Germanisches und Kulturelles

Venus – aus dem Leben einer Göttin

30. August 2010 | Von | Kategorie: Bibliothek und Medien, Romane

Spannung statt Schaum – Neues von der Liebe Basierend auf dem reichhaltigen antiken Quellenmaterial, erzählt Andrew Dalby mit „Venus – aus dem Leben einer Göttin“ eine umfassende „Lebensgeschichte“ der Liebesgöttin – über ihre klassischen Grenzen weit hinaus. Zum einen werden mythologische Parallelen und Ursprünge recht ausführlich mitbeschrieben, zum anderen beschränkt sich das Material keineswegs auf […]



Luisa Francia: Die Göttin im Federkleid. Das weibliche Universum bei Kelten und Germanen

19. August 2010 | Von | Kategorie: Bibliothek und Medien

Wenn eine so altgediente Größe der Hexenbewegung sich mit den Kelten und Germanen befaßt, dann ist das Ergebnis für mich geradezu Pflichtlektüre. Ich nehme nicht viel vorweg, wenn ich sage, daß mich dieses Buch eher enttäuscht hat. Das liegt vor allem an einem: Kritischer Umgang mit Quellen und Exaktheit, wie sie bei diesem Thema eigentlich […]



Vera Zingsem: Freya, Iduna und Thor: Vom Charme der germanischen Göttermythen

27. Juli 2010 | Von | Kategorie: Bibliothek und Medien

Alter Sagen  neue Sicht Auf Missstände hinzuweisen, sie aufzudecken, wo man sie findet, ist wichtig – schafft sie aber nicht ab, sondern lediglich Voraussetzungen dafür. Das gilt auch für Entzerrungen germanischer Geschichte und den Sonderfall der ja besonders arg besudelten germanischen Mythologie. Es reicht nicht, da nur den Dreck abzuwischen – mal abgesehen davon, dass […]



Der magische Kreis – Quadratur des Kreises!?

20. Juni 2010 | Von | Kategorie: Hain & Trommel

Viel wurde über die (Un)Sinnigkeit der Verwendung von energetischen Kreisen geschrieben und diskutiert. Sollte man Lust auf noch eine Diskussion und noch eine Abhandlung dazu haben, dann könnte dieser Artikel – vorausgesetzt man kann an diesem Ritualelement selbst irgendeinen Nutzen und/oder Gefallen finden – vielleicht von Interesse sein.Für mich persönlich ist das Ziehen des Kreises […]



Neil Gaiman: American Gods

20. März 2010 | Von | Kategorie: Bibliothek und Medien, Romane

Was geschieht mit Göttern alter Kulturen, wenn die Träger ihrer Kultur wandern? Manchmal nehmen die Menschen sie mit: in ihren Herzen, in ihren Mythen, im Hintergrund ihrer Kulturen. Doch wenn sie vergessen werden, degenerieren Götter. Das ist die Voraussetzung, von der Neil Gaimans Roman „American Gods“ ausgeht. – Shadow hat drei Jahre in Haft gesessen. […]



Hans Stucken: Das Seidhr Handbuch

16. Februar 2010 | Von | Kategorie: Bibliothek und Medien, Sach- und Fachbücher

Hans Stucken: Das Seidhr Handbuch. Eine Einführung Hamburg: Daniel Junker Verlag, 2006; ISBN: 3938432047 Hans Stucken will mit seinem Seidhr Handbuch einen Beitrag zu einer “gemeinschaftlichen kulturellen Entwicklung” auf dem Gebiet des Seidhr leisten. (1) Er hat eine angenehm und flüssig lesbare Überblicksarbeit geschrieben und leistet dabei eine relativ systematische und konsistente Begriffsklärung, die sich […]



„Stellt euch vor …“ Geschichte machen (Roman von Stephen Fry)

10. Januar 2010 | Von | Kategorie: Bibliothek und Medien, Romane

Stell euch vor, Ihr wäret kurz vor dem Abschluss eurer Doktorarbeit, ihr führt das Leben eines Stubenhockers, errötet mit euren 24 Jahren immer noch in Gegenwart eurer Mutter wenn sie euch vor ihren Freundinnen lobt, dann wisst ihr wie mein Leben, das Leben von Michael D. Young aussieht. Meine Freundin Jane hat beschlossen mit mir […]



Kate West: The Real Witches Kitchen

9. Januar 2010 | Von | Kategorie: Bibliothek und Medien, Kulinarisches, Sach- und Fachbücher

Kate West: The Real Witches Kitchen Spells, recipes, oils, lotions and potions from the Witches‘ hearth (London: HarperCollins, 2002) Als begeisterte Küchenmagierin sind die vielen Bücher, die sich mit magischen Rezepten, Öl- und Gewürzmischungen befassen, natürlich ein „gefundenes Fressen“ für mich. Doch nicht alle halten was sie versprechen, da sie zumeist unzulängliches Hintergrundwissen bieten. Kate […]



Sigrid Früh: Herrin der Rauhnächte – Märchen, Brauchtum, Aberglaube

29. Oktober 2009 | Von | Kategorie: Sach- und Fachbücher

„Die Rauhnächte, oder Zwölften, wie die Zeit von Weihnachten bis zum Dreikönigstag am 6. Januar auch genannt wird, ist eine Zeit der Geister und Seelen. Vielfältiges Brauchtum, Orakel, Magie und Aberglaube rankt sich um diese Tage und Nächte.
Durch die Lüfte braust die Wilde Jagd, geführt vom Wilden Jäger, dem Wode und dringt in die Häuser, wenn Türen und Fenster nicht gut verschlossen sind. Versunkene Schlösser und Schätze steigen empor, Zwerge kommen zu Besuch und müssen bewirtet werden. Fremden Tieren ist in dieser Zeit nicht zu trauen, weil die Hexen oft ihre Gestalt annehmen.
Die Zeit der Sonnwende, des Wechsels, hat die Menschheit schon immer beeindruckt und beschäftigt. Schon in vorchristlicher Zeit wurde die Wintersonnwende als Geburt der Sonne gefeiert.
Diese Tatsache nutzten die christlichen Missionare für ihr Tun. Sie feierten die Geburt Christi (der historische Jesus von Nazareth kam nicht am 24.12. zur Welt) als die auf die Erde gekommene Sonne. Diese Zeit des Wechsels war und ist eine Zeit des Kampfes des Lichts mit der Finsternis, des Guten mit dem Bösen. Und in Märchen und Sagen ist die Erlösung der verwunschenen Prinzessinnen oder das Ende der langen Suche oft nur in einer dieser besonderen Nächte möglich.“ (S. 7)

Mit dieser Einleitung beginnt Sigrid Früh ihr Buch über Märchen und Sagen, die wichtigsten Bräuche und allerhand Magie zu den zwölf heiligen Nächten, die uns schon aus altnordischen Quellen bekannt sind. So erzählt die Hervarar saga, wie anlässlich der Raunächte ein Gelübde auf den größten Eber der Herde abgelegt wurde.



Dion Fortune: Die Seepriesterin

24. Oktober 2009 | Von | Kategorie: Romane

Die Seepriesterin (engl. „The Sea Priestess“) ist Vivian Le Fay Morgan, die das Anima-Animus Prinzip verkörpert, so wie auch die Autorin im Vorwort dazu schreibt:

“All women are Isis, and Isis is all women”

Die Seepriesterin ist Dienerin der Isis, sie betet die Gezeiten an und inkarniert das weibliche Prinzip der Erde. Zu ihrer Vollkommenheit benötigt Isis ihren männlichen Part – Wilfred Maxwell, ein rückgradsloser, von seiner Mutter und seiner Schwester verhätschelter Junggeselle, chronisch krank und ohne Vision für sein Leben. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben. Es beginnt mit Maxwells Schilderung seines farblosen, von Krankheit gezeichneten Lebens, bis Vivian Le Fay Morgan darin auftaucht, in die er sich verliebt.