|
|
|
|
|
Hi, langsam, aber unwillig, habe ich mich daran gewöhnen müssen, dass Videos auf Internet-Plattformen aus allen möglichen, mehr oder weniger guten Gründen, gesperrt oder gelöscht werden.
Gestern fand ich auf der Website des britischen "Guardian" ein hochinteressantes Video über Ausgrabungen am einzigen bisher bekannten unversehrten wikingerzeitliche Schiffsgrab Großbritanniens.
Was ich heute, als ich darüber einen kleinen Artikel schreiben wollte, fand, war das hier: http://www.guardian.co.uk/science/2011/oct/18/removed-embargoed-archaeological-excavation-video
Zitat: This video has been taken down as it breached an embargo.
"Embargo" bedeutet in diesem Kontext übrigens "Nachrichtensperre". Aber im Wissenschaftsjournalismus sind mir Nachrichtensperren bisher noch nicht begegnet - selbst die berüchtigten "Sperrfristen" sind auf diesem Feld doch eher selten. Eine Sperre aus Angst vor Raubgräbern? Aus dem Video geht aber nicht hervor, wo die Grabungsstätte genau ist. Daher frage ich mich schon, was an dem Video, das Oliver Harris (University of Manchester) beim Bergen einer Axt aus dem Schiffsgrab eines Wikinger-Häuptlings zeigt, so brisant sein soll.
MartinM
"Ein Spießer ist jemand, der seine Unzulänglichkeit erkennt und sich darin wohlfühlt." Thomas Mann
Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte mal 18.10.2011, 21:48 von MartinM.
|
|
|
|
|
|
|
|
schick
aber ich nehm mal an, die haben das rausgenommen weil irgendwelche rechte am video ungeklärt waren, sowas kommt vor...
Gnothi Seauton
|
|
|
|
|
|
|
|
Nein, es ging offensichtlich um eine nicht eingehaltene Sperrfrist. Keine Ahnung, wie das im britischen Presserecht ist, in Deutschland sind "Sperrfristen" nicht rechtsverbindlich.
Martin
"Ein Spießer ist jemand, der seine Unzulänglichkeit erkennt und sich darin wohlfühlt." Thomas Mann
|
|
|
|
|
|