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Eine Familie: Großmutter, Vater, Mutter, Drillinge: eines wird ermordet als Kind, eines stirbt kurz nach dem Ehemann bei der Geburt des Kindes und hatte Jahre zuvor schon ein Kind verloren als dieses zwei Jahre war. Zuvor starben fünf Mitglieder dieser Familie bei einem Erdbeben.
Es ist eine Hexenfamilie in x-ter Generation. Alles nur Zufall?
Ich versuche nur zu verstehen!
Es grüßt die Lethra
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Hi Lethra,
Ähnliche Familientragödien gibt es auch bei völlig "gewöhnlichen" Familien. In meiner eigenen Verwandschaft gab es eine Familien, in der die Eltern und zwei ihrer drei Kinder kurz hintereinander unerwartet starben - ohne das mit diesem Familienzweig irgend etwas Besonderes gewesen wäre. Ohne weitere Umstände zu kennen, ist völlig unklar, ob das irgend etwas mit der "Hexenfamilie" zu tun hat - wobei Hexenfamilien hierzulande eher eine Seltenheit sind.
Gruß: Martin
Nachtrag: Trauernden Hinterbliebene versuchen oft - und meist vergeblich - irgend einen "Sinn" in solchen Tragödien zu finden. Manchmal schlägt das auch bei Menschen, die sonst nichts mit Magie und Zauberei am Hut haben, in die fixe Idee, da wäre irgend ein Schadenzauber oder ein Fluch am Werk. Was ich gut verstehen kann, aber nichts daran ändert, dass er realistisch gesehen gar keine Grund dafür gibt, an so einen Fluch zu glauben.
MM
»Wer nicht zu sagen wagt, was er denkt, ist ein Sklave.« Sophokles
Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte mal 04.06.2009, 20:47 von MartinM.
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Hi Martin,
ich erwarte keine Universalantwort und Flüche...naja...Ich sag immer: Wer dran glaubt muss dran glauben! Das soetwas auch Familien mit anderem Hintergrund treffen kann ist mir ebenfalls klar. Doch so extrem ist schon krass finde ich.
Es sind halt allein in etwas mehr als einem Monat sieben Menschen gestorben.
Nungut...da muss man sich wohl mit dem tieferen Sinn solchen Geschehens abfinden. Auch wenn man ihn nie erfasst.
Es grüßt die Lethra
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Hi,
Zitat: Ich versuche nur zu verstehen!
Ich denke sowas -kann- man nicht verstehen lernen, höchstens akzeptieren. Jeden Tag geschehen unzählige Tragödien, ob nun ein Tsunami der tausende Leben auslöscht, ein Amoklauf, eine Familientragödie... Ich will nicht unsensibel klingen, aber wenn ich immer versuchen würde so etwas zu "verstehen" dann würde ich warscheinlich über kurz oder lang durchdrehen. Schreckliche Dinge passieren eben, ich finde wichtig ist dabei sich aber auch der schönen Dinge bewußt zu sein, und sein eigenes Leben zu schätzen.
Wie Martin schon sagte, Mensch neigt leicht dazu verzweifelt Gründe finden zu wollen, was ich soweit sogar in Ordnung finde wenn es hilft besser mit einer Tragödie klarzukommen und man nicht die Schuld bei "Unschuldigen" sucht. Doch man kann sich auch sehr schnell in sowas verrennen und sich im Endeffekt selbst damit schaden.
Gruß, Hunty
"Lieber Orangenhaut als gar kein Profil!"
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Hunterlady hat folgendes geschrieben: Hi,
Doch man kann sich auch sehr schnell in sowas verrennen und sich im Endeffekt selbst damit schaden.
Gruß, Hunty
Vor allem, wenn man auf die blöde Idee kommt, man sei an dieser Tragödie auf irgend eine Weise Schuld... Ich habe meine Adoptivmutter durch einen Schlaganfall verloren. Ebenso meinen späteren Pflegevater. Meine leibliche Mutter starb früh an Krebs. Das ist natürlich nicht einfach mit einem "dumm gelaufen" abzutun. Diese Erlebnisse müssen verarbeitet werden, das ist das Wichtigste. Denn man fragt sich irgendwann unweigerlich: "Womit hab ich das verdient? Warum gerade ich, und nicht jemand anderes?" Die schlechteste Antwort darauf ist die mit dem "schlechten Karma"... Das ist mindestens genauso schlimm wie die Theorie von der Erbsünde, oder noch schlimmer..
Es gibt aber eine Tatsache, die ich problemlos akzeptiere: "Das Leben ist unberechenbar!" Aber manchmal denkt man, es gäbe ein Muster; aber tatsächlich gibt es kein Muster! Mord, Erdbeben und Krankheit kann man selbst mit den ausgefeiltesten Methoden der Gen-Technik nicht in einen Zusammenhang bringen. Gut, nachdem man geklärt hat, dass man selbst nicht schuld ist, ist es ganz wichtig, sich klar zu machen, dass auch niemand anderes schuld hat. Dass es die "böse" Macht nicht gibt. (Ich gehe dabei davon aus, dass bei den Toden, außer bei dem Mord, keine Straftaten begangen wurden.)
Übrigens: Großmutter, Vater, Mutter, Drillinge, das sind sechs. Fünf sterben bei einem Erdbeben. Es ist bestimmt schwierig, über solche Schicksalsschläge zu reden. Trotzdem...
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GlasMost hat folgendes geschrieben:
Übrigens: Großmutter, Vater, Mutter, Drillinge, das sind sechs. Fünf sterben bei einem Erdbeben. Es ist bestimmt schwierig, über solche Schicksalsschläge zu reden. Trotzdem...
Da hast du, glaube ich etwas falsch verstanden. Großmutter, Vater und Mutter sowie einer der Drillinge leben noch. Ein Drilling wurde als Kind ermordet. Der andere Drilling verlor erst den Partner und starb dann bei Komplikationen bei der Geburt. Das Baby lebt. Die Fünf andern Mitglieder sind u.a. Eltern, Schwester, Schwager und Neffe der Mutter. Man könnte also sagen die Mutter hat es am Schlimmsten erwischt.
Es ist nicht zu verstehen. Das ist mir inzwischen klar geworden. Aber selbst mich, die ich nicht verwandt bin mit dieser Familie fühle mich schon sehr betroffen. Unwillkürlich fragt man "Warum" aber die Antwort darauf zu finden ist wohl müßig.
Es grüßt die Lethra
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MartinM hat folgendes geschrieben: Hi Lethra,
.....
Nachtrag: Trauernden Hinterbliebene versuchen oft - und meist vergeblich - irgend einen "Sinn" in solchen Tragödien zu finden. Manchmal schlägt das auch bei Menschen, die sonst nichts mit Magie und Zauberei am Hut haben, in die fixe Idee, da wäre irgend ein Schadenzauber oder ein Fluch am Werk. Was ich gut verstehen kann, aber nichts daran ändert, dass er realistisch gesehen gar keine Grund dafür gibt, an so einen Fluch zu glauben.
MM
hi, ich war gerade am Wochenende bei einem schamanistischen Seminar, wo eine der Teilnehmerin ähnliches erlitten hatte, Vater bei einem Unfall verloren, mann Selbstmord begangen, ältester Sohn mit der Unfallart wie der Großvater gestorben, so als wenn das nicht schon schwierig genug wäre passierte ihr folgendes am ersten tag des Seminares bei einer Ahnen reise, wo ihre Ahninnen ihr mitteilten, das ihr letzter Sohn auch vor dem 38 Geburtstag sterben würde wie der Rest .... sie bat uns um Hilfe, die wir im rahmen eines Heilrituales *Daumen drück* geben konnten.
ich glaube der frau, das sie ihre Ahninnen getroffen hat auf ihrer reise, und das in ihrer Familie es allzu oft frühe Todesfälle der männlichen Seite gab, die die Teilnehmerin auch darin bestärkte darin ein dunkles Geheimnis zu sehen, worüber in zweiten reise, wo sie nochmals ihre Ahninnen befragte über das dunkle Geheimnis, sie leider nichts weiteres erfuhr....
möglich, das bei obengenannter Familie ein Fluch vorliegt , ist genauso realistisch für mich,nach meinen Erlebnissen vom Wochenende. Klar,kann man(n)/(frau) da viel an Möglichkeiten rein interpretieren ...(mich eingeschlossen) fand es von der teilnehmerin jedenfalls sehr mutig, sich lieber so helfen zu lassen als von der regulären schulmedizin, da kommt doch meistents nur der „realistische Ansatz“ ist „ halt so“ für etwas unfassbares,ängstigendes ..
Nach den Worten der Ahnen soll man seine Entscheidung innerhalb von sieben Atemzügen treffen. Wichtig dabei ist ,das man die Entschlossenheit und die innere Stärke besitzt zur Anderen Seite durchzubrechen...
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Huhu,
Zitat: sich lieber so helfen zu lassen als von der regulären schulmedizin, Nun, ich persönlich halte es auch in solchen Fällen lieber mit einem Sowohl-als-auch als mit einem Entweder-oder. 
Und gerade in solch persönlichen Extremsituationen kann es durchaus einmal passieren, daß das Unterbewußtsein sich einschaltet. Ich habe keine Ahnung, wer das Seminar geleitet hat, aber unter Beachtung sämtlicher Umstände würde ich in einem solchen Kontext durchaus in Betracht ziehen, daß auf dieser schamanischen Reise die eigenen Befürchtungen und Ängste der Reisenden die Gestalt ihrer Ahninnen angenommen haben könnten...
Zumindest wäre es lohnend gewesen, beide Szenarien einmal durchzuspielen und nicht nur die eine. Es gibt für die meisten Situationen eben mehr als eine Betrachtungsweise. Im Zweifelsfall entscheide ich mich gerne für diejenige, die am konstruktivsten ist. Ein ungeklärtes "dunkles Geheimnis" und jede Menge offenen Fragen wäre es für mich jedenfalls nicht... 
Cheerio, Karan
"Das Leben schrumpft oder dehnt sich aus, proportional zum eigenen Mut." Anaïs Nin
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Hallo,
ich sehe Familien als komplexe Systeme, in denen vieles aneinander hängt, im Positiven wie im Negativen. Manchmal ist eine einfache Familienaufstellung (so man die Methode mag) äußerst hilfreich, denn verändert man auch nur eine Position im System, so verändert sich das komplette System mit.
Grüße, Brigh
Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen. (A. de Saint Exupéry)
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Die Krähe hat folgendes geschrieben: Huhu, Zitat: sich lieber so helfen zu lassen als von der regulären schulmedizin, Nun, ich persönlich halte es auch in solchen Fällen lieber mit einem Sowohl-als-auch als mit einem Entweder-oder.  Cheerio, Karan
huhu karan *mal knuff* denke,das du im besten fall von deinem hausarzt ne überweisung zum psychologen bekommst, und wenn du dann nen termin hast, noch regelmässig weiter hin dackeln darfst bei psychologen krieg ich immer gänshaut, fällt mir immer direkt" einer flog über das kuckkucksnest" ein..
betrachten wir doch einfach mal die situation 4 männer im leben der frau davon drei tot, klar,hat die angst ihr letztes einziges kind zu verlieren sie ist denke, ich mal auch soweit rational, zur erkennen das ihre Ängste real nicht begründbar sind, und such sich deshalb hilfe in diesem seminar, inwieweit ihre ängste sich jetzt als projektion einer ahnin darstellen , oder sie tatsächlichen kontakt zu einem "geisterwesen" hatte, ist für mich eine glaubensfrage hm,versuche jetzt mal die kurve zu kriegen wenn ich mich recht erinnere ist die psychologie eine stilrichtung der philosophie,die im laufe ihrer entwicklung seit sören kierkegaard sicher fortschritte gemacht hat,klinische versuche feldstudien,erfolge etc... letzendlich ist sie für mich nur eine methode(Gemütskrankheiten) zu heilen
ein jahr in den tropen könnte vielleicht die selbe wirkung haben
ob das geheimnis für sie jetzt ungeklärt ist, weis ich persönlich nicht ,da wir in anbetracht der situation, die für alle beteiligten sehr anstrengend war, sie nicht jeder mit fragen behelligen wollte. Das seminar hat michael hasslinger geleitet, von der foundation for shamanic studies,core schamanismus nach harner
naja,kannst du halt so oder so sehen, ich für meinen teil möchte das es ihr besser geht, vielleicht nur ein frommer wunsch und meine grenzenlose naivität letzendlich wird sie daran in die eine oder andere richtung noch dran arbeiten müssen
denke das war zumindest ein schritt in die richtige richtung
lg frank
Nach den Worten der Ahnen soll man seine Entscheidung innerhalb von sieben Atemzügen treffen. Wichtig dabei ist ,das man die Entschlossenheit und die innere Stärke besitzt zur Anderen Seite durchzubrechen...
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Zitat: Wieviel Leid können Menschen ertragen? Sehr, sehr viel, und dann noch ein wenig mehr! Ich würde sogar behaupten, die Leidensfähigkeit des Menschen ist nicht begrenzt! Entscheidend ist die individuelle Fähigkeit, Schicksalsschläge zu ertragen und, idealerweise, als Erfahrungen positiv zu verarbeiten. Dabei gehe ich davon aus, dass der Tod das Ende allen Schicksals bedeutet, also, dass das Ende des Lebens auch das Ende jeglichen Schicksals bedeutet. Leid ertragen immer nur die Lebenden...
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Zitat: Leid ertragen immer nur die Lebenden... Meine Rede...aus eigener, schmerzhafter Erfahrung hab ich doch -das- herausgezogen: Trauer ist nichts weiter als Egoismus. Ich habe jemanden verloren, mir fehlt jemand....ihm jedoch würde es (zumindest in den meißten Fällen) eher wehtun, wenn ich trauere...und besser gefallen, wenn ich mich mit einem Lächeln erinnere...
Zitat:
Ich würde sogar behaupten, die Leidensfähigkeit des Menschen ist nicht begrenzt! Entscheidend ist die individuelle Fähigkeit, Schicksalsschläge zu ertragen und, idealerweise, als Erfahrungen positiv zu verarbeiten.
*zustimm*
Es gibt Menschen die kommen niemals über den Verlust eines nahestehenden Menschens hinweg, und dann gibt es Menschen die noch viel Übleres ertragen und -im besten Fall- sogar noch daraus Kraft schöpfen (um z.B. anderen zu helfen) Ich denke sogar daß dieses "anderen helfen" ein "Anker" für Schicksalsgeplagte Menschen sein kann, einfach um nur irgendwas positives aus Leid machen zu können. Vor sowas hab ich nen Mordsrespekt. Könnte man, wenn man wollte, vielleicht als ne Art Flucht auffassen, doch das Gute das aus so etwas entsteht rechtfertigt es -wie ich finde.
"Lieber Orangenhaut als gar kein Profil!"
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Moin Frank.
ich kann Dein Unbehagen verstehen, aber halte es für in der Sache nicht für gerechtfertigt.
Zitat: bei psychologen krieg ich immer gänshaut, fällt mir immer direkt" einer flog über das kuckkucksnest" ein..
"Einer flog übers Kuckucksnest" ist ein Klassiker der psychiatriekritischen Literatur, bzw. des psychiatriekritischen Films. Der Roman beruht auf Beobachtungen des Autors, Ken Kesey, die er als Pfleger in einer psychiatrischen Klinik machte. Außerdem beruhen sich auf Erfahrungen, die Kesey als Versuchsperson in einem Projekt machte, das nur als Missbrauch der Psychiatrie beschrieben werden kann: im Rahmen des CIA-Forschungsprogramms MKULTRA erhielt er psychotrope Substanzen (halluzinogene Drogen, wahrscheinlich LSD), um deren Auswirkungen zu studieren. (Konkret ging es wohl um den feuchten Traum aller Geheimdienstler und sonstiger Schnüffelnasen, das "Wahrheitserum".) Im Buch wird übrigens, anders als im Film, deutlich, dass der "Häuptling" (im Buch Ich-Erzähler), tatsächlich psychisch krank ist - dass aber der Betrieb in der Klinik keineswegs darauf gerichtet ist, ihm zu helfen. Selbst wenn in deutschen psychiatrischen Kliniken nicht immer alles zum Besten steht (es gibt in Deutschland hervorragende, aber auch grottenschlechte psychiatrische Kliniken), von Zuständen, wie sie Kesey beschrieb, kann auch in schlechten Kliniken heute nicht mehr die Rede sein. Die Lobotomie, eine grausame Operation, die im Film eine zentrale Bedeutung hat (McMurphy erleidend bei dieses OP einen schweren Gehirnschaden), wird z. B. längst nicht mehr praktiziert.
Dann: "Psychologe", "Psychiater" und "Psychotherapeut" sind keineswegs dasselbe, auch wenn es Überschneidungen gibt. (Ich verweise da einfach mal auf die "Wikipedia", denn man kann seitenlang darüber schreiben.)
Der Hausarzt wird in der Regel zum Psychiater überweisen, denn ein Psychiater ist von der Ausbildung her Facharzt. In der Regel ist es dann so, dass der Psychiater in Abstimmung mit dem Patienten entscheidet, wie es weiter geht (jedenfalls soll es so laufen), ob also eine Psychotherapie angebracht ist. Ein Psychotherapeut kann, je nach Richtung, Psychiater mit Zusatzausbildung sein (dann spricht man von "ärztlicher Psychotherapie"), oder Psychologe (mit entsprechendem Universitätsstudium plus Zusatzausbildung). Eine Paradoxie im deutschen Recht ist, dass Heilpraktiker mit Erlaubnis zur Ausübung der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz die Berufsbezeichnung "Psychotherapeut" nicht führen, obwohl ihnen die Tätigkeit Psychotherapie erlaubt ist. (Die meisten Ergotherapeuten, Gestaltungstherapeuten und Musiktherapeuten sind in diesem Sinne "Heilpraktiker", keine Psychotherapeuten - auch wenn auch diese Therapieformen fast immer ärztlich verordnet werden.) Der langen Rede kurzer Sinn: vorm "Psychotherapeuten" Angst zu haben, ist genau so begründet (oder unbegründet) wie Angst vorm Zahnarzt. Es gibt leider Zahnärzte, die nichts taugen, das gilt auch für Psychotherapeuten. Aber es wäre dumm, allen Zahnärzten aus dem Weg zu gehen.
Gruß, Martin
»Wer nicht zu sagen wagt, was er denkt, ist ein Sklave.« Sophokles
Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte mal 13.06.2009, 19:42 von MartinM.
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hoi,martin wusste das da , irgendwie noch was kommt mir sind die unterschiede der einzeln stilrichtungen der "seelenklempner" durchaus bewusst, habe selbst mal eine kurze zeit in einer psychatrischen einrichtung gearbeitet die disskussion die du jetzt anscheindest,hatte ich am selben abend auch recht kontrovers mit meiner frau geführt, es gibts sicher erkrankungen die einer speziellen behandlung bedürfen. auf den fall der teilnehmerin bezogen sehe ich ,nicht zwangsläufig die notwendigkeit einer psycholgischen behandlung, dies ist meine persönliche ansicht. mein unbehagen kann ich anhand zb. von adhs beschreiben: http://www.info-adhs.de/was-sind-anzeichen/kinder/schulprobleme.html "Träumereien und ständiges aus dem Fenster schauen Vergessen von wichtigen Unterlagen oder Aufgaben Häufiges zu spät kommen und Schuleschwänzen " Unter behandlung wird neben den einschlägigen Therapie sachen,eine medikation gefordert: "Eine medikamentöse Behandlung mit Stimulanzien ist in vielen Fällen erforderlich, damit eine Psychotherapie überhaupt erst zur Wirkung kommen kann." wird jetzt schon ziemlich off topic lg frank p.s. :ich bin in vielen dingen ein skeptischer mensch, und ich hoffe das meine kritik an den gängigen therapien, jetzt nicht als persönliche angriffe gewertet werden.
Nach den Worten der Ahnen soll man seine Entscheidung innerhalb von sieben Atemzügen treffen. Wichtig dabei ist ,das man die Entschlossenheit und die innere Stärke besitzt zur Anderen Seite durchzubrechen...
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Heya Frank,
Zitat: nicht zwangsläufig die notwendigkeit einer psycholgischen behandlung Die sehe ich auch nicht zwangsläufig. Es gibt viel weniger Zwangsläufigkeiten als man meinen möchte...
Aber ebensowenig zwangsläufig sehe ich die Notwendigkeit, einer solchen Behandlung unbedingt auszuweichen. Wie Martin sagte, es gibt auf diesem Planeten gut ausgebildete Psychoheiler aller Disziplinen, die sich auch nicht im kategorischen Widerspruch zu anderen - auch schamanischen - Heilungswegen sehen.
Liebe Grüße Karan
"Das Leben schrumpft oder dehnt sich aus, proportional zum eigenen Mut." Anaïs Nin
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