Beiträge zum Stichwort ‘ Art ’

Des „listigen Guidos“ Erben (2): Die Ariosophie – eine Quelle der nationalsozialistischen Ideologie

27. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Eine wichtige Figur in der weiteren Entwicklung der Ariosophie war Jörg Lanz „von Liebenfels“, der Gründer des „Ordo Novi Templi“. Adolf Josef Lanz, auch ein Adliger von eigenen Gnaden, war zunächst Zisterziensermönch. 1899 verließ er den Orden und gründete um 1900 den „Neuen Templer-Orden“ oder „Ordo Novi Templi“. Nach René Freund liest sich die Mitgliederliste […]



Wie antisemitisch ist Ásatrú?

8. September 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Heiden, vor allem solche, die es „mit den Germanen haben“, werden oft mit dem Vorwurf konfrontiert, sie seien Antisemiten. Wenn auch der Vorwurf meistens auf einer Reihe weit verbreiteter Klischees zurückzuführen ist und nicht zutrifft, bleibt die unerfreuliche Tatsache, dass es antisemitische Asutrúar („Odinisten“) gibt.

Kann es sein, dass schon die „alten Germanen“ und die „Wikinger“ fremden Kulturen im Allgemeinen und Juden im Besonderen feindlich gegenüber standen? Gab es tatsächlich einen „germanischen Stammesnationalismus“, eine originär germanische Xenophobie und eine „alte Judenfeindschaft“?
Sollte das nicht der Fall gewesen sein, stellt sich damit die Frage, wie denn der Antisemitismus in den germanischen Neopaganismus hineingeraten ist.



Ariosophie – was ist das und wo kommt sie her?

13. August 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel, Ætt Feature

Die Ariosophie ist eine spirituell verbrämte Ideologie aus dem 19. Jh., die nicht nur den alten Nazis den geistigen Überbau mitlieferte, sondern auch noch in der Gegenwart die Menschheit einteilt in “wertvolle” bis hin zu “weniger wertvollen”, mithin “unwertigen Rassen” – und damit erheblichen sozialen Schaden anrichtet. Während spätestens seit der bedingungslosen Kapitulation Nazideutschlands wenigstens “wissenschaftlicher” Rassenwahn weltweit endgültig diskreditiert sein dürfte, feiert die Ariosophie samt ihren Ablegern speziell in esoterischen und heidnischen Kreisen nach wie vor (oder wieder) giftige Urständ´. […]