weißen Rasse. Als ich die erste Fassung dieses Aufsatzes schrieb, war der Armanen-Orden (A. O.) noch ein zentraler Bestandteil der deutschen „Heidenszene“ und galt in der ohnehin nie sonderlich kritischen Esoterik-Szene als „harmlos“. Es ist zwar in den letzten Jahren etwas stiller um diesen „Orden“ geworden, aber er ist nach wie vor aktiv. Und nach wie vor nicht nur für „Neuheiden“ ein Ärgernis.

Nicht zuletzt lohnt es sich, den Armanenorden und seine Vorgeschichte etwas näher anzusehen, da er von allen rechtsextremen (Pseudo-) Heiden die Tradition der Ariosophie am „reinsten“ fortsetzt, einer Tradition, die in der deutschen Geschichte mehr als genug Schaden gestiftet hat. […]



Des „listigen Guidos“ Erben (2): Die Ariosophie – eine Quelle der nationalsozialistischen Ideologie

27. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Eine wichtige Figur in der weiteren Entwicklung der Ariosophie war Jörg Lanz „von Liebenfels“, der Gründer des „Ordo Novi Templi“. Adolf Josef Lanz, auch ein Adliger von eigenen Gnaden, war zunächst Zisterziensermönch. 1899 verließ er den Orden und gründete um 1900 den „Neuen Templer-Orden“ oder „Ordo Novi Templi“. Nach René Freund liest sich die Mitgliederliste […]



Des „listigen Guidos“ Erben (3): Der Armanenorden

27. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Nach 1945 war „völkische Esoterik“ verständlicherweise lange Zeit tabuisiert. Eine wirkliche öffentliche Auseinandersetzung fand dennoch weder in der eifrig verdrängenden BRD noch in der von einem auf rein ökonomisch/politische Erklärungsmodelle verengten staatlichen Antifaschismus geprägten DDR statt. In den 1960er Jahren gründete Adolf Schleipfer die „Guido-von-List-Gesellschaft“ neu. Von Anfang an dabei war seine damalige Frau Sigrun […]



Kanarische Hexenkunst

26. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Erforscht & Entdeckt

Noch nie ist mir in Europa eine derart lebendige Tradition an magischen Riten und Bräuchen begegnet wie auf der Insel Gran Canaria.

Wie in Festlandeuropa, so wurde auch das kanarische Hexentum von vielen Einflüssen geprägt. Einer der ersten ist die magische Welt der Guanchen – der kanarischen Ureinwohner. Sowohl auf Gran Canaria als auch auf Teneriffa herrschte die Vorstellung von einem bösen Gott, der im Inneren der großen Berge der Inseln wohnte – auf Gran Canaria Gavioto genannt. Ihm brachten sie Opfer dar und jede Krankheit wurde als Zorn von Gavioto gedeutet. […]



Der kleine Unterschied

26. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Kultur & Weltbild

Freyja die Schöne und Odin der Schreckliche, der starke Thor und die Schicksal webenden Nornen… Das sind sie doch: die typischen Gestalten aus dem germanischen Götterhimmel? Nicht wahr? Nun jein: als typisch mögen sie gelten. Aber ob wir sie germanisch nennen dürfen – das steht in offener Frage.

Die historischen Kulturen, die wir heute als germanische bezeichnen, waren weitgehend schriftlos. Im Gegensatz zu Römern und Griechen machten sich Germanen nicht die geringste Mühe, ihre möglichen Gedanken späteren Generationen einigermaßen nachvollziehbar mitzuteilen. […]



Wogenrösser und Sonnensteine

24. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Erforscht & Entdeckt

Schiffe und Navigation der Wikinger auf ihren Entdeckungsreisen

Die Entdeckungsreisen der Wikinger werden in ihrer historischen Bedeutung oft unterschätzt.
Zum Teil mag das daran liegen, dass viele der Entdeckungsreisen, wie die nach Svalbard (Spitzbergen) oder ins Weiße Meer heute für „unwichtig“ gehalten werden. Andere Fahrten werden wegen eines auf West- und Mitteuropa konzentrierten Gesichtsbildes übersehen. Etwas anders sieht es mit den Grönland- und Amerikafahrten der Wikinger aus – sie gelten aber als historisch bedeutungslos. Vielleicht, weil die „Nordmänner“ es nicht geschafft hatten, weite Teile Amerikas zu erobern und die Ureinwohner zu unterwerfen oder auszurotten?



Wogenrösser und Sonnensteine – Die Navigation

24. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Erforscht & Entdeckt

Wie fanden sich die nordischen Seefahrer auf dem offenen Meer zurecht? Seekarten im modernen Sinne kannten die Wikinger noch nicht, und von einer Navigationswissenschaft konnte keine Rede sein, ihre navigatorischen Fähigkeiten beruhten ausschließlich auf Erfahrung. Dennoch konnten die Wikinger auf ihren Fahrten über den Nordatlantik durchaus Richtung und Distanz bestimmen. Ihre Erfahrungen gaben die Wikinger-Steuerleute […]