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	<title>Kommentare zu: Gute Mitte &#8211; böse Ränder?</title>
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		<title>Von: ryuus Hort&#187; Ich sag es immer wieder.</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/gute-mitte-bose-rander/comment-page-1/#comment-1112</link>
		<dc:creator>ryuus Hort&#187; Ich sag es immer wieder.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 02:06:44 +0000</pubDate>
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		<description>[...] wie netz-gegen-nazis.de &#8211; immer noch in viel zu simplen Mustern. Etwa dem &#8220;Gute Mitte, b&#246;se R&#228;nder&#8220;-Muster. Das greift zu kurz, Leute! Den allt&#228;glichen Rassismus, ich meine: auch den [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] wie netz-gegen-nazis.de &#8211; immer noch in viel zu simplen Mustern. Etwa dem &#8220;Gute Mitte, b&#246;se R&#228;nder&#8220;-Muster. Das greift zu kurz, Leute! Den allt&#228;glichen Rassismus, ich meine: auch den [...]</p>
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		<title>Von: Extremisten, Extremismus und die Totalitarismus-Doktrine - Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/gute-mitte-bose-rander/comment-page-1/#comment-1059</link>
		<dc:creator>Extremisten, Extremismus und die Totalitarismus-Doktrine - Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 15:45:10 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Mitte&#8221; ist alles in Ordnung. (Das dem nicht so ist, thematisierte ich bereits unter Gute Mitte &#8211; böse Ränder, auch in meinem Aufsatz Antimonotheismus &#8211; Schlüssel zum Verständnis des Rechtsextremismus? [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Mitte&#8221; ist alles in Ordnung. (Das dem nicht so ist, thematisierte ich bereits unter Gute Mitte &#8211; böse Ränder, auch in meinem Aufsatz Antimonotheismus &#8211; Schlüssel zum Verständnis des Rechtsextremismus? [...]</p>
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		<title>Von: MartinM</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/gute-mitte-bose-rander/comment-page-1/#comment-723</link>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 20:30:43 +0000</pubDate>
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		<description>@ Jari: &quot;Lasst Ideen sterben, nicht Menschen.&quot; (K. Popper)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Jari: &#8220;Lasst Ideen sterben, nicht Menschen.&#8221; (K. Popper)</p>
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		<title>Von: Jari</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/gute-mitte-bose-rander/comment-page-1/#comment-721</link>
		<dc:creator>Jari</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 14:34:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich war mal bei nem Vortrag zur &quot;alternativen Extremismusforschung&quot;. Der argumentierte dahingehend, dass es auch einen &quot;Extremismus der Mitte&quot; gebe und konstruierte sich sehr komplizierte Definitionsgebilde zusammen. ZB. dass der Neoliberalismus, der Alltagsrassismus und der Konservativismus ja auch &quot;extrem&quot; sind. Und er versuchte das dann spekulativ-empirisch anchzuweisen... . 

Ich dachte mir da die ganze Zeit, dass er nur &#039;Extremismus&#039; durch &#039;Ideologie&#039; ersetzen müsste und das dann mit der Anmerkung versehen, dass Ideologien sowohl mainstream als auch alternativ sein können. Sie können religiös, politisch, kulturell, sexuell und wissen die Götter was noch alles sein...

Klar ist &quot;Ideologie&quot; jetzt nicht die geniale Bezeichnung die der Herr da gern gehabt hätte, aber sein Extremismus-Begriff war noch viel ungenauer.

&quot;Was schlimmer sei? Politik oder Religion? 
Ich habe Menschen gesehen die aus religiöser Überzeugung töteten.
Ich habe Menschen gesehen die aus politischer Überzeugung töteten.
Den Getöteten dürfte das relativ egal sein.
Vielleicht sollten die Menschen ersteinmal aufhören aus Überzeugung zu töten... .&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war mal bei nem Vortrag zur &#8220;alternativen Extremismusforschung&#8221;. Der argumentierte dahingehend, dass es auch einen &#8220;Extremismus der Mitte&#8221; gebe und konstruierte sich sehr komplizierte Definitionsgebilde zusammen. ZB. dass der Neoliberalismus, der Alltagsrassismus und der Konservativismus ja auch &#8220;extrem&#8221; sind. Und er versuchte das dann spekulativ-empirisch anchzuweisen&#8230; . </p>
<p>Ich dachte mir da die ganze Zeit, dass er nur &#8216;Extremismus&#8217; durch &#8216;Ideologie&#8217; ersetzen müsste und das dann mit der Anmerkung versehen, dass Ideologien sowohl mainstream als auch alternativ sein können. Sie können religiös, politisch, kulturell, sexuell und wissen die Götter was noch alles sein&#8230;</p>
<p>Klar ist &#8220;Ideologie&#8221; jetzt nicht die geniale Bezeichnung die der Herr da gern gehabt hätte, aber sein Extremismus-Begriff war noch viel ungenauer.</p>
<p>&#8220;Was schlimmer sei? Politik oder Religion?<br />
Ich habe Menschen gesehen die aus religiöser Überzeugung töteten.<br />
Ich habe Menschen gesehen die aus politischer Überzeugung töteten.<br />
Den Getöteten dürfte das relativ egal sein.<br />
Vielleicht sollten die Menschen ersteinmal aufhören aus Überzeugung zu töten&#8230; .&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Carola</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/gute-mitte-bose-rander/comment-page-1/#comment-719</link>
		<dc:creator>Carola</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 13:07:12 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Martin,

im Bibliotheksartikel??? *grübel* das IST das Alter! Danke für die Änderung!

Die „Mitte“…Der Mitte ist da, wo der linke Daumen rechts ist? Oder der rechte Daumen links?  Oder gar außerhalb von links und rechts, weil „links“ und „rechts“ keine Mitte haben können, es auch keine Überschneidungen gibt? Dass das nicht stimmt, weiß jede/jeder; denn es gibt viele linke Faschisten und ebenso viele ganz Rechte mit ganz sozialistischen Ideen. Ist nun der Sozialist an sich ein Extremist oder nur der  rechte Sozialist, also der Nationalsozialist?  Oder nur der linke Sozialist, auch wenn er nicht rassistisch ist?

WAS ist also die „Mitte“, die die Freude und Frieden für alle bringt? Und was ist „Extrem“?

Die „Mitte“ scheint das Gesunde zu sein, das Friedenserhaltende, der Kompromiss zwischen den – an den äußeren Grenzen  zumindest – Extremen, liegt also zentral zwischen den äußeren Rändern. Nun sind die äußeren Ränder, den Begriff definierend:  DER Rand, also noch „drin“. Einige Extreme, dass sind dann neudeutsch die …isten, wollen einen jedoch über den Rand, aus dem sicheren Kreis hinaus, stoßen. Da „wir“ aber die Mitte für das Zentrum des Gesunden halten, muss gegen die Extremen vorgegangen werden – unter Umständen – und das ist dann paradox – mit EXTREMEN Mitteln. Die Frage bleibt nur: Wer oder was ist extrem? DAS nun wiederum hängt von der Definition der Mitte ab. Und DIE wird nun selten von denen  gebildet/gemacht/definiert, die sie sich  wünschen. Nein, ich gehe soweit, dass die meisten Menschen nicht einmal wissen, welches welche Mitte ist – und ob sie eine gute Mitte ist. Mitten werden in der Tat „kreiert“ und diese Kreationen werden  dann of ungefragt übernommen und somit wird dann auch das Extreme (neu)-gebildet und bewertet. So werden wir alle ge-mainstreamt, more or less; das ist ein äußerst dynamischer Prozess mit vielen Wechselwirkungen

Wie wir dem entgehen können?

Das Internet ist gewiss eine wertvolle Errungenschaft und es macht die Grenzen durchlässiger und Informationen  gehen auf schnellem Wege um die Welt. Internet bietet aber auch viel Zerstreuung…vor allem wird dabei häufig eins oder zwei zer-treut, in alle Winde quasi:  Kognition und Wahnrnehmung. In Parallewelten sind wir Helden und auf Farmville haben wir den grünen Daumen. Twitter, Facebook, wer-kennt-wen…und  jeder keinen –eigentlich….ganz schnell zumindest, wenn diese Beliebigkeit und Schnelligkeit des Umgangs miteinander, die kaum überprüfbare nformationsflut tagtäglich aus allen Kanälen sorgen dafür, dass wir schön ruhig bleiben.

Aber dennoch, ich gebe dir recht: Eine der  Möglichkeiten, der allgemeinen Volksverdummung entgegenzuwirken und zu informieren, ist das Internet………..aber es wäre auch das Gespräch unter- und miteinander, die Diskussion, der Austausch, das Hin- und Zuhören.

Sonst wachen wir morgens auf, und befinden uns in einer „Mitte“, die kaum Platz läßt, auf ihr zu stehen, geschweige denn, sich zu bewegen. Aber noch haben wir ja Kraft, oder ?

Liebe Grüße
Carola</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Martin,</p>
<p>im Bibliotheksartikel??? *grübel* das IST das Alter! Danke für die Änderung!</p>
<p>Die „Mitte“…Der Mitte ist da, wo der linke Daumen rechts ist? Oder der rechte Daumen links?  Oder gar außerhalb von links und rechts, weil „links“ und „rechts“ keine Mitte haben können, es auch keine Überschneidungen gibt? Dass das nicht stimmt, weiß jede/jeder; denn es gibt viele linke Faschisten und ebenso viele ganz Rechte mit ganz sozialistischen Ideen. Ist nun der Sozialist an sich ein Extremist oder nur der  rechte Sozialist, also der Nationalsozialist?  Oder nur der linke Sozialist, auch wenn er nicht rassistisch ist?</p>
<p>WAS ist also die „Mitte“, die die Freude und Frieden für alle bringt? Und was ist „Extrem“?</p>
<p>Die „Mitte“ scheint das Gesunde zu sein, das Friedenserhaltende, der Kompromiss zwischen den – an den äußeren Grenzen  zumindest – Extremen, liegt also zentral zwischen den äußeren Rändern. Nun sind die äußeren Ränder, den Begriff definierend:  DER Rand, also noch „drin“. Einige Extreme, dass sind dann neudeutsch die …isten, wollen einen jedoch über den Rand, aus dem sicheren Kreis hinaus, stoßen. Da „wir“ aber die Mitte für das Zentrum des Gesunden halten, muss gegen die Extremen vorgegangen werden – unter Umständen – und das ist dann paradox – mit EXTREMEN Mitteln. Die Frage bleibt nur: Wer oder was ist extrem? DAS nun wiederum hängt von der Definition der Mitte ab. Und DIE wird nun selten von denen  gebildet/gemacht/definiert, die sie sich  wünschen. Nein, ich gehe soweit, dass die meisten Menschen nicht einmal wissen, welches welche Mitte ist – und ob sie eine gute Mitte ist. Mitten werden in der Tat „kreiert“ und diese Kreationen werden  dann of ungefragt übernommen und somit wird dann auch das Extreme (neu)-gebildet und bewertet. So werden wir alle ge-mainstreamt, more or less; das ist ein äußerst dynamischer Prozess mit vielen Wechselwirkungen</p>
<p>Wie wir dem entgehen können?</p>
<p>Das Internet ist gewiss eine wertvolle Errungenschaft und es macht die Grenzen durchlässiger und Informationen  gehen auf schnellem Wege um die Welt. Internet bietet aber auch viel Zerstreuung…vor allem wird dabei häufig eins oder zwei zer-treut, in alle Winde quasi:  Kognition und Wahnrnehmung. In Parallewelten sind wir Helden und auf Farmville haben wir den grünen Daumen. Twitter, Facebook, wer-kennt-wen…und  jeder keinen –eigentlich….ganz schnell zumindest, wenn diese Beliebigkeit und Schnelligkeit des Umgangs miteinander, die kaum überprüfbare nformationsflut tagtäglich aus allen Kanälen sorgen dafür, dass wir schön ruhig bleiben.</p>
<p>Aber dennoch, ich gebe dir recht: Eine der  Möglichkeiten, der allgemeinen Volksverdummung entgegenzuwirken und zu informieren, ist das Internet………..aber es wäre auch das Gespräch unter- und miteinander, die Diskussion, der Austausch, das Hin- und Zuhören.</p>
<p>Sonst wachen wir morgens auf, und befinden uns in einer „Mitte“, die kaum Platz läßt, auf ihr zu stehen, geschweige denn, sich zu bewegen. Aber noch haben wir ja Kraft, oder ?</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Carola</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: MartinM</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/gute-mitte-bose-rander/comment-page-1/#comment-716</link>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 10:48:47 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Carola,

eines vorweg: ich habe Deinen Kommentar unter &quot;Neue Bibliothek&quot; gelöscht. Du hast ja selbst gemerkt, dass er da falsch war und hier besser aufgehoben ist.

Du beschreibst eine der Ursachen, warum &quot;Extremisten&quot; als böse wahrgenommen werden, mit einem Wort, dass sie genau umreisst: ge-mainstreamt. Was mir daran gefällt, ist die aktive Form: nicht irgendetwas ordnet sich, quasi von selbst, dem Mainstream unter, sondern es gibt jemanden, der dafür sorgt, dass etwas in den Mainstream aufgenommen wird - oder eben ausgegrenzt.  Zur Zeiten des olle Fritz war das der König, der in Fällen der Religionszugehörigkeit mal eben seinen Untertanen Toleranz verordnete. Heute ist das &quot;Gatekeeping&quot;, die Kontrolle, was z. B. in die &quot;Mainstream-Medien&quot; &quot;darf&quot;, etwas komplizierter - aber der Mechanismus ist, denke ich, ähnlich.

Was wir tun können, damit die  Menschen klug und wach genug werden, um zu differenzieren, aber auch schätzen lernen, was sie haben? Aufklären. Selbst publizieren. Gegenöffentlichkeit herstellen. Ein mühsames Geschäft, dass allerdings dank Internet einfacher und vor allem preisgünstiger geworden ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Carola,</p>
<p>eines vorweg: ich habe Deinen Kommentar unter &#8220;Neue Bibliothek&#8221; gelöscht. Du hast ja selbst gemerkt, dass er da falsch war und hier besser aufgehoben ist.</p>
<p>Du beschreibst eine der Ursachen, warum &#8220;Extremisten&#8221; als böse wahrgenommen werden, mit einem Wort, dass sie genau umreisst: ge-mainstreamt. Was mir daran gefällt, ist die aktive Form: nicht irgendetwas ordnet sich, quasi von selbst, dem Mainstream unter, sondern es gibt jemanden, der dafür sorgt, dass etwas in den Mainstream aufgenommen wird &#8211; oder eben ausgegrenzt.  Zur Zeiten des olle Fritz war das der König, der in Fällen der Religionszugehörigkeit mal eben seinen Untertanen Toleranz verordnete. Heute ist das &#8220;Gatekeeping&#8221;, die Kontrolle, was z. B. in die &#8220;Mainstream-Medien&#8221; &#8220;darf&#8221;, etwas komplizierter &#8211; aber der Mechanismus ist, denke ich, ähnlich.</p>
<p>Was wir tun können, damit die  Menschen klug und wach genug werden, um zu differenzieren, aber auch schätzen lernen, was sie haben? Aufklären. Selbst publizieren. Gegenöffentlichkeit herstellen. Ein mühsames Geschäft, dass allerdings dank Internet einfacher und vor allem preisgünstiger geworden ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Carola</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/gute-mitte-bose-rander/comment-page-1/#comment-715</link>
		<dc:creator>Carola</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 10:42:40 +0000</pubDate>
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		<description>Hi
Der Alttagsrassismus, der Stammtisch-Extremismus……..klingt so nach Weiterführung durch Kinderreim: Da wo jede/r mit „mus“(s)……oder klingt es nach „Mus“ = Brei??  Ja, die Ränder werden zumindest unscharf, wenn Begriffe inflationär gebraucht werden. Und bei Gelegenheit (und die findet man, wenn man nur sucht ), kann trefflich unter die Begriffe subsumiert werden, was  gewünscht wird. Und wenn das dann lange genug durch die Medien und die Köpfe geistert, dann haben wir auch knapp außerhalb der ge-mainstreamten Mitte überall Extremisten, die bekämpft werden müssen. Und wir implementieren eine Wahrnehmung in den Köpfen eben dieser „Mitte“, aber auch in den Köpfen aller anderen mit zementierter gegenteiliger Meinung (rechts-links, Heide-Christ), eine nur auf Konfrontation gerichtete Wahrnehmungs- und Handlungshaltung.

Aber Hand auf´s Herz: Haben wir eine solche Geisteshaltung nicht schon längst? Wer kann schon immer und überall so glasklar differenzieren? Ich kenne da eigentlich niemanden.

Wenn ich mich als Verfassungspatriotin oute, dann nur in dem Maße, indem ich das real existierende Grundgesetz sehr schätze. Dazu gehört auch; dass eben jede/r im Rahmen dieser Gesetze nach seiner/ihrer Facon selig werden darf (obwohl der „alte Friedrich“ damit im Grunde schon viel weiter war als wir heute, aber das ist wieder eine andere Geschichte). WENN nun aber Menschen an diesem System kratzen, indem sie es irgendwie zerstören wollen, und zwar, das ist das Perfide, eben mit den Mitteln, die sie vernichten wollen, dann sollten wir Möglichkeiten haben, diesen Einhalt zu gebieten. Im Rahmen des GG gehören dazu  ausdrücklich nicht andere Glaubensrichtungen oder eine Herkunft außerhalb der Grenzen der Bundesrepublik, ganz gewiss aber extreme Ansichten. Die Frage, die sich mir stellt, ist die: WIE gehen wir damit um, WIE benennen wir die Dinge und WIE vermitteln wir sie. Und WAS können wir (alle) tun, damit die Menschen klug und wach genug werden, um  zu differenzieren, aber auch schätzen lernen, was sie haben.  Aber genau da liegt der Hase im Pfeffer, viel eher…………………Meiner Meinung nach.

Liebe Grüße
Carola</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi<br />
Der Alttagsrassismus, der Stammtisch-Extremismus……..klingt so nach Weiterführung durch Kinderreim: Da wo jede/r mit „mus“(s)……oder klingt es nach „Mus“ = Brei??  Ja, die Ränder werden zumindest unscharf, wenn Begriffe inflationär gebraucht werden. Und bei Gelegenheit (und die findet man, wenn man nur sucht ), kann trefflich unter die Begriffe subsumiert werden, was  gewünscht wird. Und wenn das dann lange genug durch die Medien und die Köpfe geistert, dann haben wir auch knapp außerhalb der ge-mainstreamten Mitte überall Extremisten, die bekämpft werden müssen. Und wir implementieren eine Wahrnehmung in den Köpfen eben dieser „Mitte“, aber auch in den Köpfen aller anderen mit zementierter gegenteiliger Meinung (rechts-links, Heide-Christ), eine nur auf Konfrontation gerichtete Wahrnehmungs- und Handlungshaltung.</p>
<p>Aber Hand auf´s Herz: Haben wir eine solche Geisteshaltung nicht schon längst? Wer kann schon immer und überall so glasklar differenzieren? Ich kenne da eigentlich niemanden.</p>
<p>Wenn ich mich als Verfassungspatriotin oute, dann nur in dem Maße, indem ich das real existierende Grundgesetz sehr schätze. Dazu gehört auch; dass eben jede/r im Rahmen dieser Gesetze nach seiner/ihrer Facon selig werden darf (obwohl der „alte Friedrich“ damit im Grunde schon viel weiter war als wir heute, aber das ist wieder eine andere Geschichte). WENN nun aber Menschen an diesem System kratzen, indem sie es irgendwie zerstören wollen, und zwar, das ist das Perfide, eben mit den Mitteln, die sie vernichten wollen, dann sollten wir Möglichkeiten haben, diesen Einhalt zu gebieten. Im Rahmen des GG gehören dazu  ausdrücklich nicht andere Glaubensrichtungen oder eine Herkunft außerhalb der Grenzen der Bundesrepublik, ganz gewiss aber extreme Ansichten. Die Frage, die sich mir stellt, ist die: WIE gehen wir damit um, WIE benennen wir die Dinge und WIE vermitteln wir sie. Und WAS können wir (alle) tun, damit die Menschen klug und wach genug werden, um  zu differenzieren, aber auch schätzen lernen, was sie haben.  Aber genau da liegt der Hase im Pfeffer, viel eher…………………Meiner Meinung nach.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Carola</p>
]]></content:encoded>
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