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Position: Home » Nornirs Ætt Foren » Nornirs Ætt Hain » samhain oder was?
Thema: "samhain oder was?" [ Seite 1 ]

Kein neuer Beitrag WirrLicht , 15.10.2008, 13:19 Beitrag #1   
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rein neugierhalber - was machte denn der asatrú an-und-für sich, wenn der wicca/kelte samhain feiert? im großen&ganzen dasselbe?


Gnothi Seauton

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Kein neuer Beitrag carola , 15.10.2008, 13:52 Beitrag #2   
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an und für sich feiert er einfach mit ;-) oder eben nicht.

Samhain, Allerheiligen, Erntedank, in anderen Kulturen das Laubhüttenfest, Diwali in Indien................Feste zum Ende des Sommers und/oder Beginn des Winters.... Dunkelheit, Tod und Ahnen........Ende eines Abschnittes und VOR Beginn eines neuen. ....durch alle Kulturen hindurch....sich im Laufe der Generatinen verändernd....Das muss jede/r mit sich selbst abmachen oder dem Kinde eben einen Namen geben.

LG
Carola


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Kein neuer Beitrag Sturmauge , 15.10.2008, 15:07 Beitrag #3   
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Moin,

soweit es mich betrifft - nutze ich meist das, bei meinen Kinder recht beliebte, Helloween - um es mit einem Ahnen"fest" zu kombinieren. In Asatrukreisen auch gelegentlich "Winternacht" benamst.

Dabei bekommen die Ahnen von mir/uns beim gemeinsamen Essen einen eigenen Teller und ihren Essensanteil. Manchmal erzähle ich meinen Kindern auch ein paar Anekdoten über ihre Vorfahren - soweit mir eben bekannt...

Meist verbinde ich das noch mit einem zusätzlichen Trankopfer und der an Ahnen, Disen und sonstige wohlgesonnene Wesenheiten gewandten Bitte, die Familie möglichst gut durch den Winter zu begleiten - bzgl. Gesundheit etc....
Wenn man Kinder hat - und in Zeiten von Hartz IV - pardon - Arbeitslosengeld 2, bekommen solche Kriterien schon recht konkrete Formen.

Grüße
Kai



Mieleni minun tekevi,
aivoni ajattelevi
lähteäni laulamahan,
saa'ani sanelemahan,
sukuvirttä suoltamahan,
lajivirttä laulamahan.
Sanat suussani sulavat,
puhe'et putoelevat,
kielelleni kerkiävät.

(Kalevala)


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Kein neuer Beitrag SigTyr , 15.10.2008, 18:34 Beitrag #4   
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HeyHey

Wir feiern das Ende des Sommers und damit das Ende der Zeit, in der man viel draussen ist und/oder herumreist, und den Beginn der stilleren Zeit zu Haus mit seinen Lieben. Mit den Ahnen hab ichs da nicht so sehr, die sind bei mir erst zu Yul dran. Und als Tyrs-Dreka-Fylki haben wir da unser "To-Huus-Thing", um eben das Heimkommen zu befeiern

Gruesse SigTyr


...denn schwerer ist´s, Hand anzulegen, statt sie nur zu falten.....
ASP Zaubererbruder

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Kein neuer Beitrag Hellblazer , 15.10.2008, 18:41 Beitrag #5   
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Hi

Der 1. November ist für mich eher nachrangig, vom Sommer verabschiedet hab' ich mich ja schon zur Tag- und Nachtgleiche, für mich ist auch die Julzeit die definitive "Ahnenzeit", so "nutze" ich als jemand, der es gerne hell mag den 1. November höchstens für eine zusätzliche Einstimmung auf die nun spürbar dunklere Zeit des Winters - sozusagen um "Anlauf" zu nehmen, um so unbeschadet wie möglich durch die Lichtarme Zeit zu kommen. Quasi Luftholen vor dem Durchtauchen durch die unter Wasser liegende Verbindung der einen hellen Zeit zur nächsten oder so. Hat wenig mit Asatru, dafür viel mit mir zu tun.

Grüße
HB


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Kein neuer Beitrag Die Krähe , 15.10.2008, 18:48 Beitrag #6   
Usergruppe: DagansVidhri
Registrierung: 04.08.2007, 07:34
 
 
Huhu,

für mich ist das schon ein Ahnenfest. Da gibt's lecker Kürbissuppe, die Bilder meiner verstorbenen Lieben stehen auf dem Fensterbrett, mit einer Schale Essen davor. Nachts brennt dort eine Kerze. Das Familiengrab besuche ich auch und räuchere dort.

Und wenn die Kinder um die Häuser ziehen und "Süßes oder Saures" rufen, dann öffnet ihnen hier eine stilechte Hexe mit einem Weidenkorb voll Süßigkeiten - da gucken sie immer ziemlich verdutzt 8-)

Liebe Krähengrüße


"Das Leben schrumpft oder dehnt sich aus, proportional zum eigenen Mut."
Anaïs Nin


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Kein neuer Beitrag Hunterlady , 15.10.2008, 20:34 Beitrag #7   
Usergruppe: Hrafnsgaldr
Registrierung: 04.08.2007, 07:54
Homepage: http://hunterlady.blogspot....
 
 
Hi,

als ich noch mehr in "reinen Hexenkreisen" unterwegs war, war Samhain für mich schon das wichtigste Fest.
Es ist sozusagen der zweite Tag im Jahr, den ich meinem Bruder widme, viel an ihn denke, einen Apfel für ihn vergrabe...
Und seit mich Asatru gefunden hat, hat sich daran auch nichts geändert, nur das inzwischen Yul für mich auch besonders wichtig geworden ist, weil ich da mit meiner Wahlfamilie zusammen bin, den Beginn der Rauhnächte mit ihnen begehen kann und das alte Jahr hinter mich lasse.
Ich habe in den letzten Jahren festgestellt, das ich Samhain ganz gern für mich allein begehe, bzw. auch mal gern zu zweit.*lächel* Einfach auch, weil ich an diesem Tag meißt furchtbar emotional und irgendwie auch labil bin, und diesen Zustand würde ich nicht gern anderen zumuten...außer meinem Mann natürlich, er muß da durch :hmmm:
Es ist für mich ein sehr ernstes, und oft auch sehr trauriges Fest, das ich aber auf keinen Fall missen möchte.
Ich genieße es, auch die Trauer an sich, es fühlt sich einfach richtig an.
Eben meine Art des Ahnengedenkens.

Lieben Gruß, Hunty


"Lieber Orangenhaut als gar kein Profil!"

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Kein neuer Beitrag Hjalmarr , 19.10.2008, 22:48 Beitrag #8   
Usergruppe: DagansVidhri
Registrierung: 20.08.2007, 19:49
 
 
Hei!

Also ich feiere da mein Elfenfest (alfablot). Ein sehr "privates" Fest. Ein Fest für die heimischen Geister:

Die Elfen im heimischen Garten, meine Ahnen, Odin und die Hausgeister spielen bei diesem Fest für mich dann die primäre Rolle.

Wobei für mich ebenfalls Jul DAS Ahnenfest schlechthin ist.

Grüße, Jari



Außerhalb Midgards leben nur Tiere und Götter.


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Kein neuer Beitrag Donauweibchen , 20.10.2008, 18:50 Beitrag #9   
Usergruppe: DagansVidhri
Registrierung: 27.08.2007, 09:30
 
 
Ich feiere mein Samhain erst 15 Grad Skorpion, das ist ein paar Tage später. Als Ahnenfest sehe ich es auch, ebenso wie Jul, das erfährt Jahr für Jahr eine andere Ausprägung und Gewichtung.

Für mich tritt damit die Ruhephase im Jahr ein – mein Jahr beginnt damit eigentlich aufzuhören, bis es zu Jul ganz aus ist. Dann is mal Pause und erst Anfang Februar geht es wieder los. Ich mache sozusagen 3 Monate blau :hmmm:

Für mich ist Samhain in erster Linie ein Haus- und Schlachtfest, die letzten Vorräte werden angelegt und schwächliche oder kranke Tiere geschlachtet, damit sie nicht über den Winter gefüttert werden müssen. Die letzten Blätter fallen, vermodern und bilden so fruchtbaren Boden für das kommende Jahr.
Das was da draußen passiert, lege ich dann auf mich und mein eigenes Leben um, miste aus, was nicht überleben kann/will und gebe dafür anderen Dingen/Themen/Teilen mehr Raum.

In dieser Ruhezeit bis Jul hin, bzw. bis über die Raunächte, vermeide ich es, Magie zu wirken (dh drei Monate im Jahr lebe ich völlig ritualmagie-abstinent). Alles kehrt sich immer weiter und weiter nach Innen und wartet sehnlich auf den Rückkehr des hellen Funken in der Dunkelheit. Ich ziehe mich in dieser Zeit so weit als möglich zurück, verbarrikadiere mich mit Tee, Büchern etc. in meiner Höhle und nutze die dunkle Zeit so gut es geht für mich selbst, zum Orakeln, zur Schattenarbeit und versuche in dieser Phase diverse Angelegenheiten in anderen (unteren) Welten zu erledigen. Man sagt ja, dass zu Samhain und zu Beltaine die Schleier zwischen den Welten besonders dünn sind und das habe ich bisher auch so erfahren. Die beiden Feste ähneln sich sowieso, finde ich.

Aber generell ist mir Samhain nicht so wichtig und war es mir auch nie… ich habs eher mit den Sonnwenden und den Equinoktien.

Grüße,
Brigh





Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.
(A. de Saint Exupéry)

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