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	<title>Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</title>
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		<title>Nazis ziehen Anmeldung ihres &#8220;Fest der Völker&#8221; zurück</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 18:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gjallarhorn Weblog]]></category>
		<category><![CDATA["Fest der Völker"]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eine erfreuliche Nachricht aus Poßneck: Marco teilte mit, dass die Nazis die Anmeldung zum FdV zurückgezogen haben!</p>
<blockquote><p>
Heute Vormittag [31. August 2010 MM] teilten die Ordnungsbehörden mit, dass die Anmeldung des so genannten &#8220;Fest der Völker&#8221; 2010 vom Anmelder zurückgezogen wurde! Das Aktionsbündnis hält dennoch an ALLEN geplanten Aktivitäten fest! Das Ausfallen des FdV bedeutete für die NPD einen herben Rückschlag. Seit Jahren dient dieses Fest dem Image und dem Aufbessern der NPD Kassen. Während die einen schon den Sieg feiern, sind viele andere eher skeptisch und atmen erst auf, wenn der 11.September vorüber ist. Denn es gibt mehrere Szenarien, wie uns die Nazis noch immer übel mitspielen könnten. Deshalb bleibt für uns trotz der scheinbar frohen Botschaft zunächst alles beim alten!!! Morgen nach dem nächsten Vorbereitungstreffen kann ich euch vielleicht mehr sagen.</p>
<p>Herzliche Grüße, Marco</p></blockquote>
<p>Eine erfreuliche Nachricht. Aber allenfalls ein Etappensieg.</p>
<p>Ergänzung:<br />
Weitere Informationen auf dem NPD-Watchblog: <a href="http://npd-blog.info/2010/08/31/das-fest-der-volker-findet-nicht-statt/" target="_blank">Das “Fest der Völker” findet nicht statt</a></p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/odins-auge-ariosophieprojekt/gjallarhorn-asatru-weblog/">Gjallarhorn Weblog</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/nazis-ziehen-anmeldung-ihres-fest-der-volker-zuruck/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine erfreuliche Nachricht aus Poßneck: Marco teilte mit, dass die Nazis die Anmeldung zum FdV zurückgezogen haben!</p>
<blockquote><p>
Heute Vormittag [31. August 2010 MM] teilten die Ordnungsbehörden mit, dass die Anmeldung des so genannten &#8220;Fest der Völker&#8221; 2010 vom Anmelder zurückgezogen wurde! Das Aktionsbündnis hält dennoch an ALLEN geplanten Aktivitäten fest! Das Ausfallen des FdV bedeutete für die NPD einen herben Rückschlag. Seit Jahren dient dieses Fest dem Image und dem Aufbessern der NPD Kassen. Während die einen schon den Sieg feiern, sind viele andere eher skeptisch und atmen erst auf, wenn der 11.September vorüber ist. Denn es gibt mehrere Szenarien, wie uns die Nazis noch immer übel mitspielen könnten. Deshalb bleibt für uns trotz der scheinbar frohen Botschaft zunächst alles beim alten!!! Morgen nach dem nächsten Vorbereitungstreffen kann ich euch vielleicht mehr sagen.</p>
<p>Herzliche Grüße, Marco</p></blockquote>
<p>Eine erfreuliche Nachricht. Aber allenfalls ein Etappensieg.</p>
<p>Ergänzung:<br />
Weitere Informationen auf dem NPD-Watchblog: <a href="http://npd-blog.info/2010/08/31/das-fest-der-volker-findet-nicht-statt/" target="_blank">Das “Fest der Völker” findet nicht statt</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Venus &#8211; aus dem Leben einer Göttin</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 17:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibliothek und Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[zeus]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<h2><strong><br />
Spannung statt Schaum – Neues von der Liebe </strong></h2>
<div id="attachment_3299" class="wp-caption alignleft" style="width: 186px"><a href="http://www.nornirsaett.de/wp-content/Venus-Cover.jpg" rel="lightbox[3298]"><img class="size-full wp-image-3299  " src="http://www.nornirsaett.de/wp-content/Venus-Cover.jpg" alt="" width="176" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Venus - aus dem Leben einer Göttin</p></div>
<p><img src="/Users/duke/AppData/Local/Temp/moz-screenshot.png" alt="" />Basierend auf dem reichhaltigen antiken Quellenmaterial, erzählt Andrew Dalby mit &#8220;Venus &#8211; aus dem Leben einer Göttin&#8221; eine umfassende &#8220;Lebensgeschichte&#8221; der Liebesgöttin – über ihre klassischen Grenzen weit hinaus. Zum einen werden mythologische Parallelen und Ursprünge recht ausführlich mitbeschrieben, zum anderen beschränkt sich das Material keineswegs auf mythologische Überlieferungen, sondern verfolgt – obwohl der Schwerpunkt auf der griechischen Antike liegt – den weiteren Weg der Göttin durch die Kulturen bis heute.</p>
<p>Dadurch entsteht ein ebenso flüssig wie enorm unterhaltsam zu lesendes Büchlein, das unweigerlich alle in seinen Bann zieht, die durch das Thema überhaupt ansprechbar sind. Ein besonderer Kunstgriff gelingt dem Autor in der Art und Weise, wie er Widersprüchlichkeiten in den Quellen miteinander in Bezug bringt, zumal er sie  gleichberechtigt behandelt. An manchen Stellen spitzt Dalby die bekannten Geschichten durch wörtliche Reden und situative Ausschmückungen so treffend und humorvoll zu, dass man den Eindruck hat, in der ersten Reihe fußfrei dabei zu sein. Der Stoff verliert jegliche Patina, was ihm zweitens guttut und erstens außerordentlich erfrischend wirkt. Das verbreitete Klischee einer hauptberuflich Liebreizenden, die sich ohne nennenswerten intellektuellen Horizont zwischen Schaum und Muschel räkelt, verfliegt rasch – und macht am Ende gar einer Verneigung des Autors vor dem Prinzip der Liebe Platz, die jenseits von Moral, Unmoral oder &#8220;Frivolität&#8221; als Urgewalt erahnbar wird. Bravo: Damit schafft es Dalby, die Essenz des Themas nahtlos in die Gegenwart zu ziehen – und die Frage, ob man etwas als &#8220;göttlich&#8221; bezeichnen soll oder nur als &#8220;umwerfend&#8221;, wird obsolet.</p>
<p>Die Anekdoten und Begebenheiten sind überaus spannend geschildert. Alle Einzelheiten kommen zur Sprache: wie es überhaupt dazu kommt, dass Aphrodite vor Zypern aus dem Meer steigt, wie sie zu den olympischen Göttern stößt, ihre unbefriedigende Ehe mit Hephaistos, ihr in flagranti aufgedecktes Verhältnis mit – ausgerechnet – Ares, dem Kriegsgott, von dem sie ein (götter-)lebtag nicht lassen kann&#8230; Wie sie dem sterblichen Anchises vorgaukelt, seinesgleichen zu sein, und durch den gemeinsamen Sohn (Aeneas) zur Schutzgöttin Roms wird&#8230; um nur einige Beispiele anzureißen. Besonders kunstvoll beleuchtet wird das Spannungsverhältnis zwischen ihr und ihrem Sohn Eros, das weitreichende Folgen hat – wie zum Beispiel den Trojanischen Krieg. Dabei wird jedoch alles frei und neu erzählt, und recht geschickt miteinander verbunden.</p>
<p>Jedes Detail des Buches ist hervorragend recherchiert. Ein besonderes Lob kann man dem akribisch ausgewerteten Quellenteil ausprechen, der schon für sich ein lesenswertes Vergnügen ist. Andrew Dalby hat dabei – als Linguist und Historiker – wirklich aus dem Vollen geschöpft. Das ganze Büchlein lässt sich nur rundum empfehlen – einschränkungslos. Bestenfalls ließe sich noch bemeckern, dass es nach der letzten Seite endet – und die kommt leider viel zu schnell!</p>
<p>Recht hat er, der Klappentext: <em>&#8220;Diese Biografie der Liebesgöttin hält sich eng an die antiken Quellen, verwebt sie aber mit leichter Hand zu einem mitreißend erzählten Roman, an dessen Ende wir eine uralte Gottheit ebensogut zu kennen glauben, wie sie uns schon immer kannte&#8230;&#8221;</em></p>
<p>Brigh &amp; Duke</p>
<p>Andrew Dalby<br />
&#8220;Venus &#8211; aus dem Leben einer Göttin&#8221;<br />
(engl. Originaltitel: &#8220;The Story of Venus&#8221; / London 2005)<br />
Parthas Literaturverlag 2006 / Berlin<br />
ISBN 978-3-86601-121-2</p>
<p><strong>Der Autor </strong><br />
Andrew Dalby ist Linguist und Historiker, lebt in Frankreich &#8211; und wenn er nicht schreibt, baut er Obst an und braut Cidre.</p>
<p><strong>Weitere Werke auf Deutsch</strong><br />
<em>Bacchus &#8211; aus dem Leben eines Gottes (2005)<br />
Essen und Trinken im alten Rom (2002)<br />
Essen und Trinken im antiken Griechenland (2001)<br />
Küchengeheimnisse der Antike (1996)<br />
</em><br />
P.S.: Der Krähe sei innigst gedankt für dieses gehaltvolle Geburtstagsgeschenk zur richtigen Zeit!<br />
Brigh</p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-germanisches-kulturelles/bibliothek-und-medien/">Bibliothek und Medien</a> by Brigh <a href="http://www.nornirsaett.de/venus-aus-dem-leben-einer-gottin/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<h2><strong><br />
Spannung statt Schaum – Neues von der Liebe </strong></h2>
<div id="attachment_3299" class="wp-caption alignleft" style="width: 186px"><a href="http://www.nornirsaett.de/wp-content/Venus-Cover.jpg" rel="lightbox[3298]"><img class="size-full wp-image-3299  " src="http://www.nornirsaett.de/wp-content/Venus-Cover.jpg" alt="" width="176" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Venus - aus dem Leben einer Göttin</p></div>
<p><img src="/Users/duke/AppData/Local/Temp/moz-screenshot.png" alt="" />Basierend auf dem reichhaltigen antiken Quellenmaterial, erzählt Andrew Dalby mit &#8220;Venus &#8211; aus dem Leben einer Göttin&#8221; eine umfassende &#8220;Lebensgeschichte&#8221; der Liebesgöttin – über ihre klassischen Grenzen weit hinaus. Zum einen werden mythologische Parallelen und Ursprünge recht ausführlich mitbeschrieben, zum anderen beschränkt sich das Material keineswegs auf mythologische Überlieferungen, sondern verfolgt – obwohl der Schwerpunkt auf der griechischen Antike liegt – den weiteren Weg der Göttin durch die Kulturen bis heute.</p>
<p>Dadurch entsteht ein ebenso flüssig wie enorm unterhaltsam zu lesendes Büchlein, das unweigerlich alle in seinen Bann zieht, die durch das Thema überhaupt ansprechbar sind. Ein besonderer Kunstgriff gelingt dem Autor in der Art und Weise, wie er Widersprüchlichkeiten in den Quellen miteinander in Bezug bringt, zumal er sie  gleichberechtigt behandelt. An manchen Stellen spitzt Dalby die bekannten Geschichten durch wörtliche Reden und situative Ausschmückungen so treffend und humorvoll zu, dass man den Eindruck hat, in der ersten Reihe fußfrei dabei zu sein. Der Stoff verliert jegliche Patina, was ihm zweitens guttut und erstens außerordentlich erfrischend wirkt. Das verbreitete Klischee einer hauptberuflich Liebreizenden, die sich ohne nennenswerten intellektuellen Horizont zwischen Schaum und Muschel räkelt, verfliegt rasch – und macht am Ende gar einer Verneigung des Autors vor dem Prinzip der Liebe Platz, die jenseits von Moral, Unmoral oder &#8220;Frivolität&#8221; als Urgewalt erahnbar wird. Bravo: Damit schafft es Dalby, die Essenz des Themas nahtlos in die Gegenwart zu ziehen – und die Frage, ob man etwas als &#8220;göttlich&#8221; bezeichnen soll oder nur als &#8220;umwerfend&#8221;, wird obsolet.</p>
<p>Die Anekdoten und Begebenheiten sind überaus spannend geschildert. Alle Einzelheiten kommen zur Sprache: wie es überhaupt dazu kommt, dass Aphrodite vor Zypern aus dem Meer steigt, wie sie zu den olympischen Göttern stößt, ihre unbefriedigende Ehe mit Hephaistos, ihr in flagranti aufgedecktes Verhältnis mit – ausgerechnet – Ares, dem Kriegsgott, von dem sie ein (götter-)lebtag nicht lassen kann&#8230; Wie sie dem sterblichen Anchises vorgaukelt, seinesgleichen zu sein, und durch den gemeinsamen Sohn (Aeneas) zur Schutzgöttin Roms wird&#8230; um nur einige Beispiele anzureißen. Besonders kunstvoll beleuchtet wird das Spannungsverhältnis zwischen ihr und ihrem Sohn Eros, das weitreichende Folgen hat – wie zum Beispiel den Trojanischen Krieg. Dabei wird jedoch alles frei und neu erzählt, und recht geschickt miteinander verbunden.</p>
<p>Jedes Detail des Buches ist hervorragend recherchiert. Ein besonderes Lob kann man dem akribisch ausgewerteten Quellenteil ausprechen, der schon für sich ein lesenswertes Vergnügen ist. Andrew Dalby hat dabei – als Linguist und Historiker – wirklich aus dem Vollen geschöpft. Das ganze Büchlein lässt sich nur rundum empfehlen – einschränkungslos. Bestenfalls ließe sich noch bemeckern, dass es nach der letzten Seite endet – und die kommt leider viel zu schnell!</p>
<p>Recht hat er, der Klappentext: <em>&#8220;Diese Biografie der Liebesgöttin hält sich eng an die antiken Quellen, verwebt sie aber mit leichter Hand zu einem mitreißend erzählten Roman, an dessen Ende wir eine uralte Gottheit ebensogut zu kennen glauben, wie sie uns schon immer kannte&#8230;&#8221;</em></p>
<p>Brigh &amp; Duke</p>
<p>Andrew Dalby<br />
&#8220;Venus &#8211; aus dem Leben einer Göttin&#8221;<br />
(engl. Originaltitel: &#8220;The Story of Venus&#8221; / London 2005)<br />
Parthas Literaturverlag 2006 / Berlin<br />
ISBN 978-3-86601-121-2</p>
<p><strong>Der Autor </strong><br />
Andrew Dalby ist Linguist und Historiker, lebt in Frankreich &#8211; und wenn er nicht schreibt, baut er Obst an und braut Cidre.</p>
<p><strong>Weitere Werke auf Deutsch</strong><br />
<em>Bacchus &#8211; aus dem Leben eines Gottes (2005)<br />
Essen und Trinken im alten Rom (2002)<br />
Essen und Trinken im antiken Griechenland (2001)<br />
Küchengeheimnisse der Antike (1996)<br />
</em><br />
P.S.: Der Krähe sei innigst gedankt für dieses gehaltvolle Geburtstagsgeschenk zur richtigen Zeit!<br />
Brigh</p>
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		<item>
		<title>Tor im Danewerk entdeckt</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/tor-im-danewerk-entdeckt/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/tor-im-danewerk-entdeckt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 13:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[danewerk]]></category>
		<category><![CDATA[germanen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nahe Schleswig haben ForscherInnen die 1200 Jahre alte Pforte ins Wikingerreich entdeckt &#8211; sie war die einzige Öffnung im Danewerk, dem 30 Kilometer langen Grenzwall der gefürchteten Nordmänner.</p>
<p>Der Beweis erstreckt sich unweit des Nord-Ostsee-Kanals. Dort verläuft ein riesiger Wall 30 Kilometer weit quer durch Schleswig-Holstein: Das mächtige Danewerk gilt als größtes Bodendenkmal Nordeuropas.</p>
<p>Einen Teil der Anlage haben ArchäologInnen jetzt näher untersucht. Nahe Haithabu bei Schleswig legten sie eine drei Meter dicke Mauer aus dem 8. Jahrhundert frei, erbaut aus Feldsteinen. Manche sind nur faustgroß, andere wiegen Zentner.</p>
<p>Auf der Pressekonferenz am vergangenen Freitag haben die AusgräberInnen noch einen weiteren Fund vermeldet  &#8211; den ForscherInnen zufolge eine &#8220;Sensation&#8221;: Sie haben haben das einzige Tor der Sperranlage entdeckt. Der Durchlass ist fünf Meter breit. Chroniken zufolge strömten durch das &#8220;Wiglesdor&#8221; einst &#8220;Reiter und Wagen&#8221;. Daneben befanden sich eine Zollstation sowie eine Schänke samt Bordell.</p>
<p>In den nächsten Wochen wollen die AusgräberInnen das Erdreich am Zentraltor bis hinunter zum alten Straßenniveau abtragen. Dort hoffen sie, auf altes Pflaster, eiserne Türangeln oder Pfostenlöcher zu stoßen.</p>
<p>Es wären Reste der Pforte ins Wikingerreich.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,713947,00.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,713947,00.html</a></p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/">Themen</a> by Brigh <a href="http://www.nornirsaett.de/tor-im-danewerk-entdeckt/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nahe Schleswig haben ForscherInnen die 1200 Jahre alte Pforte ins Wikingerreich entdeckt &#8211; sie war die einzige Öffnung im Danewerk, dem 30 Kilometer langen Grenzwall der gefürchteten Nordmänner.</p>
<p>Der Beweis erstreckt sich unweit des Nord-Ostsee-Kanals. Dort verläuft ein riesiger Wall 30 Kilometer weit quer durch Schleswig-Holstein: Das mächtige Danewerk gilt als größtes Bodendenkmal Nordeuropas.</p>
<p>Einen Teil der Anlage haben ArchäologInnen jetzt näher untersucht. Nahe Haithabu bei Schleswig legten sie eine drei Meter dicke Mauer aus dem 8. Jahrhundert frei, erbaut aus Feldsteinen. Manche sind nur faustgroß, andere wiegen Zentner.</p>
<p>Auf der Pressekonferenz am vergangenen Freitag haben die AusgräberInnen noch einen weiteren Fund vermeldet  &#8211; den ForscherInnen zufolge eine &#8220;Sensation&#8221;: Sie haben haben das einzige Tor der Sperranlage entdeckt. Der Durchlass ist fünf Meter breit. Chroniken zufolge strömten durch das &#8220;Wiglesdor&#8221; einst &#8220;Reiter und Wagen&#8221;. Daneben befanden sich eine Zollstation sowie eine Schänke samt Bordell.</p>
<p>In den nächsten Wochen wollen die AusgräberInnen das Erdreich am Zentraltor bis hinunter zum alten Straßenniveau abtragen. Dort hoffen sie, auf altes Pflaster, eiserne Türangeln oder Pfostenlöcher zu stoßen.</p>
<p>Es wären Reste der Pforte ins Wikingerreich.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,713947,00.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,713947,00.html</a></p>
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		<item>
		<title>Das Ende der Scientology-Beratungsstelle in Hamburg</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/das-ende-der-scientology-beratungsstelle-in-hamburg/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/das-ende-der-scientology-beratungsstelle-in-hamburg/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 10:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gjallarhorn Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<category><![CDATA[Sektenbeauftragte]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Hamburg schließt seine <a href="http://www.hamburg.de/ag-scientology/" target="_blank">Arbeitsgruppe Scientology</a> &#8211; und deren Leiterin, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_Caberta" target="_blank">Ursula Caberta</a> verliert zum 1. September 2010 ihre Aufgabe bei der einzigen &#8220;amtlichen&#8221; Scientology-Aufklärungsstelle in Deutschland. Caberta soll als Ministerialreferentin weiterhin Aufklärungsarbeit leisten, die Einzelberatung würde fortan ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes übernehmen. Dies sei etwa bei den Themen Islamismus und Rechtsextremismus bereits üblich. Mit dem Umzug Cabertas in die Innenbehörde sollen insgesamt 140 000 Euro eingespart werden. <a href="http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/scientology114.html" target="_blank">NDR online: Stadt spart bei Scientology-Arbeit</a></p>
<p>Die ebenfalls von Frau Caberta geleitete <a href="http://www.hamburg.de/landesjugendbehoerde-bfi/wir-ueber-uns/109348/wir-ueber-uns.html" target="_blank">&#8220;Oberste Landesjugendbehörde für den Jugendschutz bezüglich neuer und ideologischer Gemeinschaften und Psychogruppen&#8221;</a> ist meines Wissens nicht von dieser Entscheidung betroffen.</p>
<p>Im <a href=http://www.hamburg.de/ag-scientology/" target="_blank">Deutschlandradio</a>, im <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/177787.hamburg-spart-sektentante-ein.html" target="_blank">Neues Deutschland</a>, in der <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article9064632/Deutschlands-Scientology-Jaegerin-muss-aufgeben.html" target="_blank">Welt</a>, in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/ursula-caberta-und-scientology-sparen-bei-der-aufklaerung-1.989430" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a> und in vielen anderen Medien wird die Entscheidung der &#8220;schwarz-grünen&#8221; Hamburger Landesregierung z. T. heftig kritisiert. Denn schließlich wäre damit das erklärte Ziel der Scientologen, die Schließung der Aufklärungsstelle, erreicht.</p>
<p>Ich halte diesen Schritt der Hamburger Landesregierung für im Großen und Ganzen richtig. Warum?</p>
<p>Bestimmt nicht aus Sympathie, Verständnis oder auch nur religiöser Toleranz für <a href=2http://de.wikipedia.org/wiki/Scientology" target="_blank">Scientology</a> heraus. Dass ich seit einigen Jahren nicht mehr im Telefonbuch stehe, liegt daran, dass die freundlichen Mitarbeiter der Scientology-Org mir tatkräftig bewiesen, wie nervenschädigend Telefonterror sein kann &#8211; vor allem, wenn man aus beruflichen Gründe telefonisch erreichbar sein muss und nicht die einfache Möglichkeit &#8220;Abschalten&#8221; hat. Ja, übrigens, der Grund war mein Artikel in einem auflagenschwachen Science-Fiction-Fanmagazin über Unterwanderungsversuche der &#8220;Scienties&#8221; in der Science-Fiction-Szene. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie dann erst der &#8220;Psycho-Kleinkrieg&#8221; der Scientologen gegen ernsthafte Gegner aussehen muss.<br />
Was ich von Scientology halte? Es ist meiner Ansicht nach eine Vereinigung mit den Zielen Geld und Macht, wobei sie auch vor z. T.  kriminellen Mittel nicht zurück schreckt. Außerdem habe ich den Eindruck, dass sie im großen Umfang gefährliche Quacksalberei auf psychotherapeutischem Gebiet und Scharlatanerie auf dem Gebiet der Unternehmensberatung betreibt. Ich bin außerdem der Meinung, dass für die &#8220;Org&#8221; die Begriffe &#8220;Kirche&#8221;, &#8220;Spiritualität&#8221; oder &#8220;Religion&#8221; nichts als Tarnung sind. &#8220;Scientology&#8221; ist daher für meine Begriffe auch keine &#8220;Sekte&#8221;. </p>
<p>Aus diesem Grunde hatte ich lange Zeit auch großen Respekt vor der Arbeit der &#8220;Arbeitsgruppe Scientology&#8221; und besonders vom Engagement Frau Cabertas. </p>
<p>Dass Frau Caberta als Person und die vor ihr geprägte Stelle auch eine fragwürdige Seite hat, bringt ein Kommentar auf taz-online zur Sprache: <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/die-abservierte-sektenjaegerin/" target="_blank">Die abservierte Sektenjägerin</a>.<br />
<blockquote>Der Ton, in dem Caberta dieses Wissen <i>[über Scientology. MM]</i> vortrug, wurde jedoch immer schriller, ihre Auskünfte gingen mehr und mehr in Scientology-Beschimpfungen über. Ihre Mitarbeiter, ist zu hören, sollen sich schon vor der jetzt verkündeten Auflösung der Arbeitsgruppe &#8220;anderweitig orientiert&#8221; haben.</p></blockquote>
<p>Nun mag man der Ansicht sein, dass der Fanatismus Frau Cabertas hinsichtlich Scientology vielleicht nicht die feine Art, aber berechtigt sei &#8211; nach dem Motto, dass auf einen groben Klotz ein grober Keil gehört. Auch wenn man das zugesteht, bleibt das Problem, dass ihr Aufgabenbereich eben nicht nur Scientology und vergleichbare gefährliche &#8220;Psychosekten&#8221; betrifft.</p>
<p>Frau Cabertas Haltung ist nicht erst seit Kurzem problematisch.<br />
Vom Mai 2001 bis zum April 2002 fand im Völkerkundemuseum Hamburg die große Ausstellung &#8220;Hexenwelten&#8221; statt. Sie widmete sich der historischen Hexenverfolgung, den Hexen im Volksglauben und in den Massenmedien wie auch den &#8220;neuen Hexen&#8221;, und schlug außerdem eine Brücke zu den magischen und schamanischen Religionen in aller Welt.</p>
<p>Am 11. Februar 2002 erschien im &#8220;Hamburger Abendblatt&#8221;, einer auflagenstarken Regionalzeitung, ein längerer Artikel mit dem Titel &#8220;Fauler Zauber im Museum&#8221; über die bereits seit über neun Monate laufende Ausstellung. Der Verfasser des Artikels, Per Hinrichs, stützte sich auf die Angaben eines namentlich nicht genannten Mitarbeiters der Museums, der sich besorgt über &#8220;okkultistische Praktiken&#8221; in einem öffentlichen Museum äußerte, und auf eine Broschüre der &#8220;Arbeitgruppe Scientology&#8221; des Hamburger Senats zum Thema &#8220;Gefahren durch Satanismus und Okkultismus&#8221;.<br />
Ursula Caberta nahm den Artikel zum Anlass für öffentliche Kritik: Es sei Aufgabe der Museumspädagogik, aufzuklären und Gefahren durch &#8220;Sekten&#8221; und okkulte Praktiken abzuwenden. Sie bemängelt vor allem, dass das Museum im Rahmen seiner Veranstaltungen auch &#8220;modernen Hexen&#8221; erlaubte, sich in Vorträgen und öffentlichen Ritualen selbst darzustellen, ohne dass die Museumsleitung diese Selbstdarstellung kritisch-hinterfragend kommentierte. Dass dort, in städtisch subventioniertem Raum, schamanistische Rituale und Tarot-Abende statt fanden, fand Frau Caberta schlichtweg &#8220;empörend&#8221;. </p>
<p>Ich bin zwar, anders als die österreichische Historikerin und Germanistin Birgit Neger in ihrem lesenswerten Buch &#8220;Moderne Hexen und Wicca&#8221;, nicht der Ansicht, dass Frau Caberta &#8220;tobte&#8221;. Wer, wie ich, ihre temparamentvollen Auslassung über die Scientologen &#8220;live&#8221; miterlebt hat, wird zugestehen: &#8220;toben&#8221; sieht bei ihr ganz anders aus als die in der Wortwahl drastische,  inhaltlich aber durchaus nachvollziehbaren Kritik an der Hexenausstellung. Das zeigt aber meiner Ansicht die nicht nur in der Persönlichkeit Frau Cabertas liegende Problematik.</p>
<p>Was Frau Caberta persönlich betrifft, so habe ich den Eindruck, dass sie bereits im Fall &#8220;Hexenausstellung&#8221;, also vor mehr als acht Jahren, das nötige Augenmaß in ihrer Arbeit verloren hatte. Einmal, weil die Hexen, Schamanen und Ritualfrauen, die im Rahmen der Begleitveranstaltungen auftraten, selbst bei übelwollender Betrachtung nicht annähernd so gefährlich sind wie Scientologen. Es gab im Museum keinen kriminellen, insbesondere betrügerischen, verfassungsfeindliche, die Menschenwürde missachtenden oder jugendgefährdenden Aktivitäten.<br />
Sie schoss also, jedenfalls was die Wortwahl anging, mit Kanonen auf Spatzen.<br />
Zum Anderen: Mochte ihre Kritik auch nachvollziehbar und eventuell teilweise berechtigt sein, so war es nicht ihre Aufgabe als Vertreterin einer staatlichen Behörde, einem größtenteils öffentlich finanzierten Museum, das aber ausdrücklich nicht der Regierung untersteht, vorschreiben zu wollen, wie dessen Arbeit auszusehen hätte. Sie verlor hier also ihr Augenmaß hinsichtlich ihres Aufgabenbereichs.<br />
Da sie nicht zwischen ihrer persönlichen Ansicht und der offiziellen der Arbeitsgruppe differenzierte, roch das unangenehm nach Zensur im besonders heiklen Gebiet der Wissenschaftsfreiheit und Religionsfreiheit.</p>
<p>Im Laufe der letzten Jahre gewann ich den Eindruck, dass sie so ziemlich gegen alle spirituellen Gruppen &#8211; sogar solche innerhalb der etablierten Religionen &#8211; mit drastischen Worten zu Felde zog. Religionsfreiheit ist jedoch &#8220;Sektenfreiheit&#8221; und solange eine &#8220;Sekte&#8221; weder gegen geltende Gesetze noch gegen die Bürger- und Menschenrechte ihrer Anhänger verstößt, hat der Staat sich aus solchen Fragen herauszuhalten.<br />
Jeder Bürger hat das Recht an Blödsinn zu glauben oder abergläubisch zu sein. Es ist auch nicht Aufgabe des Staates, zu bestimmen, was sittlich gefährlich ist.<br />
Deshalb ist eine staatliche (!) Stelle wie die Arbeitsgruppe Scientology sogar dann fragwürdig, wenn es um eine meiner Ansicht nach kriminelle Organisation wie Scientology geht. Erst recht natürlich, wenn sich die Leiterin dieser staatlichen Stelle durch einen wachsenden Fanatismus auszeichnet.</p>
<p>Bei einer Nichtregierungsorganisation ist die Aufklärung über gefährliche (pseudo-)religiöse Gruppen jedenfalls besser aufgehoben.</p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/odins-auge-ariosophieprojekt/gjallarhorn-asatru-weblog/">Gjallarhorn Weblog</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/das-ende-der-scientology-beratungsstelle-in-hamburg/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg schließt seine <a href="http://www.hamburg.de/ag-scientology/" target="_blank">Arbeitsgruppe Scientology</a> &#8211; und deren Leiterin, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_Caberta" target="_blank">Ursula Caberta</a> verliert zum 1. September 2010 ihre Aufgabe bei der einzigen &#8220;amtlichen&#8221; Scientology-Aufklärungsstelle in Deutschland. Caberta soll als Ministerialreferentin weiterhin Aufklärungsarbeit leisten, die Einzelberatung würde fortan ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes übernehmen. Dies sei etwa bei den Themen Islamismus und Rechtsextremismus bereits üblich. Mit dem Umzug Cabertas in die Innenbehörde sollen insgesamt 140 000 Euro eingespart werden. <a href="http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/scientology114.html" target="_blank">NDR online: Stadt spart bei Scientology-Arbeit</a></p>
<p>Die ebenfalls von Frau Caberta geleitete <a href="http://www.hamburg.de/landesjugendbehoerde-bfi/wir-ueber-uns/109348/wir-ueber-uns.html" target="_blank">&#8220;Oberste Landesjugendbehörde für den Jugendschutz bezüglich neuer und ideologischer Gemeinschaften und Psychogruppen&#8221;</a> ist meines Wissens nicht von dieser Entscheidung betroffen.</p>
<p>Im <a href=http://www.hamburg.de/ag-scientology/" target="_blank">Deutschlandradio</a>, im <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/177787.hamburg-spart-sektentante-ein.html" target="_blank">Neues Deutschland</a>, in der <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article9064632/Deutschlands-Scientology-Jaegerin-muss-aufgeben.html" target="_blank">Welt</a>, in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/ursula-caberta-und-scientology-sparen-bei-der-aufklaerung-1.989430" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a> und in vielen anderen Medien wird die Entscheidung der &#8220;schwarz-grünen&#8221; Hamburger Landesregierung z. T. heftig kritisiert. Denn schließlich wäre damit das erklärte Ziel der Scientologen, die Schließung der Aufklärungsstelle, erreicht.</p>
<p>Ich halte diesen Schritt der Hamburger Landesregierung für im Großen und Ganzen richtig. Warum?</p>
<p>Bestimmt nicht aus Sympathie, Verständnis oder auch nur religiöser Toleranz für <a href=2http://de.wikipedia.org/wiki/Scientology" target="_blank">Scientology</a> heraus. Dass ich seit einigen Jahren nicht mehr im Telefonbuch stehe, liegt daran, dass die freundlichen Mitarbeiter der Scientology-Org mir tatkräftig bewiesen, wie nervenschädigend Telefonterror sein kann &#8211; vor allem, wenn man aus beruflichen Gründe telefonisch erreichbar sein muss und nicht die einfache Möglichkeit &#8220;Abschalten&#8221; hat. Ja, übrigens, der Grund war mein Artikel in einem auflagenschwachen Science-Fiction-Fanmagazin über Unterwanderungsversuche der &#8220;Scienties&#8221; in der Science-Fiction-Szene. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie dann erst der &#8220;Psycho-Kleinkrieg&#8221; der Scientologen gegen ernsthafte Gegner aussehen muss.<br />
Was ich von Scientology halte? Es ist meiner Ansicht nach eine Vereinigung mit den Zielen Geld und Macht, wobei sie auch vor z. T.  kriminellen Mittel nicht zurück schreckt. Außerdem habe ich den Eindruck, dass sie im großen Umfang gefährliche Quacksalberei auf psychotherapeutischem Gebiet und Scharlatanerie auf dem Gebiet der Unternehmensberatung betreibt. Ich bin außerdem der Meinung, dass für die &#8220;Org&#8221; die Begriffe &#8220;Kirche&#8221;, &#8220;Spiritualität&#8221; oder &#8220;Religion&#8221; nichts als Tarnung sind. &#8220;Scientology&#8221; ist daher für meine Begriffe auch keine &#8220;Sekte&#8221;. </p>
<p>Aus diesem Grunde hatte ich lange Zeit auch großen Respekt vor der Arbeit der &#8220;Arbeitsgruppe Scientology&#8221; und besonders vom Engagement Frau Cabertas. </p>
<p>Dass Frau Caberta als Person und die vor ihr geprägte Stelle auch eine fragwürdige Seite hat, bringt ein Kommentar auf taz-online zur Sprache: <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/die-abservierte-sektenjaegerin/" target="_blank">Die abservierte Sektenjägerin</a>.<br />
<blockquote>Der Ton, in dem Caberta dieses Wissen <i>[über Scientology. MM]</i> vortrug, wurde jedoch immer schriller, ihre Auskünfte gingen mehr und mehr in Scientology-Beschimpfungen über. Ihre Mitarbeiter, ist zu hören, sollen sich schon vor der jetzt verkündeten Auflösung der Arbeitsgruppe &#8220;anderweitig orientiert&#8221; haben.</p></blockquote>
<p>Nun mag man der Ansicht sein, dass der Fanatismus Frau Cabertas hinsichtlich Scientology vielleicht nicht die feine Art, aber berechtigt sei &#8211; nach dem Motto, dass auf einen groben Klotz ein grober Keil gehört. Auch wenn man das zugesteht, bleibt das Problem, dass ihr Aufgabenbereich eben nicht nur Scientology und vergleichbare gefährliche &#8220;Psychosekten&#8221; betrifft.</p>
<p>Frau Cabertas Haltung ist nicht erst seit Kurzem problematisch.<br />
Vom Mai 2001 bis zum April 2002 fand im Völkerkundemuseum Hamburg die große Ausstellung &#8220;Hexenwelten&#8221; statt. Sie widmete sich der historischen Hexenverfolgung, den Hexen im Volksglauben und in den Massenmedien wie auch den &#8220;neuen Hexen&#8221;, und schlug außerdem eine Brücke zu den magischen und schamanischen Religionen in aller Welt.</p>
<p>Am 11. Februar 2002 erschien im &#8220;Hamburger Abendblatt&#8221;, einer auflagenstarken Regionalzeitung, ein längerer Artikel mit dem Titel &#8220;Fauler Zauber im Museum&#8221; über die bereits seit über neun Monate laufende Ausstellung. Der Verfasser des Artikels, Per Hinrichs, stützte sich auf die Angaben eines namentlich nicht genannten Mitarbeiters der Museums, der sich besorgt über &#8220;okkultistische Praktiken&#8221; in einem öffentlichen Museum äußerte, und auf eine Broschüre der &#8220;Arbeitgruppe Scientology&#8221; des Hamburger Senats zum Thema &#8220;Gefahren durch Satanismus und Okkultismus&#8221;.<br />
Ursula Caberta nahm den Artikel zum Anlass für öffentliche Kritik: Es sei Aufgabe der Museumspädagogik, aufzuklären und Gefahren durch &#8220;Sekten&#8221; und okkulte Praktiken abzuwenden. Sie bemängelt vor allem, dass das Museum im Rahmen seiner Veranstaltungen auch &#8220;modernen Hexen&#8221; erlaubte, sich in Vorträgen und öffentlichen Ritualen selbst darzustellen, ohne dass die Museumsleitung diese Selbstdarstellung kritisch-hinterfragend kommentierte. Dass dort, in städtisch subventioniertem Raum, schamanistische Rituale und Tarot-Abende statt fanden, fand Frau Caberta schlichtweg &#8220;empörend&#8221;. </p>
<p>Ich bin zwar, anders als die österreichische Historikerin und Germanistin Birgit Neger in ihrem lesenswerten Buch &#8220;Moderne Hexen und Wicca&#8221;, nicht der Ansicht, dass Frau Caberta &#8220;tobte&#8221;. Wer, wie ich, ihre temparamentvollen Auslassung über die Scientologen &#8220;live&#8221; miterlebt hat, wird zugestehen: &#8220;toben&#8221; sieht bei ihr ganz anders aus als die in der Wortwahl drastische,  inhaltlich aber durchaus nachvollziehbaren Kritik an der Hexenausstellung. Das zeigt aber meiner Ansicht die nicht nur in der Persönlichkeit Frau Cabertas liegende Problematik.</p>
<p>Was Frau Caberta persönlich betrifft, so habe ich den Eindruck, dass sie bereits im Fall &#8220;Hexenausstellung&#8221;, also vor mehr als acht Jahren, das nötige Augenmaß in ihrer Arbeit verloren hatte. Einmal, weil die Hexen, Schamanen und Ritualfrauen, die im Rahmen der Begleitveranstaltungen auftraten, selbst bei übelwollender Betrachtung nicht annähernd so gefährlich sind wie Scientologen. Es gab im Museum keinen kriminellen, insbesondere betrügerischen, verfassungsfeindliche, die Menschenwürde missachtenden oder jugendgefährdenden Aktivitäten.<br />
Sie schoss also, jedenfalls was die Wortwahl anging, mit Kanonen auf Spatzen.<br />
Zum Anderen: Mochte ihre Kritik auch nachvollziehbar und eventuell teilweise berechtigt sein, so war es nicht ihre Aufgabe als Vertreterin einer staatlichen Behörde, einem größtenteils öffentlich finanzierten Museum, das aber ausdrücklich nicht der Regierung untersteht, vorschreiben zu wollen, wie dessen Arbeit auszusehen hätte. Sie verlor hier also ihr Augenmaß hinsichtlich ihres Aufgabenbereichs.<br />
Da sie nicht zwischen ihrer persönlichen Ansicht und der offiziellen der Arbeitsgruppe differenzierte, roch das unangenehm nach Zensur im besonders heiklen Gebiet der Wissenschaftsfreiheit und Religionsfreiheit.</p>
<p>Im Laufe der letzten Jahre gewann ich den Eindruck, dass sie so ziemlich gegen alle spirituellen Gruppen &#8211; sogar solche innerhalb der etablierten Religionen &#8211; mit drastischen Worten zu Felde zog. Religionsfreiheit ist jedoch &#8220;Sektenfreiheit&#8221; und solange eine &#8220;Sekte&#8221; weder gegen geltende Gesetze noch gegen die Bürger- und Menschenrechte ihrer Anhänger verstößt, hat der Staat sich aus solchen Fragen herauszuhalten.<br />
Jeder Bürger hat das Recht an Blödsinn zu glauben oder abergläubisch zu sein. Es ist auch nicht Aufgabe des Staates, zu bestimmen, was sittlich gefährlich ist.<br />
Deshalb ist eine staatliche (!) Stelle wie die Arbeitsgruppe Scientology sogar dann fragwürdig, wenn es um eine meiner Ansicht nach kriminelle Organisation wie Scientology geht. Erst recht natürlich, wenn sich die Leiterin dieser staatlichen Stelle durch einen wachsenden Fanatismus auszeichnet.</p>
<p>Bei einer Nichtregierungsorganisation ist die Aufklärung über gefährliche (pseudo-)religiöse Gruppen jedenfalls besser aufgehoben.</p>
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		<title>Wikingersiedlung bei Schleswig ausgegraben</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/wikingersiedlung-bei-schleswigs-ausgegraben/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 13:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><b>Archäologen haben in Füsing in der Nähe von Schleswig eine Wikinger-Siedlung aufgespürt, die noch älter ist als Haithabu. </b></p>
<p>Das Archäologenteam unter der Leitung von Andres S. Dobat (Universität Århus) hat hier eine Siedlung aufgespürt, die bereits um das Jahr 700 bestand und damit ein Jahrhundert älter als Haithabu ist. Mit bis zu 100 Häusern besaß sie zudem eine für die damalige Epoche herausragende Größe. Deutlich kleiner als Haithabu zwar, aber das war seinerzeit auch das Maximum im ganzen Ostseeraum. Dorpat spricht von der bedeutendsten wikingerzeitlichen Ausgrabung in Schleswig-Holstein seit 25 Jahren. </p>
<p>Bemerkenswert ist das frühe Gründungsjahr 700. Der angelsächsische Chronist Beda, der über die Auswanderung der Angeln aus der Schleiregion nach England schrieb, bezeichnete nämlich deren Heimatregion zu der Zeit wegen der Emigration noch als entvölkert. Dobat: &#8220;Jetzt haben wir einen Hinweis, dass dies offenbar gar nicht stimmt.&#8221;</p>
<p>Weiter: <a href="http://www.shz.de/nachrichten<br />
/top-thema/article//sensation-wikingerstadt-ausgegraben.html" target="_blank">Sensation: Wikingerstadt ausgegraben (shz.de)</a></p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/wissenschaft/">Wissenschaft</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/wikingersiedlung-bei-schleswigs-ausgegraben/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Archäologen haben in Füsing in der Nähe von Schleswig eine Wikinger-Siedlung aufgespürt, die noch älter ist als Haithabu. </b></p>
<p>Das Archäologenteam unter der Leitung von Andres S. Dobat (Universität Århus) hat hier eine Siedlung aufgespürt, die bereits um das Jahr 700 bestand und damit ein Jahrhundert älter als Haithabu ist. Mit bis zu 100 Häusern besaß sie zudem eine für die damalige Epoche herausragende Größe. Deutlich kleiner als Haithabu zwar, aber das war seinerzeit auch das Maximum im ganzen Ostseeraum. Dorpat spricht von der bedeutendsten wikingerzeitlichen Ausgrabung in Schleswig-Holstein seit 25 Jahren. </p>
<p>Bemerkenswert ist das frühe Gründungsjahr 700. Der angelsächsische Chronist Beda, der über die Auswanderung der Angeln aus der Schleiregion nach England schrieb, bezeichnete nämlich deren Heimatregion zu der Zeit wegen der Emigration noch als entvölkert. Dobat: &#8220;Jetzt haben wir einen Hinweis, dass dies offenbar gar nicht stimmt.&#8221;</p>
<p>Weiter: <a href="http://www.shz.de/nachrichten<br />
/top-thema/article//sensation-wikingerstadt-ausgegraben.html" target="_blank">Sensation: Wikingerstadt ausgegraben (shz.de)</a></p>
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		<title>Luisa Francia: Die Göttin im Federkleid. Das weibliche Universum bei Kelten und Germanen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 12:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibliothek und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[germanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Göttinnen]]></category>
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		<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Luisa Francia]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen]]></category>

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		<description><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px"><img src="http://www.nornirsaett.de/wp-content/francia_goettin.jpg" alt="Luisa Francia: Die Göttin im Federkleid" /></div>
<p>Wenn eine so altgediente Größe der Hexenbewegung sich mit den Kelten und Germanen befaßt, dann ist das Ergebnis für mich geradezu Pflichtlektüre. Ich nehme nicht viel vorweg, wenn ich sage, daß mich dieses Buch eher enttäuscht hat.<br />
Das liegt vor allem an einem: Kritischer Umgang mit Quellen und Exaktheit, wie sie bei diesem Thema eigentlich angeraten wären, sind Francias Stärke leider nicht. Den GermanInnen etwa Reste einer matriarchalen Gesellschaftsordnung zu unterstellen, ohne dafür Quellen zu nennen, geht mir gegen den Strich, nicht weil ich irgendeinen Vorbehalt gegen matriarchale Zustände an sich habe, sondern weil es abermals eine mythisierende Interpretation ist, die die Informationen, aus denen sie gewonnen ist, verschleiert. Und daß sie den Mythos von der Hexenverfolgung als &#8220;Vernichtung der Weisen Frauen&#8221; weiter kolportiert, obwohl sie es besser wissen könnte, ist regelrecht ärgerlich. Ebenso fällt einem die zutiefst heteronormative Opposition Männer gegen Frauen, wie Francia sie so gerne beschwört &#8211; hie die aggressiven, im Grunde primitiven, machtversessenen, rationalen Männer, dort die kulturschöpfenden, kreativen, friedlichen, mit der Erde in Einklang lebenden Frauen -, eher früher als später auf die Nerven. Die Glorifizierung geschützter Frauenräume macht die Sache nicht besser.  Ihre Skepsis an der Geschichtswissenschaft und der Archäologie, denen sie vorwirft, sich nur für das männliche Leben zu interessieren, wirkt fragwürdig, wo der Verdacht entsteht, daß sie sich die Welt macht, wie sie ihr gefällt und nur die Fakten zur Kenntnis nimmt, die in ihr Weltbild passen. <span id="more-3255"></span>Bitterlich vermisse ich auch Quellenangaben, und wo sie Quellen nennt, wecken die eher noch mehr Zweifel. So kann ich den Eindruck nicht abschütteln, daß sie sich relativ unkritsch auf Tacitus und andere römische Geschichtsschreiber stützt, deren voreingenommene Perspektive ja durchaus bekannt ist.</p>
<p>Trotzdem liest sich das Buch leicht und, wo die beschriebenen Mängel mich nicht gerade verärgert haben, auch spaßig, interessant, ja fesselnd. Francia ist dort stark, wo sie ganz aus sich selbst schöpft, wo sie erzählt. Poetisch, bisweilen komisch, unterhalten ihre Märchen-Neuerzählungen. Auch das Kapitel über Landesmütter habe ich mit Spaß an der Sache gelesen. Ihre Schilderung der keltischen und germanischen Göttinnen macht ebenfalls Freude, hier ist sie in ihrem Element.<br />
Das kurze Jahreskreis-Kapitel hingegen läßt diesen Eindruck des &#8220;in ihrem Element seins&#8221; ein wenig vermissen. Dort drängt sich der Verdacht auf, daß es nur angehängt wurde, weil das Thema bei Kelten und Germanen nun mal auf dem Tisch ist und erwartet wird. Einiges in diesem Kapitel (z.B. die Gleichsetzung von Beltane mit der Sommersonnenwende) wirkt uninformiert und geht an dem vorbei, was ich von anderen Autorinnen und aus der verbreiteten Praxis der heidnischen Bewegung kenne.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
&#8220;Die Göttin im Federkleid&#8221; ist ein Lesebuch, das mit eingeschaltetem Kopf und einer gewissen kritischen Distanz gelesen sein will. Es enthält wenig Neues, und wer irgendeine Art von Anleitung, Ritualanregung oder Information über keltische bzw. germanische Religion und Kulte sucht, sollte zu anderer Literatur greifen.<br />
Die germanischen Stämme hätten es nötig, unter dem Wust von Zerrbildern, historischer Fehlinformation, glorifizierender nationalistischer Aneignung und Tabus hervorgeholt zu werden. Francia erweist ihnen allerdings einen Bärendienst, indem sie ihre Quellen verschweigt und auf eine nachgerade esoterische Weise abermals mythisiert.<br />
Für mich war &#8220;Die Göttin im Federkleid&#8221; ein getrübtes Vergnügen, zum Einstieg in das Thema &#8220;Kelten und Germanen&#8221; würde ich es definitiv nicht empfehlen.</p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-germanisches-kulturelles/bibliothek-und-medien/">Bibliothek und Medien</a> by Thursa <a href="http://www.nornirsaett.de/luisa-francia-die-gottin-im-federkleid-das-weibliche-universum-bei-kelten-und-germanen/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px"><img src="http://www.nornirsaett.de/wp-content/francia_goettin.jpg" alt="Luisa Francia: Die Göttin im Federkleid" /></div>
<p>Wenn eine so altgediente Größe der Hexenbewegung sich mit den Kelten und Germanen befaßt, dann ist das Ergebnis für mich geradezu Pflichtlektüre. Ich nehme nicht viel vorweg, wenn ich sage, daß mich dieses Buch eher enttäuscht hat.<br />
Das liegt vor allem an einem: Kritischer Umgang mit Quellen und Exaktheit, wie sie bei diesem Thema eigentlich angeraten wären, sind Francias Stärke leider nicht. Den GermanInnen etwa Reste einer matriarchalen Gesellschaftsordnung zu unterstellen, ohne dafür Quellen zu nennen, geht mir gegen den Strich, nicht weil ich irgendeinen Vorbehalt gegen matriarchale Zustände an sich habe, sondern weil es abermals eine mythisierende Interpretation ist, die die Informationen, aus denen sie gewonnen ist, verschleiert. Und daß sie den Mythos von der Hexenverfolgung als &#8220;Vernichtung der Weisen Frauen&#8221; weiter kolportiert, obwohl sie es besser wissen könnte, ist regelrecht ärgerlich. Ebenso fällt einem die zutiefst heteronormative Opposition Männer gegen Frauen, wie Francia sie so gerne beschwört &#8211; hie die aggressiven, im Grunde primitiven, machtversessenen, rationalen Männer, dort die kulturschöpfenden, kreativen, friedlichen, mit der Erde in Einklang lebenden Frauen -, eher früher als später auf die Nerven. Die Glorifizierung geschützter Frauenräume macht die Sache nicht besser.  Ihre Skepsis an der Geschichtswissenschaft und der Archäologie, denen sie vorwirft, sich nur für das männliche Leben zu interessieren, wirkt fragwürdig, wo der Verdacht entsteht, daß sie sich die Welt macht, wie sie ihr gefällt und nur die Fakten zur Kenntnis nimmt, die in ihr Weltbild passen. <span id="more-3255"></span>Bitterlich vermisse ich auch Quellenangaben, und wo sie Quellen nennt, wecken die eher noch mehr Zweifel. So kann ich den Eindruck nicht abschütteln, daß sie sich relativ unkritsch auf Tacitus und andere römische Geschichtsschreiber stützt, deren voreingenommene Perspektive ja durchaus bekannt ist.</p>
<p>Trotzdem liest sich das Buch leicht und, wo die beschriebenen Mängel mich nicht gerade verärgert haben, auch spaßig, interessant, ja fesselnd. Francia ist dort stark, wo sie ganz aus sich selbst schöpft, wo sie erzählt. Poetisch, bisweilen komisch, unterhalten ihre Märchen-Neuerzählungen. Auch das Kapitel über Landesmütter habe ich mit Spaß an der Sache gelesen. Ihre Schilderung der keltischen und germanischen Göttinnen macht ebenfalls Freude, hier ist sie in ihrem Element.<br />
Das kurze Jahreskreis-Kapitel hingegen läßt diesen Eindruck des &#8220;in ihrem Element seins&#8221; ein wenig vermissen. Dort drängt sich der Verdacht auf, daß es nur angehängt wurde, weil das Thema bei Kelten und Germanen nun mal auf dem Tisch ist und erwartet wird. Einiges in diesem Kapitel (z.B. die Gleichsetzung von Beltane mit der Sommersonnenwende) wirkt uninformiert und geht an dem vorbei, was ich von anderen Autorinnen und aus der verbreiteten Praxis der heidnischen Bewegung kenne.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
&#8220;Die Göttin im Federkleid&#8221; ist ein Lesebuch, das mit eingeschaltetem Kopf und einer gewissen kritischen Distanz gelesen sein will. Es enthält wenig Neues, und wer irgendeine Art von Anleitung, Ritualanregung oder Information über keltische bzw. germanische Religion und Kulte sucht, sollte zu anderer Literatur greifen.<br />
Die germanischen Stämme hätten es nötig, unter dem Wust von Zerrbildern, historischer Fehlinformation, glorifizierender nationalistischer Aneignung und Tabus hervorgeholt zu werden. Francia erweist ihnen allerdings einen Bärendienst, indem sie ihre Quellen verschweigt und auf eine nachgerade esoterische Weise abermals mythisiert.<br />
Für mich war &#8220;Die Göttin im Federkleid&#8221; ein getrübtes Vergnügen, zum Einstieg in das Thema &#8220;Kelten und Germanen&#8221; würde ich es definitiv nicht empfehlen.</p>
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		<title>Fernsehdoku &#8220;Rätsel Römerschlacht&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 21:24:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[altertum]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[germanen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Harzhorn]]></category>
		<category><![CDATA[NDR]]></category>
		<category><![CDATA[Römer]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Fernsehtip: <a href="http://www3.ndr.de/programm/epghomepage100_sid-823686.html" target="_blank">Rätsel Römerschlacht: Dokumentation</a> </p>
<blockquote><p>Im Sommer 2008 wird niedersächsischen Archäologen ein seltsamer Metallgegenstand vorgelegt. Er stammt vom Harzhorn, einem bis dahin unbedeutenden Höhenzug in Südniedersachsen. Und es ist ein angeblich römischer Fund &#8211; obwohl es diese hier eigentlich gar nicht geben dürfte. Ein archäologisches Rätsel. Der Beginn einer wissenschaftlichen Sensation. Denn: Angeblich wagten sich die Römer nach der Varusschlacht 9 n. Chr. nie wieder so tief nach Germanien. So steht es zumindest in den Geschichtsbüchern. Doch schon die ersten Funde am Harzhorn beweisen, dass die Geschichte Norddeutschlands neu geschrieben werden muss: Die Römer waren im 3. Jahrhundert n. Chr. noch einmal in dieser Region.</p></blockquote>
<p>Am 31. August 2010, um 22.30 im NDR-Fernsehen (hoffentlich dann auch bei anderen Sendern &#8211; und hoffentlich auch irgendwo auf Dauer als Online-Video verfügbar &#8230;)</p>
<p>Website: <a href="http://www.roemerschlachtamharzhorn.de"" target="_blank">Römerschlacht am Harzhorn</a></p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/medien/">Medien</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/fernsehdoku-ratsel-romerschlacht/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fernsehtip: <a href="http://www3.ndr.de/programm/epghomepage100_sid-823686.html" target="_blank">Rätsel Römerschlacht: Dokumentation</a> </p>
<blockquote><p>Im Sommer 2008 wird niedersächsischen Archäologen ein seltsamer Metallgegenstand vorgelegt. Er stammt vom Harzhorn, einem bis dahin unbedeutenden Höhenzug in Südniedersachsen. Und es ist ein angeblich römischer Fund &#8211; obwohl es diese hier eigentlich gar nicht geben dürfte. Ein archäologisches Rätsel. Der Beginn einer wissenschaftlichen Sensation. Denn: Angeblich wagten sich die Römer nach der Varusschlacht 9 n. Chr. nie wieder so tief nach Germanien. So steht es zumindest in den Geschichtsbüchern. Doch schon die ersten Funde am Harzhorn beweisen, dass die Geschichte Norddeutschlands neu geschrieben werden muss: Die Römer waren im 3. Jahrhundert n. Chr. noch einmal in dieser Region.</p></blockquote>
<p>Am 31. August 2010, um 22.30 im NDR-Fernsehen (hoffentlich dann auch bei anderen Sendern &#8211; und hoffentlich auch irgendwo auf Dauer als Online-Video verfügbar &#8230;)</p>
<p>Website: <a href="http://www.roemerschlachtamharzhorn.de"" target="_blank">Römerschlacht am Harzhorn</a></p>
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		<title>Hrafnsgaldr-Fylki im 15. Jahr</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 10:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hrafnsgaldr]]></category>
		<category><![CDATA[Thing]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Zum Althing der Nornirs Ætt beendeten zwei Drengr des Hrafnsgaldr-Fylki ihr Probejahr &#8211; zugleich haben wir wieder zwei neue Drengr, die um Mitgliedschaft in der Æett und im Hrafnsgaldr-Fylki baten und in ihr Probejahr eintraten.</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/8663823"><img src="http://u1.ipernity.com/15/38/23/8663823.77e1c2e8.240.jpg" width="240" height="180" alt="Baitz14" border="0"/></a></p>
<p>Damit besteht das Hrafnsgaldr-Fylki einschließlich der Drengr aus 14 Menschen (jeweils sieben Asatru-Weibchen und -Männchen) &#8211; was bei  weiträumig über Deutschland verteilten Mitgliedern doch einige organisatorische Herausforderungen darstellt, denn schließlich &#8220;lebt&#8221; ein Fylki von persönlichen Kontakt.<br />
Womit sich für das &#8220;verteilte Fylki&#8221; der Nornirs Ætt die Frage stellt, ob nicht ein weiteres Fylki gegründet werden sollte. Allerdings drängt die Frage (noch) nicht wirklich.</p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/fylkis/hrafnsgaldr/">Hrafnsgaldr</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/hrafnsgaldr-fylki-im-15-jahr/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Althing der Nornirs Ætt beendeten zwei Drengr des Hrafnsgaldr-Fylki ihr Probejahr &#8211; zugleich haben wir wieder zwei neue Drengr, die um Mitgliedschaft in der Æett und im Hrafnsgaldr-Fylki baten und in ihr Probejahr eintraten.</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/8663823"><img src="http://u1.ipernity.com/15/38/23/8663823.77e1c2e8.240.jpg" width="240" height="180" alt="Baitz14" border="0"/></a></p>
<p>Damit besteht das Hrafnsgaldr-Fylki einschließlich der Drengr aus 14 Menschen (jeweils sieben Asatru-Weibchen und -Männchen) &#8211; was bei  weiträumig über Deutschland verteilten Mitgliedern doch einige organisatorische Herausforderungen darstellt, denn schließlich &#8220;lebt&#8221; ein Fylki von persönlichen Kontakt.<br />
Womit sich für das &#8220;verteilte Fylki&#8221; der Nornirs Ætt die Frage stellt, ob nicht ein weiteres Fylki gegründet werden sollte. Allerdings drängt die Frage (noch) nicht wirklich.</p>
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		<title>Althing 2010 der Nornirs Ætt</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/althing-2010-der-nornirs-%c3%a6tt/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 23:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ætt-News]]></category>
		<category><![CDATA[Althing]]></category>
		<category><![CDATA[Nornirs Aett]]></category>
		<category><![CDATA[Thing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nornirsaett.de/?p=3240</guid>
		<description><![CDATA[<p>Vor 15 Jahren wurde die Nornirs Ætt gegründet. Oder sollte man lieber sagen: im August 1995 begann ein Experiment in Demokratie, Kultur und Gemeinschaft, das damals noch &#8220;Asatrú im Rabenclan&#8221; genannt wurde? Egal wie: seit damals gibt es uns!  </p>
<p>Dieses Jahr fand der Althing der Nornirs Ætt in Brandenburg statt, genauer gesagt: im Tagungshaus Baitz, und zwar am Wochende vom 30. Juli bis 1. August. Ein wunderschönes Haus, vor allem für die mitgekommenen Kinder, nicht nur wegen des &#8220;Wasserspielplatzes&#8221; am Bach hinter dem Haus.<br />
<a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/8663787"><img src="http://u1.ipernity.com/15/37/87/8663787.b5d05260.500.jpg" width="500" height="375" alt="Baitz07" border="0"/></a><br />
<i>Der Wasserspielplatz &#8211; wenn es extrem heiß gewesen wäre, hätte wir hier gethingt.</i></p>
<p>Vor dem Althing zelebrierten wir, bei hellem Sonnenschein wir ein sehr kraftspendendes und stimmungsvolles Ritual. Ein Ritual, über das sich innerlich bräunliche Germanenschwärmer sehr gewundert und noch mehr geärgert hätten. <i>(Ein wenig bedaure ich es, dass unsere Rituale sehr persönlich und vertraulich sind &#8211; zu persönlich für eine öffentliche Internet-Präsenz.)</i></p>
<p>Es war das erste Mal, dass bei einem Althing &#8211; der wie es sich gehört, unter freiem und glücklicherweise sonnigem Himmel abgehalten wurde &#8211; auch Esel, Schafe und Ziegen als &#8220;Zaungäste&#8221; dabei waren. <a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/8663828"><img src="http://u1.ipernity.com/15/38/28/8663828.82b1c631.240.jpg" width="240" height="180" alt="Baitz11" border="0"/></a><br />
An neugierige Katzen, die auch dieses Mal dabei waren, sind wir traditionell gewöhnt.</p>
<p>Wir hatten, wie üblich, auch menschliche Gäste, darunter eine sehr sympathische und in Fachkreisen nicht ganz unbekannte wissenschaftliche Beobachterin.<br />
Dieses Mal wurden gleich vier <i>Drengr</i> (Mitglieder im Probejahr) als Vollmitglied in die Nornirs Ætt aufgenommen. Drei neue <i>Drengr</i> &#8211; zwei des Hrafnsgaldr-Fylki und eine des Dagans Viðri-Fylki &#8211; traten ihr Probejahr an. Ansonsten trafen wir, wir gewohnt nach ausführlicher Diskussion, und, wie erforderlich, im Konsens, einige Beschlüsse, die die Nornirs Ætt als Ganzes betreffen. Der für Aussenstehende vielleicht bemerkenswerteste: Das, was bisher &#8220;Kodex&#8221; hieß, nennt sich nun &#8220;Logbuch&#8221;. Denn mit &#8220;Kodex&#8221; verbindet sich nun einmal landläufig die Vorstellung eines auf Dauer gültigen &#8220;Gesetzbuches&#8221;. In Wirklichkeit zählt bei uns das gesprochene Wort, und das Logbuch ist nur Notizbuch oder eine Art Chronik der mündlichen Beschlüsse, die für uns verbindlich sind &#8211; so lange, bis wir konsensdemokratisch etwas Neues beschließen.</p>
<p>Viel ist seit 1995 geschehen, und manch einer  von früher ist nicht mehr dabei. Wie lang 15 Jahre wirklich sind, das wird daran ersichtlich, dass seit unserem Althing unser jüngster <i>Drengr</i>, eine Drengrin, jünger ist als die Nornirs Ætt selbst.</p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/nornirs-aett-news/">Ætt-News</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/althing-2010-der-nornirs-%c3%a6tt/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 15 Jahren wurde die Nornirs Ætt gegründet. Oder sollte man lieber sagen: im August 1995 begann ein Experiment in Demokratie, Kultur und Gemeinschaft, das damals noch &#8220;Asatrú im Rabenclan&#8221; genannt wurde? Egal wie: seit damals gibt es uns!  </p>
<p>Dieses Jahr fand der Althing der Nornirs Ætt in Brandenburg statt, genauer gesagt: im Tagungshaus Baitz, und zwar am Wochende vom 30. Juli bis 1. August. Ein wunderschönes Haus, vor allem für die mitgekommenen Kinder, nicht nur wegen des &#8220;Wasserspielplatzes&#8221; am Bach hinter dem Haus.<br />
<a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/8663787"><img src="http://u1.ipernity.com/15/37/87/8663787.b5d05260.500.jpg" width="500" height="375" alt="Baitz07" border="0"/></a><br />
<i>Der Wasserspielplatz &#8211; wenn es extrem heiß gewesen wäre, hätte wir hier gethingt.</i></p>
<p>Vor dem Althing zelebrierten wir, bei hellem Sonnenschein wir ein sehr kraftspendendes und stimmungsvolles Ritual. Ein Ritual, über das sich innerlich bräunliche Germanenschwärmer sehr gewundert und noch mehr geärgert hätten. <i>(Ein wenig bedaure ich es, dass unsere Rituale sehr persönlich und vertraulich sind &#8211; zu persönlich für eine öffentliche Internet-Präsenz.)</i></p>
<p>Es war das erste Mal, dass bei einem Althing &#8211; der wie es sich gehört, unter freiem und glücklicherweise sonnigem Himmel abgehalten wurde &#8211; auch Esel, Schafe und Ziegen als &#8220;Zaungäste&#8221; dabei waren. <a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/8663828"><img src="http://u1.ipernity.com/15/38/28/8663828.82b1c631.240.jpg" width="240" height="180" alt="Baitz11" border="0"/></a><br />
An neugierige Katzen, die auch dieses Mal dabei waren, sind wir traditionell gewöhnt.</p>
<p>Wir hatten, wie üblich, auch menschliche Gäste, darunter eine sehr sympathische und in Fachkreisen nicht ganz unbekannte wissenschaftliche Beobachterin.<br />
Dieses Mal wurden gleich vier <i>Drengr</i> (Mitglieder im Probejahr) als Vollmitglied in die Nornirs Ætt aufgenommen. Drei neue <i>Drengr</i> &#8211; zwei des Hrafnsgaldr-Fylki und eine des Dagans Viðri-Fylki &#8211; traten ihr Probejahr an. Ansonsten trafen wir, wir gewohnt nach ausführlicher Diskussion, und, wie erforderlich, im Konsens, einige Beschlüsse, die die Nornirs Ætt als Ganzes betreffen. Der für Aussenstehende vielleicht bemerkenswerteste: Das, was bisher &#8220;Kodex&#8221; hieß, nennt sich nun &#8220;Logbuch&#8221;. Denn mit &#8220;Kodex&#8221; verbindet sich nun einmal landläufig die Vorstellung eines auf Dauer gültigen &#8220;Gesetzbuches&#8221;. In Wirklichkeit zählt bei uns das gesprochene Wort, und das Logbuch ist nur Notizbuch oder eine Art Chronik der mündlichen Beschlüsse, die für uns verbindlich sind &#8211; so lange, bis wir konsensdemokratisch etwas Neues beschließen.</p>
<p>Viel ist seit 1995 geschehen, und manch einer  von früher ist nicht mehr dabei. Wie lang 15 Jahre wirklich sind, das wird daran ersichtlich, dass seit unserem Althing unser jüngster <i>Drengr</i>, eine Drengrin, jünger ist als die Nornirs Ætt selbst.</p>
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		<title>Intelligenz hat nichts mit &#8220;Rasse&#8221; zu tun &#8211; aber mit Gesundheit!</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/intelligenz-hat-nichts-mit-rasse-zu-tun/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/intelligenz-hat-nichts-mit-rasse-zu-tun/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 15:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[biologismus]]></category>
		<category><![CDATA[intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[IQ]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Rasse]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nornirsaett.de/?p=3222</guid>
		<description><![CDATA[<p>Offene und heimliche Rassisten argumentieren gerne damit, dass der durchschnittliche Intelligenzquotient in verschiedenen Regionen der Erde und unter unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen unterschiedlich sei. </p>
<p>Dabei übersehen diese Freunde des biologistischen Denkens eine einfache biologische Tatsache:<br />
<blockquote>Parasiten und Krankheiten wirken sich auf jeden Fall negativ auf die kognitive Entwicklung aus, wie auch überhaupt auf die Bildungsfähigkeit,</p></blockquote>
<p><span id="more-3222"></span><br />
erklärt Heiner Rindermann, Entwicklungspsychologe an der <a href="http://www.tu-chemnitz.de" target="_blank">Technischen Universität Chemnitz</a> im pressetext-Interview.</p>
<p>Rindermann beschäftigte sich im Rahmen der PISA-Debatte eingehend mit unterschiedlicher Schulleistung zwischen Ländern und ihren Ursachen. Die Intelligenzquotienten sind tatsächlich von Land zu Land verschieden, so der Experte. </p>
<blockquote><p>&#8220;Dabei sind allerdings auch die Unterschiede innerhalb der Länder groß. In Ostasien, wo die Menschen den durchschnittlich höchsten IQ besitzen, leben auch unkluge Menschen, wie es auch sehr kluge Menschen in Entwicklungsländern gibt.”</p></blockquote>
<p>Als weitere entscheidende Faktoren, die die Intelligenz einer Person bestimmen, sieht Rindermann die Ernährung, Bildung, kognitive Anregung und Kultur, sofern sie Bildung und Denken fördert. <b>Belastbare Hinweise für genetischen Einfluss gibt es bisher nicht!</b></p>
<p>Krankheiten schädigen nicht nur die Gesundheit und Arbeitskraft von Entwicklungsländern. Sie entziehen auch Geisteskraft, behaupten Forscher der University of New Mexiko in der Zeitschrift “Proceedings of the Royal Society&#8221;.</p>
<p>Das Team um Christopher Eppig untersuchte verschiedene Angaben zum Intelligenzquotient (IQ) gesunder Menschen in 192 Ländern. Verglichen wurde das mit WHO-Schätzungen, wie viele Lebensjahre Bewohner dieser Länder durchschnittlich aufgrund von 28 verschiedenen Infektionskrankheiten verlieren. Mit einigen Ausnahmen zeigte sich, dass mit zunehmendem Krankheitsdruck der IQ sank – und zwar deutlicher als mit jeder anderen getesteten Variable. 67 Prozent der weltweiten Unterschiede des IQs könnte dadurch erklärt werden.</p>
<p>Als Ursache dieses Phänomens führen die Forscher die Gehirnentwicklung von Kindern an. Der Aufbau des Gehirns und seine Aufrechterhaltung beansprucht bei Neugeborenen 87 Prozent der gesamten Körperenergie und sogar bei Fünfjährigen immer noch 44 Prozent. Muss der Körper eines Kindes jedoch Würmer, Bakterien oder Viren abwehren, so kostet dieser Kampf viel Energie, die anderswo bei der Entwicklung fehlt.</p>
<p>Abstract des Originalartikels: <a href="http://rspb.royalsocietypublishing.org/content/early/2010/06/29/rspb.2010.0973.short?rss=1" target="_blank">Parasite prevalence and the worldwide distribution of cognitive ability</a></p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2010/08/intelligenz/" target="_blank">Gute Versorgung am wichtigsten: Intelligenz hat nichts mit Rasse zu tun (pharmacon.net)</a></p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/wissenschaft/">Wissenschaft</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/intelligenz-hat-nichts-mit-rasse-zu-tun/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offene und heimliche Rassisten argumentieren gerne damit, dass der durchschnittliche Intelligenzquotient in verschiedenen Regionen der Erde und unter unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen unterschiedlich sei. </p>
<p>Dabei übersehen diese Freunde des biologistischen Denkens eine einfache biologische Tatsache:<br />
<blockquote>Parasiten und Krankheiten wirken sich auf jeden Fall negativ auf die kognitive Entwicklung aus, wie auch überhaupt auf die Bildungsfähigkeit,</p></blockquote>
<p><span id="more-3222"></span><br />
erklärt Heiner Rindermann, Entwicklungspsychologe an der <a href="http://www.tu-chemnitz.de" target="_blank">Technischen Universität Chemnitz</a> im pressetext-Interview.</p>
<p>Rindermann beschäftigte sich im Rahmen der PISA-Debatte eingehend mit unterschiedlicher Schulleistung zwischen Ländern und ihren Ursachen. Die Intelligenzquotienten sind tatsächlich von Land zu Land verschieden, so der Experte. </p>
<blockquote><p>&#8220;Dabei sind allerdings auch die Unterschiede innerhalb der Länder groß. In Ostasien, wo die Menschen den durchschnittlich höchsten IQ besitzen, leben auch unkluge Menschen, wie es auch sehr kluge Menschen in Entwicklungsländern gibt.”</p></blockquote>
<p>Als weitere entscheidende Faktoren, die die Intelligenz einer Person bestimmen, sieht Rindermann die Ernährung, Bildung, kognitive Anregung und Kultur, sofern sie Bildung und Denken fördert. <b>Belastbare Hinweise für genetischen Einfluss gibt es bisher nicht!</b></p>
<p>Krankheiten schädigen nicht nur die Gesundheit und Arbeitskraft von Entwicklungsländern. Sie entziehen auch Geisteskraft, behaupten Forscher der University of New Mexiko in der Zeitschrift “Proceedings of the Royal Society&#8221;.</p>
<p>Das Team um Christopher Eppig untersuchte verschiedene Angaben zum Intelligenzquotient (IQ) gesunder Menschen in 192 Ländern. Verglichen wurde das mit WHO-Schätzungen, wie viele Lebensjahre Bewohner dieser Länder durchschnittlich aufgrund von 28 verschiedenen Infektionskrankheiten verlieren. Mit einigen Ausnahmen zeigte sich, dass mit zunehmendem Krankheitsdruck der IQ sank – und zwar deutlicher als mit jeder anderen getesteten Variable. 67 Prozent der weltweiten Unterschiede des IQs könnte dadurch erklärt werden.</p>
<p>Als Ursache dieses Phänomens führen die Forscher die Gehirnentwicklung von Kindern an. Der Aufbau des Gehirns und seine Aufrechterhaltung beansprucht bei Neugeborenen 87 Prozent der gesamten Körperenergie und sogar bei Fünfjährigen immer noch 44 Prozent. Muss der Körper eines Kindes jedoch Würmer, Bakterien oder Viren abwehren, so kostet dieser Kampf viel Energie, die anderswo bei der Entwicklung fehlt.</p>
<p>Abstract des Originalartikels: <a href="http://rspb.royalsocietypublishing.org/content/early/2010/06/29/rspb.2010.0973.short?rss=1" target="_blank">Parasite prevalence and the worldwide distribution of cognitive ability</a></p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2010/08/intelligenz/" target="_blank">Gute Versorgung am wichtigsten: Intelligenz hat nichts mit Rasse zu tun (pharmacon.net)</a></p>
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