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	<title>Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</title>
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		<title>Als das Ruhrgebiet &#8220;Burgenland&#8221; war</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 19:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Vom 27.2. bis 28.11.2010 präsentiert das LWL-Museum für Archäologie in Herne eine nicht allein durch ihre Größe außergewöhnliche Mittelalterausstellung: <a href="http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Aufruhr/" target="_blank">AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen</a> </p>
<p>Wenig bekannt ist, dass es nirgendwo im &#8220;Heiligen Römischen Reich&#8221; (später &#8220;deutscher Nation&#8221;) so viele Burgen gab, wie am Niederrhein und an der Ruhr. Allerdings blieben nur wenige dieser oft nur aus Holz oder bestenfalls Fachwerk bestehenden Wehrbauten erhalten &#8211; während die steinernen Höhenburgen weiter südlich nach ihrer Auflassung wenigstens als Ruinen überlebten.</p>
<p>Mittelpunkt und &#8220;Aufhänger&#8221; der Ausstellung ist ein Mord. Am 7. November des Jahres 1225 wurde Erzbischof Engelbert I. von Köln in einem Hohlweg bei Gevelsberg von Ministerialen des Grafen Friedrich von Isenberg erschlagen. Die Tat erregte ungeheures Aufsehen. Walter von der Vogelweide, der größte Lyriker des deutschen Mittelalters, machte sich in reichlich blutrünstigen Versen darüber Gedanken, welche Hinrichtungsart für den Mörder wohl die passende wäre.<br />
Was in Gevelsberg genau geschehen ist und was die Hintergründe waren, gehört zu den ungelösten Fragen der Mittelalterforschung.  Neuere Forscher sind überwiegend der Meinung, dass der Tod des Erzbischofs ursprünglich nicht beabsichtigt war. Der Plan wäre gewesen, ihn zu entführen, um ihm dann in der Gefangenschaft den eigenen Willen aufzwingen zu können. Und letzten Endes ging es um nichts weniger als um die Verfassung des Heiligen Römischen Reiches. In den Jahren zuvor hatten Engelbert und seine Mitarbeiter im Auftrag des Kaisers eine Reichsreform entworfen. Danach wurden viele Rechte, die der Theorie nach bislang dem deutschen König vorbehalten waren (Markt-, Münz- und Befestigungsrecht),  formell den Fürsten übertragen. Sehr zum Missfallen der &#8220;kleinen&#8221; Grafen am Niederrhein und an der Ruhr.</p>
<p>Abgesehen von diesen spannenden &#8220;Politkrimi&#8221; werden auf der Ausstellung Stücke gezeigt , die zu sehen man sonst viel reisen müsste. Aus dem Aachener Domschatz ist das sogenannte Zepter König Richards II. von Cornwall gekommen. Das Lübecker St.-Annen-Museum steuerte einen Türzieher bei, auf dem die sieben Kurfürsten mit dem Kaiser in der Mitte dargestellt sind. Das Bayerische Nationalmuseum München hat den kunstvoll gearbeiteten Aufsatz eines Krummstabes bereitgestellt, wie ihn ähnlich auch die Erzbischöfe von Köln geführt haben werden.</p>
<p>Gar nicht zu reden von den vielen, oft unscheinbaren Gebrauchsgegenständen – Münzen, Waffen, Trinkgefäßen, Urkunden usw. usf. Der Vorgang von 1225 gibt zu allerlei Seitenblicken Anlass: auf das Leben in den Ritterburgen, den Klöstern und den damals gerade aufblühenden Städten, auf die Justiz und natürlich auch auf das Militärwesen der Ritterzeit.</p>
<p>Info: <a href="http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Aufruhr/" target="_blank">AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen</a> </p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/termine/">Termine</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/als-das-ruhrgebiet-burgenland-war/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 27.2. bis 28.11.2010 präsentiert das LWL-Museum für Archäologie in Herne eine nicht allein durch ihre Größe außergewöhnliche Mittelalterausstellung: <a href="http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Aufruhr/" target="_blank">AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen</a> </p>
<p>Wenig bekannt ist, dass es nirgendwo im &#8220;Heiligen Römischen Reich&#8221; (später &#8220;deutscher Nation&#8221;) so viele Burgen gab, wie am Niederrhein und an der Ruhr. Allerdings blieben nur wenige dieser oft nur aus Holz oder bestenfalls Fachwerk bestehenden Wehrbauten erhalten &#8211; während die steinernen Höhenburgen weiter südlich nach ihrer Auflassung wenigstens als Ruinen überlebten.</p>
<p>Mittelpunkt und &#8220;Aufhänger&#8221; der Ausstellung ist ein Mord. Am 7. November des Jahres 1225 wurde Erzbischof Engelbert I. von Köln in einem Hohlweg bei Gevelsberg von Ministerialen des Grafen Friedrich von Isenberg erschlagen. Die Tat erregte ungeheures Aufsehen. Walter von der Vogelweide, der größte Lyriker des deutschen Mittelalters, machte sich in reichlich blutrünstigen Versen darüber Gedanken, welche Hinrichtungsart für den Mörder wohl die passende wäre.<br />
Was in Gevelsberg genau geschehen ist und was die Hintergründe waren, gehört zu den ungelösten Fragen der Mittelalterforschung.  Neuere Forscher sind überwiegend der Meinung, dass der Tod des Erzbischofs ursprünglich nicht beabsichtigt war. Der Plan wäre gewesen, ihn zu entführen, um ihm dann in der Gefangenschaft den eigenen Willen aufzwingen zu können. Und letzten Endes ging es um nichts weniger als um die Verfassung des Heiligen Römischen Reiches. In den Jahren zuvor hatten Engelbert und seine Mitarbeiter im Auftrag des Kaisers eine Reichsreform entworfen. Danach wurden viele Rechte, die der Theorie nach bislang dem deutschen König vorbehalten waren (Markt-, Münz- und Befestigungsrecht),  formell den Fürsten übertragen. Sehr zum Missfallen der &#8220;kleinen&#8221; Grafen am Niederrhein und an der Ruhr.</p>
<p>Abgesehen von diesen spannenden &#8220;Politkrimi&#8221; werden auf der Ausstellung Stücke gezeigt , die zu sehen man sonst viel reisen müsste. Aus dem Aachener Domschatz ist das sogenannte Zepter König Richards II. von Cornwall gekommen. Das Lübecker St.-Annen-Museum steuerte einen Türzieher bei, auf dem die sieben Kurfürsten mit dem Kaiser in der Mitte dargestellt sind. Das Bayerische Nationalmuseum München hat den kunstvoll gearbeiteten Aufsatz eines Krummstabes bereitgestellt, wie ihn ähnlich auch die Erzbischöfe von Köln geführt haben werden.</p>
<p>Gar nicht zu reden von den vielen, oft unscheinbaren Gebrauchsgegenständen – Münzen, Waffen, Trinkgefäßen, Urkunden usw. usf. Der Vorgang von 1225 gibt zu allerlei Seitenblicken Anlass: auf das Leben in den Ritterburgen, den Klöstern und den damals gerade aufblühenden Städten, auf die Justiz und natürlich auch auf das Militärwesen der Ritterzeit.</p>
<p>Info: <a href="http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Aufruhr/" target="_blank">AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen</a> </p>
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		<title>12 Schiffswracks vor Gotland entdeckt</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/12-schiffswracks-vor-gotland-entdeckt/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/12-schiffswracks-vor-gotland-entdeckt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 16:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Bei Sondierungsarbeiten für den Bau einer neuen Gaspipeline wurden vor Gotland zwölf Schiffswracks entdeckt – allesamt hervorragend erhalten und bis zu 1 000 Jahre alt.</p>
<p>Die in gut 100 m Tiefe liegenden Wracks können nicht geborgen werden, haben aber dennoch einen großen wissenschaftlichen Wert. Unterwasseraufnahmen lassen darauf schließen, dass neun der einstigen Handelsschiffe vermutlich über 100 Jahre alt sind, ein weiteres stammt vielleicht sogar aus dem Mittelalter. </p>
<p>Mehr auf <a href="http://www.epoc.de/artikel/1024455" target="_blank">12 Schiffswracks in 100 Metern Tiefe (epoc)</a></p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/wissenschaft/">Wissenschaft</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/12-schiffswracks-vor-gotland-entdeckt/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Sondierungsarbeiten für den Bau einer neuen Gaspipeline wurden vor Gotland zwölf Schiffswracks entdeckt – allesamt hervorragend erhalten und bis zu 1 000 Jahre alt.</p>
<p>Die in gut 100 m Tiefe liegenden Wracks können nicht geborgen werden, haben aber dennoch einen großen wissenschaftlichen Wert. Unterwasseraufnahmen lassen darauf schließen, dass neun der einstigen Handelsschiffe vermutlich über 100 Jahre alt sind, ein weiteres stammt vielleicht sogar aus dem Mittelalter. </p>
<p>Mehr auf <a href="http://www.epoc.de/artikel/1024455" target="_blank">12 Schiffswracks in 100 Metern Tiefe (epoc)</a></p>
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		<title>&#8220;Die Rückkehr der Götter&#8221; &#8211; Ausstellung in Mannheim</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/die-ruckkehr-der-gotter-ausstellung-in-mannheim/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/die-ruckkehr-der-gotter-ausstellung-in-mannheim/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 21:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Von 13. Juni 2010 bis zum 13. Juni 2011 läuft im <a href="http://www.rem-mannheim.de/index.php?id=583" target="_blank">Reiss-Engelhorn-Museen</a> in Mannheim eine Ausstellung, die einen Einblick in die bunte Götterwelt der antiken Griechen und Römer gibt. Das wäre zwar schön und interessant, aber an sich nicht außergewöhnlich, wenn in<br />
der Ausstellung „Berlins verborgener Olymp in Mannheim. Die Rückkehr der Götter“  nicht  einmalige, der breiten Öffentlichkeit bis vor Kurzem völlig unbekannte Schätze aus der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin zeigen würde. Diese haben eine wechselvolle Geschichte: Teilweise handelt es sich um &#8220;kriegsbedingt verlagerte Kulturgüter&#8221;,  die erst 1958 von der Sowjetunion an die DDR zurückgegeben wurden &#8211; und danach fünf weiter Jahrzehnte in Depots der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren. Jetzt erstrahlen die herausragenden Kunstwerke nach aufwändiger Restaurierung wieder im alten Glanz. Nachdem die antiken Kunstwerke Besucher in São Paolo und Berlin begeistert haben, sind sie ab Juni 2010 in Mannheim zu sehen.</p>
<p>Rund 180 Marmorskulpturen und Bronzestatuetten, Terrakotten, Vasen, Gebrauchsgegenstände und Schmuck illustrieren eindrücklich die Vielschichtigkeit und die enorme Wandlungsfähigkeit der antiken Götterbilder. Ihr Erscheinungsbild änderte sich im Laufe der Zeit und wurde dem jeweils herrschenden Schönheitsideal angepasst. Viele der Götterdarstellungen werden in ihrem ursprünglichen Aufstellungs- und Verwendungskontext präsentiert.</p>
<p>Mehr Infos: <a href="http://www.rem-mannheim.de/index.php?id=583" target="_blank">Berlins verborgener Olymp in Mannheim: Die Rückkehr der Götter</a>.</p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/termine/">Termine</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/die-ruckkehr-der-gotter-ausstellung-in-mannheim/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von 13. Juni 2010 bis zum 13. Juni 2011 läuft im <a href="http://www.rem-mannheim.de/index.php?id=583" target="_blank">Reiss-Engelhorn-Museen</a> in Mannheim eine Ausstellung, die einen Einblick in die bunte Götterwelt der antiken Griechen und Römer gibt. Das wäre zwar schön und interessant, aber an sich nicht außergewöhnlich, wenn in<br />
der Ausstellung „Berlins verborgener Olymp in Mannheim. Die Rückkehr der Götter“  nicht  einmalige, der breiten Öffentlichkeit bis vor Kurzem völlig unbekannte Schätze aus der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin zeigen würde. Diese haben eine wechselvolle Geschichte: Teilweise handelt es sich um &#8220;kriegsbedingt verlagerte Kulturgüter&#8221;,  die erst 1958 von der Sowjetunion an die DDR zurückgegeben wurden &#8211; und danach fünf weiter Jahrzehnte in Depots der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren. Jetzt erstrahlen die herausragenden Kunstwerke nach aufwändiger Restaurierung wieder im alten Glanz. Nachdem die antiken Kunstwerke Besucher in São Paolo und Berlin begeistert haben, sind sie ab Juni 2010 in Mannheim zu sehen.</p>
<p>Rund 180 Marmorskulpturen und Bronzestatuetten, Terrakotten, Vasen, Gebrauchsgegenstände und Schmuck illustrieren eindrücklich die Vielschichtigkeit und die enorme Wandlungsfähigkeit der antiken Götterbilder. Ihr Erscheinungsbild änderte sich im Laufe der Zeit und wurde dem jeweils herrschenden Schönheitsideal angepasst. Viele der Götterdarstellungen werden in ihrem ursprünglichen Aufstellungs- und Verwendungskontext präsentiert.</p>
<p>Mehr Infos: <a href="http://www.rem-mannheim.de/index.php?id=583" target="_blank">Berlins verborgener Olymp in Mannheim: Die Rückkehr der Götter</a>.</p>
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		<title>Filmprojekt: Dokudrama über die Vorgeschichte des Limesfalls</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/filmprojekt-dokudrama-uber-die-vorgeschichte-des-limesfalls/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/filmprojekt-dokudrama-uber-die-vorgeschichte-des-limesfalls/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 21:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Unter dem Arbeitstitel &#8220;A.D. 235 – Fall des Limes“ produziert die Hochschule der Medien (HdM)  Stuttgart zur Zeit ein 60-minütiges Dokudrama, das die politischen und militärischen Ereignisse an der römische Reichsgrenze skizziert, die zum Fall des Limes im Jahr 260 führten. Das zentrale Ereignis ist  der  Mord an Kaiser Severus Alexander und dessen Mutter Mamaea im Jahr 235, der im süddeutschen Bereich des Limes stattfand. Dieser Mord gilt als wesentlicher Faktor der Destabilisierung des römischen Reiches und beschleunigte die umwälzenden politischen und militärischen Ereignisse im 3. Jahrhundert nach Christi, die den Wendepunkt der römischen Herrschaft in Germanien darstellten und mit zum Niedergang der Reichsgrenze Limes führten.</p>
<p>Hauptschauplatz der auf historisch belegten Fakten beruhenden szenischen Handlung sind die römischen Grenzanlagen im heutigen Schwäbisch Gmünd. Gedreht wird aber nicht nur bei Schwäbisch-Gmünd, sondern an insgesamt 14 Drehorten in 3 Ländern. Im Februar wurde z. B. die Plünderung und Brandschatzung einer römischen &#8220;Villa Rustica&#8221; durch alamannische Krieger gedreht. </p>
<p>Das fertige Dokudrama soll in Museen, Tourismuszentren, Schulen und Hochschulen gezeigt werden. Eventuell wird es auch im Fernsehen zu sehen sein, aber dazu liegt noch nichts Konkretes vor. Die Premiere soll Anfang August in Schwäbisch-Gmünd und im September an der HdM sein.</p>
<p>Anders als bei vielen Fernseh-Dokudramen der letzten Jahre werden die Bilder soweit wie möglich real hergestellt und computergenerierte visuelle Effekte auf ein Mindestmaß beschränkt. Das ist möglich, weil architektonische Rekonstruktionen, z. B. in Freilichtmuseum, als Drehorte gewählt wurden. An und in diesen originalgetreuen Nachbauten agieren professionelle Schauspieler und Laiendarsteller. Die historisch korrekte und eindrückliche Darstellung der Ereignisse wird durch die Mitarbeit sogenannter Reenactment-Guppen vervollständigt. Diese Gruppen bringen ihre jahrelange Erfahrung mit der Darstellung römischen und germanischen Lebens, ihre Kostüme und ihre Ausstattung in die Produktion ein.</p>
<p>Website des Projekts: <a href="<br />
http://www.ad235derfilm.de/" target="_blank">A. D. 235 &#8211; Der Fall des Limes</a>.<br />
Die <a href="http://www.ad235derfilm.de/wp-content/themes/default/download/projektmappe_ad235.pdf?PHPSESSID=ubcana4r3ohuj72spkb9cfjjf3" target="_blank">Projektmappe (PDF)</a></p>
<p>Eine der Reenactment-Gruppen: <a href="http://www.ask-alamannen.de/" target="_blank">Ask Alamannen</a></p>
<p><a href="http://www.ask-alamannen.de/"><img src="http://u1.ipernity.com/14/27/33/7532733.d5de8449.500.jpg" width="500" height="375" alt="Dreh Auspeitschen5" border="0"/></a><br />
Szenenfoto &#8211; Zwei alamannische Plünderer werden ausgepeitscht</p>
<p>Die &#8220;Schauwerte&#8221; des fertigen Films werden es also wahrscheinlich mit einem gut gemachten Historienfilm aufnehmen können. Zu hoffen ist, dass das Dokudrama auch inhaltlich gut sein wird &#8211; zu viele Dokudramen oder sich angeblich eng an das wirkliche Geschehen haltende Historienfilme haben in dieser Hinsicht enttäuscht. Immerhin achtet Dr. Markus Scholz vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz als Berater auf die historisch korrekte Wiedergabe im Drehbuch und in der Gestaltung. Als gutes Zeichen werte ich, dass die in der Projektmappe erwähnten Hauptpersonen wirklich existiert haben.</p>
<p>Ein wenig Kritik am Arbeitstitel: im Jahre 235 unsere Zeitrechnung gab es den Begriff &#8220;Anno Domini&#8221; noch nicht, nicht einmal unter den damaligen Christen. Außerdem geht es nicht um den &#8220;Fall des Limes&#8221;, sondern um Ereignisse, die dazu beitrugen, dass immerhin 25 Jahre später der Limes aufgegeben wurde.</p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/medien/">Medien</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/filmprojekt-dokudrama-uber-die-vorgeschichte-des-limesfalls/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Arbeitstitel &#8220;A.D. 235 – Fall des Limes“ produziert die Hochschule der Medien (HdM)  Stuttgart zur Zeit ein 60-minütiges Dokudrama, das die politischen und militärischen Ereignisse an der römische Reichsgrenze skizziert, die zum Fall des Limes im Jahr 260 führten. Das zentrale Ereignis ist  der  Mord an Kaiser Severus Alexander und dessen Mutter Mamaea im Jahr 235, der im süddeutschen Bereich des Limes stattfand. Dieser Mord gilt als wesentlicher Faktor der Destabilisierung des römischen Reiches und beschleunigte die umwälzenden politischen und militärischen Ereignisse im 3. Jahrhundert nach Christi, die den Wendepunkt der römischen Herrschaft in Germanien darstellten und mit zum Niedergang der Reichsgrenze Limes führten.</p>
<p>Hauptschauplatz der auf historisch belegten Fakten beruhenden szenischen Handlung sind die römischen Grenzanlagen im heutigen Schwäbisch Gmünd. Gedreht wird aber nicht nur bei Schwäbisch-Gmünd, sondern an insgesamt 14 Drehorten in 3 Ländern. Im Februar wurde z. B. die Plünderung und Brandschatzung einer römischen &#8220;Villa Rustica&#8221; durch alamannische Krieger gedreht. </p>
<p>Das fertige Dokudrama soll in Museen, Tourismuszentren, Schulen und Hochschulen gezeigt werden. Eventuell wird es auch im Fernsehen zu sehen sein, aber dazu liegt noch nichts Konkretes vor. Die Premiere soll Anfang August in Schwäbisch-Gmünd und im September an der HdM sein.</p>
<p>Anders als bei vielen Fernseh-Dokudramen der letzten Jahre werden die Bilder soweit wie möglich real hergestellt und computergenerierte visuelle Effekte auf ein Mindestmaß beschränkt. Das ist möglich, weil architektonische Rekonstruktionen, z. B. in Freilichtmuseum, als Drehorte gewählt wurden. An und in diesen originalgetreuen Nachbauten agieren professionelle Schauspieler und Laiendarsteller. Die historisch korrekte und eindrückliche Darstellung der Ereignisse wird durch die Mitarbeit sogenannter Reenactment-Guppen vervollständigt. Diese Gruppen bringen ihre jahrelange Erfahrung mit der Darstellung römischen und germanischen Lebens, ihre Kostüme und ihre Ausstattung in die Produktion ein.</p>
<p>Website des Projekts: <a href="<br />
http://www.ad235derfilm.de/" target="_blank">A. D. 235 &#8211; Der Fall des Limes</a>.<br />
Die <a href="http://www.ad235derfilm.de/wp-content/themes/default/download/projektmappe_ad235.pdf?PHPSESSID=ubcana4r3ohuj72spkb9cfjjf3" target="_blank">Projektmappe (PDF)</a></p>
<p>Eine der Reenactment-Gruppen: <a href="http://www.ask-alamannen.de/" target="_blank">Ask Alamannen</a></p>
<p><a href="http://www.ask-alamannen.de/"><img src="http://u1.ipernity.com/14/27/33/7532733.d5de8449.500.jpg" width="500" height="375" alt="Dreh Auspeitschen5" border="0"/></a><br />
Szenenfoto &#8211; Zwei alamannische Plünderer werden ausgepeitscht</p>
<p>Die &#8220;Schauwerte&#8221; des fertigen Films werden es also wahrscheinlich mit einem gut gemachten Historienfilm aufnehmen können. Zu hoffen ist, dass das Dokudrama auch inhaltlich gut sein wird &#8211; zu viele Dokudramen oder sich angeblich eng an das wirkliche Geschehen haltende Historienfilme haben in dieser Hinsicht enttäuscht. Immerhin achtet Dr. Markus Scholz vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz als Berater auf die historisch korrekte Wiedergabe im Drehbuch und in der Gestaltung. Als gutes Zeichen werte ich, dass die in der Projektmappe erwähnten Hauptpersonen wirklich existiert haben.</p>
<p>Ein wenig Kritik am Arbeitstitel: im Jahre 235 unsere Zeitrechnung gab es den Begriff &#8220;Anno Domini&#8221; noch nicht, nicht einmal unter den damaligen Christen. Außerdem geht es nicht um den &#8220;Fall des Limes&#8221;, sondern um Ereignisse, die dazu beitrugen, dass immerhin 25 Jahre später der Limes aufgegeben wurde.</p>
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		<title>Bronzezeitliches Schiffswrack vor England belegt Fernhandel</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/brozezeitliches-schiffswrack-vor-england/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/brozezeitliches-schiffswrack-vor-england/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 12:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.nornirsaett.de/?p=2385</guid>
		<description><![CDATA[<p>Vor fast 3000 Jahren sank ein reich beladenes bronzezeitliches Schiff vor der britischen Küste. Im Mai 2009 wurde das aus der Zeit um 900 v.u.Z. stammende Schiff &#8211; das damit einer der ältesten je gefundenen Wracks ist &#8211; in der Nähe der Stadt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Salcombe" target="_blank">Salcombe</a> in Devon durch Taucher der <i>South West Maritime Archaeological Group</i> entdeckt.</p>
<p>Der bronzezeitliche Schatz wurde nahe der Küste in nur 8 bis to 10 Meters Wassertiefe entdeckt. Dave Parham, Mitglied des Ausgrabungsteams, überrascht es nicht, dass es dort  fast 3000 Jahre lang unentdeckt lag, denn die gefundenen sehr kleinen Objekte sind über ein großes Meeresbodengebiet verteilt. Die auffälligsten Fundstücke sind drei goldenen Halsreifen, sog. Torques.<br />
Zum Fund von Salcombe gehören hunderte Kupfer- und Zinnbarren &#8211; der Rohstoff für die Herstellung von Bronze. Der Fund zeigt, wie weit gespannt die Handelswege der späten Bronzezeit waren.<br />
Die aus dem Wrack geborgenen 259 Kupferbarren stammen wahrscheinlich aus Mitteleuropa oder dem heutigen Spanien. <i>(Eine vergleichende Isotopenanalyse, mit der sich das  genauer nachweisen ließe, wurde offenbar noch nicht gemacht.)</i><br />
Die 27 Zinnbarren kommen dagegen wahrscheinlich aus dem nahen Cornwall.</p>
<p>Zu den Fundstücken gehört auch ein bronzenes Schwert. Anhand stilistischer Merkmale lässt sich das ca. 45 cm lange Kurzschwert auf die Zeit zwischen 950 und 850 v.u.Z. datieren, es ist aber noch nicht nachgewiesen, ob die Waffe in Britannien hergestellt oder importiert war.<br />
Der Bronzezeit-Experte Ben Roberts sagt, dass Schwerter die Speere als die bevorzugten britischen Waffen um etwa 1200 v.u.Z. ablösten, nachdem Schwerter vom europäischen Festland eingeführt worden waren.<br />
Die ältesten in Britannien gefundenen Schwerter stimmen laut Roberts mit in Deutschland und Frankreich gefundenen Exemplaren überein, und waren sicherlich importiert. Aber dieses später hergestellte Schwert könnte aus heimischer Fertigung stammen.</p>
<p>Bericht (mit Fotogallerie) auf &#8220;NationalGeographic.com&#8221; (engl.):<br />
<a href="http://news.nationalgeographic.com/news/2010/02/photogalleries/100224-shipwreck-bronze-age-treasure-salcombe-britain-pictures/?now=2010-02-24-00:01#025919_600x450.jpg" target="_blank" rel="lightbox[2385]">Pictures: Shipwreck Discovery Yields Ancient Treasure</a></p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/wissenschaft/">Wissenschaft</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/brozezeitliches-schiffswrack-vor-england/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor fast 3000 Jahren sank ein reich beladenes bronzezeitliches Schiff vor der britischen Küste. Im Mai 2009 wurde das aus der Zeit um 900 v.u.Z. stammende Schiff &#8211; das damit einer der ältesten je gefundenen Wracks ist &#8211; in der Nähe der Stadt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Salcombe" target="_blank">Salcombe</a> in Devon durch Taucher der <i>South West Maritime Archaeological Group</i> entdeckt.</p>
<p>Der bronzezeitliche Schatz wurde nahe der Küste in nur 8 bis to 10 Meters Wassertiefe entdeckt. Dave Parham, Mitglied des Ausgrabungsteams, überrascht es nicht, dass es dort  fast 3000 Jahre lang unentdeckt lag, denn die gefundenen sehr kleinen Objekte sind über ein großes Meeresbodengebiet verteilt. Die auffälligsten Fundstücke sind drei goldenen Halsreifen, sog. Torques.<br />
Zum Fund von Salcombe gehören hunderte Kupfer- und Zinnbarren &#8211; der Rohstoff für die Herstellung von Bronze. Der Fund zeigt, wie weit gespannt die Handelswege der späten Bronzezeit waren.<br />
Die aus dem Wrack geborgenen 259 Kupferbarren stammen wahrscheinlich aus Mitteleuropa oder dem heutigen Spanien. <i>(Eine vergleichende Isotopenanalyse, mit der sich das  genauer nachweisen ließe, wurde offenbar noch nicht gemacht.)</i><br />
Die 27 Zinnbarren kommen dagegen wahrscheinlich aus dem nahen Cornwall.</p>
<p>Zu den Fundstücken gehört auch ein bronzenes Schwert. Anhand stilistischer Merkmale lässt sich das ca. 45 cm lange Kurzschwert auf die Zeit zwischen 950 und 850 v.u.Z. datieren, es ist aber noch nicht nachgewiesen, ob die Waffe in Britannien hergestellt oder importiert war.<br />
Der Bronzezeit-Experte Ben Roberts sagt, dass Schwerter die Speere als die bevorzugten britischen Waffen um etwa 1200 v.u.Z. ablösten, nachdem Schwerter vom europäischen Festland eingeführt worden waren.<br />
Die ältesten in Britannien gefundenen Schwerter stimmen laut Roberts mit in Deutschland und Frankreich gefundenen Exemplaren überein, und waren sicherlich importiert. Aber dieses später hergestellte Schwert könnte aus heimischer Fertigung stammen.</p>
<p>Bericht (mit Fotogallerie) auf &#8220;NationalGeographic.com&#8221; (engl.):<br />
<a href="http://news.nationalgeographic.com/news/2010/02/photogalleries/100224-shipwreck-bronze-age-treasure-salcombe-britain-pictures/?now=2010-02-24-00:01#025919_600x450.jpg" target="_blank" rel="lightbox[2385]">Pictures: Shipwreck Discovery Yields Ancient Treasure</a></p>
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		<title>Germanische Sklavenhalter</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/germanische-sklavenhalter/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/germanische-sklavenhalter/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 19:08:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[altertum]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[germanen]]></category>
		<category><![CDATA[germanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Römer]]></category>
		<category><![CDATA[Sklaven]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Es ist eine, wenn auch selten thematisierte, historische Binsenwahrheit: unter den zahlreichen Volksgruppen, die wir als &#8220;Germanen&#8221; zusammenfassen, gab es ausgesprochene Sklavenhalterkulturen.<span id="more-2378"></span> Die Entwicklung des wikingerzeitlichen Sklavenhandels wäre zum Beispiele ohne eine entsprechende Gesellschaftsstruktur kaum zu erklären. </p>
<p>Wie sah es aber einige Jahrhunderte vorher und etwas weiter südlich, in der &#8220;Germania Magna&#8221;, oder &#8220;Germania Libra&#8221; der Römerzeit aus? </p>
<p>Schriftliche Quellen geben an, dass auch die Germanen Menschen versklavten, vor allem, wenn es sich um Spezialisten und Handwerker handelte. Allerdings sind diese schriftliche Quellen römischer Herkunft &#8211; und im römischen Reich war die Institution der Sklaverei sozusagen selbstverständlich. Vermutlich konnte sich der &#8220;Durchschnittsrömer&#8221; eine Gesellschaft ohne Sklaven kaum vorstellen. </p>
<p>Jan Schuster, Professor an der Universität Lódz, hat nun bei Grabungsarbeiten in einer Siedlung des 2. bis 4. Jahrhunderts bei Herzsprung im nordöstlichen Brandenburg (also in der &#8220;Germania Magna&#8221;) eine Sklavenkette gefunden, erkennbar an den charakteristisch geformten Kettengliedern. Dieser Fund könnte darauf hindeuten, dass die dort lebenden Germanen tatsächlich Sklaven hielten.</p>
<p><a href="http://www.damals.de/de/8/Der-Gegner-in-Fesseln.html?aid=189662&#038;cp=1&#038;action=showDetails" target="_blank">Der Gegner in Fesseln (damals.de)</a></p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/wissenschaft/">Wissenschaft</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/germanische-sklavenhalter/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine, wenn auch selten thematisierte, historische Binsenwahrheit: unter den zahlreichen Volksgruppen, die wir als &#8220;Germanen&#8221; zusammenfassen, gab es ausgesprochene Sklavenhalterkulturen.<span id="more-2378"></span> Die Entwicklung des wikingerzeitlichen Sklavenhandels wäre zum Beispiele ohne eine entsprechende Gesellschaftsstruktur kaum zu erklären. </p>
<p>Wie sah es aber einige Jahrhunderte vorher und etwas weiter südlich, in der &#8220;Germania Magna&#8221;, oder &#8220;Germania Libra&#8221; der Römerzeit aus? </p>
<p>Schriftliche Quellen geben an, dass auch die Germanen Menschen versklavten, vor allem, wenn es sich um Spezialisten und Handwerker handelte. Allerdings sind diese schriftliche Quellen römischer Herkunft &#8211; und im römischen Reich war die Institution der Sklaverei sozusagen selbstverständlich. Vermutlich konnte sich der &#8220;Durchschnittsrömer&#8221; eine Gesellschaft ohne Sklaven kaum vorstellen. </p>
<p>Jan Schuster, Professor an der Universität Lódz, hat nun bei Grabungsarbeiten in einer Siedlung des 2. bis 4. Jahrhunderts bei Herzsprung im nordöstlichen Brandenburg (also in der &#8220;Germania Magna&#8221;) eine Sklavenkette gefunden, erkennbar an den charakteristisch geformten Kettengliedern. Dieser Fund könnte darauf hindeuten, dass die dort lebenden Germanen tatsächlich Sklaven hielten.</p>
<p><a href="http://www.damals.de/de/8/Der-Gegner-in-Fesseln.html?aid=189662&#038;cp=1&#038;action=showDetails" target="_blank">Der Gegner in Fesseln (damals.de)</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verschwörungsbücher aus dem ARIO-Verlag</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/verschworungsbucher-aus-dem-ario-verlag/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/verschworungsbucher-aus-dem-ario-verlag/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 21:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fun & Mumpitz]]></category>
		<category><![CDATA[Ariosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Armanen]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[Parodie]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheorie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nornirsaett.de/?p=2322</guid>
		<description><![CDATA[<p>Neuerscheinungen aus dem ARIO-Verlag<br />
<i>„&#8230; da fass ick mir an‘ Kopp!“</i></p>
<p>Eine Parodie auf Bücher aus rechtsesoterischen Verlagen.<br />
<i>(Es ist gar nicht so einfach, das Angebot so eines Verlages satirisch zu überhöhen … )</i><span id="more-2322"></span><br />
_______________________________________</p>
<p><b>Unsere Neuerscheinungen 2010:</b></p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/7382164"><img src="http://u1.ipernity.com/14/21/64/7382164.e5394cdd.240.jpg" width="160" height="240" alt="Das Geheimnis der Neuschwaben-Länder" border="0"/></a><br />
Peter G. Frier<br />
<b>Das Geheimnis der Neuschwabenländer</b><br />
Gebunden, 218 Seiten</p>
<p><i>Mai 1945. Polarstützpunkt Neu-Berlin, Neuschwabenland, Antarktis</i><br />
Schon seit fast zwei Jahren sind die Männer des 23. Gebirgsjäger-Sturms der Waffen-SS Divison „Thor Steinar“ auf sich allein gestellt. Der Funkspruch aus der fernen Heimat über die bedingungslose Kapitulation raubt ihnen die letzte Hoffnung auf baldigen Entsatz. Da macht Dr. Eysenbard, einer der kühnsten medizinischen Experimentatoren der SS, seinen letzten Menschenversuch: er versetzt die Männer in Hybernation, in künstlichen Kältetiefschlaf.</p>
<p><i>November 1991</i><br />
Eine Forschungsexpedition stößt auf die scheinbar leblosen, im Eis gefangenen Männer des Stützpunktes Neu-Berlin. Es gelingt 196 der Tiefschläfer abzutauen und zu reanimieren. Nun stehen die Retter vor einem Problem: Wie kann kann man gut 200 fanatische Nationalsozialisten, deren Weltsicht auf dem Stand des Jahres 1943 stehen geblieben ist, in die Bundesrepublik Deutschland der Jahres 1991 integrieren? Unter strenger Geheimhaltung werden die Männer der „Division Thor Steinar“ in strukturschwachen Provinzstädten angesiedelt. Ein riskantes Experiment, das nicht ohne Folgen bleiben sollte &#8230;</p>
<blockquote><p>„Als ich dieses Buch über Tiefkühl-Nazis und ihren Einfluss auf die rechtsextreme Szene nach 1991 las, da war meine erste Reaktion: ‚Was für ein blühender Schwachsinn!‘ Dann hörte ich mir die Äußerungen der NPD-Abgeordneten im Mecklenburg-Vorpommernschen Landtag noch einmal an. Nun bin ich mir sicher: Friers Enthüllungen haben Hand und Fuß, und seine kühne Theorie könnte tatsächlich so Einiges erklären.</p></blockquote>
<p>Dieter Mallineck, „Brammer Tageblatt“<br />
______________________________________</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/7382165"><img src="http://u1.ipernity.com/14/21/65/7382165.1101fe73.240.jpg" width="157" height="240" alt="Germanen-Glaube" border="0"/></a><br />
Gero von Nedennehmmernie<br />
<b>Der alte germanische Glaube des Alt-Heidentums</b><br />
Paperback, 678 Seiten</p>
<p>Die Glaubensvorstellungen unserer heidnischen Vorfahren werden in diesem Buche vorgestellt und für Menschen unserer Zeit entschlüsselt. Es enthält eine Rekonstruktion des altheidnisch-germanischen Götterglaubens und der altheidnisch-germanischen Götterkirche. Als Quellen nutzte von Nedennehmmernie die ältere und die neuere Edda,,die natürlich beide nicht aus dem Mittelalter, sondern aus dem Hyborischen Zeitalter vor der letzten Eiszeit stammen. Lücken der Überlieferung schließt er durch durch Rückgriffe auf andere germanische Überlieferungen wie dem Beowulf, dem Nibelungenlied, den von von Nedennehmmernie als unzweifelhaft germanisch erkannten Epen „Odyssee“ und „Illias“ und dem eindeutig proto-germanischen Gilgamesch-Epos. Nedennehmmernie erkennt mit kühner Intuition und ohne Rücksicht auf schulwissenschaftliche Fakten, dass die Missionare der Wüstenreligionen, unfruchtbar und trocken, wie Wüsten nun mal sind, einfach die Strukturen der altheidnischen germanischen Kirche für ihre „katholische“ Kirche übernahmen und nur die alten Götter durch ihren monotonen Wüstengott ersetzten.<br />
Von Nedenmehmmernie gelingt auf diese Weise eine Rekonstruktion der altheidnisch-germanischen Kirche und ihrer Priesterhierachie mit dem Allherzligoden an der Spitze, dem heidnisch-germanischen Vorbild des Papstes. Während der Papst der Katholen nur behauptet, in geistliche Dingen unfehlbar zu sein, hat der Allherzligode grundsätzlich immer recht. Diese Eigenschaft, grundsätzlich immer Recht zu haben, zeichnet auch den heutigen Träger dieses hohen Amtes, Gero von Nedennehmernie, aus.<br />
Noch erstaunlicher sind von Nedenmehmmer mit unfehlbarer Autorität festgelegte Tatsache, dass die angeblich indischen Vorstellungen vom Karma auf den der germanischen Höllenhund Garm zurückgehen, so dass auch Hinduismus und Buddhismus verfälschte Abkömmlinge der altheidnisch-germanischen Kirche sind.<br />
Das Buch enthält den kompletten Altheidnisch-Germanischen Katechismus.<br />
Ferner enthält das Buch einen Abriss der nordisch-germanischen Astrologie und den nordischen Tyrkreiszeichen, fälschlicherweise Tierkreiszeichen genannt, mit ihren Götterzuordnungen, Anweisungen zum Geisterglaube mit Geisteranrufungen, Jenseitsvorstellungen, die Jahresfeste und ihre Riten, Geburtstag, Einweihung, Hochzeit usw. und eine Tabelle der wirklich wahren magischen Bedeutung der Runen.<br />
In über 40 Jahren hat Allherzligode Gero von Nedennehmmernie aus den erhaltenen Bruchstücken dank seiner Unfehlbarkeit ein wahrhaftiges Gesamtbild erarbeitet, das nun in vollkommen überarbeiteter Neuausgabe für alle am Alt-Heidentum interessierten vorliegt.<br />
______________________________________</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/7382167"><img src="http://u1.ipernity.com/14/21/67/7382167.529b6fb1.240.jpg" width="161" height="240" alt="Hilfe für die Erde" border="0"/></a><br />
Patricia von Plofre<br />
<b>Hilfe für die Erde</b><br />
Gebunden, 744 Seiten</p>
<p>Schon seit Jahren steht die erfolgreiche Esoterik-Autorin Patricia von Plofre mit Großadmiral Kalos von der 774. Alberanischen Interstellaren Raumflotte in telepathischem Kontakt. Der sympathische, irre gut aussehende und hinreißend charmante, ca. 1,95 m große, goldblonde, sportlich-schlanke und zum Glück noch ledige Außerirdische mit dem gewissen Sex-Appeal channelte nun seinem entsetzten Medium eine erschreckende Wahrheit:<br />
Die Erde wird seit Jahrhunderten von den Xatans, ekligen spinnenbeinigen und schlangenköpfigen Wesen vom vierten Planten des Sterns Sigma Draconis infiltriert. Mit Gehirnimplantaten zwingen sie hochrangige Politiker und einflussreiche Personen unter ihre Knechtschaft. Immun gegen diese gefährlichen Implantate sind nach genetischer Analyse nur Menschen des indogermanischen Volksstammes – besser als „Arier“bekannt.<br />
Aber die irdischen Arier stehen nicht allein – im äußersten Notfall ist die Raumflotte der allesamt gutaussehenden blonden Arier vom fünften Planeten des Aldebaran, der Aldebaranier, befugt, gegen die erzbösen Xatans einzugreifen. Vorerst aber bleiben die perfekt gegen jede Beobachtung getarnten 3490 Flugscheiben von Admiral Kalos Raumflotte in Bereitschaft. Aber für den 21. Dezember des Jahres 2011 sagt der richtig knuddelbärig-liebe und dabei so kluge und starke Oberbefehlshaber der 774. Aldebaranischen Interstellaren Raumflotte ein Ereignis voraus, nach dem die Erde nicht mehr die selbe sein wird.<br />
Patricia von Plofre begnügt sich keineswegs damit, lediglich gechannelte Botschaften aufzuschreiben. Auf einer Reise durch 23 Länder der Erde konnte sie spektakuläre Beweise für die üblen Machenschaften der Xatans, aber auch für den hilfreichen Einfluss der Aldebaranier zusammentragen. Dabei gelangen der begabten Hobbyfotografin einige sensationelle Fotos, die im umfangreichen Bildteil ihres Buches abgedruckt sind.<br />
<a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/7382168"><img src="http://u1.ipernity.com/14/21/68/7382168.8ed33408.jpg" width="450" height="350" alt="Unsichtbare Flugscheibe" border="0"/></a><br />
Hier das spektakuläre Beweisfoto, das selbst hartnäckige Skeptiker nicht wegdiskutieren können &#8211; wie man sieht, ist die aldebaranische Flugscheibe (Pfeil) tatsächlich unsichtbar!<br />
_______________________________________</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/7382170"><img src="http://u1.ipernity.com/14/21/70/7382170.01486f8a.240.jpg" width="171" height="240" alt="Medio-Theismus" border="0"/></a><br />
Hasso von Wolfshöhe und Sophie von Ario<br />
<b>Medio-Theismus<br />
Die einzig wahre spirituelle Religion der Mitte</b><br />
Gebunden, 425 Seiten</p>
<p>Atheismus und Monotheismus sind die beiden Seiten der Spaltung, die unsere Zivilisation seit mehr als 3500 Jahren zersetzt.<br />
Mit dem Anbruch des „mediokren Zeitalters“ kann diese Spaltung jedoch überwunden werden – durch ein total neues Bewusstsein mit wahrhaft revolutionären Erkenntnissen: die geistige Herkunft der Menschheit, die Realität des multidimensionalen Kosmos, der spirituelle Hintergrund der Materie und der ganzen Rest!<br />
Die Verfassen durchleuchtet die heute vorherrschenden Weltbilder in aller Konsequenz: Was ist der spaltende Geist? Wie wirken die beiden Seiten? Wie kann die Spaltung überwunden werden? „Der radikale Mittelweg“ des Medio-Theismus ist nicht einfach eine neue Theorie oder Theologie, sondern eine Rückbesinnung auf das Urwissen der Menschheit und den gemeinsamen Kern aller Religionen.<br />
Der Medio-Theismus ist weder Atheismus, noch Monotheismus noch Polytheismus. Seine klare, straffe Hierachie und sein allumfassender Besitz der einzig wahren Wahrheit über alle bekannten und unbekannten Geheimnisse der Menschheit geben unsicheren Menschen den Halt, den sie im tiefsten Urgrund ihre Seele suchen, auch wenn sie es selbst noch nicht wissen. Er gibt Menschen, die nichts haben außer der richtigen Hautfarbe und der wahren Gesinnung, endlich das lang vermisste Gefühl zurück, Teil einer Elite zu sein.<br />
Zeitloses Wissen, neueste Erkenntnisse: Beides zusammen führt zum Bewusstseinswandel, der von den Mysterienschulen seit der älteren Jungsteinzeit für die heutige Zeit vorausgesehen wurde. Das vorliegende Buch ist ein Manifest dieses Paradigmenwechsels – weg vom überholten logischen Denken und dem Wahn, immer selbst entscheiden zu müssen, hin zur mütterlichen Geborgenheit innerhalb einer festen Befehlskette.</p>
<blockquote><p>„Von Wolfshöhe und von Ario zeigen auf, welche Weltbilder für die Probleme und Krisen der heutigen Menschheit verantwortlich sind. Mit gedanklicher Kühnheit  wagen sie, herrschende Ansichten der Wissenschaften und der Religionen zu hinterfragen. Ich habe aus diesem Buch einen Schatz an wertvollsten Erkenntnissen geschöpft.“</p></blockquote>
<p>Dr. Jörgis B. Stechlich, Universalwissenschaftler<br />
_______________________________________</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/7382171"><img src="http://u1.ipernity.com/14/21/71/7382171.27b72937.240.jpg" width="160" height="240" alt="&quot;40000 Jahre Deutsche Geschichte&quot;" border="0"/></a><br />
Guido von Klitt<br />
<b>40000 Jahre Deutsche Geschichte</b><br />
Gebunden, 774 Seiten</p>
<p>Entgegen der offiziellen „Geschichtsschreibung“ des BRD-Systems weist Klitt auf eine Weise, die jedem wahrhaft völkisch Gesonnenem sofort einleuchtern wird, nach: Die Germanen waren selbstverständlich schon Deutsche und das Deutsche Reich bestand schon zur Zeit des heroischen Abwehrkampfes der Scharen Hermanns gegen die Übermacht der römischen Invasionstruppen! Allein den verlogenen römischen Chronisten, den charakterlosen Römlingen, die sich frecherweise „deutsche“ Historiker nennen, und den wahrscheinlich von den Illuminaten, den Bilderbergern oder der Nornirs Ætt unterwanderten korrupten Archäologen ist es zu verdanken, dass diese Erkenntnisse „verloren“ gingen.<br />
Mehr noch: in einer eindrucksvollen Indizienkette zeigt von Klitt, dass ein deutsches Reich schon am Ende der Eiszeit gegründet wurde. Seine höchste Blüte erreichte das alte Deutschland in der Bronzezeit, als es mühelos die so gefeierten Hochkulturen der Vorderen Orients in den Schatten stellte. Ein schlagender Beweis für die Ausdehnung Bronze-Deutschland ist die berühmte Sonnenscheibe von Nebra: das Zinn stammte aus Britannien, das Kupfer aus den Alpen, das Gold vom Balkan. Nun hätten die stets vaterländisch gesonnenen alten Deutschen <i>niemals</i> Metalle von fremdländischen Händler gekauft, und auch das feige Feilschen, um Rohstoffe durch Handel zu erwerben lag diesen unverdorbenen Menschen fern. Sie werden den männlich-ehrlichen Eroberungskrieg vorgezogen haben! Damit ist es von Klitt klar, dass fast ganz Europa unter deutscher Herrschaft stand.<br />
Ohne Scheu vor Tabus und ohne Respekt vor dem demokratischen Meinungsdiktat der „Political Correctness“ und der zionistisch-freimaurerisch-bolschewistisch-papistisch voreingenommenen „Geschichtswissenschaft“ zieht Klitt seine Schlüsse: <i>&#8220;Wussten Sie, dass die alten Ägypter in Wirklichkeit ausgewanderte Deutsche waren? Natürlich nicht, denn auch das wurde Ihnen in der Umerzieher-Schule arglistig verschwiegen! Alle bahnbrechenden Erfindungen der Menschheit wurden von Deutschen gemacht; sogar Flugzeuge hatten die bronzezeitlichen Deutschen schon gebaut. Aber die perfiden Römlinge und ihre westlich-verkommenen Helfer haben dieses alte Wissen gestohlen und die Erinnerung an ihre Urheber systematisch ausgelöscht.&#8221;</i><br />
_______________________________________</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/7382174"><img src="http://u1.ipernity.com/14/21/74/7382174.d0a02ded.240.jpg" width="188" height="240" alt="&quot;Venters Irrtum&quot;" border="0"/></a><br />
Martin Maier-Arends<br />
<b>Venters Irrtum</b><br />
<b>Germanische Rassenlehre kontra artfremder Genomanalyse</b><br />
Großformat, broschiert, 288 Seiten, mit 113 Abbildungen und 13 Karten</p>
<p>Genforscher wie Craig Venter stellen die für jeden rassestolzen Germanen unannehmbare Theorie auf, es gäbe genetisch gesehen keine Menschenrassen. Maier-Arends, Biologe am Institut für Fertilisation,angewandte Eugenik und Rassenkunde der Jürgen-Rieger-Stiftung, zeigt, unter Rückgriff auf die Erkenntnisse der Metagenetik Steve McNallens: die Identität und Kultur des einzelnen Menschen wird durch Meta-Gene bestimmt, die sich im Wechselspiel zwischen den körperlichen Meta-Genen – Maier-Arends nennt das den „Blut“-Faktor – und der natürlichen Bioregion einer Rasse – Maier-Arends nennt das das „Boden“-Faktor – entfalten. Mühelos weist Maier-Arends nach, dass bestimmte Rassen von ihrer metagenetischen Ausstattung her zum Herrschen und andere zum Dienen bestimmt sind.</p>
<p><i>Weitere lieferbare Titel aus der Reihe „Hier irrt die Schulwissenschaft“ in gleicher Ausstattung:</i></p>
<p>Lucius Destructivus<br />
<b>Wegeners Irrtum &#8211; Theosophische Weltschau kontra seelenlose Geologie</b><br />
Alfreds Wegners Kontinentalverschiebungstheorie und die darauf aufbauende „moderne“ Plattentektonik können nicht wahr sein, denn sie ignorieren die Existenz der versunkenen Kontinente Atlantis, Lemuria, Mu, Thule und Hyperborea.</p>
<p>Hugo Habicht<br />
<b>Einsteins Irrtum &#8211; Außerirdische Fakten kontra schwer begreiflicher Theorien</b><br />
Nach Einsteins Relativitätstheorie kann nichts schneller als das Licht sein. Nun sind die Flugscheiben der Aldebaranarier schneller als das Licht, und zwar ohne, dass spezielle Hyperantriebe oder Ähnliches von Nöten wären. Darauf folgt: die Theorie ist durch die Praxis widerlegt!</p>
<p>Dr. Doom<br />
<b>Darwins Irrtum &#8211; Darwinismus kontra Darwin</b><br />
Charles Darwin leistete als Biologe Epochales, distanzierte sich aber feige von dem ehernen Naturprinzip, dass der Stärkere Recht hat. </p>
<p><i>Neu aufgelegt: unser Klassiker!</i><br />
Benno Backblech<br />
<b>Aristoteles Irrtum &#8211; Ariogermanische Gewissheit kontra Logik und Verstand</b><br />
Der eindrucksvolle Nachweis, dass die Gesetze der Logik für Armanen und Ariosophen nicht gelten!<br />
______________________________________</p>
<p><i>Alle Buchtitel, Inhaltsangaben und Titelbilder auf dieser Seite: Martin Marheinecke</i></p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/trash-fun-mumpitz/">Fun &amp; Mumpitz</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/verschworungsbucher-aus-dem-ario-verlag/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neuerscheinungen aus dem ARIO-Verlag<br />
<i>„&#8230; da fass ick mir an‘ Kopp!“</i></p>
<p>Eine Parodie auf Bücher aus rechtsesoterischen Verlagen.<br />
<i>(Es ist gar nicht so einfach, das Angebot so eines Verlages satirisch zu überhöhen … )</i><span id="more-2322"></span><br />
_______________________________________</p>
<p><b>Unsere Neuerscheinungen 2010:</b></p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/7382164"><img src="http://u1.ipernity.com/14/21/64/7382164.e5394cdd.240.jpg" width="160" height="240" alt="Das Geheimnis der Neuschwaben-Länder" border="0"/></a><br />
Peter G. Frier<br />
<b>Das Geheimnis der Neuschwabenländer</b><br />
Gebunden, 218 Seiten</p>
<p><i>Mai 1945. Polarstützpunkt Neu-Berlin, Neuschwabenland, Antarktis</i><br />
Schon seit fast zwei Jahren sind die Männer des 23. Gebirgsjäger-Sturms der Waffen-SS Divison „Thor Steinar“ auf sich allein gestellt. Der Funkspruch aus der fernen Heimat über die bedingungslose Kapitulation raubt ihnen die letzte Hoffnung auf baldigen Entsatz. Da macht Dr. Eysenbard, einer der kühnsten medizinischen Experimentatoren der SS, seinen letzten Menschenversuch: er versetzt die Männer in Hybernation, in künstlichen Kältetiefschlaf.</p>
<p><i>November 1991</i><br />
Eine Forschungsexpedition stößt auf die scheinbar leblosen, im Eis gefangenen Männer des Stützpunktes Neu-Berlin. Es gelingt 196 der Tiefschläfer abzutauen und zu reanimieren. Nun stehen die Retter vor einem Problem: Wie kann kann man gut 200 fanatische Nationalsozialisten, deren Weltsicht auf dem Stand des Jahres 1943 stehen geblieben ist, in die Bundesrepublik Deutschland der Jahres 1991 integrieren? Unter strenger Geheimhaltung werden die Männer der „Division Thor Steinar“ in strukturschwachen Provinzstädten angesiedelt. Ein riskantes Experiment, das nicht ohne Folgen bleiben sollte &#8230;</p>
<blockquote><p>„Als ich dieses Buch über Tiefkühl-Nazis und ihren Einfluss auf die rechtsextreme Szene nach 1991 las, da war meine erste Reaktion: ‚Was für ein blühender Schwachsinn!‘ Dann hörte ich mir die Äußerungen der NPD-Abgeordneten im Mecklenburg-Vorpommernschen Landtag noch einmal an. Nun bin ich mir sicher: Friers Enthüllungen haben Hand und Fuß, und seine kühne Theorie könnte tatsächlich so Einiges erklären.</p></blockquote>
<p>Dieter Mallineck, „Brammer Tageblatt“<br />
______________________________________</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/7382165"><img src="http://u1.ipernity.com/14/21/65/7382165.1101fe73.240.jpg" width="157" height="240" alt="Germanen-Glaube" border="0"/></a><br />
Gero von Nedennehmmernie<br />
<b>Der alte germanische Glaube des Alt-Heidentums</b><br />
Paperback, 678 Seiten</p>
<p>Die Glaubensvorstellungen unserer heidnischen Vorfahren werden in diesem Buche vorgestellt und für Menschen unserer Zeit entschlüsselt. Es enthält eine Rekonstruktion des altheidnisch-germanischen Götterglaubens und der altheidnisch-germanischen Götterkirche. Als Quellen nutzte von Nedennehmmernie die ältere und die neuere Edda,,die natürlich beide nicht aus dem Mittelalter, sondern aus dem Hyborischen Zeitalter vor der letzten Eiszeit stammen. Lücken der Überlieferung schließt er durch durch Rückgriffe auf andere germanische Überlieferungen wie dem Beowulf, dem Nibelungenlied, den von von Nedennehmmernie als unzweifelhaft germanisch erkannten Epen „Odyssee“ und „Illias“ und dem eindeutig proto-germanischen Gilgamesch-Epos. Nedennehmmernie erkennt mit kühner Intuition und ohne Rücksicht auf schulwissenschaftliche Fakten, dass die Missionare der Wüstenreligionen, unfruchtbar und trocken, wie Wüsten nun mal sind, einfach die Strukturen der altheidnischen germanischen Kirche für ihre „katholische“ Kirche übernahmen und nur die alten Götter durch ihren monotonen Wüstengott ersetzten.<br />
Von Nedenmehmmernie gelingt auf diese Weise eine Rekonstruktion der altheidnisch-germanischen Kirche und ihrer Priesterhierachie mit dem Allherzligoden an der Spitze, dem heidnisch-germanischen Vorbild des Papstes. Während der Papst der Katholen nur behauptet, in geistliche Dingen unfehlbar zu sein, hat der Allherzligode grundsätzlich immer recht. Diese Eigenschaft, grundsätzlich immer Recht zu haben, zeichnet auch den heutigen Träger dieses hohen Amtes, Gero von Nedennehmernie, aus.<br />
Noch erstaunlicher sind von Nedenmehmmer mit unfehlbarer Autorität festgelegte Tatsache, dass die angeblich indischen Vorstellungen vom Karma auf den der germanischen Höllenhund Garm zurückgehen, so dass auch Hinduismus und Buddhismus verfälschte Abkömmlinge der altheidnisch-germanischen Kirche sind.<br />
Das Buch enthält den kompletten Altheidnisch-Germanischen Katechismus.<br />
Ferner enthält das Buch einen Abriss der nordisch-germanischen Astrologie und den nordischen Tyrkreiszeichen, fälschlicherweise Tierkreiszeichen genannt, mit ihren Götterzuordnungen, Anweisungen zum Geisterglaube mit Geisteranrufungen, Jenseitsvorstellungen, die Jahresfeste und ihre Riten, Geburtstag, Einweihung, Hochzeit usw. und eine Tabelle der wirklich wahren magischen Bedeutung der Runen.<br />
In über 40 Jahren hat Allherzligode Gero von Nedennehmmernie aus den erhaltenen Bruchstücken dank seiner Unfehlbarkeit ein wahrhaftiges Gesamtbild erarbeitet, das nun in vollkommen überarbeiteter Neuausgabe für alle am Alt-Heidentum interessierten vorliegt.<br />
______________________________________</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/7382167"><img src="http://u1.ipernity.com/14/21/67/7382167.529b6fb1.240.jpg" width="161" height="240" alt="Hilfe für die Erde" border="0"/></a><br />
Patricia von Plofre<br />
<b>Hilfe für die Erde</b><br />
Gebunden, 744 Seiten</p>
<p>Schon seit Jahren steht die erfolgreiche Esoterik-Autorin Patricia von Plofre mit Großadmiral Kalos von der 774. Alberanischen Interstellaren Raumflotte in telepathischem Kontakt. Der sympathische, irre gut aussehende und hinreißend charmante, ca. 1,95 m große, goldblonde, sportlich-schlanke und zum Glück noch ledige Außerirdische mit dem gewissen Sex-Appeal channelte nun seinem entsetzten Medium eine erschreckende Wahrheit:<br />
Die Erde wird seit Jahrhunderten von den Xatans, ekligen spinnenbeinigen und schlangenköpfigen Wesen vom vierten Planten des Sterns Sigma Draconis infiltriert. Mit Gehirnimplantaten zwingen sie hochrangige Politiker und einflussreiche Personen unter ihre Knechtschaft. Immun gegen diese gefährlichen Implantate sind nach genetischer Analyse nur Menschen des indogermanischen Volksstammes – besser als „Arier“bekannt.<br />
Aber die irdischen Arier stehen nicht allein – im äußersten Notfall ist die Raumflotte der allesamt gutaussehenden blonden Arier vom fünften Planeten des Aldebaran, der Aldebaranier, befugt, gegen die erzbösen Xatans einzugreifen. Vorerst aber bleiben die perfekt gegen jede Beobachtung getarnten 3490 Flugscheiben von Admiral Kalos Raumflotte in Bereitschaft. Aber für den 21. Dezember des Jahres 2011 sagt der richtig knuddelbärig-liebe und dabei so kluge und starke Oberbefehlshaber der 774. Aldebaranischen Interstellaren Raumflotte ein Ereignis voraus, nach dem die Erde nicht mehr die selbe sein wird.<br />
Patricia von Plofre begnügt sich keineswegs damit, lediglich gechannelte Botschaften aufzuschreiben. Auf einer Reise durch 23 Länder der Erde konnte sie spektakuläre Beweise für die üblen Machenschaften der Xatans, aber auch für den hilfreichen Einfluss der Aldebaranier zusammentragen. Dabei gelangen der begabten Hobbyfotografin einige sensationelle Fotos, die im umfangreichen Bildteil ihres Buches abgedruckt sind.<br />
<a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/7382168"><img src="http://u1.ipernity.com/14/21/68/7382168.8ed33408.jpg" width="450" height="350" alt="Unsichtbare Flugscheibe" border="0"/></a><br />
Hier das spektakuläre Beweisfoto, das selbst hartnäckige Skeptiker nicht wegdiskutieren können &#8211; wie man sieht, ist die aldebaranische Flugscheibe (Pfeil) tatsächlich unsichtbar!<br />
_______________________________________</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/7382170"><img src="http://u1.ipernity.com/14/21/70/7382170.01486f8a.240.jpg" width="171" height="240" alt="Medio-Theismus" border="0"/></a><br />
Hasso von Wolfshöhe und Sophie von Ario<br />
<b>Medio-Theismus<br />
Die einzig wahre spirituelle Religion der Mitte</b><br />
Gebunden, 425 Seiten</p>
<p>Atheismus und Monotheismus sind die beiden Seiten der Spaltung, die unsere Zivilisation seit mehr als 3500 Jahren zersetzt.<br />
Mit dem Anbruch des „mediokren Zeitalters“ kann diese Spaltung jedoch überwunden werden – durch ein total neues Bewusstsein mit wahrhaft revolutionären Erkenntnissen: die geistige Herkunft der Menschheit, die Realität des multidimensionalen Kosmos, der spirituelle Hintergrund der Materie und der ganzen Rest!<br />
Die Verfassen durchleuchtet die heute vorherrschenden Weltbilder in aller Konsequenz: Was ist der spaltende Geist? Wie wirken die beiden Seiten? Wie kann die Spaltung überwunden werden? „Der radikale Mittelweg“ des Medio-Theismus ist nicht einfach eine neue Theorie oder Theologie, sondern eine Rückbesinnung auf das Urwissen der Menschheit und den gemeinsamen Kern aller Religionen.<br />
Der Medio-Theismus ist weder Atheismus, noch Monotheismus noch Polytheismus. Seine klare, straffe Hierachie und sein allumfassender Besitz der einzig wahren Wahrheit über alle bekannten und unbekannten Geheimnisse der Menschheit geben unsicheren Menschen den Halt, den sie im tiefsten Urgrund ihre Seele suchen, auch wenn sie es selbst noch nicht wissen. Er gibt Menschen, die nichts haben außer der richtigen Hautfarbe und der wahren Gesinnung, endlich das lang vermisste Gefühl zurück, Teil einer Elite zu sein.<br />
Zeitloses Wissen, neueste Erkenntnisse: Beides zusammen führt zum Bewusstseinswandel, der von den Mysterienschulen seit der älteren Jungsteinzeit für die heutige Zeit vorausgesehen wurde. Das vorliegende Buch ist ein Manifest dieses Paradigmenwechsels – weg vom überholten logischen Denken und dem Wahn, immer selbst entscheiden zu müssen, hin zur mütterlichen Geborgenheit innerhalb einer festen Befehlskette.</p>
<blockquote><p>„Von Wolfshöhe und von Ario zeigen auf, welche Weltbilder für die Probleme und Krisen der heutigen Menschheit verantwortlich sind. Mit gedanklicher Kühnheit  wagen sie, herrschende Ansichten der Wissenschaften und der Religionen zu hinterfragen. Ich habe aus diesem Buch einen Schatz an wertvollsten Erkenntnissen geschöpft.“</p></blockquote>
<p>Dr. Jörgis B. Stechlich, Universalwissenschaftler<br />
_______________________________________</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/7382171"><img src="http://u1.ipernity.com/14/21/71/7382171.27b72937.240.jpg" width="160" height="240" alt="&quot;40000 Jahre Deutsche Geschichte&quot;" border="0"/></a><br />
Guido von Klitt<br />
<b>40000 Jahre Deutsche Geschichte</b><br />
Gebunden, 774 Seiten</p>
<p>Entgegen der offiziellen „Geschichtsschreibung“ des BRD-Systems weist Klitt auf eine Weise, die jedem wahrhaft völkisch Gesonnenem sofort einleuchtern wird, nach: Die Germanen waren selbstverständlich schon Deutsche und das Deutsche Reich bestand schon zur Zeit des heroischen Abwehrkampfes der Scharen Hermanns gegen die Übermacht der römischen Invasionstruppen! Allein den verlogenen römischen Chronisten, den charakterlosen Römlingen, die sich frecherweise „deutsche“ Historiker nennen, und den wahrscheinlich von den Illuminaten, den Bilderbergern oder der Nornirs Ætt unterwanderten korrupten Archäologen ist es zu verdanken, dass diese Erkenntnisse „verloren“ gingen.<br />
Mehr noch: in einer eindrucksvollen Indizienkette zeigt von Klitt, dass ein deutsches Reich schon am Ende der Eiszeit gegründet wurde. Seine höchste Blüte erreichte das alte Deutschland in der Bronzezeit, als es mühelos die so gefeierten Hochkulturen der Vorderen Orients in den Schatten stellte. Ein schlagender Beweis für die Ausdehnung Bronze-Deutschland ist die berühmte Sonnenscheibe von Nebra: das Zinn stammte aus Britannien, das Kupfer aus den Alpen, das Gold vom Balkan. Nun hätten die stets vaterländisch gesonnenen alten Deutschen <i>niemals</i> Metalle von fremdländischen Händler gekauft, und auch das feige Feilschen, um Rohstoffe durch Handel zu erwerben lag diesen unverdorbenen Menschen fern. Sie werden den männlich-ehrlichen Eroberungskrieg vorgezogen haben! Damit ist es von Klitt klar, dass fast ganz Europa unter deutscher Herrschaft stand.<br />
Ohne Scheu vor Tabus und ohne Respekt vor dem demokratischen Meinungsdiktat der „Political Correctness“ und der zionistisch-freimaurerisch-bolschewistisch-papistisch voreingenommenen „Geschichtswissenschaft“ zieht Klitt seine Schlüsse: <i>&#8220;Wussten Sie, dass die alten Ägypter in Wirklichkeit ausgewanderte Deutsche waren? Natürlich nicht, denn auch das wurde Ihnen in der Umerzieher-Schule arglistig verschwiegen! Alle bahnbrechenden Erfindungen der Menschheit wurden von Deutschen gemacht; sogar Flugzeuge hatten die bronzezeitlichen Deutschen schon gebaut. Aber die perfiden Römlinge und ihre westlich-verkommenen Helfer haben dieses alte Wissen gestohlen und die Erinnerung an ihre Urheber systematisch ausgelöscht.&#8221;</i><br />
_______________________________________</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/7382174"><img src="http://u1.ipernity.com/14/21/74/7382174.d0a02ded.240.jpg" width="188" height="240" alt="&quot;Venters Irrtum&quot;" border="0"/></a><br />
Martin Maier-Arends<br />
<b>Venters Irrtum</b><br />
<b>Germanische Rassenlehre kontra artfremder Genomanalyse</b><br />
Großformat, broschiert, 288 Seiten, mit 113 Abbildungen und 13 Karten</p>
<p>Genforscher wie Craig Venter stellen die für jeden rassestolzen Germanen unannehmbare Theorie auf, es gäbe genetisch gesehen keine Menschenrassen. Maier-Arends, Biologe am Institut für Fertilisation,angewandte Eugenik und Rassenkunde der Jürgen-Rieger-Stiftung, zeigt, unter Rückgriff auf die Erkenntnisse der Metagenetik Steve McNallens: die Identität und Kultur des einzelnen Menschen wird durch Meta-Gene bestimmt, die sich im Wechselspiel zwischen den körperlichen Meta-Genen – Maier-Arends nennt das den „Blut“-Faktor – und der natürlichen Bioregion einer Rasse – Maier-Arends nennt das das „Boden“-Faktor – entfalten. Mühelos weist Maier-Arends nach, dass bestimmte Rassen von ihrer metagenetischen Ausstattung her zum Herrschen und andere zum Dienen bestimmt sind.</p>
<p><i>Weitere lieferbare Titel aus der Reihe „Hier irrt die Schulwissenschaft“ in gleicher Ausstattung:</i></p>
<p>Lucius Destructivus<br />
<b>Wegeners Irrtum &#8211; Theosophische Weltschau kontra seelenlose Geologie</b><br />
Alfreds Wegners Kontinentalverschiebungstheorie und die darauf aufbauende „moderne“ Plattentektonik können nicht wahr sein, denn sie ignorieren die Existenz der versunkenen Kontinente Atlantis, Lemuria, Mu, Thule und Hyperborea.</p>
<p>Hugo Habicht<br />
<b>Einsteins Irrtum &#8211; Außerirdische Fakten kontra schwer begreiflicher Theorien</b><br />
Nach Einsteins Relativitätstheorie kann nichts schneller als das Licht sein. Nun sind die Flugscheiben der Aldebaranarier schneller als das Licht, und zwar ohne, dass spezielle Hyperantriebe oder Ähnliches von Nöten wären. Darauf folgt: die Theorie ist durch die Praxis widerlegt!</p>
<p>Dr. Doom<br />
<b>Darwins Irrtum &#8211; Darwinismus kontra Darwin</b><br />
Charles Darwin leistete als Biologe Epochales, distanzierte sich aber feige von dem ehernen Naturprinzip, dass der Stärkere Recht hat. </p>
<p><i>Neu aufgelegt: unser Klassiker!</i><br />
Benno Backblech<br />
<b>Aristoteles Irrtum &#8211; Ariogermanische Gewissheit kontra Logik und Verstand</b><br />
Der eindrucksvolle Nachweis, dass die Gesetze der Logik für Armanen und Ariosophen nicht gelten!<br />
______________________________________</p>
<p><i>Alle Buchtitel, Inhaltsangaben und Titelbilder auf dieser Seite: Martin Marheinecke</i></p>
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		<item>
		<title>In Karthago gab es wohl doch keine Menschenopfer</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 23:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Die Vorstellung, dass die phönizischen Karthager massenhaft kleine Kinder dem Moloch opferten, gehört wie die offensichtlich unausrottbare Legende von der &#8220;spätrömische Dekadenz&#8221; zu jenen Dingen, die &#8220;jeder weiß&#8221;, die aber wohl nicht stimmen.</p>
<p>Antike Autoren wie Diodor und Plutarch berichten, dass Kinder, vornehmlich Erstgeborene aus wohlhabenden Familien, einer bronzenen Statue des &#8220;Moloch&#8221; bzw .<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Baal_%28Gott%29" target="_blank">Baal</a>, womit wohl der Fruchtbarkeitsgott Baal-Hammon gemeint ist, in die Arme gelegt und durch einen Mechanismus in ein Feuer fallengelassen wurden. Auch in der Bibel ist oft von den Kinderopfern an &#8220;Moloch&#8221;  die Rede. Seit je her ist dabei verdächtig, dass diese Behauptungen von ausgewiesenen Gegnern der Phönizier in die Welt gesetzt wurden. Auch die Römer bezichtigten ihre karthagischen Feinde des Kindsmordes &#8211; das alles riecht regelrecht nach &#8220;Gräuelpropaganda&#8221;.<br />
Gäbe es da nicht die Funde von Knochen kleiner Kinder auf dem Tofet von Karthago, die diese ungeheuerliche Behauptung scheinbar belegen.</p>
<p>Eine neue Untersuchung widerlegt die jahrhundertealte These, dass im antiken Karthago regelmäßig Kinderopfer dargebracht wurden.<br />
Die Knochenfunde in alten Begräbnisurnen der phönizischen Handelsstadt weisen vielmehr darauf hin, dass die meisten Kinder eines natürlichen Todes starben. So kam ein Großteil der Kinder bereits vor oder unmittelbar nach der Geburt ums Leben und war damit noch nicht alt genug, um geopfert zu werden, berichtet ein Forscherteam um den Anthropologen Jeffrey Schwartz von der University of Pittsburgh. Auch aus anderen antiken Städten wie Rom oder Pompeji sei bekannt, dass dort viele Fehlgeburten und eine hohe Säuglingssterblichkeit vorherrschten.<br />
Mehr zu den Untersuchungen: <a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/310031.html" target="_blank">Was Knochen erzählen (wissenschaft.de)</a></p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/wissenschaft/">Wissenschaft</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/in-karthago-gab-es-wohl-doch-keine-menschenopfer/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorstellung, dass die phönizischen Karthager massenhaft kleine Kinder dem Moloch opferten, gehört wie die offensichtlich unausrottbare Legende von der &#8220;spätrömische Dekadenz&#8221; zu jenen Dingen, die &#8220;jeder weiß&#8221;, die aber wohl nicht stimmen.</p>
<p>Antike Autoren wie Diodor und Plutarch berichten, dass Kinder, vornehmlich Erstgeborene aus wohlhabenden Familien, einer bronzenen Statue des &#8220;Moloch&#8221; bzw .<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Baal_%28Gott%29" target="_blank">Baal</a>, womit wohl der Fruchtbarkeitsgott Baal-Hammon gemeint ist, in die Arme gelegt und durch einen Mechanismus in ein Feuer fallengelassen wurden. Auch in der Bibel ist oft von den Kinderopfern an &#8220;Moloch&#8221;  die Rede. Seit je her ist dabei verdächtig, dass diese Behauptungen von ausgewiesenen Gegnern der Phönizier in die Welt gesetzt wurden. Auch die Römer bezichtigten ihre karthagischen Feinde des Kindsmordes &#8211; das alles riecht regelrecht nach &#8220;Gräuelpropaganda&#8221;.<br />
Gäbe es da nicht die Funde von Knochen kleiner Kinder auf dem Tofet von Karthago, die diese ungeheuerliche Behauptung scheinbar belegen.</p>
<p>Eine neue Untersuchung widerlegt die jahrhundertealte These, dass im antiken Karthago regelmäßig Kinderopfer dargebracht wurden.<br />
Die Knochenfunde in alten Begräbnisurnen der phönizischen Handelsstadt weisen vielmehr darauf hin, dass die meisten Kinder eines natürlichen Todes starben. So kam ein Großteil der Kinder bereits vor oder unmittelbar nach der Geburt ums Leben und war damit noch nicht alt genug, um geopfert zu werden, berichtet ein Forscherteam um den Anthropologen Jeffrey Schwartz von der University of Pittsburgh. Auch aus anderen antiken Städten wie Rom oder Pompeji sei bekannt, dass dort viele Fehlgeburten und eine hohe Säuglingssterblichkeit vorherrschten.<br />
Mehr zu den Untersuchungen: <a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/310031.html" target="_blank">Was Knochen erzählen (wissenschaft.de)</a></p>
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		<title>Anmerkungen zum &#8220;Exorzismus-Rivival&#8221;</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/exorzismus/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/exorzismus/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 12:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die meisten Menschen kennen Exorzismus zum Glück nur aus Gruselfilmen. Allenfalls in &#8220;unterentwickelten&#8221; Ländern oder in weltfremden Sekten scheint es noch solche &#8220;voraufgeklärten &#8221; Praktiken, so nach &#8220;Mittelalter&#8221; klingenden Riten zu geben. Allerdings ist Exorzismus durchaus kein &#8220;exotisches&#8221; Phänomen: es gibt ihn auch heute, auch in Deutschland und auch und vor allem in der römisch-katholischen Amtskirche.</p>
<p>Es geht im Folgenden nicht um den &#8220;kleinen Exorzismus&#8221; oder, im Sprachgebrauch der katholischen Kirche &#8220;einfachen Exorzismus&#8221;, also bannende oder &#8220;dem Bösen entsagende&#8221; Rituale. Gemeint ist der &#8220;große Exorzismus&#8221;, das, was gemeinhin &#8220;Teufelsaustreibung&#8221; genannt wird. Da ich kein Psychologe oder Psychiater bin, mag ich mich zum Phänomen der &#8220;Bessenheit&#8221; &#8211; ob es real ist, inwiefern es eine Form der Psychose darstellt, was es mit den &#8220;Dämonen&#8221; auf sich hat usw. &#8211; an dieser Stelle nicht äußern, obwohl ich darüber sehr wohl eine Ansicht habe.<br />
Der &#8220;große Exorzismus&#8221; ist weiterhin Bestandteil der römisch-katholischer Lehre und jener der orthodoxen Kirchen. Außerdem sind z. T. recht heftige exorzistische Praktiken in evangelikalen Kirchen weit verbreitet. </p>
<p>Wichtiger als die Frage nach der Natur der &#8220;Besessenheit&#8221; ist, dass ein Exorzismus für den &#8220;Bessesenen&#8221;, denen die &#8220;Dämonen&#8221; ausgetrieben werden, selbst bei einfühlsamer, verständnisvoller und psychologisch sachkundiger Ausführung eine enorme Belastung ist.</p>
<p>Nach katholischer Praxis besteht ein &#8220;großer Exorzismus&#8221; darin, dass zunächst der Dämon &#8220;bedroht&#8221; wird. Dann wird der &#8220;Name&#8221; des Dämonen erfragt &#8211; gemäß der Vorstellung, dass die Kenntnis des Namens magische Macht über den Namensträger verleiht. Anschließend wird der Dämon mit einem &#8220;Ausfahrwort&#8221; bedacht, und zwar kraft der geistigen Autorität, die Jesus &#8220;seiner&#8221; Kirche verliehen hat. (Das Prinzip ist also: Jesus ist stärker als der Teufel bzw. dessen Dämonen, ein Priester in der Nachfolge Jesus kann sich auf dessen Autorität berufen und den Dämonen in seinem Namen vertreiben.) Dem schließt sich ein Rückkehrverbot für den oder die ausgetrieben Dämonen an.</p>
<p>Der &#8220;große Exorzismus&#8221; setzt also ein streng dualistisches Weltbild, in denen die Mächte des Guten und die des Bösen um die Seele der Menschen kämpfen, voraus. Der Teufel ist darin eine reale, intelligente, mit eigenem Willen ausgestattete Wesenheit, eine Art Antigott, nicht etwa &#8220;nur&#8221; ein Symbol für &#8220;das Böse im Menschen&#8221;, ein Archetypus oder gar nur eine &#8220;Allegorie des Bösen&#8221;. Die Dämonen sind grundsätzlich &#8220;böse&#8221; &#8211; so etwas wie ein wohlwollender, hilfreicher oder neutraler &#8220;Daimon&#8221;, von dem etwa Sokrates sprach, ist in diesem Weltbild nicht vorgesehen.<br />
Tatsächlich kommt der christlichen Exorzismus nicht aus der jüdischen, sondern der hellenistischen Tradition &#8211; Jesus lebte nun einmal in einer teilweise hellenistisch geprägten Umwelt, und die Evangelisten dachten mehr oder weniger hellenistisch. Im heidnischen Griechenland unterschied man aber zwischen hilfreichen Eudaimonen und schädliche Kakodaimonen. Wenn es diese Unterscheidung im frühen Christentum noch gegeben haben sollte, verschwand sie spätestens durch die Einflüsse des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manich%C3%A4ismus" target="_blank">Manichäismus</a>. In der manichäistischen Weltsicht stehen sich das göttliche Lichtreich und das Reich der Finsternis als Gegner gegenüber &#8211; anders als im jüdischen Denken, dem der Satan (&#8220;Ankläger&#8221;) &#8220;Beauftragter&#8221; der einzigen Gottes ist, also nicht dessen eigene Ziele verfolgender Gegenspieler.<br />
Das quasi-manichäistische &#8220;schwarz-weiß&#8221; Denken in den christlichen Kirchen ab der Spätantike dürfte sehr stark vom Philosophen und &#8220;Kirchenvater&#8221; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Augustinus_von_Hippo" target="_blank">Augustinus von Hippo</a> geprägt worden sein. Augustinus war Manichäer, bevor er zum Christentum konvertierte und die Manichäer wortmächtig angriff. Wahrscheinlich war Augustinus auch als Christ noch vom Manichäismus beeinflusst gewesen. Dafür spricht der Dualismus zwischen den Reichen der Guten und des Bösen in seinem Werk <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/De_civitate_Dei" target="_blank">De civitate Dei</a>, &#8220;der Gottesstaat&#8221;, die Fegefeuerlehre, die Höllenlehre, die Erbsündenlehre und vor allem die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4destination" target="_blank">Prädestinationslehre </a>. Ohne all dies hätte der &#8220;große Exorzismus&#8221; der Kirchen &#8211; wenn es ihn überhaupt noch gäbe &#8211; sicher einen völlig anderen Charakter. </p>
<p>Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass allein der &#8220;christliche Exorzismus&#8221; problematisch sei. Immerhin geht er auf heidnische Vorstellungen zurück, und immerhin spielen exorzistische Praktiken in vielen traditionellen Schamanismen und im Neo-Schamanismus eine große Rolle. Vor allem die atemberaubend dilettantischen Praktiken mancher Esoteriker und vieler &#8220;Auchmal-Okkultisten&#8221; dürften ziemlich heftige psychische Schäden hinterlassen.<br />
Allerdings ist die Frage nach der Verantwortung bei großen Amtskirchen mit beachtlichen gesellschaftlichem, politischen und persönlichen Einfluss, die sogar von Nichtmitgliedern als moralische Autoritäten wahrgenommen werden, sehr viel wichtiger.</p>
<p>Nun spielt sich, zum Glück für die &#8220;Besessenen&#8221;, nicht jeder &#8220;große Exorzismus&#8221; ähnlich ab wie im Film. Dennoch gibt es immer wieder Fälle, die aus einem Horrorfilm der heftigen Sorte stammen könnten. Schlagzeilen machte im Jahr 2005 der Fall der jungen Nonne Maricica Cornici, die im rumänischen Kloster Tanacu bei einem exorzistischen Rituals an ein Kreuz gebunden wurde und an den Folgen starb.</p>
<p>In Deutschland wirkt der &#8220;Fall Michel&#8221; bis heute nach. m 1. Juli 1976 starbt im unterfränkischen Klingenberg die Studentin Anneliese Michel bei einem vom damaligen Würzburger Bischof Josef Stangl genehmigten Exorzismus an Entkräftung. Die junge Frau, die die ärztliche Behandlung abgebrochen hatte, wog nur noch 31 Kilogramm. Anneliese Michel litt an Temporallappenepilepsie, einer Krankheit, die oft mit depressiven und paranoiden Phasen einhergeht &#8211; und das war ihren Exorzisten bekannt. (Wikipedia-Artikel: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anneliese_Michel" target="_blank">Anneliese Michel</a>.) Auch die katholische Lehre unterscheidet schon lange zwischen psychisch Kranken und &#8220;Besessenen&#8221;, wobei Kranke nicht exorziert werden dürfen.<br />
Es ist bemerkenswert, wie viele Entwicklungen in der katholischen Kirche direkt oder indirekt vom &#8220;Fall Michel&#8221; beeinflusst wurden. Erst durch diesen Skandal kam ein lange Jahre geduldeter und unter den Teppich gekehrter Missstand ans Licht der breiten Öffentlichkeit. </p>
<p>Die 1999 beschlossenen neuen Exorzismusrituale der katholische Kirche, die solche tödlichen Zwischenfälle wie in Klingenberg verhindern sollen, geht dann auch auf eine Anregung der deutschen Bischofskonferenz zurück. Allerdings halten viele Exorzisten das geänderte Ritual für völlig unbrauchbar. Fast alle als Exorzist ausgebildeten Priester verwenden weiterhin das alte &#8220;Rituale Romanum&#8221; von 1614, das durch das Eingreifen von Kardinal Joseph Ratzinger (damals Leiter der Glaubenskongregation) weiterhin erlaubt ist.<br />
Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass unter Ratziger (Papst Benedikt XVI.) wie schon unter seinem Vorgänger Karol Wojtyła (Johannes Paul II.), weiterhin Exorzisten ausgebildet werden. Im Jahre 2003 wurden laut &#8220;Spiegel TV&#8221; in Italien circa 200 Priester als Exorzisten bestellt. Ratzinger äußerte mittlerweile die Absicht, 3.000 neue Exorzisten ausbilden zu lassen. Der Exozismus gewann in der römisch-katholischen Kirche in den letzten Jahren an Bedeutung, möglicherweise angeregt durch die &#8220;Konkurrenz&#8221; der fundamentalistischen evangelikalen Kirchen, die den Teufel und dämonische Besessenheit schon lange erfolgreich &#8220;anbieten&#8221;. Jedenfalls bietet der Vatikan seit den 1990er Jahre verstärkt Exorzismuskurse. 2004 fand die erste internationale Exorzismuskonferenz in Mexiko statt, auf der <i>(für einen Nicht-Christen: paradoxerweise)</i> beschlossen wurde, verstärkt gegen den Okkultismus vorzugehen.<br />
Während einer Generalaudienz auf dem Petersplatz am 15. September 2005 wandte sich der deutsche Papst an die Teilnehmer des Nationalkongresses der italienischen Exorzisten und ermutigte sie dazu, &#8220;mit ihrem wertvollen Dienst an der Kirche fortzufahren&#8221;.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund verwundert es dann auch nicht, wenn in Polen katholisch Kirchfunktionäre zu viel Böses in der Welt am Werke sehe &#8211; und deshalb mehr Exorzisten fordern.<br />
<a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/165169.gesteigerter-bedarf-an-teufelsaustreibern.html" target="_blank">Gesteigerter Bedarf an Teufelsaustreibern (neues deutschland)</a>.<br />
Erstmals wurden dieses Jahr vertrauenswürdige Journalisten aus den Religionsressorts elektronischer und gedruckter Medien zur halbjährlich stattfindenden Exorzistenkonferenz eingeladen. Der von der polnischen Bischofskonferenz benannte Koordinator der Exorzisten, Pfarrer Marian Piatkowski, gab bekannt, dass die mehr als 80 in den 48 Diözesen zum &#8220;besonders wertvollen Dienst an der Kirche&#8221; berufenen Geistlichen bereits zum 22. Mal über die &#8220;Vertiefung des Wissens von den Dämonen&#8221; berieten.<br />
Offensichtlich wird das von Teilen der &#8220;katholische Basis&#8221;, von den einfachen Frommen, begrüßt und verlangt &#8211; als Kampf gegen das Böse, das sie sich, durchaus in Übereinstimmung mit den Katechismus, als Wirken eines verführenden, quälenden und von der Seele des Menschen Besitz ergreifenden Teufels und seiner Dämonen vorstellen. Beängstigend dabei ist, dass als Zeichen einer beginnenden &#8220;Besessenheit&#8221; auch Depressionen und Hoffnungslosigkeit gelten &#8211;  oder aber mit anhaltenden Bauch-, Rücken und Halsschmerzen. <i>Dem entsprechend dürfte es sehr viele &#8220;Verdachtsfälle&#8221; geben &#8211; und die Schwelle zur religösen Hysterie ziemlich niedrig liegen.</i><br />
Jedenfalls braucht die römisch-katholische Kirche dringend neue &#8220;qualifizierte Kräfte&#8221;, um der Nachfrage der Kirchengemeinden nachzukommen. </p>
<p>Auch in Deutschland ist das &#8220;Exorzismus-Revival&#8221; unübersehbar &#8211; wobei es letzten Endes egal ist, ob das auf zunehmend auf &#8220;Kampf der Zivilisationen&#8221; gebürstete Theologen und auf &#8220;christliche Werte&#8221; der autoritären Art einfordernde Politiker zurückzuführen ist &#8211; oder doch eher auf das Kalkül, dass &#8220;harte Religiosität&#8221; gefragt ist und der drohenden Abwanderung fundamentalistisch gesonnener Christen aus der römisch-katholischen Kirche vorbeugt. Jedenfalls spielt es eine Rolle, dass der &#8220;Fall Michel&#8221; nicht mehr so sehr im öffentlichen Bewusstsein präsent ist wie noch vor wenigen Jahren, und dass die katholische Kirche als ethisch-moralische Instanz in Medien und Politik bemerkenswert wenig hinterfragt fragt.</p>
<p>Man muss fairerweise erwähnen, dass die deutsche katholische Bischofskonferenz, die ja auch beim &#8220;entschärften&#8221; Exorzismus-Ritual von 1999 federführend war, sich dem Wunsch des Vatikan, jedes Bistum möge einen Exorzisten ausweisen, widersetzt. Es sei kein Bedarf da. Doch wird nach Aussagen verschiedener Beteiligter in Deutschland beinahe täglich ein Exorzismus vollzogen, meist inoffiziell und ohne Wissen der Diözesen.</p>
<p>Es existiert also offensichtlich ein &#8220;ritueller Schwarzmarkt&#8221;. Der Schluss liegt nahe, dass es grundliegende spirituelle Bedürfnisse gibt, die ein Exorzismus bedient. Bedürfnisse, die innerhalb der Denkstrukturen des &#8220;volksfrömmigen&#8221; katholischen Christentums am &#8220;systemkonformsten&#8221; in Form des &#8220;großen Exorzismus&#8221; befriedigt werden können.<br />
Damit ist keineswegs gesagt, dass diese &#8220;Schwarzmarkt-Exorzisten&#8221; nicht doch mit dem Segen und der Unterstürzung eher fundamentalistisch gesonnener Bischöfe handeln. Vor zwei Jahre machte ein WDR-Hörfunkfeature Furore: Die Rundfunkautoren waren nach eigenen Angaben in zwei Jahren bei acht Exorzismen zugegen gewesen sein. Drei Exorzismusfälle bestätigt die Erzdiözese Paderborn.<br />
Pikant ist, dass der &#8220;Teufelsaustreiber aus Bayern&#8221;, der auch in außerbayerischen Bistümern, darunter Paderborn, tätig geworden sein soll, angeblich durch den Augsburger Bischof Walter Mixa beauftragt wurde. Mixa äußerte sich dazu nicht. Allerdings ist es vielsagend, dass der Sprecher des Augsburger Bischof, Goldt, den Exorzimus verteidigte und dabei den &#8220;kleinen&#8221; und den &#8220;großen&#8221; Exorzismus in meiner Ansicht nach verharmlosenden Weise durcheinanderbrachte: Bei der Austreibung von Dämonen und bösen Mächten handele es sich heute im kirchlichen Rahmen um Gebete mit der Bitte um Befreiung vom Bösen, wie dies zum Beispiel auch im Vater Unser enthalten sei. Bei jeder Taufe werde ein Exorzismus-Gebet gesprochen, das den Täufling den Mächten des Bösen entziehe. Der (von Ratzinger erlaubte!) Exorzismus nach dem alten &#8220;Rituale Romanum&#8221; geht da doch ganz anders zur Sache!</p>
<p>Hierzu:<br />
<a href="http://www.br-online.de/aktuell/exorzismus-kirche-bayern-ID1211195412707.xml" target="_blank">Exorzismus in Deutschland  Bistum Eichstätt untersagt Teufelsaustreibungen (br-online)</a></p>
<p><a href="http://www.welt.de/vermischtes/article2015668/Die_dunkle_Macht_des_Exorzismus_greift_um_sich.html" target="_blank">Die dunkle Macht des Exorzismus greift um sich (welt.de)</a></p>
<p>Marcus Wegner (2009): <a href="http://www.amazon.de/Exorzismus-heute-Teufel-spricht-deutsch/dp/3579064762" target="_blank">Exorzismus heute. Der Teufel spricht deutsch.</a> Gütersloher Verlagshaus, München.</p>
<p>Besprechung des Buches: <a href="http://blog.gwup.net/2010/02/17/exorzismus-in-deutschland/" target="_blank">Exorzismus in Deutschland (GWUP)</a></p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/odins-auge-ariosophieprojekt/">Das Odins Auge Projekt</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/exorzismus/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2010 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Menschen kennen Exorzismus zum Glück nur aus Gruselfilmen. Allenfalls in &#8220;unterentwickelten&#8221; Ländern oder in weltfremden Sekten scheint es noch solche &#8220;voraufgeklärten &#8221; Praktiken, so nach &#8220;Mittelalter&#8221; klingenden Riten zu geben. Allerdings ist Exorzismus durchaus kein &#8220;exotisches&#8221; Phänomen: es gibt ihn auch heute, auch in Deutschland und auch und vor allem in der römisch-katholischen Amtskirche.</p>
<p>Es geht im Folgenden nicht um den &#8220;kleinen Exorzismus&#8221; oder, im Sprachgebrauch der katholischen Kirche &#8220;einfachen Exorzismus&#8221;, also bannende oder &#8220;dem Bösen entsagende&#8221; Rituale. Gemeint ist der &#8220;große Exorzismus&#8221;, das, was gemeinhin &#8220;Teufelsaustreibung&#8221; genannt wird. Da ich kein Psychologe oder Psychiater bin, mag ich mich zum Phänomen der &#8220;Bessenheit&#8221; &#8211; ob es real ist, inwiefern es eine Form der Psychose darstellt, was es mit den &#8220;Dämonen&#8221; auf sich hat usw. &#8211; an dieser Stelle nicht äußern, obwohl ich darüber sehr wohl eine Ansicht habe.<br />
Der &#8220;große Exorzismus&#8221; ist weiterhin Bestandteil der römisch-katholischer Lehre und jener der orthodoxen Kirchen. Außerdem sind z. T. recht heftige exorzistische Praktiken in evangelikalen Kirchen weit verbreitet. </p>
<p>Wichtiger als die Frage nach der Natur der &#8220;Besessenheit&#8221; ist, dass ein Exorzismus für den &#8220;Bessesenen&#8221;, denen die &#8220;Dämonen&#8221; ausgetrieben werden, selbst bei einfühlsamer, verständnisvoller und psychologisch sachkundiger Ausführung eine enorme Belastung ist.</p>
<p>Nach katholischer Praxis besteht ein &#8220;großer Exorzismus&#8221; darin, dass zunächst der Dämon &#8220;bedroht&#8221; wird. Dann wird der &#8220;Name&#8221; des Dämonen erfragt &#8211; gemäß der Vorstellung, dass die Kenntnis des Namens magische Macht über den Namensträger verleiht. Anschließend wird der Dämon mit einem &#8220;Ausfahrwort&#8221; bedacht, und zwar kraft der geistigen Autorität, die Jesus &#8220;seiner&#8221; Kirche verliehen hat. (Das Prinzip ist also: Jesus ist stärker als der Teufel bzw. dessen Dämonen, ein Priester in der Nachfolge Jesus kann sich auf dessen Autorität berufen und den Dämonen in seinem Namen vertreiben.) Dem schließt sich ein Rückkehrverbot für den oder die ausgetrieben Dämonen an.</p>
<p>Der &#8220;große Exorzismus&#8221; setzt also ein streng dualistisches Weltbild, in denen die Mächte des Guten und die des Bösen um die Seele der Menschen kämpfen, voraus. Der Teufel ist darin eine reale, intelligente, mit eigenem Willen ausgestattete Wesenheit, eine Art Antigott, nicht etwa &#8220;nur&#8221; ein Symbol für &#8220;das Böse im Menschen&#8221;, ein Archetypus oder gar nur eine &#8220;Allegorie des Bösen&#8221;. Die Dämonen sind grundsätzlich &#8220;böse&#8221; &#8211; so etwas wie ein wohlwollender, hilfreicher oder neutraler &#8220;Daimon&#8221;, von dem etwa Sokrates sprach, ist in diesem Weltbild nicht vorgesehen.<br />
Tatsächlich kommt der christlichen Exorzismus nicht aus der jüdischen, sondern der hellenistischen Tradition &#8211; Jesus lebte nun einmal in einer teilweise hellenistisch geprägten Umwelt, und die Evangelisten dachten mehr oder weniger hellenistisch. Im heidnischen Griechenland unterschied man aber zwischen hilfreichen Eudaimonen und schädliche Kakodaimonen. Wenn es diese Unterscheidung im frühen Christentum noch gegeben haben sollte, verschwand sie spätestens durch die Einflüsse des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manich%C3%A4ismus" target="_blank">Manichäismus</a>. In der manichäistischen Weltsicht stehen sich das göttliche Lichtreich und das Reich der Finsternis als Gegner gegenüber &#8211; anders als im jüdischen Denken, dem der Satan (&#8220;Ankläger&#8221;) &#8220;Beauftragter&#8221; der einzigen Gottes ist, also nicht dessen eigene Ziele verfolgender Gegenspieler.<br />
Das quasi-manichäistische &#8220;schwarz-weiß&#8221; Denken in den christlichen Kirchen ab der Spätantike dürfte sehr stark vom Philosophen und &#8220;Kirchenvater&#8221; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Augustinus_von_Hippo" target="_blank">Augustinus von Hippo</a> geprägt worden sein. Augustinus war Manichäer, bevor er zum Christentum konvertierte und die Manichäer wortmächtig angriff. Wahrscheinlich war Augustinus auch als Christ noch vom Manichäismus beeinflusst gewesen. Dafür spricht der Dualismus zwischen den Reichen der Guten und des Bösen in seinem Werk <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/De_civitate_Dei" target="_blank">De civitate Dei</a>, &#8220;der Gottesstaat&#8221;, die Fegefeuerlehre, die Höllenlehre, die Erbsündenlehre und vor allem die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4destination" target="_blank">Prädestinationslehre </a>. Ohne all dies hätte der &#8220;große Exorzismus&#8221; der Kirchen &#8211; wenn es ihn überhaupt noch gäbe &#8211; sicher einen völlig anderen Charakter. </p>
<p>Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass allein der &#8220;christliche Exorzismus&#8221; problematisch sei. Immerhin geht er auf heidnische Vorstellungen zurück, und immerhin spielen exorzistische Praktiken in vielen traditionellen Schamanismen und im Neo-Schamanismus eine große Rolle. Vor allem die atemberaubend dilettantischen Praktiken mancher Esoteriker und vieler &#8220;Auchmal-Okkultisten&#8221; dürften ziemlich heftige psychische Schäden hinterlassen.<br />
Allerdings ist die Frage nach der Verantwortung bei großen Amtskirchen mit beachtlichen gesellschaftlichem, politischen und persönlichen Einfluss, die sogar von Nichtmitgliedern als moralische Autoritäten wahrgenommen werden, sehr viel wichtiger.</p>
<p>Nun spielt sich, zum Glück für die &#8220;Besessenen&#8221;, nicht jeder &#8220;große Exorzismus&#8221; ähnlich ab wie im Film. Dennoch gibt es immer wieder Fälle, die aus einem Horrorfilm der heftigen Sorte stammen könnten. Schlagzeilen machte im Jahr 2005 der Fall der jungen Nonne Maricica Cornici, die im rumänischen Kloster Tanacu bei einem exorzistischen Rituals an ein Kreuz gebunden wurde und an den Folgen starb.</p>
<p>In Deutschland wirkt der &#8220;Fall Michel&#8221; bis heute nach. m 1. Juli 1976 starbt im unterfränkischen Klingenberg die Studentin Anneliese Michel bei einem vom damaligen Würzburger Bischof Josef Stangl genehmigten Exorzismus an Entkräftung. Die junge Frau, die die ärztliche Behandlung abgebrochen hatte, wog nur noch 31 Kilogramm. Anneliese Michel litt an Temporallappenepilepsie, einer Krankheit, die oft mit depressiven und paranoiden Phasen einhergeht &#8211; und das war ihren Exorzisten bekannt. (Wikipedia-Artikel: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anneliese_Michel" target="_blank">Anneliese Michel</a>.) Auch die katholische Lehre unterscheidet schon lange zwischen psychisch Kranken und &#8220;Besessenen&#8221;, wobei Kranke nicht exorziert werden dürfen.<br />
Es ist bemerkenswert, wie viele Entwicklungen in der katholischen Kirche direkt oder indirekt vom &#8220;Fall Michel&#8221; beeinflusst wurden. Erst durch diesen Skandal kam ein lange Jahre geduldeter und unter den Teppich gekehrter Missstand ans Licht der breiten Öffentlichkeit. </p>
<p>Die 1999 beschlossenen neuen Exorzismusrituale der katholische Kirche, die solche tödlichen Zwischenfälle wie in Klingenberg verhindern sollen, geht dann auch auf eine Anregung der deutschen Bischofskonferenz zurück. Allerdings halten viele Exorzisten das geänderte Ritual für völlig unbrauchbar. Fast alle als Exorzist ausgebildeten Priester verwenden weiterhin das alte &#8220;Rituale Romanum&#8221; von 1614, das durch das Eingreifen von Kardinal Joseph Ratzinger (damals Leiter der Glaubenskongregation) weiterhin erlaubt ist.<br />
Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass unter Ratziger (Papst Benedikt XVI.) wie schon unter seinem Vorgänger Karol Wojtyła (Johannes Paul II.), weiterhin Exorzisten ausgebildet werden. Im Jahre 2003 wurden laut &#8220;Spiegel TV&#8221; in Italien circa 200 Priester als Exorzisten bestellt. Ratzinger äußerte mittlerweile die Absicht, 3.000 neue Exorzisten ausbilden zu lassen. Der Exozismus gewann in der römisch-katholischen Kirche in den letzten Jahren an Bedeutung, möglicherweise angeregt durch die &#8220;Konkurrenz&#8221; der fundamentalistischen evangelikalen Kirchen, die den Teufel und dämonische Besessenheit schon lange erfolgreich &#8220;anbieten&#8221;. Jedenfalls bietet der Vatikan seit den 1990er Jahre verstärkt Exorzismuskurse. 2004 fand die erste internationale Exorzismuskonferenz in Mexiko statt, auf der <i>(für einen Nicht-Christen: paradoxerweise)</i> beschlossen wurde, verstärkt gegen den Okkultismus vorzugehen.<br />
Während einer Generalaudienz auf dem Petersplatz am 15. September 2005 wandte sich der deutsche Papst an die Teilnehmer des Nationalkongresses der italienischen Exorzisten und ermutigte sie dazu, &#8220;mit ihrem wertvollen Dienst an der Kirche fortzufahren&#8221;.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund verwundert es dann auch nicht, wenn in Polen katholisch Kirchfunktionäre zu viel Böses in der Welt am Werke sehe &#8211; und deshalb mehr Exorzisten fordern.<br />
<a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/165169.gesteigerter-bedarf-an-teufelsaustreibern.html" target="_blank">Gesteigerter Bedarf an Teufelsaustreibern (neues deutschland)</a>.<br />
Erstmals wurden dieses Jahr vertrauenswürdige Journalisten aus den Religionsressorts elektronischer und gedruckter Medien zur halbjährlich stattfindenden Exorzistenkonferenz eingeladen. Der von der polnischen Bischofskonferenz benannte Koordinator der Exorzisten, Pfarrer Marian Piatkowski, gab bekannt, dass die mehr als 80 in den 48 Diözesen zum &#8220;besonders wertvollen Dienst an der Kirche&#8221; berufenen Geistlichen bereits zum 22. Mal über die &#8220;Vertiefung des Wissens von den Dämonen&#8221; berieten.<br />
Offensichtlich wird das von Teilen der &#8220;katholische Basis&#8221;, von den einfachen Frommen, begrüßt und verlangt &#8211; als Kampf gegen das Böse, das sie sich, durchaus in Übereinstimmung mit den Katechismus, als Wirken eines verführenden, quälenden und von der Seele des Menschen Besitz ergreifenden Teufels und seiner Dämonen vorstellen. Beängstigend dabei ist, dass als Zeichen einer beginnenden &#8220;Besessenheit&#8221; auch Depressionen und Hoffnungslosigkeit gelten &#8211;  oder aber mit anhaltenden Bauch-, Rücken und Halsschmerzen. <i>Dem entsprechend dürfte es sehr viele &#8220;Verdachtsfälle&#8221; geben &#8211; und die Schwelle zur religösen Hysterie ziemlich niedrig liegen.</i><br />
Jedenfalls braucht die römisch-katholische Kirche dringend neue &#8220;qualifizierte Kräfte&#8221;, um der Nachfrage der Kirchengemeinden nachzukommen. </p>
<p>Auch in Deutschland ist das &#8220;Exorzismus-Revival&#8221; unübersehbar &#8211; wobei es letzten Endes egal ist, ob das auf zunehmend auf &#8220;Kampf der Zivilisationen&#8221; gebürstete Theologen und auf &#8220;christliche Werte&#8221; der autoritären Art einfordernde Politiker zurückzuführen ist &#8211; oder doch eher auf das Kalkül, dass &#8220;harte Religiosität&#8221; gefragt ist und der drohenden Abwanderung fundamentalistisch gesonnener Christen aus der römisch-katholischen Kirche vorbeugt. Jedenfalls spielt es eine Rolle, dass der &#8220;Fall Michel&#8221; nicht mehr so sehr im öffentlichen Bewusstsein präsent ist wie noch vor wenigen Jahren, und dass die katholische Kirche als ethisch-moralische Instanz in Medien und Politik bemerkenswert wenig hinterfragt fragt.</p>
<p>Man muss fairerweise erwähnen, dass die deutsche katholische Bischofskonferenz, die ja auch beim &#8220;entschärften&#8221; Exorzismus-Ritual von 1999 federführend war, sich dem Wunsch des Vatikan, jedes Bistum möge einen Exorzisten ausweisen, widersetzt. Es sei kein Bedarf da. Doch wird nach Aussagen verschiedener Beteiligter in Deutschland beinahe täglich ein Exorzismus vollzogen, meist inoffiziell und ohne Wissen der Diözesen.</p>
<p>Es existiert also offensichtlich ein &#8220;ritueller Schwarzmarkt&#8221;. Der Schluss liegt nahe, dass es grundliegende spirituelle Bedürfnisse gibt, die ein Exorzismus bedient. Bedürfnisse, die innerhalb der Denkstrukturen des &#8220;volksfrömmigen&#8221; katholischen Christentums am &#8220;systemkonformsten&#8221; in Form des &#8220;großen Exorzismus&#8221; befriedigt werden können.<br />
Damit ist keineswegs gesagt, dass diese &#8220;Schwarzmarkt-Exorzisten&#8221; nicht doch mit dem Segen und der Unterstürzung eher fundamentalistisch gesonnener Bischöfe handeln. Vor zwei Jahre machte ein WDR-Hörfunkfeature Furore: Die Rundfunkautoren waren nach eigenen Angaben in zwei Jahren bei acht Exorzismen zugegen gewesen sein. Drei Exorzismusfälle bestätigt die Erzdiözese Paderborn.<br />
Pikant ist, dass der &#8220;Teufelsaustreiber aus Bayern&#8221;, der auch in außerbayerischen Bistümern, darunter Paderborn, tätig geworden sein soll, angeblich durch den Augsburger Bischof Walter Mixa beauftragt wurde. Mixa äußerte sich dazu nicht. Allerdings ist es vielsagend, dass der Sprecher des Augsburger Bischof, Goldt, den Exorzimus verteidigte und dabei den &#8220;kleinen&#8221; und den &#8220;großen&#8221; Exorzismus in meiner Ansicht nach verharmlosenden Weise durcheinanderbrachte: Bei der Austreibung von Dämonen und bösen Mächten handele es sich heute im kirchlichen Rahmen um Gebete mit der Bitte um Befreiung vom Bösen, wie dies zum Beispiel auch im Vater Unser enthalten sei. Bei jeder Taufe werde ein Exorzismus-Gebet gesprochen, das den Täufling den Mächten des Bösen entziehe. Der (von Ratzinger erlaubte!) Exorzismus nach dem alten &#8220;Rituale Romanum&#8221; geht da doch ganz anders zur Sache!</p>
<p>Hierzu:<br />
<a href="http://www.br-online.de/aktuell/exorzismus-kirche-bayern-ID1211195412707.xml" target="_blank">Exorzismus in Deutschland  Bistum Eichstätt untersagt Teufelsaustreibungen (br-online)</a></p>
<p><a href="http://www.welt.de/vermischtes/article2015668/Die_dunkle_Macht_des_Exorzismus_greift_um_sich.html" target="_blank">Die dunkle Macht des Exorzismus greift um sich (welt.de)</a></p>
<p>Marcus Wegner (2009): <a href="http://www.amazon.de/Exorzismus-heute-Teufel-spricht-deutsch/dp/3579064762" target="_blank">Exorzismus heute. Der Teufel spricht deutsch.</a> Gütersloher Verlagshaus, München.</p>
<p>Besprechung des Buches: <a href="http://blog.gwup.net/2010/02/17/exorzismus-in-deutschland/" target="_blank">Exorzismus in Deutschland (GWUP)</a></p>
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		<title>Hans Stucken: Das Seidhr Handbuch</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 10:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/mmssenf/7346542"><img src="http://u1.ipernity.com/14/65/42/7346542.577601e7.240.jpg" width="166" height="240" alt="stuken" border="0"/></a><br />
Hans Stucken: Das Seidhr Handbuch. Eine Einführung<br />
<i>Hamburg: Daniel Junker Verlag, 2006; ISBN: 3938432047</i></p>
<p>Hans Stucken will mit seinem Seidhr Handbuch einen Beitrag zu einer “gemeinschaftlichen kulturellen Entwicklung” auf dem Gebiet des Seidhr leisten. (1) Er hat eine angenehm und flüssig lesbare Überblicksarbeit geschrieben und leistet dabei eine relativ systematische und konsistente Begriffsklärung, die sich über das nordische Modell der Seele und die Kosmologie der Neun Welten erstreckt. Positiv fällt mir auch der Mangel an Synkretismus auf, der fast schon Purismus zu nennen ist; die Leserin wird hier nicht mit der so oft anzutreffenden Kreuzung mit anderen spirituellen Systemen (z.B. der Kabbala) behelligt.</p>
<p>Das Buch bleibt kurz und knackig – für meinen Geschmack allerdings zu kurz. Für den doch nicht ganz so kleinen Preis hätte ich mir etwas mehr als ein doch recht schmales Bändchen gewünscht. Vieles wird nur angerissen, mehr Ausführlichkeit hätte dem Buch gut getan, insbesondere hätte man aus den doch reichlich vorhandenen Quellen mehr machen können. Auch die Ritual- und Übungsanregungen sind für ein Handbuch, das erklärtermaßen in die Praxis einführen will, etwas knapp geraten.</p>
<p>Das Buch wirkt teilweise etwas unstrukturiert, z.B. steht “Die Trommel” etwas verloren zwischen “Selbsterkenntnis” und “Zahlensymbolik”; eine deutlichere Gliederung wäre nicht verschwendet gewesen.</p>
<p>Bisweilen wirken die häufigen Warnungen und Ermahnungen nervig und abschreckend – trotz der Annahme Stuckens, daß nur solche Leute Seidhr praktizieren sollten, die sich davon nicht abschrecken lassen. Auch die Übungsanleitungen wirkten (ganz den ständigen Ermahnungen zur Disziplin entsprechend) beim Lesen etwas “trocken” auf mich, sie machten wenig Lust, mich einfach hinzusetzen und sie auszuprobieren. Zur Schulung der Imagination gibt es definitiv lustvollere Anleitungen, die mit weniger erhobenem Zeigefinger daherkommen, z.B. Jan Fries’ “Visual Magick”.</p>
<p>Eine sprachliche Kleinigkeit am Rande: es ist immer nur vom Seidhmann die Rede – gibt es keine Seidhfrauen? Allgemein hätte dem Buch ein liebevolleres Lektorat gut getan, der eine oder andere grobe Zeichensetzungsschnitzer trübt das Lesevergnügen und wäre mit einem Blick mehr vermeidbar gewesen.</p>
<p>Alles in allem jedoch ein Überblick, der trotz seiner Schwächen lesenswert ist. Es bleibt zu wünschen, daß diesem Buch Arbeiten nachfolgen, die die angeschnittenen Themen vertiefen, die Quellen ausführlicher diskutieren und noch mehr Übungs- und Ritualanregungen geben. Es bleibt der Eindruck, daß auf dem Gebiet des Seidhr noch viel spannende Arbeit wartet – als “standalone-Anleitung” erscheint dieses Buch jedenfalls etwas dünn.</p>
<p><i>Fußnoten</i></p>
<p>   1. Zur Definition von Seidhr: „Seidhr ist die Ausübung okkulter Praktiken vor dem Hintergrund der nordisch-germanischen Mythologie“ (Stucken, S. 9). Mit „okkulten Praktiken“ meint Stucken die gesamte Bandbreite von Runenmagie über Galdr (magische Arbeit mit der Stimme) und quasi-schamanische Praktiken bis zur Spá-Reise. Kurt Oertels Begriffsklärung zufolge dient Seidhr „im Altnordischen ganz eindeutig [als] Oberbegriff für Magie insgesamt und faßt genau all jene […] Praktiken zusammen, die wir auch heute unter dem Begriff ‚Magie’ verstehen.“ (zitiert nach: Stucken, S. 11, die Passage dürfte aber auch in Oertels Aufsatz <a href="http://www.seidhfeuer.de/offen/files/oertel1.pdf" target="_blank">“Seidhr und Völventum”</a> (pdf) zu finden sein.)</p>
<p><a href="http://riesenheim.net/" target="_blank">thursa</a></p>
<p><a href="http://riesenheim.net/2008/10/hans-stucken-das-seidhr-handbuch-eine-einfuhrung/" target="_blank">Hans Stücken &#8211; Das Seidhr-Handbuch (auf Riesenheim.net).</a></p>
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Hans Stucken: Das Seidhr Handbuch. Eine Einführung<br />
<i>Hamburg: Daniel Junker Verlag, 2006; ISBN: 3938432047</i></p>
<p>Hans Stucken will mit seinem Seidhr Handbuch einen Beitrag zu einer “gemeinschaftlichen kulturellen Entwicklung” auf dem Gebiet des Seidhr leisten. (1) Er hat eine angenehm und flüssig lesbare Überblicksarbeit geschrieben und leistet dabei eine relativ systematische und konsistente Begriffsklärung, die sich über das nordische Modell der Seele und die Kosmologie der Neun Welten erstreckt. Positiv fällt mir auch der Mangel an Synkretismus auf, der fast schon Purismus zu nennen ist; die Leserin wird hier nicht mit der so oft anzutreffenden Kreuzung mit anderen spirituellen Systemen (z.B. der Kabbala) behelligt.</p>
<p>Das Buch bleibt kurz und knackig – für meinen Geschmack allerdings zu kurz. Für den doch nicht ganz so kleinen Preis hätte ich mir etwas mehr als ein doch recht schmales Bändchen gewünscht. Vieles wird nur angerissen, mehr Ausführlichkeit hätte dem Buch gut getan, insbesondere hätte man aus den doch reichlich vorhandenen Quellen mehr machen können. Auch die Ritual- und Übungsanregungen sind für ein Handbuch, das erklärtermaßen in die Praxis einführen will, etwas knapp geraten.</p>
<p>Das Buch wirkt teilweise etwas unstrukturiert, z.B. steht “Die Trommel” etwas verloren zwischen “Selbsterkenntnis” und “Zahlensymbolik”; eine deutlichere Gliederung wäre nicht verschwendet gewesen.</p>
<p>Bisweilen wirken die häufigen Warnungen und Ermahnungen nervig und abschreckend – trotz der Annahme Stuckens, daß nur solche Leute Seidhr praktizieren sollten, die sich davon nicht abschrecken lassen. Auch die Übungsanleitungen wirkten (ganz den ständigen Ermahnungen zur Disziplin entsprechend) beim Lesen etwas “trocken” auf mich, sie machten wenig Lust, mich einfach hinzusetzen und sie auszuprobieren. Zur Schulung der Imagination gibt es definitiv lustvollere Anleitungen, die mit weniger erhobenem Zeigefinger daherkommen, z.B. Jan Fries’ “Visual Magick”.</p>
<p>Eine sprachliche Kleinigkeit am Rande: es ist immer nur vom Seidhmann die Rede – gibt es keine Seidhfrauen? Allgemein hätte dem Buch ein liebevolleres Lektorat gut getan, der eine oder andere grobe Zeichensetzungsschnitzer trübt das Lesevergnügen und wäre mit einem Blick mehr vermeidbar gewesen.</p>
<p>Alles in allem jedoch ein Überblick, der trotz seiner Schwächen lesenswert ist. Es bleibt zu wünschen, daß diesem Buch Arbeiten nachfolgen, die die angeschnittenen Themen vertiefen, die Quellen ausführlicher diskutieren und noch mehr Übungs- und Ritualanregungen geben. Es bleibt der Eindruck, daß auf dem Gebiet des Seidhr noch viel spannende Arbeit wartet – als “standalone-Anleitung” erscheint dieses Buch jedenfalls etwas dünn.</p>
<p><i>Fußnoten</i></p>
<p>   1. Zur Definition von Seidhr: „Seidhr ist die Ausübung okkulter Praktiken vor dem Hintergrund der nordisch-germanischen Mythologie“ (Stucken, S. 9). Mit „okkulten Praktiken“ meint Stucken die gesamte Bandbreite von Runenmagie über Galdr (magische Arbeit mit der Stimme) und quasi-schamanische Praktiken bis zur Spá-Reise. Kurt Oertels Begriffsklärung zufolge dient Seidhr „im Altnordischen ganz eindeutig [als] Oberbegriff für Magie insgesamt und faßt genau all jene […] Praktiken zusammen, die wir auch heute unter dem Begriff ‚Magie’ verstehen.“ (zitiert nach: Stucken, S. 11, die Passage dürfte aber auch in Oertels Aufsatz <a href="http://www.seidhfeuer.de/offen/files/oertel1.pdf" target="_blank">“Seidhr und Völventum”</a> (pdf) zu finden sein.)</p>
<p><a href="http://riesenheim.net/" target="_blank">thursa</a></p>
<p><a href="http://riesenheim.net/2008/10/hans-stucken-das-seidhr-handbuch-eine-einfuhrung/" target="_blank">Hans Stücken &#8211; Das Seidhr-Handbuch (auf Riesenheim.net).</a></p>
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