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	<title>Kommentare für Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</title>
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		<title>Kommentar zu Hörnerhelme und Rauschebärte: Film &#8220;Hermannschlacht&#8221; von 1924 von MartinM</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/hornerhelme-und-rauschebarte-film-hermannschlacht-von-1924/comment-page-1/#comment-1114</link>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 23:18:33 +0000</pubDate>
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		<description>Ich vermute, es hat keinen Sinn, wenn ich darauf hinweise, dass es nicht meine Erfahrungen entspricht, dass etwa die &quot;stolzen Spanier&quot; oder die &quot;stolzen Norweger&quot; felsenfest zu ihrer Geschichte stünden, und jeden, darüber lästert und sich darüber lächerlich macht, ächten und als Verräter angesehen würden. Es sei denn, Du verstehst unter &quot;stolzen Spaniern&quot; bzw. Norwegern bzw. Japanern stramme Nationalisten. Ja, und von dem Buch: “Das viertausendjährige Reich der Deutschen” habe ich &lt;a href=&quot;http://www.germanischer-freiheitskampf.de/?section=hintergruende&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;auch schon gehört&lt;/a&gt;. Aber warum &lt;a href=&quot;http://www.nornirsaett.de/verschworungsbucher-aus-dem-ario-verlag/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;denn nur 4000 Jahre&lt;/a&gt;?

Nebenbei: danke, mit dieser Buchempfehlung hast Du Dich endgültig als Rechtsextremist / Neonazi geoutet - woran sowieso nur wenig Zweifel bestanden. (Das Buch &quot;Das viertausendjährige Reich der Deutschen&quot; erschien erstmals 1940 im Nordlandverlag, dem  Verlag der SS.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich vermute, es hat keinen Sinn, wenn ich darauf hinweise, dass es nicht meine Erfahrungen entspricht, dass etwa die &#8220;stolzen Spanier&#8221; oder die &#8220;stolzen Norweger&#8221; felsenfest zu ihrer Geschichte stünden, und jeden, darüber lästert und sich darüber lächerlich macht, ächten und als Verräter angesehen würden. Es sei denn, Du verstehst unter &#8220;stolzen Spaniern&#8221; bzw. Norwegern bzw. Japanern stramme Nationalisten. Ja, und von dem Buch: “Das viertausendjährige Reich der Deutschen” habe ich <a href="http://www.germanischer-freiheitskampf.de/?section=hintergruende" target="_blank" rel="nofollow">auch schon gehört</a>. Aber warum <a href="http://www.nornirsaett.de/verschworungsbucher-aus-dem-ario-verlag/" rel="nofollow">denn nur 4000 Jahre</a>?</p>
<p>Nebenbei: danke, mit dieser Buchempfehlung hast Du Dich endgültig als Rechtsextremist / Neonazi geoutet &#8211; woran sowieso nur wenig Zweifel bestanden. (Das Buch &#8220;Das viertausendjährige Reich der Deutschen&#8221; erschien erstmals 1940 im Nordlandverlag, dem  Verlag der SS.)</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Hörnerhelme und Rauschebärte: Film &#8220;Hermannschlacht&#8221; von 1924 von Thomas F. Guthörle</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/hornerhelme-und-rauschebarte-film-hermannschlacht-von-1924/comment-page-1/#comment-1113</link>
		<dc:creator>Thomas F. Guthörle</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 22:33:30 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde die ganze Streiterei mehr als traurig, beschämend und entsetzlich!
Anstatt wir Deutschen alle zusammenhalten und zusammenstehen, wird um
jede Kleinigkeit, aber auch um höchstwichtige Dinge, nur ewig gestritten.

Kein Wunder, daß das Ausland darüber lacht.....

Man sollte sich ein Beispiel an den stolzen Spaniern, den stolzen Norwegern
und den stolzen Japanern nehmen. Die stehen felsenfest zu ihrer Geschichte -
und wer darüber lästert und sich darüber lächerlich macht - wird zu Recht
geächtet und als Verräter angesehen!

Übrigens: Wer die wichtigen Gedankengänge über unsere lange Geschichte
nicht versteht (oder verstehen kann/ bzw. will), sollte das Buch von Kurt Pastenaci
lesen: &quot;Das viertausendjährige Reich der Deutschen&quot;. 
Für Unwissende sehr geeignet, um fehlenden Wissenstand zu ergänzen...

Beste Grüße

Thomas F. Guthörle</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde die ganze Streiterei mehr als traurig, beschämend und entsetzlich!<br />
Anstatt wir Deutschen alle zusammenhalten und zusammenstehen, wird um<br />
jede Kleinigkeit, aber auch um höchstwichtige Dinge, nur ewig gestritten.</p>
<p>Kein Wunder, daß das Ausland darüber lacht&#8230;..</p>
<p>Man sollte sich ein Beispiel an den stolzen Spaniern, den stolzen Norwegern<br />
und den stolzen Japanern nehmen. Die stehen felsenfest zu ihrer Geschichte -<br />
und wer darüber lästert und sich darüber lächerlich macht &#8211; wird zu Recht<br />
geächtet und als Verräter angesehen!</p>
<p>Übrigens: Wer die wichtigen Gedankengänge über unsere lange Geschichte<br />
nicht versteht (oder verstehen kann/ bzw. will), sollte das Buch von Kurt Pastenaci<br />
lesen: &#8220;Das viertausendjährige Reich der Deutschen&#8221;.<br />
Für Unwissende sehr geeignet, um fehlenden Wissenstand zu ergänzen&#8230;</p>
<p>Beste Grüße</p>
<p>Thomas F. Guthörle</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Gute Mitte &#8211; böse Ränder? von ryuus Hort&#187; Ich sag es immer wieder.</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/gute-mitte-bose-rander/comment-page-1/#comment-1112</link>
		<dc:creator>ryuus Hort&#187; Ich sag es immer wieder.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 02:06:44 +0000</pubDate>
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		<description>[...] wie netz-gegen-nazis.de &#8211; immer noch in viel zu simplen Mustern. Etwa dem &#8220;Gute Mitte, b&#246;se R&#228;nder&#8220;-Muster. Das greift zu kurz, Leute! Den allt&#228;glichen Rassismus, ich meine: auch den [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] wie netz-gegen-nazis.de &#8211; immer noch in viel zu simplen Mustern. Etwa dem &#8220;Gute Mitte, b&#246;se R&#228;nder&#8220;-Muster. Das greift zu kurz, Leute! Den allt&#228;glichen Rassismus, ich meine: auch den [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu &#8220;Die Rückkehr der Götter&#8221; &#8211; Ausstellung in Mannheim von Mannheim - Blog - 08 Mar 2010</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/die-ruckkehr-der-gotter-ausstellung-in-mannheim/comment-page-1/#comment-1111</link>
		<dc:creator>Mannheim - Blog - 08 Mar 2010</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:21:30 +0000</pubDate>
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		<description>[...] “Die Rückkehr der Götter” – Ausstellung in Mannheim - Asatru zum ... [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] “Die Rückkehr der Götter” – Ausstellung in Mannheim &#8211; Asatru zum &#8230; [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Filmprojekt: Dokudrama über die Vorgeschichte des Limesfalls von MartinM</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/filmprojekt-dokudrama-uber-die-vorgeschichte-des-limesfalls/comment-page-1/#comment-1110</link>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 05:08:26 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Zeitungsreportage von den Dreharbeiten:
&lt;a href=&quot;http://www.bkz-online.de/node/48820&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Heimtückischer Mord am Limes (bkz online)&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Zeitungsreportage von den Dreharbeiten:<br />
<a href="http://www.bkz-online.de/node/48820" rel="nofollow">Heimtückischer Mord am Limes (bkz online)</a>.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Verbotene und suspekte heidnische Symbole &#8211; Teil 1: Verbotene Symbole von MartinM</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/verbotene-und-suspekte-heidnische-symbole-teil1/comment-page-1/#comment-1105</link>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 11:44:05 +0000</pubDate>
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		<description>Ein extremes Beispiel von blindem Übereifer, denn der Runenring hat keinen Bezug zum NS und enthält offensichtlich das komplette Futhark (25 Runen? Nicht doch 24? Immerhin: 18 Runen wäre unter Umständen tatsächlich verdächtig wg. Guido von List, Armanenfuthark).
Das Problem ist allerdings Juristisch ist der übereifrige Polizist im Recht - und dafür, dass sich diese &quot;Nulll-Toleranz ++ &quot;-Rechtsauffassung durchgesetzt hat, dürfen wir uns bei unseren &quot;braunen Freunden&quot; bedanken, die eifrig Ausrede, Vorwände und Abwandlungen erfinden, wenn sie ihre Nazi-Symbole vorzeigen.

Wenn dieser Ansatz der &quot;Nazibekämpfung durch Nulltoleranz für Symbole&quot; wenigstens  erfolgreich wäre, dann könnte ich solche Sache, wie sie Dir passiert sind, unter &quot;Kollateralschaden&quot; einordnen - leider ist sie es nicht, sondern IMO reine Symbolpolitik in doppelter Worbedeutung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein extremes Beispiel von blindem Übereifer, denn der Runenring hat keinen Bezug zum NS und enthält offensichtlich das komplette Futhark (25 Runen? Nicht doch 24? Immerhin: 18 Runen wäre unter Umständen tatsächlich verdächtig wg. Guido von List, Armanenfuthark).<br />
Das Problem ist allerdings Juristisch ist der übereifrige Polizist im Recht &#8211; und dafür, dass sich diese &#8220;Nulll-Toleranz ++ &#8220;-Rechtsauffassung durchgesetzt hat, dürfen wir uns bei unseren &#8220;braunen Freunden&#8221; bedanken, die eifrig Ausrede, Vorwände und Abwandlungen erfinden, wenn sie ihre Nazi-Symbole vorzeigen.</p>
<p>Wenn dieser Ansatz der &#8220;Nazibekämpfung durch Nulltoleranz für Symbole&#8221; wenigstens  erfolgreich wäre, dann könnte ich solche Sache, wie sie Dir passiert sind, unter &#8220;Kollateralschaden&#8221; einordnen &#8211; leider ist sie es nicht, sondern IMO reine Symbolpolitik in doppelter Worbedeutung.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Verbotene und suspekte heidnische Symbole &#8211; Teil 1: Verbotene Symbole von odins_wächter</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/verbotene-und-suspekte-heidnische-symbole-teil1/comment-page-1/#comment-1104</link>
		<dc:creator>odins_wächter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 15:47:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde es bedauerlich das die NULLTOLERANZ so ausgelegt wird. Ich bin strikter Nazigegner...Absolut und unausweichlich...Ich bin Germane...Mittelalterfan...Die Symbole existieren schon länger als man glauben mag. Aber dank einem verrückten Österreicher und etlicher XXXdeppen...sollen wir unsere Geschichte verleugnen? Dürfen wir uns nicht frei entfalten? Bei einem Mittelalterfest wurde mir mein Runenring abgenommen, den ich von meinem Großvater geschenkt bekam. Ach ja. Mein Großvater hatte den Ring von seinem. Er stammt aus dem Jahr 1884...Aber irgendwer musste denunzieren....Ich dachte erst der Typ will mich verkohlen bis er seinen Kripo-Ausweis herausholte und mir deutete ich solle doch meinen Ring zeigen. Und das Problem....Ein &quot;VERBOTENES&quot; Symbol....die SIG-Rune war darauf zu erkennen....Und schon musste ich mit. Bekam eine Anzeige wegen Verwendung von verbotenen Symbolen...Mein Anwalt versuchte alles. Aber der Ring ist weg. Es ist eine Schande....Dieses Land hat kein Rückgrat. Dieser Ring hat mit Nazis soviel zu tun wie Nordkorea mit Demokratie....Es war nur ein Ring...Mit 25 Runen...und nur eine die dem Staat nicht passt. Gut...Weiter so......Macht nur noch mehr kaputt als ohne hin schon kaputt ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es bedauerlich das die NULLTOLERANZ so ausgelegt wird. Ich bin strikter Nazigegner&#8230;Absolut und unausweichlich&#8230;Ich bin Germane&#8230;Mittelalterfan&#8230;Die Symbole existieren schon länger als man glauben mag. Aber dank einem verrückten Österreicher und etlicher XXXdeppen&#8230;sollen wir unsere Geschichte verleugnen? Dürfen wir uns nicht frei entfalten? Bei einem Mittelalterfest wurde mir mein Runenring abgenommen, den ich von meinem Großvater geschenkt bekam. Ach ja. Mein Großvater hatte den Ring von seinem. Er stammt aus dem Jahr 1884&#8230;Aber irgendwer musste denunzieren&#8230;.Ich dachte erst der Typ will mich verkohlen bis er seinen Kripo-Ausweis herausholte und mir deutete ich solle doch meinen Ring zeigen. Und das Problem&#8230;.Ein &#8220;VERBOTENES&#8221; Symbol&#8230;.die SIG-Rune war darauf zu erkennen&#8230;.Und schon musste ich mit. Bekam eine Anzeige wegen Verwendung von verbotenen Symbolen&#8230;Mein Anwalt versuchte alles. Aber der Ring ist weg. Es ist eine Schande&#8230;.Dieses Land hat kein Rückgrat. Dieser Ring hat mit Nazis soviel zu tun wie Nordkorea mit Demokratie&#8230;.Es war nur ein Ring&#8230;Mit 25 Runen&#8230;und nur eine die dem Staat nicht passt. Gut&#8230;Weiter so&#8230;&#8230;Macht nur noch mehr kaputt als ohne hin schon kaputt ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Antimonotheismus Teil 2 von Antimonotheismus – Schlüssel zum Verständnis des Rechtsextremismus? - Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/antimonotheismus-teil-2/comment-page-1/#comment-1099</link>
		<dc:creator>Antimonotheismus – Schlüssel zum Verständnis des Rechtsextremismus? - Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 20:19:07 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Antimonotheismus &#8211; Teil 2  Tags: Antimonotheismus, Antisemitismus, Christentum, Demokratie, germanisch, Gesellschaft, Heiden, Heidentum, islam, Katholizismus, Medien, menschenrechte, Nazi, Nazis, neonazis, philosophie, Politik, rechts, rechtsextrem, Rechtsextremismus, Religion, Religionskritik, Symbolik, USA, Weltbild [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Antimonotheismus &#8211; Teil 2  Tags: Antimonotheismus, Antisemitismus, Christentum, Demokratie, germanisch, Gesellschaft, Heiden, Heidentum, islam, Katholizismus, Medien, menschenrechte, Nazi, Nazis, neonazis, philosophie, Politik, rechts, rechtsextrem, Rechtsextremismus, Religion, Religionskritik, Symbolik, USA, Weltbild [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Hörnerhelme und Rauschebärte: Film &#8220;Hermannschlacht&#8221; von 1924 von MartinM</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/hornerhelme-und-rauschebarte-film-hermannschlacht-von-1924/comment-page-1/#comment-1096</link>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 20:15:18 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Heiko Nietschke,
vielen Dank für den ausführlichen Kommentar.
&quot;4000 Jahre deutsche Geschichte&quot; sind, egal, wie man das deutsche Volk definiert, Unsinn. Damals gab es noch nicht einmal Volkstämme, die man mit gutem Gewissen als &quot;Germanen&quot; oder &quot;Kelten&quot; bezeichnen könnte. Es ist, wenn man die Geschichte eines abgrenzbaren geographischen Raums beschreibt, natürlich legitim, etwa von 8000 Jahren ägyptischer Geschichte oder 6000 Jahren chinesischer Geschichte zu schreiben - wobei man sich im klaren sein muss, dass es selbst bei diesen alten Kulturen historische Brüche gibt - &quot;China&quot; als Nation ist ja ebenso ein Konstrukt wie die Deutsche, wahrscheinlich sogar weitaus willkürlicher, allerdings deutlich älter (Begründung des Kaiserreichs 221 v.u. Z durch Kaiser Qín Shǐhuáng ) - vorher gab es in China verschiedene Reiche, die ebenso wenig eine einheitliche Nation bildeten, wie die heutigen EU-Staaten eine &quot;Nation Europa&quot; bilden würden. Erst im Nachhinein wurde die Geschichte des geographischen Raumes China seit den halb legendären &quot;drei Erhabenen&quot; und &quot;fünf Kaisern&quot; der Vorzeit (vor 2100 v.u.Z.) als &quot;chinesische Geschichte&quot; interpretiert. Genau so kann es sein, dass es irgendwann einen europäischen &quot;Nationalstaat&quot; geben wird und die europäische Geschichte als &quot;Nationalgeschichte&quot; erzählt wird, in der die Polen, Deutschen, Franzosen, Italiener usw. genau so &quot;aufgehen&quot;, wie die Franken, Sachsen, Baiern, Friesen, Schwaben, Wenden (Westslawen) usw. in &quot;Deutschland&quot; aufgingen. 
Um es in einem Satz auszudrücken: Nationen, und zwar alle, sind Konstrukte, sie wurden gemacht und entstanden nicht von alleine. Das Konstrukt &quot;Deutscher Nationalstaat&quot; von 1871 schloss die Österreicher - die vorher jeder als &quot;Deutsche&quot; bezeichnet hätte - aus dem Nationalverband aus, und schloss dafür z. B. Polen, Lothringer, Dänen, Katschuben, Sorben, deren Muttersprache nicht deutsch war, und die vor 1871 auch nicht auf die Idee gekommen wären, sich als &quot;Deutsche&quot; zu begreifen, ein.
Für die &quot;Nation&quot; gehe ich von der &quot;französischen&quot; Definition aus - weil alle andere Definitionen zu schwammig und zu willkürlich sind. Eine Frage der Pragmatik.
Mit &quot;deutschen Blute&quot; kann ich nichts anfangen, mit Traditionen und kultureller Überlieferung dafür umso mehr. Allerdings ist dabei nie wirklich eindeutig zu klären, ob eine bestimmte &quot;ethnische Gruppe&quot; nun deutsch oder irgend etwas anderes ist. Sind die Sorben Deutsche? Oder die Nordfriesen? Oder die seit Jahrhundert in Mitteleuropa lebenden Sinti? Nach etnographischen Kriterien: eher nein, nach politischen und juristischen: unbedingt ja, nach historischen: eindeutig Teil der deutsche Geschichte.
Pragmatisch kann man, da gebe ich Ihnen Recht, auch vor 1871 von &quot;deutscher Geschichte&quot; sprechen . wenn man sich darüber im Klaren ist, dass &quot;Deutschland&quot; vorher eben kein Nationalstaat war, und die Geschichte des später &quot;Deutschland&quot; genannten mitteleuropäischen Raums eben keine &quot;Nationalgeschichte&quot; war.
Aber sinnvoll ist der Begriff &quot;Deutschland&quot; auch in Anführung erst ab dem hohen Mittelalter. Vorher gab es einfach nichts, was man &quot;deutsch&quot; hätte nennen können.
Denn das durch Sprache, Kultur und gemeinsamen Traditionen definierte &quot;deutsche Volk&quot; entstand erst zu dieser Zeit, zwar, anders als &quot;die Nation&quot;, nicht geplant, nicht bewusst konstruiert, aber etwa &quot;gemachtes&quot; ist das &quot;deutsche Volk&quot; auch.
Gedankenexperiment: Karl &quot;der Große&quot; hätte die Sachenkriege nie geführt und das Frankenreich hatte die Stammesgebiete der Sachsen nie erobert. &quot;Die Deutschen&quot; hätte es in dieser politischen Konstellation wohl nie gegeben. Man kann sich ohne Mühe vorstellen, dass &quot;Skandinavien bis zum Sauerland&quot; reichen würde, und das heute in &quot;Sachsland&quot; ein völlig andere Sprache gesprochen würde und eine andere Kultur herrschen wurde, als in &quot;Frankenreich&quot;.
Oder, anderes Gedankenexperiment: ein Ethnologe besucht das &quot;Heilige Römische Reich&quot; (&quot;deutscher Nation&quot;) um 1510. Er stellt fest, dass die Menschen im Süden dieser lockeren politischen Verbunds eine andere Sprache sprechen, als die im Norden: ein Hamburger Kaufmann, dessen Umgangssprache Plattdeutsch war, korrespondierte mit seinem Augsburger Geschäftsfreund wahrscheinlich auf italienisch (es sei denn, einer der beiden hätte &quot;Oberdeutsch&quot; oder &quot;Niederdeutsch&quot; als Fremdsprache gelernt) während ein Gelehrter aus Brandenburg mit einem aus Baden auf lateinisch kommuniziert hätte. Der Entnologe würde, über die Sprache hinaus, zwischen den unterschiedlichen Teilen des Reiches starke Unterschiede festellen, während über die &quot;Reichsgrenzen&quot; hinweg ein kulturelles Kontinuum bestünde.

Zusammengefasst: der Begriff &quot;deutsche Geschichte&quot; ist frühestens ab der Zeit um 1000 sinnvoll,  so etwas wie ein Bewusstsein dafür, zum &quot;deutschen Volk&quot; zu gehören, gab es frühstens seit der Reformationszeit (in Abgrenzung zur &quot;römisch-katholischen&quot; Idee eines Universalreiches); erst ab dieser Zeit wird das &quot;Heilige Römische Reich&quot; gelegentlich als &quot;Heiliges Römischen Reich deutscher Nation&quot; bezeichnet. Aber sogar die Frage nach der &quot;Nationalität&quot; so bedeutender Menschen wie Kopernikus oder Wallenstein ist in der frühen Neuzeit noch nicht wirklich sinnvoll zu beantworten. 
Von einer &quot;Geschichte Deutschlands&quot; kann man mit Fug und Recht erst ab der &quot;Reichsgründung&quot; geredet werden.
Also äusserstenfalls 1000 Jahre &quot;deutsche Geschichte&quot; als grober, enthnologisch und politisch nicht klar abgrenzbarer, Orientierungsbegriff, vielleicht 500 Jahre &quot;deutsche Geschichte&quot; im Sinne eines irgendwie zusammen gehörenden Kulturraumes (erst ab der Lutherbibel gibt es so etwas wie eine überregional verstandenen hochdeutsche Sprache) - und nicht einmal 140 Jahre &quot;Geschichte Deutschlands&quot;.
Die Idee einer &quot;deutschen Kulturnation&quot; halte ich für höchst problematisch, die eines &quot;deutschen Blutes&quot;, also der einer gemeinsamen Abstammung, für unsinnig und überdies rassistisch.

Noch etwas zu meinem persönlichen Verständnis - ich spreche wohlgemerkt für mich, nicht die &quot;Nornirs Ætt&quot;: ich habe es &quot;mit den Germanen&quot; (nicht ganz ungewöhnlich für einen &quot;germanischen Heiden&quot; ;-) ) - d. h. ich identifiziere mich mit einem bestimmten historischen Kulturkreis. Da ich mir stets bewusst bin, dass ich unter anderem auch slawische, römische und keltische Vorfahren habe (was für jeden &quot;eingesessenen Deutschen&quot;, auch ohne &quot;Migrationshintergrund&quot; zutrifft), erscheint mir der Gedanke eines &quot;Deutschen Blutes&quot; einigermaßen absurd zu sein. Anderseits käme ich nie auf die Idee, &quot;Germane&quot; mit &quot;Deutsch&quot; gleichzusetzen - die Hauptquelle meiner sprituellen Tradition kommt aus Island, und ich käme nie auf die Idee, mich für einen Isländer oder die Isländer für ein &quot;Brudervolk&quot; der Deutsche zu halten, habe aber auch nicht das Gefühl, mich bei eine &quot;fremden Kultur&quot; zu &quot;bedienen&quot;.
Ich bin aus Notwendigkeit Mensch, Deutscher aus Zufall,  und &quot;Germane&quot; aus Neigung.

Liebe Grüße,
MartinM</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Heiko Nietschke,<br />
vielen Dank für den ausführlichen Kommentar.<br />
&#8220;4000 Jahre deutsche Geschichte&#8221; sind, egal, wie man das deutsche Volk definiert, Unsinn. Damals gab es noch nicht einmal Volkstämme, die man mit gutem Gewissen als &#8220;Germanen&#8221; oder &#8220;Kelten&#8221; bezeichnen könnte. Es ist, wenn man die Geschichte eines abgrenzbaren geographischen Raums beschreibt, natürlich legitim, etwa von 8000 Jahren ägyptischer Geschichte oder 6000 Jahren chinesischer Geschichte zu schreiben &#8211; wobei man sich im klaren sein muss, dass es selbst bei diesen alten Kulturen historische Brüche gibt &#8211; &#8220;China&#8221; als Nation ist ja ebenso ein Konstrukt wie die Deutsche, wahrscheinlich sogar weitaus willkürlicher, allerdings deutlich älter (Begründung des Kaiserreichs 221 v.u. Z durch Kaiser Qín Shǐhuáng ) &#8211; vorher gab es in China verschiedene Reiche, die ebenso wenig eine einheitliche Nation bildeten, wie die heutigen EU-Staaten eine &#8220;Nation Europa&#8221; bilden würden. Erst im Nachhinein wurde die Geschichte des geographischen Raumes China seit den halb legendären &#8220;drei Erhabenen&#8221; und &#8220;fünf Kaisern&#8221; der Vorzeit (vor 2100 v.u.Z.) als &#8220;chinesische Geschichte&#8221; interpretiert. Genau so kann es sein, dass es irgendwann einen europäischen &#8220;Nationalstaat&#8221; geben wird und die europäische Geschichte als &#8220;Nationalgeschichte&#8221; erzählt wird, in der die Polen, Deutschen, Franzosen, Italiener usw. genau so &#8220;aufgehen&#8221;, wie die Franken, Sachsen, Baiern, Friesen, Schwaben, Wenden (Westslawen) usw. in &#8220;Deutschland&#8221; aufgingen.<br />
Um es in einem Satz auszudrücken: Nationen, und zwar alle, sind Konstrukte, sie wurden gemacht und entstanden nicht von alleine. Das Konstrukt &#8220;Deutscher Nationalstaat&#8221; von 1871 schloss die Österreicher &#8211; die vorher jeder als &#8220;Deutsche&#8221; bezeichnet hätte &#8211; aus dem Nationalverband aus, und schloss dafür z. B. Polen, Lothringer, Dänen, Katschuben, Sorben, deren Muttersprache nicht deutsch war, und die vor 1871 auch nicht auf die Idee gekommen wären, sich als &#8220;Deutsche&#8221; zu begreifen, ein.<br />
Für die &#8220;Nation&#8221; gehe ich von der &#8220;französischen&#8221; Definition aus &#8211; weil alle andere Definitionen zu schwammig und zu willkürlich sind. Eine Frage der Pragmatik.<br />
Mit &#8220;deutschen Blute&#8221; kann ich nichts anfangen, mit Traditionen und kultureller Überlieferung dafür umso mehr. Allerdings ist dabei nie wirklich eindeutig zu klären, ob eine bestimmte &#8220;ethnische Gruppe&#8221; nun deutsch oder irgend etwas anderes ist. Sind die Sorben Deutsche? Oder die Nordfriesen? Oder die seit Jahrhundert in Mitteleuropa lebenden Sinti? Nach etnographischen Kriterien: eher nein, nach politischen und juristischen: unbedingt ja, nach historischen: eindeutig Teil der deutsche Geschichte.<br />
Pragmatisch kann man, da gebe ich Ihnen Recht, auch vor 1871 von &#8220;deutscher Geschichte&#8221; sprechen . wenn man sich darüber im Klaren ist, dass &#8220;Deutschland&#8221; vorher eben kein Nationalstaat war, und die Geschichte des später &#8220;Deutschland&#8221; genannten mitteleuropäischen Raums eben keine &#8220;Nationalgeschichte&#8221; war.<br />
Aber sinnvoll ist der Begriff &#8220;Deutschland&#8221; auch in Anführung erst ab dem hohen Mittelalter. Vorher gab es einfach nichts, was man &#8220;deutsch&#8221; hätte nennen können.<br />
Denn das durch Sprache, Kultur und gemeinsamen Traditionen definierte &#8220;deutsche Volk&#8221; entstand erst zu dieser Zeit, zwar, anders als &#8220;die Nation&#8221;, nicht geplant, nicht bewusst konstruiert, aber etwa &#8220;gemachtes&#8221; ist das &#8220;deutsche Volk&#8221; auch.<br />
Gedankenexperiment: Karl &#8220;der Große&#8221; hätte die Sachenkriege nie geführt und das Frankenreich hatte die Stammesgebiete der Sachsen nie erobert. &#8220;Die Deutschen&#8221; hätte es in dieser politischen Konstellation wohl nie gegeben. Man kann sich ohne Mühe vorstellen, dass &#8220;Skandinavien bis zum Sauerland&#8221; reichen würde, und das heute in &#8220;Sachsland&#8221; ein völlig andere Sprache gesprochen würde und eine andere Kultur herrschen wurde, als in &#8220;Frankenreich&#8221;.<br />
Oder, anderes Gedankenexperiment: ein Ethnologe besucht das &#8220;Heilige Römische Reich&#8221; (&#8220;deutscher Nation&#8221;) um 1510. Er stellt fest, dass die Menschen im Süden dieser lockeren politischen Verbunds eine andere Sprache sprechen, als die im Norden: ein Hamburger Kaufmann, dessen Umgangssprache Plattdeutsch war, korrespondierte mit seinem Augsburger Geschäftsfreund wahrscheinlich auf italienisch (es sei denn, einer der beiden hätte &#8220;Oberdeutsch&#8221; oder &#8220;Niederdeutsch&#8221; als Fremdsprache gelernt) während ein Gelehrter aus Brandenburg mit einem aus Baden auf lateinisch kommuniziert hätte. Der Entnologe würde, über die Sprache hinaus, zwischen den unterschiedlichen Teilen des Reiches starke Unterschiede festellen, während über die &#8220;Reichsgrenzen&#8221; hinweg ein kulturelles Kontinuum bestünde.</p>
<p>Zusammengefasst: der Begriff &#8220;deutsche Geschichte&#8221; ist frühestens ab der Zeit um 1000 sinnvoll,  so etwas wie ein Bewusstsein dafür, zum &#8220;deutschen Volk&#8221; zu gehören, gab es frühstens seit der Reformationszeit (in Abgrenzung zur &#8220;römisch-katholischen&#8221; Idee eines Universalreiches); erst ab dieser Zeit wird das &#8220;Heilige Römische Reich&#8221; gelegentlich als &#8220;Heiliges Römischen Reich deutscher Nation&#8221; bezeichnet. Aber sogar die Frage nach der &#8220;Nationalität&#8221; so bedeutender Menschen wie Kopernikus oder Wallenstein ist in der frühen Neuzeit noch nicht wirklich sinnvoll zu beantworten.<br />
Von einer &#8220;Geschichte Deutschlands&#8221; kann man mit Fug und Recht erst ab der &#8220;Reichsgründung&#8221; geredet werden.<br />
Also äusserstenfalls 1000 Jahre &#8220;deutsche Geschichte&#8221; als grober, enthnologisch und politisch nicht klar abgrenzbarer, Orientierungsbegriff, vielleicht 500 Jahre &#8220;deutsche Geschichte&#8221; im Sinne eines irgendwie zusammen gehörenden Kulturraumes (erst ab der Lutherbibel gibt es so etwas wie eine überregional verstandenen hochdeutsche Sprache) &#8211; und nicht einmal 140 Jahre &#8220;Geschichte Deutschlands&#8221;.<br />
Die Idee einer &#8220;deutschen Kulturnation&#8221; halte ich für höchst problematisch, die eines &#8220;deutschen Blutes&#8221;, also der einer gemeinsamen Abstammung, für unsinnig und überdies rassistisch.</p>
<p>Noch etwas zu meinem persönlichen Verständnis &#8211; ich spreche wohlgemerkt für mich, nicht die &#8220;Nornirs Ætt&#8221;: ich habe es &#8220;mit den Germanen&#8221; (nicht ganz ungewöhnlich für einen &#8220;germanischen Heiden&#8221; <img src='http://www.nornirsaett.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) &#8211; d. h. ich identifiziere mich mit einem bestimmten historischen Kulturkreis. Da ich mir stets bewusst bin, dass ich unter anderem auch slawische, römische und keltische Vorfahren habe (was für jeden &#8220;eingesessenen Deutschen&#8221;, auch ohne &#8220;Migrationshintergrund&#8221; zutrifft), erscheint mir der Gedanke eines &#8220;Deutschen Blutes&#8221; einigermaßen absurd zu sein. Anderseits käme ich nie auf die Idee, &#8220;Germane&#8221; mit &#8220;Deutsch&#8221; gleichzusetzen &#8211; die Hauptquelle meiner sprituellen Tradition kommt aus Island, und ich käme nie auf die Idee, mich für einen Isländer oder die Isländer für ein &#8220;Brudervolk&#8221; der Deutsche zu halten, habe aber auch nicht das Gefühl, mich bei eine &#8220;fremden Kultur&#8221; zu &#8220;bedienen&#8221;.<br />
Ich bin aus Notwendigkeit Mensch, Deutscher aus Zufall,  und &#8220;Germane&#8221; aus Neigung.</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
MartinM</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Hörnerhelme und Rauschebärte: Film &#8220;Hermannschlacht&#8221; von 1924 von Sven</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/hornerhelme-und-rauschebarte-film-hermannschlacht-von-1924/comment-page-1/#comment-1095</link>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 18:58:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.nornirsaett.de/?p=1167#comment-1095</guid>
		<description>Hi Heiko,

sorry, aber &quot;Deutsch&quot; ist immer national zu verstehen, alles andere mag - noch dazu im weitesten Sinne &quot;germanische Kultur&quot; sein (und schon die auf 2000 vor anzusetzen ist relativ sportlich gedacht, die Sprachwissenschaft sieht das als ein rein willkürlich gewähltes und mehr oder weniger fiktives Datum an, die für eine Konstruktion einer hergeleiteten, also ausschließlich &quot;errechneten&quot;,  Sprachstufe, die man als &quot;urgermanisch&quot; bezeichnet und deren Vokabular deshalb stets ein &quot;*&quot; am &quot;*germ.&quot; hat, weil eben kein einziges dieser hergeleiteten Worte tatsächlich belegt/belegbar wäre. Und selbst wenn eine solche &quot;germanische&quot; Kultur als Ganze nachweisbar wäre, sie hat nichts mit &quot;deutsch&quot; zu tun, denn &quot;Deutsch&quot; ist eine ebensolche regionale Ausformung der letzten Handvoll hundert Jährchen wie Englisch, Schwedisch, Norwegisch, Niederländisch und auch Französisch (ich wüsste jetzt auch nicht, was eine &quot;französische Sicht&quot; bitteschön sein sollte, mal davon abgesehen).)

Jedenfalls: wenn es, wie Sie implizieren, darum ginge, zu erfragen und das &quot;Deutschsein&quot; daran festzumachen, ob jemand sich als &quot;Deutscher&quot; selbst identifiziert - nunja, dann behaupte ich mal, dass sie ebenfalls nicht viel weiter in die Vergangenheit kommen als ein paar hundert Jahre. Davor warens nämlich Baiern, Chatten, Goten, Langobarden, Angeln, Franken, Sachsen, usw. usf. - und nein, auch das hl. röm. Reich &quot;deutscher&quot; Nation versteht unter &quot;deutsch&quot; was völlig anderes.

Achso, und was die Integrationsfähigkeit der germanischen Stämme betrifft: Nein, mitnichten waren diese Verwandtschaften rein oder hauptsächlich &quot;blutsverwandtschaftlich&quot; zu sehen, auch wenn das aus heutiger nach wie vor &quot;ius sanguis&quot;-Sichtweise und aus einem laienhaften Verständnis, das noch in linearen Stammbäumen denken mag, u.U. schwer verständlich ist. Aber ich denke, dass es auch hierzu verlorene Liebesmüh&#039; ist, hier nochmal ins Detail zu gehen, denn freilich sind diese Dinge schon seit Jahrzehnten bekannt und in der seriösen Welt unbestritten, würden Sie solche Erkenntnisse  berücksichtigen, wir würden uns hier garnicht über diesen Kram unterhalten (müssen). Somit beende ich die Diskussion bevor ich sie richtig beginne., da ich wenig Sinn darin sehe. Ist ja eh nur &quot;französische Sichtweise&quot; oder so, im Zweifel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Heiko,</p>
<p>sorry, aber &#8220;Deutsch&#8221; ist immer national zu verstehen, alles andere mag &#8211; noch dazu im weitesten Sinne &#8220;germanische Kultur&#8221; sein (und schon die auf 2000 vor anzusetzen ist relativ sportlich gedacht, die Sprachwissenschaft sieht das als ein rein willkürlich gewähltes und mehr oder weniger fiktives Datum an, die für eine Konstruktion einer hergeleiteten, also ausschließlich &#8220;errechneten&#8221;,  Sprachstufe, die man als &#8220;urgermanisch&#8221; bezeichnet und deren Vokabular deshalb stets ein &#8220;*&#8221; am &#8220;*germ.&#8221; hat, weil eben kein einziges dieser hergeleiteten Worte tatsächlich belegt/belegbar wäre. Und selbst wenn eine solche &#8220;germanische&#8221; Kultur als Ganze nachweisbar wäre, sie hat nichts mit &#8220;deutsch&#8221; zu tun, denn &#8220;Deutsch&#8221; ist eine ebensolche regionale Ausformung der letzten Handvoll hundert Jährchen wie Englisch, Schwedisch, Norwegisch, Niederländisch und auch Französisch (ich wüsste jetzt auch nicht, was eine &#8220;französische Sicht&#8221; bitteschön sein sollte, mal davon abgesehen).)</p>
<p>Jedenfalls: wenn es, wie Sie implizieren, darum ginge, zu erfragen und das &#8220;Deutschsein&#8221; daran festzumachen, ob jemand sich als &#8220;Deutscher&#8221; selbst identifiziert &#8211; nunja, dann behaupte ich mal, dass sie ebenfalls nicht viel weiter in die Vergangenheit kommen als ein paar hundert Jahre. Davor warens nämlich Baiern, Chatten, Goten, Langobarden, Angeln, Franken, Sachsen, usw. usf. &#8211; und nein, auch das hl. röm. Reich &#8220;deutscher&#8221; Nation versteht unter &#8220;deutsch&#8221; was völlig anderes.</p>
<p>Achso, und was die Integrationsfähigkeit der germanischen Stämme betrifft: Nein, mitnichten waren diese Verwandtschaften rein oder hauptsächlich &#8220;blutsverwandtschaftlich&#8221; zu sehen, auch wenn das aus heutiger nach wie vor &#8220;ius sanguis&#8221;-Sichtweise und aus einem laienhaften Verständnis, das noch in linearen Stammbäumen denken mag, u.U. schwer verständlich ist. Aber ich denke, dass es auch hierzu verlorene Liebesmüh&#8217; ist, hier nochmal ins Detail zu gehen, denn freilich sind diese Dinge schon seit Jahrzehnten bekannt und in der seriösen Welt unbestritten, würden Sie solche Erkenntnisse  berücksichtigen, wir würden uns hier garnicht über diesen Kram unterhalten (müssen). Somit beende ich die Diskussion bevor ich sie richtig beginne., da ich wenig Sinn darin sehe. Ist ja eh nur &#8220;französische Sichtweise&#8221; oder so, im Zweifel.</p>
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