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Position: Home » Nornirs Ætt Foren » Nornirs Ætt Hain » Hel
Thema: "Hel" [ Seite 1 ]

Kein neuer Beitrag faboan , 19.05.2009, 15:42 Beitrag #1   
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Registrierung: 16.05.2009, 19:19
 
 
Moin allerseits!

Selbst nach gewissenhaftem Forendurchsuchen habe ich nichts passendes gefunden, also werf ich einfach mal meine Frage unters Volk... Sollte ich was übersehen haben, sagt mir einfach wo ich nachschauen kann.

Soo... Hel? Was ich bisher gefunden hatte (an Lesestoff, denkbar knapp gefasst) spricht von einer Todes/Totengöttin. Irgendwo im Nezt, ich finde die Seite leider nicht mehr, wird aber auch von einer Schamanen-Göttin gesprochen. Bzw. hörte es sich nach einer nordischen Version einer Großen Mutter, mit allen hellen und dunklen Aspekten, an. Meinem begrenzten Wissen über germanische Götterwelt nach ist aber eher Odin für Schamanen zuständig - oder nicht? Vielleicht könnt ihr mich mit etwas Wissen anfüttern.

Zweiter Teil der Frage: Wie nähert man sich Hel? Außer wenn ich im Rahmen chaosmagischer Paradigmenwechsel mit Götterbilder gearbeitet habe gehe ich an Gottheiten eher nur mit Gummihandschuhe und Kneifzange ran ;-) deswegen bin ich, mal vorsichtig formuliert, leicht verwirrt eine Afinität zu Hel zu verspüren. Besonders in Anbetracht der Tatsache, dass ich kaum was über sie weiß.

LG

Tina




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Kein neuer Beitrag lebowski , 19.05.2009, 22:46 Beitrag #2   
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hi,
hab bisschen rumgestöbert,
http://www.artedea.net/index.php?option=com_content&task=view&id=111&Itemid=41
man kann da viel rein interpretieren,
vielleicht hilft dir das ja,
auf deine 2 frage kann ich keine antwort geben,
die totengöttin,beherbergt jemand vielleicht der mit dir in kontakt treten will?...
ahnenverehrung? ;-)


Nach den Worten der Ahnen
soll man seine Entscheidung innerhalb von sieben Atemzügen treffen.
Wichtig dabei ist ,das man die Entschlossenheit und die innere Stärke besitzt
zur Anderen Seite durchzubrechen...

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Kein neuer Beitrag MartinM , 20.05.2009, 05:30 Beitrag #3   
Usergruppe: Hrafnsgaldr
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Hi,

die Überlieferung. wer Hel ist, ist leider ziemlich dürftig - und sicher auch christlich überformt. :/

"Totengöttin" alleine trifft's sicher nicht. Hel ist m. E. eine chtonische Göttin.
Chtonisch bedeutet: der Erde oder dem Erdboden angehörig, aber auch "unterirdisch".
In der griechischen Mythologie werden Göttinnen wie Demeter und Hekate, aber auch Persephone als chtonisch bezeichnet; gewisse Parallelen zu Hel sind bei allen diesen Göttinnen nicht zu übersehen. Chtonische Götter und vor allem Göttinnen finden sich in praktisch allen Mythologien, und zwar weltweit.
Die Vorstellung von Hel als einer chthonischen Göttin ist allerdings ein Analogieschluss, so richtig religionswissenschaftlich hieb- und stichfest ist das nicht.

Eine chtonische Göttin oder eine chtonischer Gott ohne Fruchtbarkeitsaspekt ist schwer vorstellbar, auch Hades heißt auch Pluton, "Reichtum". Genau da harkt es, wenn man strikt an den spärlichen Quellen bleibt, bei der guten Hel.

Hier im Forum wurde einiges zu "Hel" im Zusammenhang mit "Frau Holle" bzw. Holda diskutiert. Z. B. hier: "Nerthus, Hertha, Holle, Perchta".

Gruß,
Martin




"Ein Spießer ist jemand, der seine Unzulänglichkeit erkennt und sich darin wohlfühlt." Thomas Mann

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Kein neuer Beitrag MartinM , 20.05.2009, 05:55 Beitrag #4   
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Zu Odin und dem Schamanismus:

Es ist (wieder auf der wissenschaftlichen Ebene) umstritten, ob es überhaupt "bei den alten Germanen" Schamanismus gab.
Meiner Ansicht nach gibt es eindeutig schamanische Elemente (ganz deutlich z. B. beim "Weltenbaum"), es gibt auch deutliche Hinweise auf Ekstase, aber wenn man den Begriff "Schamanismus" auf bestimmte Praktiken in ostsibirischen Stammesgesellschaften einengt, kann man behaupten, dass "Schamanen bei den Germanen eine moderne Projektion" seien.
Für die "Nornirs Ætt" kann ich sagen: viele von uns arbeiten (neo-)schamanisch, und das passt mit dem altnordischen Pantheon gut zusammen. Ganz pragmatisch, auch wenn eindeutige Quellen fehlen. Dabei sind wir uns unseres pragmatischen und subjektiven Ansatzes wohl bewusst. Wenn z. B. Duke über Odin / Woudan singt: "Er ist ein Denker, ein Schamane", dann ist das keine historische oder religionswissenschaftliche These ;) .

Feste Zuständigkeiten, sozusagen Ressorts gibt es in der germanischen Götterwelt nicht. Die "Amtsbereiche" der verschiedenen Götter überschneiden sich. Odin ist - unter anderem - Totengott, und ist mit einer bestimmte Form des Zauberns, galdr, verbunden. Die andere Form des Zauberns, die eher mit dem, was man gemeinhin unter "schamanisch" versteht, übereinstimmt, Seid oder seiðr, ist in den Edden mit den Vanen assoziiert - und mit der Göttin Freyja. Trotzdem wäre es falsch, den alten Odin aus dem seiðr herauszunehmen.

Gruß,
Martin


"Ein Spießer ist jemand, der seine Unzulänglichkeit erkennt und sich darin wohlfühlt." Thomas Mann

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Kein neuer Beitrag faboan , 20.05.2009, 07:40 Beitrag #5   
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Die Infos haben mir ein gutes Stück weitergeholfen, vielen Dank.

Aber ich muss gestehen, ich befinde mich weiterhin in einem Zustand akuter Verwirrung. Zum einen sind wie gesagt Götter sonst nicht mein Ding - ich halte es da mit Granny Weatherwax, sie existieren, aber man muss sie nicht ermutigen, indem man an ihnen glaubt ;-) - und nee, ich glaube nicht, dass da wer mit mir in Kontakt treten will. Außer vielleicht die gute Hel selber... Macht sie sowas? Zum anderen kann ich diese Anziehung nicht genau definieren ... was mich gelinde gesagt allmählich kirre macht, weil ich kein Ansatzpunkt finde um mich ihr anzunähern. Wenn ich meinen sonstigen "magischen" Gewohnheiten folgen würde müsste ich sagen Augen zu und durch und Memmen unter Deck, aber das scheint mir hier nicht angebracht zu sein.

Es gibt hier anscheinend noch andere, die Hel zugeneigt sind (oder denen sie zugeneigt ist, wie auch immer), vielleicht können die mir ein wenig weiterhelfen. Ich suche keine (Ritual)Rezepte, dafür fahre ich zu gerne meine eigene Schiene, aber einen kleinen Stups in der richtigen Richung könnte ich vertragen...

Und habt ein wenig Geduld mit mir falls ich Namen und sonstiges durcheinanderbringe... Ich nähere mich dem "Fachgermanisch" nur langsam an ;-)

LG,
Tina


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Kein neuer Beitrag Lifthrasir , 23.05.2009, 00:36 Beitrag #6   
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Hi.

Zunächst mal, Martin++

Da gibt es gewisse Ähnlichkeiten zu den erwähnten Göttinnen (Hekate, etc).

Und für die Magie, Seiðr, und "Schamanentum" sind im Germanischen tatsächlich mehrere Götter zuständig. Das mag daher rühren, daß jede "Götterfamilie" ihre eigenen Spezialisten dafür hat. Die Asen haben Odin, die Wanen haben's irgendwie alle damit, vor allem aber Freja, und die Riesen sind auch magisch veranlagt, wenn man die Geschichten von Utgardloki usw. kennt.

Speziell im Riesenbereich (bzw. in der Thursenverehrung / Rökkrtru) nimmt man an, daß das magische Zentrum sozusagen irgendwo bei Angrboda und ihrer direkten Sippe zu suchen ist. Quasi also die pure, riesische, ungezähmte Magie. Du kennst sicher die Geschichten von Werwölfen, Gestaltwandlerei, und den erstaunlichen Kindern Angrbodas. Sie sind ein Stück von der Magie selbst - Jormundgand, Fenrir, und Hel. Alle drei haben sehr wichtige bzw. wesentliche Funktionen, wenn sie auch ihrer riesischen Natur entsprechend nicht nur angenehm sind.

Die Quellen sind dünn; für Hel insbesondere. Selbst über Loki und Angrboda findet man noch mehr, wenn man die verschiedenen Bruchstücke zusammenzusetzen versucht. Man hat die Abhandlung bei Snorri, das Ynglingatal, ein wenig Saxo, und dann noch verschiedene Versatzstücke aus christlicher Zeit, Redewendungen etc. und die Quervergleiche mit anderen idg. Religionen (griechisch, hinduistisch...).

Daher ist man in dem Bereich zum Teil auf persönliche Gnosis angewiesen (du merkst schon, das Eis wird etwas dünner... die Augenbrauen heben sich), also Erfahrung (Erfahrungsreligion!), die untereinander abgeglichen werden sollte (haben zehn Leute eine ähnliche Vision gehabt, kann man davon ausgehen, daß da was dran ist - so ähnlich hat es früher auch mal funktioniert).

Also mal auf der Basis meiner persönlichen Gnosis, zum großen Teil allerdings mit anderen abgeglichen...

Hel ist die Tochter Lokis und Angrbodas, allerdings kann sie auch älter sein und diesen Platz erst in einer späteren Entwicklung eingenommen haben. Sie ist die Herrin des Totenreiches, die Hausherrin von Helheim und Eljudnir (geht man mit Snorri). Sie empfängt die Toten und hält quasi die Unterwelt in Schuß.

Erfahrungen zufolge gibt es dort eine Art großen See oder ein Gewässer, eine Halle und möglicherweise etliche Grabhügel. Aber das Totenreich ist sehr viel größer. Einige sind der Meinung, daß dort immer Herbst sei, andere nicht. Einige haben Schiffe gesehen.

Handelt es sich bei dem See um den Urdbrunnen oder um Hvergelmir? Kann ich dir nicht sagen, aber es müßte sich jeweils eine Wurzel Yggdrasils dort befinden.

Geht man dorthin, in einer Vision oder einer regelrechten Reise, kann man Dinge sehen, die einen im ersten Moment schockieren. Das nur als Warnung. Man scheint dort aber mehr oder weniger sicher zu sein. Sich dort mit jemandem anzulegen, ist wohl keine gute Idee ;-)

Sie ist anscheinend für bestimmte Bereiche zuständig, hinsichtlich der Menschen, die mit ihr in Kontakt treten (oder umgekehrt - ja, laut übereinstimmender Erfahrung "macht sie das" sehr gerne - sie sucht sich ihre Leute aus, kontaktiert aber auch mal "anderer Götter Menschen", aus welchen Gründen auch immer). Diese Bereiche wären:

Das Unterbewußtsein und die Wege dorthin, analog zur Unterwelt. Eine Reise in die eigenen unbewußten Bereiche kann einer "Helfahrt" gleichkommen. Vergleiche Hekate, die man an Wegkreuzungen oder Tempelschwellen verehrte. Ein Resultat einer solchen Beschäftigung kann eine innere Heilung sein. Sie ist auch die Göttin der unangenehmen Wahrheiten, Erinnerungen, und Traumata, sowie deren möglicher Bewältigung. Hel ist nicht bloß DARKNESS, sondern auch Heilung. Ich habe sie als sehr freundlich erfahren, und (wenn man sich näherkommt, z.B. eine fulltrui-artige Beziehung hat) sogar als sehr froh, liebevoll (und liebesbedürftig) und sehr langmütig, aber wenn sie etwas möchte, auch sehr bestimmt. Man merkt, wenn man etwas aufgetragen bekommt. Da gibt es keinen Widerstand; man macht das dann. Man fühlt sich allerdings nicht schlecht dabei. Hel ist jemand sehr Ruhiges und Ausgeglichenes; sie plant langfristig. Sehr langfristig. Sie sieht meistens beide Seiten einer jeden Sache; daher sind extreme (Re)aktionen und Gefühlsausbrüche eher selten zu erwarten. Diese Balance oder das Bestreben danach, findet man auch bei ihren Leuten. Hels Menschen zucken oft bei Themen nicht mit der Wimper, wo andere emotional werden. Ähnliches findet sich wohl in noch höherem Maße auch bei Angrboda. Das kann man als Kälte auslegen, oder als gewisse Distanziertheit gegenüber "der Welt", es ist aber sozusagen systemisch begründet. Hel kann geradezu herzenswarm sein!

Sie ist ein bißchen wie Yin und Yang. Das eine ohne das andere geht nicht.

Sie kann sicherlich den Tanz der Zerstörung tanzen wie Kali, aber sich ebenso vor sich selbst erschrecken, wenn sie an einen gewissen Punkt kommt (Kali streckte vor lauter Schreck die Zunge heraus, und so wird sie heute noch abgebildet). Grundsätzlich ist sie aber eher ruhig wie ein tiefes Wasser ohne Wellen.

Hel ist ein bißchen so jemand, der das Notwendige tut bzw. erkennen kann, und dazu auch Menschen hinführen kann. Generell kann sie anscheinend bei "Reisen zwischen den Welten" behilflich sein. Hast du einen Schutzbrief von ihr, sozusagen, oder eine Art Einladung, kann deine Reise möglicherweise leichter sein. Auch weil einige Wesen vielleicht ähnlich darauf reagieren wie der sprichwörtliche Teufel aufs Weihwasser... ;-)

Sie hat eine sehr sanfte, fast nachlässige Art, dich sozusagen zu "dirigieren". Sie läßt dich laufen, und plötzlich weißt du ganz genau, du solltest besser die Richtung ändern oder etwas Bestimmtes erledigen. Das machst du dann auch lieber. Ich kenne aber auch einige Fälle, wo sie wohl sehr nachdrücklich war (nicht bei mir glücklicherweise) - sie steht bei ihren Menschen in dem Ruf, daß es nicht wirklich möglich oder gut ist, sich zu widersetzen. Es kann wohl ungesund sein (da haben wir wieder die Heilung).

Nochmal zum Schamanismus: Der Schamane "stirbt" und wird "wiedergeboren", um eine Aufgabe zu erfüllen. Seinem Stamm zu dienen, oder einer Gottheit zu dienen. Auffallend viele "Helverehrer" bzw. Rökkrtru berichten von traumatischen Erlebnissen, (Nah)Todeserfahrungen, im falschen Körper geboren sein, bestimmten psychischen Krankheiten (PTSD, Angststörung, Asperger's etc.) und setzen sich intensiv damit auseinander (Konfrontation, Ordeal, symbolische Helfahrt). Warnung: Das geht in bestimmten Kreisen bis hin zum rituellen "Ordeal Path", inklusive BDSM (nichts gegen BDSM, aber hier gibt es einen religiösen/rituellen Beiklang). Ganz wichtig: Man muss das nicht machen!! Man ist nicht schlechter, wenn man nicht den "Ordeal Path" geht. Es formuliert sich mittlerweile auch Kritik daran. Glorifizierung des Leidens, möglicherweise "für die Welt gestorben sein", ein regelrechter Pfad des Leidens oder der Bestrafung o.ä. sind eigentlich regelrecht unheidnisch und eher aus dem Christentum bekannt, und entsprechen auch nicht vollständig dem Wesen Hels (zwei Seiten, liebe Leute).

Ich persönlich habe Hel als Fulltrui (und schätze mich sehr, SEHR glücklich), ohne daß diese extreme Einstellung von mir verlangt worden wäre (auch wenn mir psychische Probleme keineswegs fremd sind). Ich wäre fast gestorben, als ich 20 war (mehrstündiger Filmriß bis heute) und denke heute, da ich zum Heidentum gefunden habe, daß hinter meiner Rettung möglicherweise Absicht steckte. In dem Fall wäre ich also *geheilt* bzw. auf dem Helweg aufgehalten oder zurückgeschickt worden - ein klarer Beleg dafür, daß Hel mehr kann, als die Leute nur sterben und leiden zu lassen...

Und sei es "nur" Modgud gewesen, die mich auf der Gjallarbru angehalten hat - dankbar bin ich trotzdem dafür. An dieser Stelle sei erwähnt, daß manchmal Modgud (die Brückenwächterin) "nur" als ein Aspekt Hels gesehen wird. Wieder das Motiv des Übergangs, der Schwelle. Und der Reise.

Die Sache mit dem Aspekt der (inneren) Heilung ist mittlerweile mehrfach belegte Erfahrung. Fazit: Da ist schon noch mehr als nur Death, Destruction und Darkness. Möglicherweise sind diese drei D's aber auch die Eintrittskarte. Manchmal. Daran muß man vielleicht erstmal vorbeikommen. Und diese Hürde scheint für viele zu hoch zu sein. Von außen sieht das dann eben nach "Unheil" aus.

Du findest nicht so richtig einen Ansatzpunkt?

Dann wird sie einen finden, wenn sie es für richtig hält. Zeit ist bei ihr ein bißchen relativ. Da das Ganze ja nicht von dir ausgegangen ist (... typischer Fall...) laß es einfach auf dich zukommen. Versuche, ihr gegenüber offen zu sein und einfach kontaktbereit zu sein. Man kann instinktiv fühlen, wenn sie etwas möchte, aber am Anfang ist das wohl ein bißchen schwer.

Bedroht muß man sich ganz sicher nicht fühlen. Sie hat ein paar heftige Bilder auf Lager - um so mehr, falls man selber welche mit sich herumträgt - aber es wird einem nicht schaden. Nimmt man sie nicht ernst, oder läuft man davon, wird man eine Zeitlang in Ruhe gelassen - sie hat genug Zeit... wenn sie etwas von dir will, wird sie sich aber melden. Als ob dir ganz plötzlich einfällt, daß du eine Rechnung nicht bezahlt hast.

Also keine Angst - sei kontaktbereit, sei ehrlich zu ihr (sie kriegt's eh raus, was es auch immer ist), sei höflich. Wenn du etwas nicht möchtest, sag es und zieh dich zurück. Der Blitz wird dich schon nicht treffen.

Es gibt eine Mailing-Liste, Helvegr, auf Yahoo (englisch). Dort kann man sich austauschen. Man muß sich bei Yahoo registrieren, um alle existierenden Postings zu lesen (sehr, sehr viele). Die Liste ist definitiv keine Kuschelecke. Es reißt einem aber keiner den Kopf ab.

http://groups.yahoo.com/group/Helvegr/

Es gibt zwei Threads auf dem Eldaring-Forum, "Hel" und "Jöten, Riesen, Thursen, Rökkr". Bitte Suchfunktion nutzen.

Es gibt die Seite von Raven Kaldera / Cauldron Farm. Hinweis: teilweise härtere Spielart, aber teilweise gute Erfahrungsberichte und einige Ansätze zu "neuen Mythen" oder alten Mythen im neuen Gewand. Empfehlenswert "Jotunbok" und "Pathwalker's Guide to the Nine Worlds".

http://www.northernshamanism.org/jotunbok/index.html
http://www.northernshamanism.org/nine/index.html

Hinweis 2: Pathwalking ist nur eine Art, zwischen den Welten zu reisen. Es ist nicht die einzige oder verbindliche Methode.
Hinweis 3: Kaldera ist auch der Autor von "Dark Moon Rising: Pagan BDSM and the Ordeal Path". Das muß man wissen, wenn er sich als "horse of the Gods" bezeichnet. Lesen kann man seinen Kram aber auch so ;-)
Hinweis 4: "Ironwood Kindred". Google.

Dann gibt es noch die Shadowlight-Website. Hinweis: Leicht feministisch inspirierte Große-Göttin-Prosa, Vermischung von Heidentum mit Astrologie etc. - aber man kann einige Inspirationen mitnehmen.

http://shadowlight.gydja.com/rokkr.html

Noch ein zufälliges Netzfundstück (englisch, und wie immer mit Vorsicht zu genießen):

http://www.witchvox.com/va/dt_va.html?a=usva&c=words&id=9850

Dort wird die Theorie aufgestellt, daß Vanir und Jotnar verwandte Stämme mit einem gemeinsamen Ursprung seien. Es ist in der Tat auffällig, daß Vanir und Jotnar sich heiraten und anscheinend gut miteinander auskommen (ob Gullveig nun Vanin oder Jotunn war, und welchen Unterschied das genau macht, darüber gibt es verschiedene Theorien), während Aesir und Jotnar sich nicht wirklich riechen können, obwohl Odin und Loki Blutsbrüder sind.

Folgt man der Theorie, daß Gullveig identisch mit Angrboda ist (das läßt sich relativ leicht konstruieren), gäbe es eine Verbindung zwischen Hel und den Vanir, genauso wie es andere solche Verbindungen gibt.

Und die andere Seite (auch englisch):

http://heathengods.com/temple/modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=249&forum=10

Zitat: "They are worshipping the Ebola virus!" (Sie verehren das Ebola-Virus!, bezogen auf die "Thursenverehrer".)

Dies demonstriert ganz gut die beiden Extreme: Die einen verehren bestimmte Jotnar, z.B. Hel, Angrboda, Loki, Fenrir, Jormungandr, Surt, Gerda, Skadi, Utgard-Loki, etc. und deuten zumindest an, daß die Asen teilweise Übeltäter waren (die Tötung Ymirs, das Verbrennen Gullveigs), die anderen bezeichnen sowas als unheilig, schädlich, antisozial, bis hin zu dem Zitat mit dem Ebola-Virus. Die BDSM-Neigungen Einzelner geben auch ganz prima Munition ab. Auch die Notwendigkeit, sich aufgrund mangelnder Quellen mehr an persönlicher Gnosis zu orientieren, kann als Ansatzpunk für Kritik dienen ("they are perverting the LORE"). Abschließend kann man dann feststellen: "All of them are sick".

Dazu möchte ich nur anmerken, daß man sich vielleicht gar nicht so unversöhnlich gegenüberstehen muß. Beides sind Extrempositionen. Aber gerade Hel, wie oben hoffentlich einleuchtend beschrieben, hat ja zwei Seiten.

Aber davon mal wieder ab.

Wie oben schon klar geworden sein dürfte, ist der Weg in die eigene Dunkelheit naturgemäß mit Warnungen (mindestens) gepflastert. Kommt noch die Dunkelheit anderer dazu, kann es schnell abwärts gehen. Immer dran denken, jede Sache hat zwei Seiten (wie auch die jeweilige Göttin). Im Zweifel immer der eigenen Erfahrung vertrauen. Im Notfall kann einen diese Göttin auch wieder ans Tageslicht bringen - "ich bin ein Star, holt mich hier raus!"

Begegne ihr mit dem nötigen Ernst, aber Unterwürfigkeit ist auch nicht nötig (selbst wenn dir Leute das erzählen wollen). Denke nur daran, wofür sie steht.

Sie ist eine Totengöttin - Blümchen kann man nicht wirklich erwarten (sie nimmt aber gerne welche, vor allem, wenn man sie auch nach dem Verwelken noch stehen läßt, oder trocknet).

Ich hoffe, weitergeholfen zu haben. Ich beantworte im Rahmen des Möglichen auch gerne PMs zu diesem Thema. Ich bin aber kein Rökkrtru - Obergode oder sowas - ich bin nur einer von Hels Menschen... Bei dieser Thematik ist selber denken in der Tat angebracht.

Wenn man es richtig angeht, ist sie 'ne ganz Nette, die für Zuneigung rührend dankbar ist. An der Beschäftigung mit dem weitergehenden "Thursen / Rökkrtru" kommt man aber nicht vorbei (meet the family...), und 'ne Blümchengöttin ist sie auch nicht.

Viel Glück :-)

Lifthrasir


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Kein neuer Beitrag faboan , 23.05.2009, 10:09 Beitrag #7   
Usergruppe: Besucher
Registrierung: 16.05.2009, 19:19
 
 
Hej, danke! Das hat mich in der Tat ein Stück weitergebracht, bzw. den Widerspruchsknoten in meinem Kopf eine Umdrehung gelocker... und jetzt ist erstmal lesen angesagt.

Tina


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Kein neuer Beitrag Hellblazer , 24.05.2009, 12:15 Beitrag #8   
Usergruppe: DagansVidhri
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Homepage: http://www.svenscholz.de
 
 
"Rökkrtru" Hahaa, schön :-D

Liebe Grüße
HB


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Kein neuer Beitrag MartinM , 25.05.2009, 07:00 Beitrag #9   
Usergruppe: Hrafnsgaldr
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Homepage: http://martinm.twoday.net
 
 
Moin,

mit etwas Abstand:


Zitat:
Nochmal zum Schamanismus: Der Schamane "stirbt" und wird "wiedergeboren", um eine Aufgabe zu erfüllen. Seinem Stamm zu dienen, oder einer Gottheit zu dienen.

Trifft auf viele (nicht alle) Schamanen zu. Das "Sterben" und die "Wiedergeburt" ist außerdem für viele magische, mystische und gnostische Traditionen typisch, die mit "Schamanismus" nicht viel Gemeinsam haben. Z. B. ist der symbolische Tod und die symbolische Wiedergeburt für die Freimaurerei von zentraler Bedeutung, aber Freimaurerei hat herzlich wenig mit Schamanismus zu tun.
(Es sei denn, man dehnt den Begriff "Schamanismus" so weit aus, wie es einige esoterische Schreiber es tun. Danach wäre sogar der olle Goethe ein "schamanischer Dichter".)
Der Aspekt "einer Gottheit zu dienen" ist meines Erachtens zu "christlich-abendländisch" gedacht.


Zitat:
Auffallend viele "Helverehrer" bzw. Rökkrtru berichten von traumatischen Erlebnissen, (Nah)Todeserfahrungen, im falschen Körper geboren sein, bestimmten psychischen Krankheiten (PTSD, Angststörung, Asperger's etc.) und setzen sich intensiv damit auseinander (Konfrontation, Ordeal, symbolische Helfahrt).


Das stimmt mit den Beobachtungen bei "Neo-Satanisten" (also denen, die nicht nur einfach "Christentum andersrum" praktizieren oder, wie nur provozieren wollen) überein. Wahrscheinlich würden die meisten Weltanschauungsbeauftragten ohne eine Sekunde zu zögern Rökkrtru dem Neosatanismus zuordnen - nicht aus Ignoranz, sondern aufgrund der strukturellen Gemeinsamkeiten. (Wobei hoffentlich die Rökkrtru nicht so radikal-rücksichtslos auf dem Egotrip sind, wie es meines Erachtens für Satanisten ziemlich typisch ist.)

MartinM


"Ein Spießer ist jemand, der seine Unzulänglichkeit erkennt und sich darin wohlfühlt." Thomas Mann

Offline
 
Kein neuer Beitrag Lifthrasir , 29.05.2009, 00:48 Beitrag #10   
Usergruppe: Besucher
Registrierung: 10.12.2007, 21:05
 
 
Moin.

Es ist klar, daß es in dem Bereich einige problematische Strömungen gibt. In jüngster Zeit gab es ja auch reichlich Zoff in/um die sogenannte "Ironwood Kindred".

http://svartesol.wordpress.com

Falls die Seite sich nicht laden läßt, einfach bei Google nach "svartesol gloves off" suchen und notfalls Cache benutzen. Auch "fruitofpain" ist recht aufschlußreich.

Ich persönlich distanziere mich von Leuten, die anderen bestimmte Sexualpraktiken oder was auch immer im Rahmen ihrer Religionsausübung *aufzwingen* wollen. Ich hoffe aber, daß das oben schon deutlich geworden ist.

Andererseits kann und will ich auch niemendem vorschreiben, wie er/sie/es seine Religion oder Sexualität oder beides (aus)lebt. Ich werde jemanden deswegen nicht vorverurteilen.

Was den Begriff "Rökkr" und dessen Gebrauch angeht, so habe ich persönlich diesen erst gehört (und bin erst auf die entsprechenden Leute gestoßen), nachdem ich schon den "Erstkontakt" (auf direktem Weg) hinter mir hatte. Ich selbst bezeichne mich, wo nötig, als Heide, und habe auch kein Problem mit dem Begriff "Asatru", solange dieser als Sammelbegriff für germanisches Neuheidentum gebraucht wird, was in Deutschland meistens der Fall zu sein scheint. Ein Bedürfnis, sich abzugrenzen, ist daher für mich eher nicht gerechtfertigt (und im Übrigen nicht vorhanden).

Ich bin in _keiner_ Religionsgemeinschaft oder ähnlichen Vereinigung Mitglied.

Die Auseinandersetzung mit dem weiteren Gebiet der "Thursenverehrung" (und, da diese das meiste und beste Material anbieten, den US-amerikanischen "Rökkr" - Verehrern) war bei mir eine Folge meines sich intensivierenden Kontaktes mit der Göttin Hel.

Die Thematik wird auch deswegen interessant, weil es auf beiden Seiten Ressentiments gibt. Das Zitat mit dem Ebola-Virus war schon häßlich. Ich habe glücklicherweise die Möglichkeit, sowas nicht auf mich zu beziehen, da keine Quelle existiert, in der Hel jemanden angreift (Götter, Menschen...) und man daher in dieser Hinsicht "the benefit of the doubt" in Anspruch nehmen kann.

Ich stehe aber sofort zwischen den Fronten, wenn es einen Konflikt zwischen Asen- und Lokianhängern gibt, beispielsweise. Sofort stellt sich die Grundsatzfrage: Ist Thursen - Verehrung destruktiv?

Im Moment gibt es wohl zwei Meinungen dazu. Obwohl ich keine Abgrenzung möchte, wird diese von anderen betrieben. Von beiden Seiten, übrigens. Traurig. Was tun?

Zum Egoismus: Das "Tu was du willst" (ohne den Zusatz "an it harm none...") scheint mir eigentlich in dem Bereich generell nicht so extrem ausgeprägt, daß es zur alleinigen Leitlinie erhoben würde. Es gibt ja im Allgemeinen das Bedürfnis, die eigenen Erfahrungen mit anderen abzugleichen, z.B. auf der Helvegr-Liste, und es werden nicht hauptsächlich oder ausschließlich Fenrir oder Surt verehrt (Fenrir dann praktisch als Verkörperung des totalen Egoismus). Loki z.B. ist schon kein richtiger Egoist mehr, es sei denn, man unterstellt, daß er anderen nur zwecks seiner eigenen Unterhaltung hilft und auch keine Ahnung von den (oder Interesse für die) Folgen seiner Taten noch vom größeren Zusammenhang, in dem er sich bewegt, hat. Eine solche Unterstellung würde ich für falsch halten ;-)

Die Ablehnung von Tabus (sexuellen oder anders gearteten) würde ich eigentlich nicht als etwas besonders Satanistisches sehen, sondern durchaus als heidnisch. Ich kenne mich allerdings im Bereich Satanismus praktisch gar nicht aus, ich bin weder christlich erzogen noch getauft und habe mich mit dem Gesamtkomplex Christentum recht wenig beschäftigt. Mit Satanismus praktisch gar nicht.

Es besteht die Gefahr, daß einige Einzelne, oder bestimmte kleine Gruppierungen, diese letzte Stufe zum totalen Tu-was-du-willst einnehmen. Das wäre dann wohl die totale Fenrirverehrung, sozusagen. Das sehe ich aber nicht. Ich sehe allerdings eine relativ große Zahl von Leuten, die gerade Hel verehren.

Ich hoffte eigentlich, oben auch klargemacht zu haben, daß gerade Hel ja zwei Seiten hat. Sie steht nicht für Egoismus, sondern für Ausgewogenheit und "beide Seiten erkennen".

Bei Hel sind Tod und Unterwelt nicht Selbstzweck, sondern immer Teil des Ganzen, und die Aufgabe, sich um diese eher unangenehmen Aspekte der Welt zu kümmern, ist etwas relativ Altruistisches.

Das Bestreben, diese Zusammenhänge innerhalb des Ganzen besser zu verstehen, und zu einer ausgewogenen Wahrnehmung der Welt zu kommen, ist wenig egoistisch (abgesehen von dem Egoismus, den Wissensdurst immer bedeutet), und geradezu exemplarisch heidnisch.

Diese Wahrnehmung beinhaltet die Auseinandersetzung und die Erkenntnis der dunkelsten Bereiche des Heidentums, ja, und das Einnehmen eines Bewußtseinszustandes, in dem man diese kennen und schätzen lernt. Das ist dann der Punkt, wo alle oben beschriebenen Warnhinweise zu beachten sind.

Was einige wenige übersehen, ist, daß dies auch für die andere Seite der Medaille gilt (also die Erkenntnis der hellsten Bereiche), und daraus resultiert glaube ich (teilweise, es gibt noch andere Quellen) das Problem, das wir im Moment haben.

Einer bestimmten Gottheit dienen (im Rahmen des Polytheismus allerdings) hat gewisse Ähnlichkeiten zum "Mönchstum", speziell bei Leuten, die regelrecht diese "God-slave" - Vorstellung haben. Da bin ich auch der Meinung, daß es stark ans Christentum erinnert. Da hört es bei mir auf, wenn jemand sich als "odinist nun" bezeichnet (obwohl es dem Einzelnen überlassen bleiben muß).

Das reine Bewußtsein, mit einer bestimmten Gottheit in Verbindung zu stehen, und für diese bestimmte Dinge zu erledigen, wenn sie etwas möchte, würde ich allerdings weder in die God slave - noch in die christliche Mönchs/Nonnen - Tradition einordnen. Man dient nicht in dem Sinne der Gottheit, sondern eher als eine Art Interface. Ich bin mit Haut und Haaren Hels, weil wir beide das mal so entschieden haben, und ich mich damit gut fühle. Ich verbringe aber nicht mein Leben in einer Klosterzelle, entsage dem weltlichen Dasein (das würde ich als unheidnisch ansehen), und horche die ganze Zeit auf den nächsten Auftrag... ich lebe ganz normal, aber ab und zu klingelt halt mal das "God(dess) Phone".

Das ist auch eine Art von Opfer (da wird sich jetzt Widerspruch regen).

Es ist kein "ordeal". Aber es ist eine Art, Zeit, Mühe, Arbeit und so weiter zu opfern. Diesen Beitrag zu schreiben, ist definitiv aufwendiger, als Met zu opfern. Ich hätte es auch einfach per PM erledigen können, oder gar nicht. Ich hätte auch fernsehen können.

Ob man sich dessen bewußt ist, ist eine andere Sache. Ich denke aber, daß alle, die das neue Heidentum mit aufbauen, in welcher Form auch immer, durch ihren Einsatz Opfer bringen und damit in gewisser Weise den Göttern dienen, und zuvorderst denen, die ihnen am nächsten stehen.

Einige Leute schreiben ganze Bücher.

Einige machen das halt ein bißchen bewußter, und noch andere gehen bis hin zum Göttersklaventum. Da gibt es sicher Abstufungen.

Meine Haltung ähnelt derjenigen von Svartesol, nur mal als Beispiel, mit dem Unterschied, daß sie Freyr als Fulltrui hat und ich eben Hel. Sie nennt das dann Vanatru, ich nenne das Heidentum. Daraus ergeben sich manchmal unterschiedliche Sichtweisen, aber auch ähnliche Herangehensweisen. Göttersklaventum a la Cauldron Farm ist mir zu extrem (wird auch nicht verlangt), aber ich habe eine ganz deutliche Bindung zu einer der vielen Gottheiten.

Das macht mich übrigens sehr glücklich. Ich wünsche mir ehrlich gesagt, und kann es gar nicht abwarten, daß die Verbindung noch totaler wird. Das darf man aber nicht mit Monotheismus oder "Gott heiraten" usw. verwechseln.

Ist mehr so, als ob man sich 'ne THW-Dauerkarte kauft... im Abo.


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