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Position: Home » Nornirs Ætt Foren » Zum tropfenden Methorn » Märchenwald im Neckartal
Thema: "Märchenwald im Neckartal" [ Seite 1 2 3 ]

Kein neuer Beitrag Märchenwesen , 06.04.2009, 19:20 Beitrag #1   
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Ich grüße euch!

Meine Heimat ist das Neckartal im schönen Schwabenland, wo derzeit der Frühling erwacht und die holde Ostara sich nun deutlich bemerkbar macht. Momentan bringe mein Abitur hinter mich um anschließend Germanistik und Geschichte zu studieren.
Ich interessiere mich hauptsächlich für germanische und europäische Kultur (Geschichte, Religion, Mythologie etc) sowie deutsche Volks- und Brauchtumskunde.
Religiös bin ich in erster Linie am germanischen Heidentum, mit besonderen Bezug zu Wanen und Alben orientiert. Politisch engagiere ich mich sehr stark im Natur- und Tierschutz sowie Jugendarbeit und gehöre der liberal-patriotischen Strömung in der nationalen Bewegung an.

Mein Verhältnis zu Nornirs Ætt war bisher ein wenig zwiespältig, da ich aus diversen Gründen antifaschistischen Organisationen sehr abgeneigt bin und auch nicht besonders viel Gutes mitbekommen habe bzw selbst mit Ættlingen anderswo im Netz aneinandergeraten bin. Wobei ich allerdings sagen muss, dass ich mir relativ gerne die Artikel auf der Netzseite wie auch einige Beiträge hier im Forum durchlese und hin und wieder auch kommentiere oder weiterempfehle und generell auch von meinem eigenen Umfeld die Erfahrungen gemacht habe, dass man Vieles grundsätzlich nicht daran messen sollte, was andere davon halten oder was immer man für Vorurteile damit verbindet (eine Ansicht, die vielen sogenannten Nationalisten und Antifaschisten wahrscheinlich einmal gut täte).

Wohlan denn, bin gespannt...


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Kein neuer Beitrag MartinM , 06.04.2009, 20:15 Beitrag #2   
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Ich auch, liebes Märchenwesen, ich auch! :hmmm:
Danke übrigens für das Lob für unsere Seiten.

Nun, da Du der "liberal-patriotischen Strömung in der nationalen Bewegung" angehörst, erstaunt es mich nicht, dass Du antifaschistischen Organisationen sehr abgeneigt bist. ;)

Ich denke, wir können miteinander auskommen, denn wir können differenzieren - was nicht heißt, dass wir über eventuelle Gemeinsamkeiten bereit sind, vorhandene Differenzen unter den Teppich zu kehren. Die Nornirs Ætt ist klar antirassistisch, entschieden demokratisch, ziemlich multikulturell und eindeutig nicht nationalistisch.

Trotzdem:
Willkommen an Board!

MartinM


»Wer nicht zu sagen wagt, was er denkt, ist ein Sklave.«
Sophokles

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Kein neuer Beitrag Hellblazer , 06.04.2009, 22:58 Beitrag #3   
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Hi,

"nationale Bewegung" ist so ein Schlagwort, das mich durchaus erstmal etwas skeptisch belässt...

wir werden sehen.
HB



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Kein neuer Beitrag SigTyr , 07.04.2009, 14:00 Beitrag #4   
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Hallo

Donnerwetter, "liberal-patriotische Stroemung in der nationalen Bewegung", ich glaub nicht, das Du in der NronirsÆtt gut aufgehoben bist, auch wenn Du einige Artikel auf den "Netzseiten" gern liesst.

Und ja, bin auch gespannt.....

SigTyr


...denn schwerer ist´s, Hand anzulegen, statt sie nur zu falten.....
ASP Zaubererbruder

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Kein neuer Beitrag Hellblazer , 07.04.2009, 14:11 Beitrag #5   
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gell :D


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Kein neuer Beitrag Märchenwesen , 07.04.2009, 23:08 Beitrag #6   
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Mahlzeit!


Zitat:

"nationale Bewegung" ist so ein Schlagwort, das mich durchaus erstmal etwas skeptisch belässt...

Um dich in dieser Hinsicht von vornherein beruhigen zu können - selbst ich reagiere da mittlerweile sehr skeptisch. Der aktuellen Nationalbewegung in ihrer Gesamtheit (die mittlerweile nämlich mehr zerstritten und zersplittert ist als man annehmen möchte) stehe ich äußerst kritisch gegenüber, selbstverständlich mitsamt der Nationaldämlichen Partei Deutschlands, dem Affenzirkus der sich Widerstand schimpft und den sog. "Nationalen Sozialisten", die mit Nationalismus und Sozialismus ungefähr so viel zu tun haben wie die DDR mit deutsch und demokratisch ;-)


Zitat:

Ich denke, wir können miteinander auskommen, denn wir können differenzieren - was nicht heißt, dass wir über eventuelle Gemeinsamkeiten bereit sind, vorhandene Differenzen unter den Teppich zu kehren.

Differenzieren zu können finde ich extrem wichtig, denn wohl das Hauptproblem, das ich mit antifaschistischen Gruppen habe, ist eben das, das nur zu gern auf alles geschossen wird was irgendwie rechts ist oder danach aussieht und gerade in heidnischen Kreisen sollte man meinen, da ja gerade das Heidentum gerne zur Zielscheibe solcher Angriffe wird (Extrem-Beispiel: Bifff Berlin!), das in dieser Hinsicht eine gewisse Vernunft existiere, was zu meinem Bedauern aber selten der Fall ist.


Zitat:

Donnerwetter, "liberal-patriotische Stroemung in der nationalen Bewegung", ich glaub nicht, das Du in der NronirsÆtt gut aufgehoben bist, auch wenn Du einige Artikel auf den "Netzseiten" gern liesst.
Hehe, das glaube ich auch nicht, aber ich erhebe auch gar keinen Anspruch darauf, es zu sein; mir geht es hier vielmehr um den Austausch und das kritische Betrachten über kulturelle und politische Sachverhalte.



Zitat:
Die Nornirs Ætt ist klar antirassistisch, entschieden demokratisch, ziemlich multikulturell und eindeutig nicht nationalistisch.

Die ersten beiden Punkte sind schonmal sehr gut, die letzten beiden hingegen würde ich jetzt von mir genau andersrum sagen :D vorausgesetzt dass multikulturell sein nicht schon zB beim Trinken von Yogi-Tee und Konsumieren jamaikanischer Musik beginnt ;)

Danke jedenfalls für die Begrüßungen!


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Kein neuer Beitrag Administrator , 10.04.2009, 10:44 Beitrag #7   
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Hallo,

OK, bevor wir hier weitermachen habe ich ein paar Klarstellungen:

Du wirfst hier inzwischen und immer deutlicher mit lustigen Schlagworten um dich, Bezeichnungen, die im Allgemeinen dazu "erfunden" wurden, zu verschleiern, dass die Geisteshaltung, die dahinter steckt, als "Neonazi", "Rechtsextremistisch" oder auch "Antisemitisch", "Xenophob/Ausländerfeindlich" "Rassistisch" sowie "Antidemokratisch" und "Diskriminierend" bezeichnet wurde, als es diese vielen schönen Worthülsen noch nicht gab.

Sollte sich hinter deinen hübschen Bezeichnungen auch nur ein Ansatz einer so gefärbten Ideologie verbergen brauchst du dir nicht die Mühe machen, hierher wiederzukommen, denn mit solchen Leuten wollen wir nichts zu tun haben, da darfst du deinem bisherigen Eindruck durchaus weiterhin vertrauen, da brauchen wir nicht weiter zu reden.

Wenn du - was ich offen gesagt nicht wirklich glaube - mit diesen Bezeichnungen etwas anderes beschreiben willst als das, wofür sie erfunden wurden, dann wäre es auf Dauer und um Missverständnisse zu vermeiden hilfreich, wenn du kurz erläutertest, wofür diese Begriffe für dich stehen, denn dann benutzt du ein anderes Vokabular als "die Allgemeinheit".

Nur um ein kleines Beispiel aufzugreifen: Du findest Demokratie "schonmal sehr gut", gleichzeitig hast du aber ein Problem mit der Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung verschiedener Kulturen und Menschen, wie deine "genau andersrum"-Ansicht zum Thema "Multikulturell" und "Nationalistisch" vermuten lassen könnte. Da Demokratie - wie wir sie meinen - aber nunmal bedeutet, dass jeder im selben Maße Teilhabe an dieser haben, mit denselben Rechten und Pflichten, und niemand wegen was auch immer (Herkunft, Hautfarbe, Religion, Bildungsstand, Einkommen, Geschlecht, sexuelle Ausrichtung, etc. pp.) von dieser Teilhabe direkt oder indirekt ausgeschlossen werden darf, habe ich so meine Zweifel, denn deine "genau andersrum"-Ansichten - von unseren ausgegangen und ins genaue Gegenteil verkehrt - widersprechen dem deutlich, da am Ende der Logik dieser Dinge nur eines stehen kann: Ausschließen und Abgrenzen.

Achso: "und gerade in heidnischen Kreisen " - zählt hier nicht: es gibt bei uns keinen "Aber wir sind doch auch Heiden, wir haben doch was gemeinsam"-Automatismus, denn dazu ist "Heide" als Begriff viel zu allgemein. "Heiden" sind alles, was "Nichtheiden" auch sind: lustig, nett, Arschlöcher, Demokraten, Nazis, Dumpfbacken, Intellektuelle, Dumme und Schlaue. Entsprechend ist das keine qualifizierende Kategorie sondern was rein deskriptives.

Gemeinsamkeiten haben wir dann, wenn du für Werte wie Gleichberechtigung, Emanzipation, Menschenrechte und Toleranz stehst. Und vielleicht nebenbei auch was mit den kulturellen Phänomenen anfangen kannst, die sich "germanisch" nennen lassen, aber das ist der geringste Teil.

Ausschlusskriterium dafür, irgendwas "gemeinsam" zu haben sind entsprechend das Festhalten und Vertreten von Ideologien, die oberen Punkten widersprechen oder sie ausschließen: Ausschluss, Ab- und Ausgrenzungen auf Grund phänotypischer oder rein persönlicher Merkmale (Äußeres, Herkunft, sexuelle Ausrichtuing, Geschlecht, "Ethnie", wie immer diese auch definiert sei), eine Ideologie mit wertend-vergleichendem Ansatz, der Menschen auf Basis nicht-individueller Merkmale klassifiziert und (in "besser"-"schlechter"-Kategorien) gegeneinander wertet und so aus phänotypischen Unterschieden
Unterschiede in Wert und Bewertung schlussfolgern will (mit der zwingenden Konsequenz (oder - denn das ist bei Ideologien der Sinn der Sache - als Ziel) unterschiedliche Rechte, Berechtigungen und Verpflichtungen zu setzen, sprich, eine "ungerechte" Welt anzustreben.

Nach Toleranz muss bei uns niemand rufen, die ist da, denn sie ist einer unserer "Basiswerte". Aber: wenn eine Ideologie diesen Basiswert nicht nur nicht hat sondern das Gegenteil, die Intoleranz als Basis ihrer weiterführenden "Werte" wählt, ist das die Grenze der Toleranz: Intoleranz negiert Toleranz, deshalb kann Intoleranz nicht zu Gunsten von Toleranz toleriert werden, auch wenn das Intolerante immer wieder glauben einfordern zu können und wenn dieser Denkfehler, Toleranz müsste ihren eigenen Untergang tolerieren, Menschen, die sich für tolerant halten, immer wieder unterläuft. Es kann nur dort Toleranz sein, wo es keine Intoleranz gibt.

Somit steht die Gretchenfrage im Raum.

Gruß
der Admin


Ich kann dein Haus von hier aus sehen...


Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte mal 10.04.2009, 10:48 von Administrator.


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Kein neuer Beitrag Märchenwesen , 12.04.2009, 21:10 Beitrag #8   
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Zitat:
OK, bevor wir hier weitermachen habe ich ein paar Klarstellungen:
Gerne.


Zitat:

Du wirfst hier inzwischen und immer deutlicher mit lustigen Schlagworten um dich, Bezeichnungen, die im Allgemeinen dazu "erfunden" wurden, zu verschleiern, dass die Geisteshaltung, die dahinter steckt, als "Neonazi", "Rechtsextremistisch" oder auch "Antisemitisch", "Xenophob/Ausländerfeindlich" "Rassistisch" sowie "Antidemokratisch" und "Diskriminierend" bezeichnet wurde, als es diese vielen schönen Worthülsen noch nicht gab. [...]
Wenn du - was ich offen gesagt nicht wirklich glaube - mit diesen Bezeichnungen etwas anderes beschreiben willst als das, wofür sie erfunden wurden, dann wäre es auf Dauer und um Missverständnisse zu vermeiden hilfreich, wenn du kurz erläutertest, wofür diese Begriffe für dich stehen, denn dann benutzt du ein anderes Vokabular als "die Allgemeinheit".[...]
Gemeinsamkeiten haben wir dann, wenn du für Werte wie Gleichberechtigung, Emanzipation, Menschenrechte und Toleranz stehst. Und vielleicht nebenbei auch was mit den kulturellen Phänomenen anfangen kannst, die sich "germanisch" nennen lassen, aber das ist der geringste Teil.

Es ist für mich durchaus nichts Ungewohntes, dass unter manchen Begriffen, vor allem wenn diese gerne bei kritischen Themen verwendet werden, häufig verschiedene Dinge verstanden werden; ich verwende die Begriffe deswegen gerne in ihrem ursprünglichen Sinne. Da ich aber leider nicht weiß, welche Begriffe du nun speziell meinst, kann ich nicht viel dazu sagen. Unter "nationalistisch" verstehe ich aber zB in erster die Identifikation und Sympathie mit dem eigenen Land sowie dessen Volk und Kultur, nicht viel mehr oder weniger.
Was nun rassistisch ist und was nicht, sind heutzutage ja auch bereits unterschiedliche Vorstellungen verbreitet. Unter Rassismus verstehe ich das Dogma, die Wesenszüge der Menschen seien hauptsächlicherweise Weise durch deren Genotypen, bzw deren Ursprungsherkunft oder Rassen (soweit diese überhaupt bestimmbar sind) vorgegeben und die daraus resultierende Ideologie, aus abstammungstechnischen Gründen Abneigungen und Vorurteile gegen diese Menschen zu vertreten. So etwas lehne ich entschieden hab.
Ebenfalls kriegt man beim Vertreten einer kritisch-negative Haltung zur Politik Israels oder einer Ablehnung jüdisch-religiösen Grundsatzdenkens häufig bereits die Antisemitenkeule übergezogen...mir ist das ehrlich gesagt schnuppe, mit Juden an sich als Menschen oder deren Kultur habe ich keine Probleme, wie auch dem obigen Absatz zu entnehmen sein sollte.
Ebenso sind Leute, die sich gegen den Niedergang ihres Volkes bzw Landes einsetzen, für mich noch keine Nazis/Rechtsextremisten, für manche anscheinend schon. Für mioch beginnt Rechtsextremismus dann, wo sich nationalistische, rassistische und faschistische Ideologien überschneiden, was mich nach meiner eigenen Definition anhand der letzten Punkte also ausschließt.


Zitat:

Nur um ein kleines Beispiel aufzugreifen: Du findest Demokratie "schonmal sehr gut", gleichzeitig hast du aber ein Problem mit der Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung verschiedener Kulturen und Menschen, wie deine "genau andersrum"-Ansicht zum Thema "Multikulturell" und "Nationalistisch" vermuten lassen könnte. Da Demokratie - wie wir sie meinen - aber nunmal bedeutet, dass jeder im selben Maße Teilhabe an dieser haben, mit denselben Rechten und Pflichten, und niemand wegen was auch immer (Herkunft, Hautfarbe, Religion, Bildungsstand, Einkommen, Geschlecht, sexuelle Ausrichtung, etc. pp.) von dieser Teilhabe direkt oder indirekt ausgeschlossen werden darf, habe ich so meine Zweifel, denn deine "genau andersrum"-Ansichten - von unseren ausgegangen und ins genaue Gegenteil verkehrt - widersprechen dem deutlich, da am Ende der Logik dieser Dinge nur eines stehen kann: Ausschließen und Abgrenzen.

Was hat denn Multikulturalismus mit Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung zu tun? Multikulturalismus lehne ich deswegen ab, weil er bestehende Kulturformen und Traditionen zerstört und, was viele linksdogmatische Multikulturalisten nicht wahrhaben wollen, sehr häufig zu Intoleranz, Problemen und Missverständnissen führt, wie man an vielen Beispielen, vor allem hier in Deutschland im Fall der immigrierten Muslime, erkennen kann. Wenn ich zum Beispiel nach Indien emigrieren würde, würde ich mich dort auch der indischen Kultur anpassen, da das letztendlich für mich wie für die Einheimischen wesentlich besser und angenehmer wäre, als wenn ich nun mittenrein ein germanisches Langhaus zimmern würde und jeden Morgen meine Nachbarn mit "Wotan spende Heil euch und eurer Sippe" grüßen würde, während ich jedes halbe Jahr ein Riesensonnenwendfeuer anzünde und mich beschwerde, dass die Leute in meiner Nähe doch gefälligst bei ihren einheimischen Feierlichkeiten nicht so einen Lärm an meinem Ritualplatz machen sollen. Nur als kleines Beispiel ;)


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Kein neuer Beitrag Märchenwesen , 12.04.2009, 21:11 Beitrag #9   
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PS: Die letzten beiden Abschnitte finde ich sehr gut gesprochen!

MfG, Märchenwesen


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Kein neuer Beitrag thursa , 13.04.2009, 14:20 Beitrag #10   
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Multikulturalismus? Hmm, daß ein "Wir haben uns alle lieb, piep piep"-Konzept zu kurz greift, halte ich für offensichtlich.
Andererseits: Ich lebe in Berlin-Neukölln, dem achsoschlimmen Assoviertel. Und ich mag meinen Kiez - ich hätte Angst davor, daß das hier "aufgewertet" und zur Schickeria wird. Der einzige Ärger, den ich hin und wieder habe, betrifft sexistische Übergriffe, und die haben für mich nichts mit Kultur zu tun (Türken, die in Istanbul gelebt haben, konnten mir glaubhaft machen, daß so ein Verhalten dort nicht geduldet würde), sondern schlicht mit Dumpfbackigkeit und Machismo, und Sexismus ist mir von deutschen wie von ausländischen Männern in gleichem Maße entgegengebracht worden.

Daß allerdings immer die achsobösen Muslime als Totschlagargument herhalten müssen, daß Multikulturalismus angeblich nicht funktioniere, seh ich nicht ein. Überhaupt geht mir das so beliebte Islambashing auf die Nerven. Mich hat noch nie ein Muezzin beim Lernen auf eine Prüfung gestört, wohl aber Fundichristen, die an meiner Tür klingeln und mit mir über Gott reden wollen. Der Dönerladen um die Ecke hat auch um Mitternacht noch Essen und ausgesuchte Höflichkeit für mich. Die Feinheiten der deutschen Hochlautung habe ich von einer Japanerin gelernt, die aus Leidenschaft für die deutsche Literatur nach Deutschland kam, und umgekehrt habe ich im Kendo-Dojo fürs Leben gelernt. Ich denke auch, daß wir hier noch meilenweit von einer echten multikulturellen Gesellschaft entfernt sind.

Den Untergang des Abendlandes/der deutschen Kultur/... (beliebiges einsetzen) halte ich für einen Topos, und Topoi haben an sich, daß sie auch ohne Wahrheitsgehalt jahrtausendelang wie eine kaputte Schallplatte immer wieder abgespielt werden können. Kulturen müssen sich verändern und Kontakt zu anderen haben, sonst sind sie tot.

Meine 5 Cent

thursa


For “unheard of” means only it’s undreamed of yet;
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(Julia Ecklar, "Ladyhawke!" )

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Kein neuer Beitrag Hellblazer , 13.04.2009, 15:06 Beitrag #11   
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Hi thursa,

völlige Zustimmung: ich kann die Angst vor einem angeblichen "Untergang" oder "Verlust", das Gefühl gar eines "Bedroht seins" der sogenannten "deutschen" Kultur überhaupt nicht nachvollziehen - witzig auch, dass sowas gerne von Leuten gebracht wird, die sonst von "Überlegenheiten" faseln und das "Überleben des Stärkeren" als etwas erstrebenswertes behaupten, aber das nur am Rande.

Liegt wohl auch mit daran, dass das "natio"-Prinzip mir, gerade aus der Perspektive einer irgendwie "germanisch" zu nennenden kulturellen Rezeption und Sichtweise heraus, ein völlig fremdes ist und sein muss.

Ich behaupte: wer in Kategorien von Nationen und Nationalitäten denkt hat germanische Kultur(en) und die mit ihnen verbundenen Weltbilder und -sichten wie auch Selbstverständnisse nicht mal ansatzweise verstanden. Ich behaupte weiterhin: und steht zu diesen sogar in nicht geringem Kontrast bis hin zum Gegensatz.

Liebe Grüße
HB



Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte mal 13.04.2009, 15:07 von Hellblazer.


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Kein neuer Beitrag Märchenwesen , 06.07.2009, 21:21 Beitrag #12   
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Zitat:
Ich kann die Angst vor einem angeblichen "Untergang" oder "Verlust", das Gefühl gar eines "Bedroht seins" der sogenannten "deutschen" Kultur überhaupt nicht nachvollziehen
Hm, merkwürdig, das ist bei mir genau umgekehrt :D , ich gehe mal davon aus, dass du dieser auch nicht besonders viel abgewinnen kannst, also wundert mich das auch nicht ;-) Man muss dazu aber sagen, dass es damit auch schon seit fast 100 Jahren kontinuierlich abwärts geht...


Zitat:

- witzig auch, dass sowas gerne von Leuten gebracht wird, die sonst von "Überlegenheiten" faseln und das "Überleben des Stärkeren" als etwas erstrebenswertes behaupten, aber das nur am Rande.
Na gut, dazu fällt mir eigentlich immer die Theorie des "Arier-Allels" ein, was die wirren Erbgut-Thesen mancher Zeitgenossen begründen könnte. Das Arier-Allel wird allerdings äußerst rezessiv vererbt und bedeutet damit für "arische Menschenarten" einen enormen Selektionsnachteil (Darwin lässt grüßen), im Gegensatz zum Juden-Allel, das anscheinend bis zu 3 Generationen dominiert...


Zitat:
Liegt wohl auch mit daran, dass das "natio"-Prinzip mir, gerade aus der Perspektive einer irgendwie "germanisch" zu nennenden kulturellen Rezeption und Sichtweise heraus, ein völlig fremdes ist und sein muss.

Ich behaupte: wer in Kategorien von Nationen und Nationalitäten denkt hat germanische Kultur(en) und die mit ihnen verbundenen Weltbilder und -sichten wie auch Selbstverständnisse nicht mal ansatzweise verstanden. Ich behaupte weiterhin: und steht zu diesen sogar in nicht geringem Kontrast bis hin zum Gegensatz.

Da das "natio"-Prinzip zu den Zeiten der Germanen keine Rolle gespielt hat und ein Nationalverständnis wie im heutigen Sinne damals quasi nicht vorhanden war, auch nicht bei den Römern, ist es eigentlich widersinnig, das zusammen ins Feld zu führen. Wenn man allerdings das, was damals die Stämme darstellten auf die heutigen Völker übertragen, finde ich, dass da so große Kontraste nicht wirklich vorhanden sind. Na gut, darüber kann man jetzt viel reden; ich halte die germanischen nach wie vor für die heute wirklich missverstandensten und kontrovers diskutiertesten Völker...ich hoffe deswegen auch, dass die Leute hier, im Gegensatz zu den "völkisch-germanischen" Idioten, an einer erkenntnisbringenden und nüchternen Betrachtung interessiert sind und nicht nur einfach in die andere Richtung spinnen...

@thursa:

Ich lebe ganz genau am anderen germanischen Ende und habe festgestellt, dass Berlin eine völlig andere Welt ist. Im Gegensatz dazu wird hier im Süden alles Problematische widerlich schöngeredet und unter den Tisch gekehrt, hier gibt es derart große Probleme dass man sogar von Punks ausländerfeindliche und -kritisierende Sprüche hört. Hier bekommt man die ganzen negativen Auswirkungen einer hohen Ausländerrate mit, wohingegen ich in Berlin nichts davon feststellen konnte.
Man muss dazu aber auch nicht bis zu den Muslimen gehen, eigentlich fängt das schon beim Zusammenleben von verschiedenen Konfessionen (zB Christen und Heiden) an, mit dem Unterschied, dass der Islam erst in der jüngsten Zeit hier Einzug gehalten hat, im Gegensatz zu dem was schon seit Jahrzehnten hier vorhanden ist (ich hätte auch ganz gerne unsere Synagogen wieder zurück...)
Mit Dönerläden habe ich grundsätzlich auch keine Probleme, wenn man von diversen Nahrungsquellenskandalen absieht...die Dönerform die hier an den Straßen verkauft wird ist sowieso eine deutsche Erfindung, wenn man denn erbsenzählen möchte ;) und ob der Verkäufer dann Deutscher oder Türke ist ist mir egal, könnte meinetwegen auch ein Roboter sein :D Solche vereinzelten ausländischen Restaurants oder andere Einrichtungen sind eine schöne Sache, ich würde sterben ohne unseren griechischen Vereinswirt und ich erinnere mich noch gerne daran zurück, als ich einmal in Köln unterwegs war und in einem libanesischen Restaurant gegessen habe, wo dann auch noch ein frisch verheiratetes Paar in entsprechender Tracht neben mir saß...ich daneben mit Trinkhorn und Jägerhut und habe dann mal mit ihnen angestoßen :D Ich möchte mir aber nicht einen amerikanischen Federschmuck auf den Hut setzen und mir eine Wikingerrüstung über die indische Kluft legen, während ich in einer italienischen Pizzeria eine Portion Spätzle mit chinesischer Soße esse - na gut, aus Spaß sicher mal, aber nicht aus Überzeugung ;-)
Und ja - Kulturen müssen sich weiterentwickeln und müssen mit anderen im Austausch stehen...die Vorstellung, dass es überhaupt verschiedene Völker und Kulturen gibt, die wie ich behaupte, im Gegensatz zur Ideologie des Multikulturalismus steht, macht nämlich gerade deswegen auch Sinn! Und für mich macht das Übernehmen anderer Dinge nur dann wirklich Sinn, wenn es dafür nicht schon etwas gibt...die asiatischen Kampfkünste sind etwas Grandioses, und wenn ich als europäischer Mensch damit klarkomme, warum nicht...ich werde sicher keine neuen erfinden, nur damit es ne deutsche/germanische/mitteleuropäische Alternative gibt), aber genau das ist ja eben nicht der Fall, die Anglizismen sind dafür ein gutes Beispiel, man importiert ja in der Regel keine Wörter aus der englischen Sprache, weil es dafür keine deutschen gibt, sondern weil es "cool" ist 8-) zumal hier natürlich auch noch hinzu kommt dass die alten Traditionen in Vergessenheit geraten sind und wir heute ein amerikanisches Helloween feiern, wo wir doch eigentlich ein Samhain haben...man kann darüber endlos reden, aber ich hoffe ich habe damit jetzt keine Diskussion losgetreten, denn dafür habe ich wirklich keinen Nerv...;)


-

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Kein neuer Beitrag Hellblazer , 07.07.2009, 14:26 Beitrag #13   
Usergruppe: DagansVidhri
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Zitat:
ich halte die germanischen nach wie vor für die heute wirklich missverstandensten und kontrovers diskutiertesten Völker.


Das größte "Missverständnis" ist dabei allerdings schonmal: Es gab und gibt kein "germanisches Volk". Und "Allele" für erlernte oder selbst dafür hin entschiedene Kulturen gibts auch nicht. Dass du die Synagogen - und damit die Angehörigen der jüdischen Kultur - im Zusammenhang mit aktuellen Migrantenphänomenen in einen Absatz wirfst zeigt mir darüber hinaus, dass du ein nicht der Realität entsprechendes (sondern dem Propagandaprinzip des Anfang letzten Jh. folgendes) Bild einer Sichtweise folgst, nämlich "Es gibt Deutsche, Türken, Juden, Moslems und vieles mehr - und die Deutschen sind von hier."

sorry, ich empfinde dein Posting als ziemliches Rumgeeier für jemanden, der seine Denkweise u.a. als "national" bezeichnete. Ich bezweifle, dass wir irgendwo zusammenkommen, da ich sehe, dass wir schon in grundlegendsten Basics von quasi völlig verschiedenen Kontinenten kommen.

Ich sehe deshalb wenig Sinn darin, hier groß Einzelheiten zu "diskutieren".wenn schon die Grundlagen zu einer Diskussion nicht zueinander passen.

HB


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Kein neuer Beitrag thursa , 07.07.2009, 22:28 Beitrag #14   
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Registrierung: 03.09.2007, 22:03
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Märchenwesen hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Ich kann die Angst vor einem angeblichen "Untergang" oder "Verlust", das Gefühl gar eines "Bedroht seins" der sogenannten "deutschen" Kultur überhaupt nicht nachvollziehen
Hm, merkwürdig, das ist bei mir genau umgekehrt :D , ich gehe mal davon aus, dass du dieser auch nicht besonders viel abgewinnen kannst, also wundert mich das auch nicht ;-) Man muss dazu aber sagen, dass es damit auch schon seit fast 100 Jahren kontinuierlich abwärts geht...

Seh ich mal wieder anders - beim besten Willen kann ich keinen Niedergang erkennen. Nur daß vielleicht, weil es jetzt ganz neue Medien gibt, die Staatsgrenzen weniger sichtbar und fühlbar werden. Heavy Metal ist eine tolle Erfindung, ich bin heilfroh, daß es die Stonewall-Unruhen und ihre Folgen gegeben hat, und auf Zwölftonmusik, Jazz und postmoderne Philosophie möchte ich auch nicht verzichten. Kultureller Niedergang? Kann ich nicht erkennen. Achja, ich kann übrigens der deutschen Kultur viel abgewinnen, ob das nun Hartmann von Aue, Brahms, Schönberg oder Deine Lakaien ist. Und ich wette, HB kann das durchaus auch.


Zitat:
Ich möchte mir aber nicht einen amerikanischen Federschmuck auf den Hut setzen und mir eine Wikingerrüstung über die indische Kluft legen, während ich in einer italienischen Pizzeria eine Portion Spätzle mit chinesischer Soße esse - na gut, aus Spaß sicher mal, aber nicht aus Überzeugung ;-)

Das ist genau das Zerrbild von Multikulti, dem ich die Funktionsfähigkeit abspreche. Will das irgendwer ernsthaft? Nö. Die Alternative muß aber nicht Ethnopluralismus heißen, ein Konzept, das meines Erachtens genauso wenig funktionieren wird.


Zitat:
die Anglizismen sind dafür ein gutes Beispiel, man importiert ja in der Regel keine Wörter aus der englischen Sprache, weil es dafür keine deutschen gibt, sondern weil es "cool" ist 8-) zumal hier natürlich auch noch hinzu kommt dass die alten Traditionen in Vergessenheit geraten sind und wir heute ein amerikanisches Helloween feiern, wo wir doch eigentlich ein Samhain haben...man kann darüber endlos reden, aber ich hoffe ich habe damit jetzt keine Diskussion losgetreten, denn dafür habe ich wirklich keinen Nerv...;)


Auch hier: Dissens. Manchmal, z.B. in der Computer- oder Internetbranche, sind Anglizismen schlicht Fachwörter, wo man bei der deutschen Übersetzung nicht genauso schnell wüßte, was damit gemeint ist. (Ich arbeite in der Internetbranche.) Ich finde es eher lächerlich bis verkrampft, wenn z.B. ein Festivalveranstalter seine Homepage auf einmal zur "Heimseite" erklärt oder das Telefon zum "Fernruf" macht. Dito in der Rock- und Popmusik. Für riffs, loops, beats oder poplicks gibt es einfach keine deutschen Begriffe.

Warum erwähnst Du eigentlich Dinge, von denen Du weißt, daß das hier kontroverser Stoff ist, wenn Du keine Diskussion willst? Versteh ich nicht ganz...

Kosmopolitische Grüße
thursa


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Kein neuer Beitrag Bodecea , 08.07.2009, 08:16 Beitrag #15   
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Hier, wo ich wohne, sind schon die Neandertaler herumgerannt, dann die Menschen der Jungsteinzeit. Irgendwann kamen "keltische", später "germanische" Stämme, dann die Römer. Alles vermischte sich fleißig, man betet zu römisch-keltischen Göttern. Jüdische Händler zogen vorbei, ein paar ließen sich nieder, gründeten zum Beispiel in Worms große jüdische Gemeinden. Die Hunnen zogen im später deutschem Gebiet vorbei.

Nach dem 30jährigen Krieg wurden im entvölkerten Odenwald Schweizer angesiedelt und Franzosen. Ein paar schwedische und französische Soldaten blieben auch hier hängen.

Im Absolutismus redete jeder, der was auf sich hielt, nur noch Französisch. Kam aber wieder außer Mode. Übrig blieb hier das "Trottoir".

Arbeitskräfte aus Polen kamen schon vor dem Krieg. Später kamen Amerikaner aller Hautfarben als GIs, einige bleiben. Menschen, die Arbeit suchten, kamen aus Italien, aus Spanien, später aus der Türkei. Aus dem Iran flohen Menschen vor dem Islamismus und ließen sich hier nieder. indische Computerexperten und chinesische Köche... viele wollen und können hier leben.

Manche Leuten verwenden viele englische Ausdrücke. Das ist gerade Mode.

Und all das zusammen ist deutsch. Neue Einflüsse kommen, verbinden sich, verändern sich, wachsen. Kultur ist nichts statisches; Kultur ist Kommuniaktion, ist Austausch.

Wer das nciht glaubt, der schaue sich mal an, wie erbärmlich öde die Naziausstellugnen zur "echt deutschen nicht entarteten" Kunst waren. Spitzweg, Spitzweg und noch mal Spitzweg. Gähn.

Bodecea
(Ob ich wohl auch - bwahaha - "jüdische Allele" habe? Oder ein mongolisches Haaregen? Vielleicht gar afrikanische Mitochondrien?)


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