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	<title>Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt&#187; Medien</title>
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		<title>Gemischte Gefühle: Thriller &#8220;Blutadler&#8221; wird verfilmt</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 17:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[asatru]]></category>
		<category><![CDATA[Blutadler]]></category>
		<category><![CDATA[Craig Russel]]></category>
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		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Wikinger]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In Hamburg haben am 1. November die Dreharbeiten für den Thriller &#8220;Blutadler&#8221; nach dem gleichnamigen Roman des schottischen Bestseller-Autors Craig Russel begonnen. Nach &#8220;Wolfsfährte&#8221;ermitteln zum zweiten Mal Kriminalhauptkommissar Jan Fabel (Peter Lohmeyer) und sein Team Lisa Maria Potthoff als Maria Klee, Ina Paule Klink als Anna Wolff sowie Hinnerk Schönemann als Henk Herrmann) in einem bizarren Fall.</p>
<p><a href="http://www.presseportal.de/pm/6694/2140003/das-erste-drehstart-in-hamburg-fuer-die-literaturverfilmung-blutadler-des-erfolgsautors-craig" target="_blank">Drehstart in Hamburg für die Literaturverfilmung &#8220;Blutadler&#8221; des Erfolgsautors Craig Russell (Pressemeldung Das Erste / ARD)</a></p>
<p>Craig Russels &#8220;Blutadler&#8221; ist ein durchaus spannender Kriminalroman der heftigeren Sorte, der mir besonders wegen seiner präzisen, im großen und ganzen zutreffenden, aber trotzdem mitunter bizarr anmutenden Hamburg-Schilderungen im Erinnerung ist. Es ist schon erstaunlich, wie &#8220;exotisch&#8221;, weltstädtisch und aufregend Hamburg aus der Sicht eines von dieser Stadt faszinierten schottischen Thrillerautoren wirkt. Ansonsten wäre &#8220;Blutadler&#8221; gut gemachte, wenn auch wenig originelle Dutzendware &#8211; schon wieder mal ein hochintelligenter, aber mit lebensgefährlicher Vollmacke ausgestatteter Serienkiller, das Ganze schon wieder mal mit modischem Verschwörungskram angereichert.<br />
Wäre da nicht der titelgebende &#8220;Blutadler&#8221;.   </p>
<blockquote><p>Zum Inhalt: Am Tatort immer das gleiche Bild. Die Opfer wurden nach einem Strafritual der Wikinger, dem sogenannten &#8220;Blutadler&#8221;, hingerichtet. Doch der Mörder tötet nicht im Verborgenen. Per E-Mail lässt er Kriminalhauptkommissar Fabel verschlüsselte Botschaften zukommen. (&#8230;) Die ersten beiden Opfer &#8211; eine Anwältin und eine Prostituierte &#8211; verbindet nichts. Lediglich der Vermieter der Prostituierten, Hans Klugmann (Bernd Michael Lade), ein ehemaliger Polizist und nun auf der Gehaltsliste der Türkenmafia, macht sich verdächtig. Als Anna Wolff und Henk Herrmann der Spur nachgehen, werden sie Zeugen eines Bandenkriegs zwischen rivalisierenden Gruppen der türkischen und ukrainischen Mafia. Wenig später wird eine junge Frau aufgefunden, die wirr über ihre Vergewaltigung durch Anhänger eines Odinkults berichtet.<br />
(&#8230;)  Mit Harald Frantzen (Philipp Hochmair) meldet sich ein Zeuge, der das Vergewaltigungsopfer des Odinkults mit einem Verdächtigen gesehen haben will. Im Gespräch outet er sich selbst als Kenner des Odinismus. Jan Fabel setzt Anna auf ihn an. Inkognito soll sie sich mit Frantzen treffen. Nichtsahnend, dass aus dem Date eine tödliche Jagd wird.</p></blockquote>
<p>Der &#8220;Odinkult&#8221; heißt in Russels Roman übrigens  ausdrücklich &#8220;Asatru&#8221;, und spätestens an dieser Stelle wird klar, wieso ich dieser Verfilmung mit gemischten Gefühlen entgegen sehe. Schon im Roman ist die Schilderung des Asatru, vorsichtig formuliert, nicht unbedingt schmeichelhaft zu nennen.<br />
Kleine Kostprobe &#8211; Hauptkommisar Fabel erfahrt von einem befreundeten Buchhändler / Antiquar / wandelndem Lexikon entlegenen Wissens von Asatru (zuvor hatte Fabel bei einem Historiker recherchiert, der ihn auf die &#8220;Odinkult&#8221;-Spur brachte): </p>
<blockquote><p>[...] Fabel bedankte sich noch einmal. &#8220;Otto, hast du etwas über die alte nordische Religion?&#8221;<br />
&#8220;Klar. Ob du&#8217;s glaubst oder nicht, es gibt eine ziemlich starke Nachfrage.&#8221;<br />
&#8220;Wirklich?&#8221;, fragte Fabel verblüfft.<br />
&#8220;Ja. Hauptsächlich Odinisten.&#8221;<br />
&#8220;Odinisten? Du meinst, dass diese Religion noch praktiziert wird?&#8221; Ein leichtes Prickeln fuhr Fabel über die Haut.<br />
&#8220;Asatru wird sie, glaube ich, genannt. Oder bloß Odinismus. Vermutlich eine harmlose Sache. Wenn auch etwas bemitleidenswert.&#8221;<br />
&#8220;Das hätte ich nie gedacht&#8221;, meinte Fabel. &#8220;Und von denen kommen viele bei dir vorbei?&#8221;<br />
&#8220;Der eine oder andere. Seltsame Gestalten. Aber es gibt einen, der ein paar mal hier war, und nicht wie ein komischer Kauz oder Hippie aussieht.&#8221;<br />
Das Prickeln auf Fabers Haut verstärkte sich. &#8220;Wann hast du ihn zuletzt gesehen?&#8221;<br />
Otto lachte: &#8220;Werde ich etwa von der Polizei verhört?&#8221;<br />
&#8220;Bitte, Otto, es könnte wichtig sein.&#8221;<br />
Der Buchhändler bemerkte den Ernst in Fabels Miene. &#8220;Vielleicht vor einem Monat. Er könnte seitdem wieder hier gewesen sein, aber ich habe ihn nicht bedient.&#8221;<br />
&#8220;Was hat er gekauft?&#8221;<br />
Ottos ausladende Stirn legte sich in Falten der Konzentration. Fabel wusste, dass Ottos Verstand bei allem äußerlichen Chaos einen Supercomputer voller Buchtitel, Autoren- und Verlagsnamen glich. Die Stirn glätte sich wieder, denn die Datenverarbeitung war beendet. &#8220;Ich zeig&#8217;s dir. Wir haben noch ein Exemplar im Bestand.&#8221;<br />
Fabel folgte ihm zu der Abteilung &#8220;New Age und Okkultes&#8221;. Otto griff nach einem dicken Band im Regal und reichte ihn Fabel.[...]</p></blockquote>
<p>Und bei einem Verdächtigen, einem gewissen MacSwain.<br />
<blockquote>[...]&#8220;Ja, Asatru. Wir haben erfahren, dass Sie ein Experte auf dem Gebiet sind. Deshalb möchten wir Sie bitten, uns über den Hintergrund dieser Glaubensrichtung aufzuklären&#8221;.<br />
MacSwain starrte Fabel einen Moment lang mit seinen grünen Augen an, bevor er antwortete: &#8220;Herr Fabel, ich bin IT-Consultant, kein odinistischer Hohepriester.&#8221;<br />
&#8220;Aber Sie sind an dem Thema interessier?&#8221;<br />
&#8220;Ich bin an einer Menge Themen interessiert, unter anderem auch am Okkulten. Aber ich bin kein Mitglied einer Asatru-Gruppe oder einer ähnlichen Vereinigung. Wäre es nicht besser, wenn Sie Ihre Informationen aus einer zuverlässigen Quelle bezögen? Zum Beispiel vom Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte.&#8221;<br />
&#8220;Das werden wir auch noch tun. Aber im Moment interessiert uns das, was Sie wissen.&#8221;[...]</p></blockquote>
<p>An den Rat, sich die Informationen aus einer zuverlässigen Quelle zu beziehen, scheint sich Russel selbst nicht gehalten zu haben, auch wenn er bei vielen anderen Einzelheiten im Roman beweist, dass er durchaus recherchieren kann: <i>(Vorsicht, sicherheitshalber Tischkante mit Kissen polstern!)</i></p>
<blockquote><p>[...]&#8220;Was ist mit Asatru? Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Glaube eine große Anhängerschaft hat.&#8221;<br />
MacSwain lächelte und zeigte dabei perfekte Zähne. &#8220;Da haben Sie Unrecht, Herr Fabel. Asatru ist heutzutage sehr populär. Besonders in Amerika. Offiziell wird es als neoheidnische Religion eingestuft. Inzwischen hat man es stark gesäubert, aber Hitler bezog ein hohes Maß der Asatru-Mythologie und -Symbolik in den Nationalsozialismus ein. Später ist Asatru zusammen mit dem Buddhismus, dem indianischen Schamanismus, dem Wicca-Kult und so weiter in den New-Age-Topf geworfen worden.&#8221;<br />
&#8220;Wissen Sie, ob es in Hamburg aktive Anhänger gibt, die diesen Kult praktizieren?&#8221;<br />
MacSwain rieb sich das Kinn. &#8220;Sie verdächtigen Asatru-Anhänger, die Morde begangen zu haben? Das sind doch meist harmlos New-Age-Typen, die sich auf Baldur konzentrieren.&#8221; MacSwain las die Frage an Fabels Miene ab. &#8220;Eine christusähnliche Gestalt aus dem Asen-Göttergeschlecht. Eine politisch korrekte Wikinger-Gottheit. Um Ihre Frage zu beantworten: Ja, ich glaube, dass es einen solchen Kult gibt. Die Mitglieder nennen sich Tempel des Asatru und treffen sich dem Vernehmen nach in einem alten Lagerhaus in Billstedt. Wo genau es ist, weiß ich allerdings nicht.&#8221;[...]</p></blockquote>
<p>Offenkundig hat Russel nicht einmal einen Blick in die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Asatru" target="_blank">Wikipedia</a> geworfen. (Wie auch Hauptkommisar Fabel und seine Mitarbeiter nicht, auch wenn sie ziemlich intensiv im Internet recherchieren.) Oder, was ich eher annehme: er hat die Fakten zugunsten eines möglichst gruseligen, möglichst geheimnisvollen und möglichst den gängigen Untergrundsekten-Klischees entsprechenden Handlungselementes, das leider &#8220;Asatru&#8221; heißt, verzerrt. </p>
<p>Die Inhaltsangabe der laufenden Verfilmung lässt befürchten, dass der Fernsehkrimi gegenüber dem Roman vergröbert und wahrscheinlich noch klischeehafter sein dürfte.<br />
So sehr ich mich normalerweise auf gut gemachte Krimis freue: Meine Vorfreude auf die Erstausstrahlung von &#8220;Blutadler&#8221; hält sich sehr in Grenzen.</p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/medien/">Medien</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/gemischte-gefuhle-thriller-blutadler-wird-verfilmt/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2012 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Hamburg haben am 1. November die Dreharbeiten für den Thriller &#8220;Blutadler&#8221; nach dem gleichnamigen Roman des schottischen Bestseller-Autors Craig Russel begonnen. Nach &#8220;Wolfsfährte&#8221;ermitteln zum zweiten Mal Kriminalhauptkommissar Jan Fabel (Peter Lohmeyer) und sein Team Lisa Maria Potthoff als Maria Klee, Ina Paule Klink als Anna Wolff sowie Hinnerk Schönemann als Henk Herrmann) in einem bizarren Fall.</p>
<p><a href="http://www.presseportal.de/pm/6694/2140003/das-erste-drehstart-in-hamburg-fuer-die-literaturverfilmung-blutadler-des-erfolgsautors-craig" target="_blank">Drehstart in Hamburg für die Literaturverfilmung &#8220;Blutadler&#8221; des Erfolgsautors Craig Russell (Pressemeldung Das Erste / ARD)</a></p>
<p>Craig Russels &#8220;Blutadler&#8221; ist ein durchaus spannender Kriminalroman der heftigeren Sorte, der mir besonders wegen seiner präzisen, im großen und ganzen zutreffenden, aber trotzdem mitunter bizarr anmutenden Hamburg-Schilderungen im Erinnerung ist. Es ist schon erstaunlich, wie &#8220;exotisch&#8221;, weltstädtisch und aufregend Hamburg aus der Sicht eines von dieser Stadt faszinierten schottischen Thrillerautoren wirkt. Ansonsten wäre &#8220;Blutadler&#8221; gut gemachte, wenn auch wenig originelle Dutzendware &#8211; schon wieder mal ein hochintelligenter, aber mit lebensgefährlicher Vollmacke ausgestatteter Serienkiller, das Ganze schon wieder mal mit modischem Verschwörungskram angereichert.<br />
Wäre da nicht der titelgebende &#8220;Blutadler&#8221;.   </p>
<blockquote><p>Zum Inhalt: Am Tatort immer das gleiche Bild. Die Opfer wurden nach einem Strafritual der Wikinger, dem sogenannten &#8220;Blutadler&#8221;, hingerichtet. Doch der Mörder tötet nicht im Verborgenen. Per E-Mail lässt er Kriminalhauptkommissar Fabel verschlüsselte Botschaften zukommen. (&#8230;) Die ersten beiden Opfer &#8211; eine Anwältin und eine Prostituierte &#8211; verbindet nichts. Lediglich der Vermieter der Prostituierten, Hans Klugmann (Bernd Michael Lade), ein ehemaliger Polizist und nun auf der Gehaltsliste der Türkenmafia, macht sich verdächtig. Als Anna Wolff und Henk Herrmann der Spur nachgehen, werden sie Zeugen eines Bandenkriegs zwischen rivalisierenden Gruppen der türkischen und ukrainischen Mafia. Wenig später wird eine junge Frau aufgefunden, die wirr über ihre Vergewaltigung durch Anhänger eines Odinkults berichtet.<br />
(&#8230;)  Mit Harald Frantzen (Philipp Hochmair) meldet sich ein Zeuge, der das Vergewaltigungsopfer des Odinkults mit einem Verdächtigen gesehen haben will. Im Gespräch outet er sich selbst als Kenner des Odinismus. Jan Fabel setzt Anna auf ihn an. Inkognito soll sie sich mit Frantzen treffen. Nichtsahnend, dass aus dem Date eine tödliche Jagd wird.</p></blockquote>
<p>Der &#8220;Odinkult&#8221; heißt in Russels Roman übrigens  ausdrücklich &#8220;Asatru&#8221;, und spätestens an dieser Stelle wird klar, wieso ich dieser Verfilmung mit gemischten Gefühlen entgegen sehe. Schon im Roman ist die Schilderung des Asatru, vorsichtig formuliert, nicht unbedingt schmeichelhaft zu nennen.<br />
Kleine Kostprobe &#8211; Hauptkommisar Fabel erfahrt von einem befreundeten Buchhändler / Antiquar / wandelndem Lexikon entlegenen Wissens von Asatru (zuvor hatte Fabel bei einem Historiker recherchiert, der ihn auf die &#8220;Odinkult&#8221;-Spur brachte): </p>
<blockquote><p>[...] Fabel bedankte sich noch einmal. &#8220;Otto, hast du etwas über die alte nordische Religion?&#8221;<br />
&#8220;Klar. Ob du&#8217;s glaubst oder nicht, es gibt eine ziemlich starke Nachfrage.&#8221;<br />
&#8220;Wirklich?&#8221;, fragte Fabel verblüfft.<br />
&#8220;Ja. Hauptsächlich Odinisten.&#8221;<br />
&#8220;Odinisten? Du meinst, dass diese Religion noch praktiziert wird?&#8221; Ein leichtes Prickeln fuhr Fabel über die Haut.<br />
&#8220;Asatru wird sie, glaube ich, genannt. Oder bloß Odinismus. Vermutlich eine harmlose Sache. Wenn auch etwas bemitleidenswert.&#8221;<br />
&#8220;Das hätte ich nie gedacht&#8221;, meinte Fabel. &#8220;Und von denen kommen viele bei dir vorbei?&#8221;<br />
&#8220;Der eine oder andere. Seltsame Gestalten. Aber es gibt einen, der ein paar mal hier war, und nicht wie ein komischer Kauz oder Hippie aussieht.&#8221;<br />
Das Prickeln auf Fabers Haut verstärkte sich. &#8220;Wann hast du ihn zuletzt gesehen?&#8221;<br />
Otto lachte: &#8220;Werde ich etwa von der Polizei verhört?&#8221;<br />
&#8220;Bitte, Otto, es könnte wichtig sein.&#8221;<br />
Der Buchhändler bemerkte den Ernst in Fabels Miene. &#8220;Vielleicht vor einem Monat. Er könnte seitdem wieder hier gewesen sein, aber ich habe ihn nicht bedient.&#8221;<br />
&#8220;Was hat er gekauft?&#8221;<br />
Ottos ausladende Stirn legte sich in Falten der Konzentration. Fabel wusste, dass Ottos Verstand bei allem äußerlichen Chaos einen Supercomputer voller Buchtitel, Autoren- und Verlagsnamen glich. Die Stirn glätte sich wieder, denn die Datenverarbeitung war beendet. &#8220;Ich zeig&#8217;s dir. Wir haben noch ein Exemplar im Bestand.&#8221;<br />
Fabel folgte ihm zu der Abteilung &#8220;New Age und Okkultes&#8221;. Otto griff nach einem dicken Band im Regal und reichte ihn Fabel.[...]</p></blockquote>
<p>Und bei einem Verdächtigen, einem gewissen MacSwain.<br />
<blockquote>[...]&#8220;Ja, Asatru. Wir haben erfahren, dass Sie ein Experte auf dem Gebiet sind. Deshalb möchten wir Sie bitten, uns über den Hintergrund dieser Glaubensrichtung aufzuklären&#8221;.<br />
MacSwain starrte Fabel einen Moment lang mit seinen grünen Augen an, bevor er antwortete: &#8220;Herr Fabel, ich bin IT-Consultant, kein odinistischer Hohepriester.&#8221;<br />
&#8220;Aber Sie sind an dem Thema interessier?&#8221;<br />
&#8220;Ich bin an einer Menge Themen interessiert, unter anderem auch am Okkulten. Aber ich bin kein Mitglied einer Asatru-Gruppe oder einer ähnlichen Vereinigung. Wäre es nicht besser, wenn Sie Ihre Informationen aus einer zuverlässigen Quelle bezögen? Zum Beispiel vom Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte.&#8221;<br />
&#8220;Das werden wir auch noch tun. Aber im Moment interessiert uns das, was Sie wissen.&#8221;[...]</p></blockquote>
<p>An den Rat, sich die Informationen aus einer zuverlässigen Quelle zu beziehen, scheint sich Russel selbst nicht gehalten zu haben, auch wenn er bei vielen anderen Einzelheiten im Roman beweist, dass er durchaus recherchieren kann: <i>(Vorsicht, sicherheitshalber Tischkante mit Kissen polstern!)</i></p>
<blockquote><p>[...]&#8220;Was ist mit Asatru? Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Glaube eine große Anhängerschaft hat.&#8221;<br />
MacSwain lächelte und zeigte dabei perfekte Zähne. &#8220;Da haben Sie Unrecht, Herr Fabel. Asatru ist heutzutage sehr populär. Besonders in Amerika. Offiziell wird es als neoheidnische Religion eingestuft. Inzwischen hat man es stark gesäubert, aber Hitler bezog ein hohes Maß der Asatru-Mythologie und -Symbolik in den Nationalsozialismus ein. Später ist Asatru zusammen mit dem Buddhismus, dem indianischen Schamanismus, dem Wicca-Kult und so weiter in den New-Age-Topf geworfen worden.&#8221;<br />
&#8220;Wissen Sie, ob es in Hamburg aktive Anhänger gibt, die diesen Kult praktizieren?&#8221;<br />
MacSwain rieb sich das Kinn. &#8220;Sie verdächtigen Asatru-Anhänger, die Morde begangen zu haben? Das sind doch meist harmlos New-Age-Typen, die sich auf Baldur konzentrieren.&#8221; MacSwain las die Frage an Fabels Miene ab. &#8220;Eine christusähnliche Gestalt aus dem Asen-Göttergeschlecht. Eine politisch korrekte Wikinger-Gottheit. Um Ihre Frage zu beantworten: Ja, ich glaube, dass es einen solchen Kult gibt. Die Mitglieder nennen sich Tempel des Asatru und treffen sich dem Vernehmen nach in einem alten Lagerhaus in Billstedt. Wo genau es ist, weiß ich allerdings nicht.&#8221;[...]</p></blockquote>
<p>Offenkundig hat Russel nicht einmal einen Blick in die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Asatru" target="_blank">Wikipedia</a> geworfen. (Wie auch Hauptkommisar Fabel und seine Mitarbeiter nicht, auch wenn sie ziemlich intensiv im Internet recherchieren.) Oder, was ich eher annehme: er hat die Fakten zugunsten eines möglichst gruseligen, möglichst geheimnisvollen und möglichst den gängigen Untergrundsekten-Klischees entsprechenden Handlungselementes, das leider &#8220;Asatru&#8221; heißt, verzerrt. </p>
<p>Die Inhaltsangabe der laufenden Verfilmung lässt befürchten, dass der Fernsehkrimi gegenüber dem Roman vergröbert und wahrscheinlich noch klischeehafter sein dürfte.<br />
So sehr ich mich normalerweise auf gut gemachte Krimis freue: Meine Vorfreude auf die Erstausstrahlung von &#8220;Blutadler&#8221; hält sich sehr in Grenzen.</p>
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		<title>Stonehenges virtuelle Wiederauferstehung</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/stonehenges-virtuelle-wiederauferstehung/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/stonehenges-virtuelle-wiederauferstehung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 13:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Frühgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Rekonstruktion]]></category>
		<category><![CDATA[stonehenge]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Stonehenge stand nicht immer einsam inmitten der Hügel Südenglands. Zahlreiche weitere Monumente machten die Umgebung des berühmten Steinkreises zu einer heiligen Landschaft. Vince Gaffney und Henry Chapman von der University of Birmingham versuchen mit modernsten Methoden diesen zeremoniellen Raum zu rekonstruieren und so zum weiteren Verständnis von Stonehenge beizutragen. (Video auf Englisch mit deutschen Untertiteln)<span id="more-4099"></span>:<br />
<iframe title="YouTube video player" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/gKlq_6eyJLo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aus der selben Quelle <a href="http://www.spektrum.de/" target="_blank">Spektrum-Verlag</a> ein Bericht über <i>wirklich alte</i> Computer-Hardware:<br />
<iframe title="YouTube video player" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/F1LbXSbxEJk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und hier eine funktionierende Rekonstruktion:<br />
<iframe title="YouTube video player" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/e32h7Cm44s4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/medien/">Medien</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/stonehenges-virtuelle-wiederauferstehung/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2012 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stonehenge stand nicht immer einsam inmitten der Hügel Südenglands. Zahlreiche weitere Monumente machten die Umgebung des berühmten Steinkreises zu einer heiligen Landschaft. Vince Gaffney und Henry Chapman von der University of Birmingham versuchen mit modernsten Methoden diesen zeremoniellen Raum zu rekonstruieren und so zum weiteren Verständnis von Stonehenge beizutragen. (Video auf Englisch mit deutschen Untertiteln)<span id="more-4099"></span>:<br />
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<p>Aus der selben Quelle <a href="http://www.spektrum.de/" target="_blank">Spektrum-Verlag</a> ein Bericht über <i>wirklich alte</i> Computer-Hardware:<br />
<iframe title="YouTube video player" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/F1LbXSbxEJk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und hier eine funktionierende Rekonstruktion:<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Dokudrama A.D.235</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/dokudrama-a-d-235/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/dokudrama-a-d-235/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 14:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[ad 235]]></category>
		<category><![CDATA[altertum]]></category>
		<category><![CDATA[germanen]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule der Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Limes]]></category>
		<category><![CDATA[Römer]]></category>
		<category><![CDATA[Schwäbisch Hall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nornirsaett.de/?p=3791</guid>
		<description><![CDATA[<p>Der Trailer zum Dokudrama <a href="http://www.nornirsaett.de/filmprojekt-dokudrama-uber-die-vorgeschichte-des-limesfalls/" target="_blank">&#8220;A.D.235 &#8211; Schatten über dem Limes&#8221;</a> ist fertig. Produziert wurde der Film an der Hochschule der Medien Stuttgart in Kooperation mit der Stadt Schwäbisch-Gmünd.<br />
Website zum Film: <a href="http://www.ad235derfilm.de" target="_blank">www.ad235derfilm.de</a></p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/h_OGRW1idNg" frameborder="0" allowFullScreen></iframe></p>
<p>Es sieht ganz nach einem &#8220;Doku-Thriller&#8221; aus &#8230; </p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/medien/">Medien</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/dokudrama-a-d-235/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2012 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Trailer zum Dokudrama <a href="http://www.nornirsaett.de/filmprojekt-dokudrama-uber-die-vorgeschichte-des-limesfalls/" target="_blank">&#8220;A.D.235 &#8211; Schatten über dem Limes&#8221;</a> ist fertig. Produziert wurde der Film an der Hochschule der Medien Stuttgart in Kooperation mit der Stadt Schwäbisch-Gmünd.<br />
Website zum Film: <a href="http://www.ad235derfilm.de" target="_blank">www.ad235derfilm.de</a></p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/h_OGRW1idNg" frameborder="0" allowFullScreen></iframe></p>
<p>Es sieht ganz nach einem &#8220;Doku-Thriller&#8221; aus &#8230; </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nornirsaett.de/dokudrama-a-d-235/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Thor&#8221;-Film: Schwarzer Heimdall ärgert Rassisten</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/thor-film-schwarzer-heimdall-argert-rassisten/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/thor-film-schwarzer-heimdall-argert-rassisten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 19:57:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA["Idris Elba"]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Heimdall]]></category>
		<category><![CDATA[Marvel]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[thor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nornirsaett.de/?p=3740</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Comic-Verfilmung &#8220;Thor&#8221; dürfte, nach allen verfügbaren Informationen, ein grottendämlicher Streifen sein (hoffentlich ist er wenigstens &#8220;gut doof&#8221;). Als bekennender Anhänger der Götter Asgards (der echten!), der Superhelden-Comics durchaus nicht abgeneigt ist <i>(gut, Spiderman ist cooler als der Comic-Thor)</i> und der gut gemachtes Popcorn-Kino zu schätzen weiß, lassen mich schon <a href="http://www.filmstarts.de/kritiken/95282-Thor.html" target="_blank">Pressetext und Trailer</a> vermuten, dass der Film nicht nach meinem Geschmack sein dürfte.</p>
<p>Aber eines finde ich an diesem Film schon jetzt wirklich Klasse. Die Rolle des Asgard-Wächters Heimdall (und Träger des Gjallarhorns) wurde mit dem dem britischen Schauspieler Idris Elba besetzt. Und der ist schwarz.<br />
Das wäre an und für sich nicht der Rede Wert, denn Jaimie Alexander, die Sif spielt, ist dunkelhaarig, obwohl Sifs typisches Attribut die goldene Haare sind. Über Heimdall ist nur bekannt, dass er goldene Zähne hat. In der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lusp%C3%A1" target="_blank">Völuspa</a> wird Heimdall &#8220;Vater aller Menschen&#8221; genannt. In der kürzeren Seherinnenrede (Völuspa in Skamma) heißt es, er sei &#8220;sippenverwandt sämtlichem Volk&#8221;. Rückschlüsse auf die Hautfarbe lässt das nicht zu.<br />
Davon abgesehen entspricht das Aussehen der Götter im Film nicht so ganz der Darstellung im Marvel-Comic &#8211; und ganz gewiss nicht den Vorstellungen, die sich heidnische Nordgermanen vor über 1000 Jahren von ihren Götter machten. Was fürs Popcorn-Kino schnuppe ist.</p>
<p>Also &#8211; Heimdall ist im &#8220;Thor&#8221;-Film dunkelhäutig. Na und? </p>
<p>Gäbe es da nicht Rassenreinheitsfanatiker, die das anders sehen. Würden die Typen das nicht so ernst meinen &#8211; es wäre zum Schreien komisch: <a href="http://boycott-thor.com/" target="_blank">Boycott Thor by Marvel Studios</a>.<br />
Ähnliche Ansichten vertritt die der &#8220;Tea Party&#8221;-Bewegung nahestehende &#8220;Council of Conservative Citizens&#8221; (CCC).<br />
Die CCC ist nicht ganz glücklich über Elbas Auftritt in &#8220;Thor&#8221;. Auf der <a href="http://cofcc.org/introduction/statement-of-principles/" target="_blank">&#8220;Statement of Principles&#8221;</a>-Seite der CCC heißt es, &#8220;die Vereinigten Staaten sind ein europäisches Land und die Amerikaner sind Teil der europäischen Völker&#8221; (das dürften die Indianer etwas anders sehen) und sind selbstredend gegen &#8220;Rassenmischung&#8221; (das sahen die <a href="http://www.epoc-magazin.de/artikel/1055660&#038;_z=798890" target="_blank">alten Wikinger deutlich anders</a>).<br />
Die CCC schreibt auf ihrer Website, dass Marvel den &#8220;Krieg gegen die nordischen Mythologie erklärt hätte, mit &#8220;einer beleidigenden Multi-Kulti-Überarbeitung&#8221;. Komisch nur, dass die CCC überzeugt ist, dass die Vereinigten Staaten von Amerika ein christliches Land seien, und dass eine Regierung und die öffentliche Führungskräfte auf allen Ebenen christlichen Glauben und Werte widerspiegeln müssen. Eigentlich sollte diesen &#8220;Konservativen&#8221; die nordische Mythologie so was von egal sein (ist sie nicht, weil es gerade ins rassenquasslerische Weltbild passt).<br />
Denn eines dürfte klar sein: was die &#8220;Boykott Thor&#8221;-Leute und die CCCs wirklich motiviert, ist nicht ihre Liebe für altnordische Mythologie. Sondern Rassismus.</p>
<p><a href="http://11k2.wordpress.com/2010/12/28/thor-lasst-nazis-durchdrehen/" target="_blank">Thor lässt Nazis durchdrehen</a> (11k2)<br />
<a href="http://www.comicsalliance.com/2010/12/16/racists-thor-idris-ebla-racism/" target="_blank">Racists Totally Freak Out Over Idris Elba Playing Norse God in &#8216;Thor&#8217;</a> (comicsalliance).<br />
<i>(Auch wenn ich mit &#8220;a made-up mythological god who never existed&#8221; nicht so ganz einverstanden bin &#8230; )</i></p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/medien/">Medien</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/thor-film-schwarzer-heimdall-argert-rassisten/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2012 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Comic-Verfilmung &#8220;Thor&#8221; dürfte, nach allen verfügbaren Informationen, ein grottendämlicher Streifen sein (hoffentlich ist er wenigstens &#8220;gut doof&#8221;). Als bekennender Anhänger der Götter Asgards (der echten!), der Superhelden-Comics durchaus nicht abgeneigt ist <i>(gut, Spiderman ist cooler als der Comic-Thor)</i> und der gut gemachtes Popcorn-Kino zu schätzen weiß, lassen mich schon <a href="http://www.filmstarts.de/kritiken/95282-Thor.html" target="_blank">Pressetext und Trailer</a> vermuten, dass der Film nicht nach meinem Geschmack sein dürfte.</p>
<p>Aber eines finde ich an diesem Film schon jetzt wirklich Klasse. Die Rolle des Asgard-Wächters Heimdall (und Träger des Gjallarhorns) wurde mit dem dem britischen Schauspieler Idris Elba besetzt. Und der ist schwarz.<br />
Das wäre an und für sich nicht der Rede Wert, denn Jaimie Alexander, die Sif spielt, ist dunkelhaarig, obwohl Sifs typisches Attribut die goldene Haare sind. Über Heimdall ist nur bekannt, dass er goldene Zähne hat. In der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lusp%C3%A1" target="_blank">Völuspa</a> wird Heimdall &#8220;Vater aller Menschen&#8221; genannt. In der kürzeren Seherinnenrede (Völuspa in Skamma) heißt es, er sei &#8220;sippenverwandt sämtlichem Volk&#8221;. Rückschlüsse auf die Hautfarbe lässt das nicht zu.<br />
Davon abgesehen entspricht das Aussehen der Götter im Film nicht so ganz der Darstellung im Marvel-Comic &#8211; und ganz gewiss nicht den Vorstellungen, die sich heidnische Nordgermanen vor über 1000 Jahren von ihren Götter machten. Was fürs Popcorn-Kino schnuppe ist.</p>
<p>Also &#8211; Heimdall ist im &#8220;Thor&#8221;-Film dunkelhäutig. Na und? </p>
<p>Gäbe es da nicht Rassenreinheitsfanatiker, die das anders sehen. Würden die Typen das nicht so ernst meinen &#8211; es wäre zum Schreien komisch: <a href="http://boycott-thor.com/" target="_blank">Boycott Thor by Marvel Studios</a>.<br />
Ähnliche Ansichten vertritt die der &#8220;Tea Party&#8221;-Bewegung nahestehende &#8220;Council of Conservative Citizens&#8221; (CCC).<br />
Die CCC ist nicht ganz glücklich über Elbas Auftritt in &#8220;Thor&#8221;. Auf der <a href="http://cofcc.org/introduction/statement-of-principles/" target="_blank">&#8220;Statement of Principles&#8221;</a>-Seite der CCC heißt es, &#8220;die Vereinigten Staaten sind ein europäisches Land und die Amerikaner sind Teil der europäischen Völker&#8221; (das dürften die Indianer etwas anders sehen) und sind selbstredend gegen &#8220;Rassenmischung&#8221; (das sahen die <a href="http://www.epoc-magazin.de/artikel/1055660&#038;_z=798890" target="_blank">alten Wikinger deutlich anders</a>).<br />
Die CCC schreibt auf ihrer Website, dass Marvel den &#8220;Krieg gegen die nordischen Mythologie erklärt hätte, mit &#8220;einer beleidigenden Multi-Kulti-Überarbeitung&#8221;. Komisch nur, dass die CCC überzeugt ist, dass die Vereinigten Staaten von Amerika ein christliches Land seien, und dass eine Regierung und die öffentliche Führungskräfte auf allen Ebenen christlichen Glauben und Werte widerspiegeln müssen. Eigentlich sollte diesen &#8220;Konservativen&#8221; die nordische Mythologie so was von egal sein (ist sie nicht, weil es gerade ins rassenquasslerische Weltbild passt).<br />
Denn eines dürfte klar sein: was die &#8220;Boykott Thor&#8221;-Leute und die CCCs wirklich motiviert, ist nicht ihre Liebe für altnordische Mythologie. Sondern Rassismus.</p>
<p><a href="http://11k2.wordpress.com/2010/12/28/thor-lasst-nazis-durchdrehen/" target="_blank">Thor lässt Nazis durchdrehen</a> (11k2)<br />
<a href="http://www.comicsalliance.com/2010/12/16/racists-thor-idris-ebla-racism/" target="_blank">Racists Totally Freak Out Over Idris Elba Playing Norse God in &#8216;Thor&#8217;</a> (comicsalliance).<br />
<i>(Auch wenn ich mit &#8220;a made-up mythological god who never existed&#8221; nicht so ganz einverstanden bin &#8230; )</i></p>
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		<title>Fernsehdoku &#8220;Rätsel Römerschlacht&#8221;</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/fernsehdoku-ratsel-romerschlacht/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/fernsehdoku-ratsel-romerschlacht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 21:24:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Römer]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Fernsehtip: <a href="http://www3.ndr.de/programm/epghomepage100_sid-823686.html" target="_blank">Rätsel Römerschlacht: Dokumentation</a> </p>
<blockquote><p>Im Sommer 2008 wird niedersächsischen Archäologen ein seltsamer Metallgegenstand vorgelegt. Er stammt vom Harzhorn, einem bis dahin unbedeutenden Höhenzug in Südniedersachsen. Und es ist ein angeblich römischer Fund &#8211; obwohl es diese hier eigentlich gar nicht geben dürfte. Ein archäologisches Rätsel. Der Beginn einer wissenschaftlichen Sensation. Denn: Angeblich wagten sich die Römer nach der Varusschlacht 9 n. Chr. nie wieder so tief nach Germanien. So steht es zumindest in den Geschichtsbüchern. Doch schon die ersten Funde am Harzhorn beweisen, dass die Geschichte Norddeutschlands neu geschrieben werden muss: Die Römer waren im 3. Jahrhundert n. Chr. noch einmal in dieser Region.</p></blockquote>
<p>Am 31. August 2010, um 22.30 im NDR-Fernsehen (hoffentlich dann auch bei anderen Sendern &#8211; und hoffentlich auch irgendwo auf Dauer als Online-Video verfügbar &#8230;)</p>
<p>Website: <a href="http://www.roemerschlachtamharzhorn.de"" target="_blank">Römerschlacht am Harzhorn</a></p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/medien/">Medien</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/fernsehdoku-ratsel-romerschlacht/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2012 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fernsehtip: <a href="http://www3.ndr.de/programm/epghomepage100_sid-823686.html" target="_blank">Rätsel Römerschlacht: Dokumentation</a> </p>
<blockquote><p>Im Sommer 2008 wird niedersächsischen Archäologen ein seltsamer Metallgegenstand vorgelegt. Er stammt vom Harzhorn, einem bis dahin unbedeutenden Höhenzug in Südniedersachsen. Und es ist ein angeblich römischer Fund &#8211; obwohl es diese hier eigentlich gar nicht geben dürfte. Ein archäologisches Rätsel. Der Beginn einer wissenschaftlichen Sensation. Denn: Angeblich wagten sich die Römer nach der Varusschlacht 9 n. Chr. nie wieder so tief nach Germanien. So steht es zumindest in den Geschichtsbüchern. Doch schon die ersten Funde am Harzhorn beweisen, dass die Geschichte Norddeutschlands neu geschrieben werden muss: Die Römer waren im 3. Jahrhundert n. Chr. noch einmal in dieser Region.</p></blockquote>
<p>Am 31. August 2010, um 22.30 im NDR-Fernsehen (hoffentlich dann auch bei anderen Sendern &#8211; und hoffentlich auch irgendwo auf Dauer als Online-Video verfügbar &#8230;)</p>
<p>Website: <a href="http://www.roemerschlachtamharzhorn.de"" target="_blank">Römerschlacht am Harzhorn</a></p>
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		<title>Filmprojekt: Dokudrama über die Vorgeschichte des Limesfalls</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/filmprojekt-dokudrama-uber-die-vorgeschichte-des-limesfalls/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/filmprojekt-dokudrama-uber-die-vorgeschichte-des-limesfalls/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 21:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schwäbisch-Gmünd]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Unter dem Arbeitstitel &#8220;A.D. 235 – Fall des Limes“ produziert die Hochschule der Medien (HdM)  Stuttgart zur Zeit ein 60-minütiges Dokudrama, das die politischen und militärischen Ereignisse an der römischen Reichsgrenze skizziert, die zum Fall des Limes im Jahr 260 führten. Das zentrale Ereignis ist  der  Mord an Kaiser Severus Alexander und dessen Mutter Mamaea im Jahr 235, der im süddeutschen Bereich des Limes stattfand. Dieser Mord gilt als wesentlicher Faktor der Destabilisierung des römischen Reiches und beschleunigte die umwälzenden politischen und militärischen Ereignisse im 3. Jahrhundert nach Christi, die den Wendepunkt der römischen Herrschaft in Germanien darstellten und mit zum Niedergang der Reichsgrenze Limes führten.</p>
<p>Hauptschauplatz der auf historisch belegten Fakten beruhenden szenischen Handlung sind die römischen Grenzanlagen im heutigen Schwäbisch Gmünd. Gedreht wird aber nicht nur bei Schwäbisch-Gmünd, sondern an insgesamt 14 Drehorten in 3 Ländern. Im Februar wurde z. B. die Plünderung und Brandschatzung einer römischen &#8220;Villa Rustica&#8221; durch alamannische Krieger gedreht. </p>
<p>Das fertige Dokudrama soll in Museen, Tourismuszentren, Schulen und Hochschulen gezeigt werden. Eventuell wird es auch im Fernsehen zu sehen sein, aber dazu liegt noch nichts Konkretes vor. Die Premiere soll Anfang August in Schwäbisch-Gmünd und im September an der HdM sein.</p>
<p>Anders als bei vielen Fernseh-Dokudramen der letzten Jahre werden die Bilder soweit wie möglich real hergestellt und computergenerierte visuelle Effekte auf ein Mindestmaß beschränkt. Das ist möglich, weil architektonische Rekonstruktionen, z. B. in Freilichtmuseen, als Drehorte gewählt wurden. An und in diesen originalgetreuen Nachbauten agieren professionelle Schauspieler und Laiendarsteller. Die historisch korrekte und eindrückliche Darstellung der Ereignisse wird durch die Mitarbeit sogenannter Reenactment-Guppen vervollständigt. Diese Gruppen bringen ihre jahrelange Erfahrung mit der Darstellung römischen und germanischen Lebens, ihre Kostüme und ihre Ausstattung in die Produktion ein.</p>
<p>Website des Projekts: <a href="<br />
http://www.ad235derfilm.de/" target="_blank">A. D. 235 &#8211; Der Fall des Limes</a>.<br />
Die <a href="http://www.ad235derfilm.de/wp-content/themes/default/download/projektmappe_ad235.pdf?PHPSESSID=ubcana4r3ohuj72spkb9cfjjf3" target="_blank">Projektmappe (PDF)</a></p>
<p>Eine der Reenactment-Gruppen: <a href="http://www.ask-alamannen.de/" target="_blank">Ask Alamannen</a></p>
<p><a href="http://www.ask-alamannen.de/"><img src="http://u1.ipernity.com/14/27/33/7532733.d5de8449.500.jpg" width="500" height="375" alt="Dreh Auspeitschen5" border="0"/></a><br />
Szenenfoto &#8211; Zwei alamannische Plünderer werden ausgepeitscht</p>
<p>Die &#8220;Schauwerte&#8221; des fertigen Films werden es also wahrscheinlich mit einem gut gemachten Historienfilm aufnehmen können. Zu hoffen ist, dass das Dokudrama auch inhaltlich gut sein wird &#8211; zu viele Dokudramen oder sich angeblich eng an das wirkliche Geschehen haltende Historienfilme haben in dieser Hinsicht enttäuscht. Immerhin achtet Dr. Markus Scholz vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz als Berater auf die historisch korrekte Wiedergabe im Drehbuch und in der Gestaltung. Als gutes Zeichen werte ich, dass die in der Projektmappe erwähnten Hauptpersonen wirklich existiert haben.</p>
<p>Ein wenig Kritik am Arbeitstitel: im Jahre 235 unsere Zeitrechnung gab es den Begriff &#8220;Anno Domini&#8221; noch nicht, nicht einmal unter den damaligen Christen. Außerdem geht es nicht um den &#8220;Fall des Limes&#8221;, sondern um Ereignisse, die dazu beitrugen, dass immerhin 25 Jahre später der Limes aufgegeben wurde.</p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/medien/">Medien</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/filmprojekt-dokudrama-uber-die-vorgeschichte-des-limesfalls/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2012 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Arbeitstitel &#8220;A.D. 235 – Fall des Limes“ produziert die Hochschule der Medien (HdM)  Stuttgart zur Zeit ein 60-minütiges Dokudrama, das die politischen und militärischen Ereignisse an der römischen Reichsgrenze skizziert, die zum Fall des Limes im Jahr 260 führten. Das zentrale Ereignis ist  der  Mord an Kaiser Severus Alexander und dessen Mutter Mamaea im Jahr 235, der im süddeutschen Bereich des Limes stattfand. Dieser Mord gilt als wesentlicher Faktor der Destabilisierung des römischen Reiches und beschleunigte die umwälzenden politischen und militärischen Ereignisse im 3. Jahrhundert nach Christi, die den Wendepunkt der römischen Herrschaft in Germanien darstellten und mit zum Niedergang der Reichsgrenze Limes führten.</p>
<p>Hauptschauplatz der auf historisch belegten Fakten beruhenden szenischen Handlung sind die römischen Grenzanlagen im heutigen Schwäbisch Gmünd. Gedreht wird aber nicht nur bei Schwäbisch-Gmünd, sondern an insgesamt 14 Drehorten in 3 Ländern. Im Februar wurde z. B. die Plünderung und Brandschatzung einer römischen &#8220;Villa Rustica&#8221; durch alamannische Krieger gedreht. </p>
<p>Das fertige Dokudrama soll in Museen, Tourismuszentren, Schulen und Hochschulen gezeigt werden. Eventuell wird es auch im Fernsehen zu sehen sein, aber dazu liegt noch nichts Konkretes vor. Die Premiere soll Anfang August in Schwäbisch-Gmünd und im September an der HdM sein.</p>
<p>Anders als bei vielen Fernseh-Dokudramen der letzten Jahre werden die Bilder soweit wie möglich real hergestellt und computergenerierte visuelle Effekte auf ein Mindestmaß beschränkt. Das ist möglich, weil architektonische Rekonstruktionen, z. B. in Freilichtmuseen, als Drehorte gewählt wurden. An und in diesen originalgetreuen Nachbauten agieren professionelle Schauspieler und Laiendarsteller. Die historisch korrekte und eindrückliche Darstellung der Ereignisse wird durch die Mitarbeit sogenannter Reenactment-Guppen vervollständigt. Diese Gruppen bringen ihre jahrelange Erfahrung mit der Darstellung römischen und germanischen Lebens, ihre Kostüme und ihre Ausstattung in die Produktion ein.</p>
<p>Website des Projekts: <a href="<br />
http://www.ad235derfilm.de/" target="_blank">A. D. 235 &#8211; Der Fall des Limes</a>.<br />
Die <a href="http://www.ad235derfilm.de/wp-content/themes/default/download/projektmappe_ad235.pdf?PHPSESSID=ubcana4r3ohuj72spkb9cfjjf3" target="_blank">Projektmappe (PDF)</a></p>
<p>Eine der Reenactment-Gruppen: <a href="http://www.ask-alamannen.de/" target="_blank">Ask Alamannen</a></p>
<p><a href="http://www.ask-alamannen.de/"><img src="http://u1.ipernity.com/14/27/33/7532733.d5de8449.500.jpg" width="500" height="375" alt="Dreh Auspeitschen5" border="0"/></a><br />
Szenenfoto &#8211; Zwei alamannische Plünderer werden ausgepeitscht</p>
<p>Die &#8220;Schauwerte&#8221; des fertigen Films werden es also wahrscheinlich mit einem gut gemachten Historienfilm aufnehmen können. Zu hoffen ist, dass das Dokudrama auch inhaltlich gut sein wird &#8211; zu viele Dokudramen oder sich angeblich eng an das wirkliche Geschehen haltende Historienfilme haben in dieser Hinsicht enttäuscht. Immerhin achtet Dr. Markus Scholz vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz als Berater auf die historisch korrekte Wiedergabe im Drehbuch und in der Gestaltung. Als gutes Zeichen werte ich, dass die in der Projektmappe erwähnten Hauptpersonen wirklich existiert haben.</p>
<p>Ein wenig Kritik am Arbeitstitel: im Jahre 235 unsere Zeitrechnung gab es den Begriff &#8220;Anno Domini&#8221; noch nicht, nicht einmal unter den damaligen Christen. Außerdem geht es nicht um den &#8220;Fall des Limes&#8221;, sondern um Ereignisse, die dazu beitrugen, dass immerhin 25 Jahre später der Limes aufgegeben wurde.</p>
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		<title>In Island wird ein neuer Wikingerfilm produziert</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/in-island-wird-ein-neuer-wikingerfilm-produziert/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/in-island-wird-ein-neuer-wikingerfilm-produziert/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 22:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Nach Angaben von <a href="http://www.icenews.is/index.php/2009/06/14/new-viking-movie-in-production-in-iceland/" target="_blank">Icenews</a> arbeitet Baltasar Kormakur, Islands wahrscheinlich bekanntester Filmregisseur ( &#8220;101 Reykajvik&#8221;) an einem aufwendigen Wikingerfilm. Er dürfte mit einem geschätzten Buget von 60 Mio. US $ der teuerste je in Island gedrehte Film werden.</p>
<p>Der neuer Film soll teilweise auf der &#8220;Njals saga&#8221; beruhen.</p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/medien/">Medien</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/in-island-wird-ein-neuer-wikingerfilm-produziert/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2012 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Angaben von <a href="http://www.icenews.is/index.php/2009/06/14/new-viking-movie-in-production-in-iceland/" target="_blank">Icenews</a> arbeitet Baltasar Kormakur, Islands wahrscheinlich bekanntester Filmregisseur ( &#8220;101 Reykajvik&#8221;) an einem aufwendigen Wikingerfilm. Er dürfte mit einem geschätzten Buget von 60 Mio. US $ der teuerste je in Island gedrehte Film werden.</p>
<p>Der neuer Film soll teilweise auf der &#8220;Njals saga&#8221; beruhen.</p>
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		<title>Hörnerhelme und Rauschebärte: Film &#8220;Hermannschlacht&#8221; von 1924</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/hornerhelme-und-rauschebarte-film-hermannschlacht-von-1924/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/hornerhelme-und-rauschebarte-film-hermannschlacht-von-1924/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 10:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[germanen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Römer]]></category>
		<category><![CDATA[Varusschlacht]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>1922 war er als nationales Propagandastück geplant, als er 1924 in die Kinos kam, war er ein erfolgreicher Monumentalfilm, heute wirkt er unfreiwillig komisch: Der Stummfilm &#8220;Die Hermannschlacht&#8221;.<br />
<a href=<a href="http://www.kleist.org/p225/video/stummfilm01.htm" target="_blank"><img src="http://u1.ipernity.com/1/20/29/4322029.d7827dd9.jpg" width="180" height="224" alt="Szenenfoto aus dem Stummfilm &quot;Die Hermannschlacht&quot;" border="0"/></a><br />
<i>Nein, kein Asterix-Film und keine Parodie &#8211; das war 1924 ernst gemeint! (Quelle: <a href="http://www.kleist.org/p225/video/stummfilm01.htm" target="_blank">Kleist.org</a></i>) </p>
<p>Aus Anlass des Varusjahres hat das Medi­enzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe den historischen Film zu neuem Leben erweckt. &#8220;Wir wollen damit nicht ein zu Unrecht vergessenes Beispiel früher Filmkunst rehabilitieren, sondern auf die Verführungskraft hinweisen, die dem Medium zu allen Zeiten eigen war&#8221;, sagt Dr. Volker Jakob vom LWL-Medienarchiv für Westfalen in Münster.</p>
<p>Fast 70 Jahre lang galt der Monumentalfilm als verschollen. 1992 wurde er in einem Moskauer Archiv wiederentdeckt.<br />
Das &#8220;Kolossalgemälde aus germanischer Urzeit&#8221; wurde in den Jahren 1922 und 1923 in und um Horn, vor allem in der Nähe der Externsteine, gedreht. Regisseur Leo König setze immerhin  1000 Komparsen und 200 Pferde ein &#8211; mehr als in so manchem berühmten Hollywood-Monumentalstreifen. Weniger <i>hollywood style</i> sind die auch nach damaligem Standard lächerlichen Kostüme und die zahlreiche Patzer, die hart mit dem Pathos und der überzogenen Theatralik kontrastieren.</p>
<p>Für den heutigen Betrachter ist der Film nicht nur ein amüsantes Kinoerlebnis, sondern auch ein einzigartiges Dokument über die Stimmung und Gemütslage im Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg und für die deutschnationale Propaganda dieser Zeit. Er war eine ins Historische projizierte tagespolitische Parabel. Der Film beschwor die &#8220;vaterländischen Einheit&#8221; und den Kampf gegen die &#8220;Römer&#8221;, hinter denen man unschwer die Franzosen erkennt.<br />
Zum Erfolg trug sicher bei, dass 1923 die Franzosen das Ruhrgebiet besetzten. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ruhrbesetzung" target="_blank">Wikipedia-Artikel über die Ruhrbesetzung</a>.) </p>
<p>Artikel der Ahlener Zeitung: <a href="http://www.ahlener-zeitung.de/aktuelles/muensterland/991740_Der_Asterix_vom_Teuto_Stummfilm_ueber_Varusschlacht.html" target="_blank">Der Asterix vom Teuto: Stummfilm über Varusschlacht</a></p>
<p>Artikel auf Kleist.org mit Szenenfotos: <a href="http://www.kleist.org/p225/video/stummfilm01.htm" target="_blank">Die Hermannschlacht (Stummfilm von 1922)</a></p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/medien/">Medien</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/hornerhelme-und-rauschebarte-film-hermannschlacht-von-1924/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2012 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1922 war er als nationales Propagandastück geplant, als er 1924 in die Kinos kam, war er ein erfolgreicher Monumentalfilm, heute wirkt er unfreiwillig komisch: Der Stummfilm &#8220;Die Hermannschlacht&#8221;.<br />
<a href=<a href="http://www.kleist.org/p225/video/stummfilm01.htm" target="_blank"><img src="http://u1.ipernity.com/1/20/29/4322029.d7827dd9.jpg" width="180" height="224" alt="Szenenfoto aus dem Stummfilm &quot;Die Hermannschlacht&quot;" border="0"/></a><br />
<i>Nein, kein Asterix-Film und keine Parodie &#8211; das war 1924 ernst gemeint! (Quelle: <a href="http://www.kleist.org/p225/video/stummfilm01.htm" target="_blank">Kleist.org</a></i>) </p>
<p>Aus Anlass des Varusjahres hat das Medi­enzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe den historischen Film zu neuem Leben erweckt. &#8220;Wir wollen damit nicht ein zu Unrecht vergessenes Beispiel früher Filmkunst rehabilitieren, sondern auf die Verführungskraft hinweisen, die dem Medium zu allen Zeiten eigen war&#8221;, sagt Dr. Volker Jakob vom LWL-Medienarchiv für Westfalen in Münster.</p>
<p>Fast 70 Jahre lang galt der Monumentalfilm als verschollen. 1992 wurde er in einem Moskauer Archiv wiederentdeckt.<br />
Das &#8220;Kolossalgemälde aus germanischer Urzeit&#8221; wurde in den Jahren 1922 und 1923 in und um Horn, vor allem in der Nähe der Externsteine, gedreht. Regisseur Leo König setze immerhin  1000 Komparsen und 200 Pferde ein &#8211; mehr als in so manchem berühmten Hollywood-Monumentalstreifen. Weniger <i>hollywood style</i> sind die auch nach damaligem Standard lächerlichen Kostüme und die zahlreiche Patzer, die hart mit dem Pathos und der überzogenen Theatralik kontrastieren.</p>
<p>Für den heutigen Betrachter ist der Film nicht nur ein amüsantes Kinoerlebnis, sondern auch ein einzigartiges Dokument über die Stimmung und Gemütslage im Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg und für die deutschnationale Propaganda dieser Zeit. Er war eine ins Historische projizierte tagespolitische Parabel. Der Film beschwor die &#8220;vaterländischen Einheit&#8221; und den Kampf gegen die &#8220;Römer&#8221;, hinter denen man unschwer die Franzosen erkennt.<br />
Zum Erfolg trug sicher bei, dass 1923 die Franzosen das Ruhrgebiet besetzten. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ruhrbesetzung" target="_blank">Wikipedia-Artikel über die Ruhrbesetzung</a>.) </p>
<p>Artikel der Ahlener Zeitung: <a href="http://www.ahlener-zeitung.de/aktuelles/muensterland/991740_Der_Asterix_vom_Teuto_Stummfilm_ueber_Varusschlacht.html" target="_blank">Der Asterix vom Teuto: Stummfilm über Varusschlacht</a></p>
<p>Artikel auf Kleist.org mit Szenenfotos: <a href="http://www.kleist.org/p225/video/stummfilm01.htm" target="_blank">Die Hermannschlacht (Stummfilm von 1922)</a></p>
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		<title>&#8220;Kampf um Germanien&#8221; ARTE 14.03.2009</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/kampf-um-germanien-arte-14032009/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/kampf-um-germanien-arte-14032009/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 14:55:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ab dem 14. März 2009 (um 21:00) bringt ARTE ein zweiteiliges &#8220;Dokudrama&#8221; über die Varusschlacht und ihre Vorgeschichte: <a href="http://www.cineastentreff.de/content/view/1-1-213044-1/1959/152/" target="_blank"><b>Kampf um Germanien</b></a></p>
<p>In je 45 Minuten wird erst &#8220;Der Verrat des Arminius&#8221; erzählt, dann &#8220;Die Schlacht im Teutoburger Wald&#8221;.<span id="more-1145"></span><br />
&#8220;Ein strahlender moralischer Held war er wahrscheinlich nicht, ein militärisches Genie sicher&#8221;, sagt der verantwortliche Filmemacher Peter Arens über den Cheruskerführer, der viele Jahre bei den Römern verbracht hatte und später aus nicht gänzlich zu ermittelnden Gründen zu ihrem erbitterten Feind wurde.</p>
<p>&#8220;Kampf um Germanien&#8221; ist zum großen Teil wie ein Fernsehfilm mit Dialogszenen konzipiert. Mittels Computeranimationen wird der Zuschauer ins alte Rom versetzt oder in die Militärlager an Rhein und Lippe. Gedreht wurde mit bis zu 140 Komparsen, 40 Stuntmen und über 100 Pferden teils an Originalschauplätzen. </p>
<p>Ebenfalls auf ARTE bringt das Kulturmagazin Metropolis den Beitrag<br />
<b>Der Kampf um den deutschen Urmythos Varusschlacht</b><br />
am 7. März 2009</p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/medien/">Medien</a> by MartinM <a href="http://www.nornirsaett.de/kampf-um-germanien-arte-14032009/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2012 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab dem 14. März 2009 (um 21:00) bringt ARTE ein zweiteiliges &#8220;Dokudrama&#8221; über die Varusschlacht und ihre Vorgeschichte: <a href="http://www.cineastentreff.de/content/view/1-1-213044-1/1959/152/" target="_blank"><b>Kampf um Germanien</b></a></p>
<p>In je 45 Minuten wird erst &#8220;Der Verrat des Arminius&#8221; erzählt, dann &#8220;Die Schlacht im Teutoburger Wald&#8221;.<span id="more-1145"></span><br />
&#8220;Ein strahlender moralischer Held war er wahrscheinlich nicht, ein militärisches Genie sicher&#8221;, sagt der verantwortliche Filmemacher Peter Arens über den Cheruskerführer, der viele Jahre bei den Römern verbracht hatte und später aus nicht gänzlich zu ermittelnden Gründen zu ihrem erbitterten Feind wurde.</p>
<p>&#8220;Kampf um Germanien&#8221; ist zum großen Teil wie ein Fernsehfilm mit Dialogszenen konzipiert. Mittels Computeranimationen wird der Zuschauer ins alte Rom versetzt oder in die Militärlager an Rhein und Lippe. Gedreht wurde mit bis zu 140 Komparsen, 40 Stuntmen und über 100 Pferden teils an Originalschauplätzen. </p>
<p>Ebenfalls auf ARTE bringt das Kulturmagazin Metropolis den Beitrag<br />
<b>Der Kampf um den deutschen Urmythos Varusschlacht</b><br />
am 7. März 2009</p>
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		<title>Isländische Asatru im Kanadischen TV</title>
		<link>http://www.nornirsaett.de/islandische-asatru-im-kanadischen-tv/</link>
		<comments>http://www.nornirsaett.de/islandische-asatru-im-kanadischen-tv/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 21:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Szene]]></category>
		<category><![CDATA[asatru]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Youtube]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein sehr schönes Fundstück einer überraschend neutrale Darstellung isländischen Asatrus im kanadischen Fernsehen auf Youtube. Ton allerdings nur in englisch.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/u1nI1qA9zJQ&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/u1nI1qA9zJQ&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<div style="display:block"><small><em>posted in <a href="http://www.nornirsaett.de/category/asatru-themen/medien/">Medien</a> by Sven <a href="http://www.nornirsaett.de/islandische-asatru-im-kanadischen-tv/#comments">Leave A Comment</a><br />&copy;2012 <a href="http://www.nornirsaett.de">Asatru zum selber Denken - die Nornirs Ætt</a>. All Rights Reserved.</em></small></div>]]></description>
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