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Entweder-Oders sehe ich auch kritisch.
Für mich persönlich wars mal eine verdammt kluge Entscheidung, meine Abers gegen Psychotherapie über Bord zu schmeißen und mir psychologische Beratung zu holen. Und ich habe durchaus auch zu Therapeuten schon nein gesagt und mir jemand anderen gesucht, weil sie mir z.B. zu ideologisch an der Psychoanalyse klebten. Das ist ja kein "Vogel friß oder stirb", jedenfalls nicht da, wo es ausreichend Therapeuten gibt.
Aber keiner muß müssen.
For “unheard of” means only it’s undreamed of yet; “Impossible” means not yet done. (Julia Ecklar, "Ladyhawke!" )
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Schwarz-weiß-Denken bringt einen ja überhaupt selten weiter. Manche Leute brauchen und profitieren sehr von einer Psychotherapie und/oder Psychopharmaka - bei anderen ist vielleicht eher eine schamanische Sitzung angebracht, oder einfach beides.
Bei Medikamenten ist es doch ähnlich - ich kenne eine Frau, die mit Mitte 30 an Lungenentzündung starb, weil sie "nicht an Antibiotika glaubte" - was ein überflüssiger Tod im 21. Jahrhundert! Andererseits kenne ich auch eine andere Frau, die bei jedem Anflug von Erkältung Antibiotika einwirft - natürlich mit allen denkbaren Nebenwirkungen und Konsequenzen.
Bodecea
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31.05.2009, 00:26 |
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Hm, grummel, das Thema ist ja inzwischen ein anderes, trotzdem hab ich wieder was anzumerkeln. (anzumäkeln) Zurück zum Thema: Wieviel Leid kann ein Mensch ertragen? Wir haben hier immer noch den tragischen Fall einer Familie vor uns, bei der ein Mitglied nach dem anderen ums Leben kommt. Die Frage lautet also: Kann ein Familienmitglied ertragen, dass dies geschieht? Die andere Frage ist, wie reagiert man als Außenstehender darauf? Lehtra ist kein Familienmitglied, deswegen muss ich hier nochmal nachfragen: Warum geht Dir das Schicksal dieser "Hexen"-Familie so zu Herzen? Warum ist es eine "Hexen"-Familie? Und warum sollte diese Eigenschaft, eine "Hexen-Familie" zu sein, zum Tod von Familienmitgliedern führen? Wer hätte ein Mord-Motiv? Gab es Feinde? Ok, ich nehme mal an, der Fall wurde von der Kripo untersucht, also kann ich mir alles andere sparen.. Vielleicht noch der Hinweis, dass z.B. in Albanien solche Vorkommnisse an der Tagesordnung sind und im Allgemeinen mit dem Begriff "Blutrache" erklärt werden. Dass in jedem Fall psychiatrischer Handlungsbedarf besteht ist ja wohl klar!
Perestroika Glasmost!
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