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Hrafnsgaldr |
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Moin,
ich wurde gerade durch die Mail eines Bekannten darauf aufmerksam gemacht, dass das heutige Datum zum "International Pagan Coming Out Day" erklärt wurde - jedenfalls wenns nach ein paar USAmis geht.
Nun steh ich selber mittlerweile mit etwas Distanz zu solcherart Aktionen, seh einfach nicht (mehr) den Grund, warum man ums Verrecken jedem aufs Auge drücken muss, welcherart Spiritualität man so (er-)lebt - ausgenommen Situationen, in denen es von Relevanz ist, versteht sich.
Trotzdem (oder auch nicht trotzdem ) setz ich das jetzt mal hier rein, vielleicht interessiert es ja andere mehr als mich. 
Gruß Felis
Mut ist, zu kämpfen. Auch wenn der Gegner übermächtig ist. (aktuelle Miserior-Kampagne) --- Ganz unglücklich ist niemand, ist er gleich nicht gesund: Einer hat an Söhnen Segen, Einer an Freunden, einer an vielem Gut, Einer an trefflichem Tun. (Havamal)
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Nun, ich hatte mein "Coming Out" schon längst. Es wäre meine Ansicht nach tatsächlich ziemlich albern, so etwas als "Massenaktion" durchzuführen. Auch wenn einen Tag nach Beltaine und vier Tage nach dem Filmstart von Thor, vielleicht mehr öffentliche Aufmerksamkeit als sonst gegeben wäre. Also vielleicht nicht: "Ist mir doch egal!", sondern: "Ist mir eigentlich egal, aber sind diese Spinner nicht komisch?"
Ich stelle mir gerade vor, wie es wäre, wenn ich nun vor den Ausgang eines Kino die Leute folgendermaßen anquatschen würde - Missionarstonfall bitte mitdenken:
Zitat: "Sie haben den Film Thor gesehen! Aber haben Sie heute schon über Thor nachgedacht?"
Vorfälle bei Vorführungen von Mel Gibsons Splatter-Film mit religiösem Vorwand, "Die Passion Christi" besweisen, dass es solche bizarren Verhaltensweisen tatsächlich gibt! 
Liebe Grüße und Thors Segen, Martin
Edit: Das bringt mich gerade auf eine ganz tolle Idee ...
"Ein Spießer ist jemand, der seine Unzulänglichkeit erkennt und sich darin wohlfühlt." Thomas Mann
Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte mal 02.05.2011, 10:17 von MartinM.
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So, Idee ist umgesetzt: Predigt anlässlich des 2. Mais - sicherheitshalber besser unter "Fun & Mumpitz".
MM
"Ein Spießer ist jemand, der seine Unzulänglichkeit erkennt und sich darin wohlfühlt." Thomas Mann
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Nanna , 02.05.2011, 20:37
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Beitrag #4
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24.04.2011, 21:05 |
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Sowas gibt es?
"Coming-Out" - das klingt so nach "gesellschaftlich nicht akzeptiert aber man ist mutig und sagt es"
Wann (und ob) ich wem sage, was ich glaube hängt immer ein bisschen vom Gegenüber und der Situation ab. Nunja, ich finde auch man muss nicht jedem auf die Nase binden, an was man glaubt. Das hat nichts damit zu tun, dass man nicht dazu steht oder nicht stolz darauf ist. Aber ich gehe religiösen Grundsatzdiskussionen (die dadurch hervorgerufen werden können... zu den unpassendsten Zeiten und Themen) eher aus dem Weg. Lieber habe ich da eine kleine Runde, wo man sich gegenseitig erzählt, zuhört und sich nicht rechtfertigen muss. (Und ohja, ich diskutiere eigentlich sehr gerne.)
Das "Coming-Out" hat mich sofort an das Coming-out von homosexuell orientierten Menschen erinnert. Auch da finde ich eigentlich diese Beschreibung total wertend. Muss man sich denn immer zu etwas öffentlich bekennen? Am besten noch mit Stempel auf der Stirn -.-'
Der Geist einer Sprache offenbart sich in ihren unübersetzbaren Worten.
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Mhm... ich persönlich bin da auch ambivalent bis *gähn* (wobei *gähn* gerade meine Reaktion auf ziemlich vieles ist, wo auch eigentlich notwendige gesellschaftliche Debatten dabei sind, wo ich aber schlicht müde bin).
Vielleicht ist das aber auch in Amiland, wo Religion eine andere Rolle im öffentliche Leben zu spielen scheint, anders.
Zitat: Das "Coming-Out" hat mich sofort an das Coming-out von homosexuell orientierten Menschen erinnert. Auch da finde ich eigentlich diese Beschreibung total wertend. Muss man sich denn immer zu etwas öffentlich bekennen? Am besten noch mit Stempel auf der Stirn -.-'
Ich fürchte, ich sehe das als zwei nicht identische Paar Schuhe. Was die Religion angeht, gibt es weit weniger Momente von "autsch, ich bin gerade mit der Norm kollidiert." Was die Sexualität angeht, sind es jedoch recht viele - wenn man Sexualität nicht so eng faßt wie "was tust du im Bett", sondern so tiefgreifende Geschichten wie "wen willst du lieben." (Welcher Kinofilm, welche Oper kommt ohne Liebesgeschichte aus? Und ist "wer liebt wen" nicht eine der klassischen Fragen, die Konflikte heraufbeschwören?) Da erfolgen einfach soviel ständige, selbstverständliche Unterstellungen und Erwartungen: z.B. die Frage "sag mal, hast du eigentlich einen Freund", z.B. daß ich im Gegensatz zu Heteros nicht vollkommen selbstverständlich mit einer (hypothetischen) Liebsten in der Öffentlichkeit Händchen halten würde, daß ich mich bei der Frauenärztin seltsam fühle, wenn ich auf dem üblichen Fragebogen angebe "nein, ich verhüte nicht" und kein Platz ist, dazu zu schreiben: "weil ich keinen Hetero-Sex habe"... all diese kleinen, subtilen, omnipräsenten Erwartungen - da ist es ein ermächtigender Akt, sich gelegentlich mal hinzustellen und zu sagen: ich bin anders, kommt damit klar.
"Coming Out" ist nicht nur ein Akt von "sich einmal hinstellen und sich öffentlich dazu bekennen". Es fing für mich an damit, daß ich endlich benennen konnte, was an mir so seltsam war und es ist noch lange nicht damit zu Ende, daß ich es meinen Eltern, meinen Geschwistern und meinen Freunden gesagt habe. Ich habe alle paar Wochen mal so einen Moment, wo ich mich im Nebensatz oder weil das Thema gerade angesprochen ist, oute, und das empfinde ich als gerade deshalb notwendig, weil "man es mir nicht ansieht".
For “unheard of” means only it’s undreamed of yet; “Impossible” means not yet done. (Julia Ecklar, "Ladyhawke!" )
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Moin,
wie ich in meinem Sarkasmusausbruch in "Fun und Mumpitz" schrieb, halte ich die Gleichsetzung eines Coming Out eines Schwulen / einer Lesbe und dem "Coming Out" als Heide für falsch - übrigens auch unter nordamerikanischen Bedingungen. Wieso das so ist, hat thursa besser beschrieben, als ich es könnte.
Ich vermute, dass die 2. Mai-Aktion, sich öffentlich zum Heidentum zu bekennen, eine Reaktion auf die öffentlichen Bekenntnisse zum Christentum und das Einfordern "christlicher Werte" seitens der "Religious Right" sind. Anderseits geht die Religionsfreiheit in den USA sehr viel weiter, als z. B. in Deutschland; es ist erstaunlich, wer dort alles als "eingetragene Religionsgemeinsschaft" anerkannt und mit im Prinzip den gleichen Rechten wie die etablierten Kirchen versehen ist. Es werden mit einem öffentlichen Bekenntnis also auch (vorhandene) Rechte eingefordert - was zu (aus meiner Sicht) bizarren und aus emanzipatorischer Sicht kontraproduktiven symbolischen Akten führt - z. B. steht es Einwanderern in den USA und Kanada zu, ihren Einbürgerungseid auf einem "heiligen Buch" (meist der Bibel) abzulegen. Eine heidnische Neubürgerin Kanadas legte ihren Eid auf den Schriften Hesiods und Homers ab. Ich frage mich, was das soll, denn die Göttermythen Hesiods und die Epen Homers sind nie "heilige Schriften" im Sinne des Tanach, der Bibel, des Koran verwendet worden - es handelt sich also um die (neuheidnische) Imitation eines christlichen Rituals. Meines Erachtens wäre das so ähnlich, als ob ein Atheist seinen Eid auf Darwins "Entstehung der Arten" ablegen würde. Ein symbolischer Akt, der die kulturelle Vorherrschaft der monotheistischen Religionen anerkannt und bekräftigt.
Ich persönlich halte es für grundfalsch, als (bekennender) Neuheide unreflektiert Gebräuche der christlichen Kirchen nachzuahmen, und habe diese unreflektierte Nachahmung gleich in meiner "Predigt" karikiert. Es gibt tatsächlich Neuheiden, die ähnliche Texte verfassen, allerdings ernst gemeint.
Dass ich mich in meinem Artikel - vorsichtshalber nicht im Gjallarhorn-Weblog - da etwas weit aus dem Fenster gelehnt habe, da ich ja nicht vorher alle Ættlinge gefragt habe, wie sie das sehen, räume ich ein. Z. B. ist meine Behauptung, Menschen, die solche Predigten ernst gemeint verfassen würden, wären in der Nornirs Ætt fehl am Platze, eigenmächtig. Ich kann mir aber beim besten Willen niemanden, der zu mehr Demut gegenüber den Göttern aufruft, auf einem Allthing der Ætt vorstellen. Auf einem Thing z. B. des Eldarings übrigens auch nicht. Allerdings stimmt es, dass die Nornirs Ætt von niemandem verlangt, an germanische Götter zu glauben, noch nicht einmal von ihren Mitgliedern. ("Glauben" verstanden im Sinne etwa des christlichen Glaubensbekenntnisses.)
MartinM
"Ein Spießer ist jemand, der seine Unzulänglichkeit erkennt und sich darin wohlfühlt." Thomas Mann
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Danke! Lillys ist definitiv keiner jener Heiden, die sich über das "Feindbild" Christentum definieren, um ansonsten kirchliche Praktiken nachzuahmen. Allerdings frage ich mich, ob nicht auch ich mich zu sehr über "Feindbilder" definiere - etwa auf politischem Gebiet.
"Ein Spießer ist jemand, der seine Unzulänglichkeit erkennt und sich darin wohlfühlt." Thomas Mann
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MartinM hat folgendes geschrieben: ist meine Behauptung, Menschen, die solche Predigten ernst gemeint verfassen würden, wären in der Nornirs Ætt fehl am Platze, eigenmächtig.
Nö, selbst verantwortet. In der richtigen Einschätzung, dass wir Missionierung als mindestens übergriffig, ggf. sogar schädlich ansehen und dergleichen ablehnen - dies unabhängig von denkbaren Inhalten.
Wäre das anders, ließe sich die persönliche spirituelle Freiheit für uns alle nicht lange am Leben erhalten.
Liebe Grüße Duke
Ich bin das eine Blatt, das die Winde stehen gelassen haben
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Klar, Duke, das beruhigt mich, wo ich doch Deine "Götterseiten" verlinkt habe. 
Kleiner Blick hinter die Kulissen: der Anfangsteil meiner "Predigt" lehnt sich eng an eine alte "Morgenandacht" aus dem D-Radio an, die damals anlässlich der Premiere des Bibel-Splatters "Die Passion Christi" gesendet wurde. Der Rest lehnt sich eher lose an eine Enzyklika von J. Ratzinger, auch unter dem Nick "Benni 16" bekannt, an - nur mit etwas anders gewählten Beispielen ...
MM
"Ein Spießer ist jemand, der seine Unzulänglichkeit erkennt und sich darin wohlfühlt." Thomas Mann
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Karan, danke für den Link, da ist Stoff zum Denken für mich drin, und zwar hier:
Zitat: Plenty of other times, my devotion to peace, my belief in equality, my fierce love of the earth have brought on derision or dismissal from others, but so it goes. ... DAS sind für mich Dinge, zu denen öffentlich zu stehen sich lohnt - und nebenbei auch Sachen, die mich mit zum Heidentum gebracht haben. Aber das ist für mich nicht religiös, das ist eine politisch-gesellschaftliche Geschichte für mich.
Ich glaube, ich kann den Gedanken (bzw. einen weiteren Gedanken) hinter dem queeren Outing nach einer Nacht Schlaf besser erläutern: Es ist leicht, sich über Abwesende lustig zu machen. Aber wer traut sich, einen schwulenfeindlichen Witz zu erzählen, wenn ein Schwuler nebendran sitzt? Der Gedanke hinter dem "Sich outen" ist auch: Wenn die sich für normal haltenden heterosexuellen Leute erst einmal merken, wie viele Lesben, Schwule und Bisexuelle unter ihnen sind, und daß das "ganz normale Leute" sind, daß das Nachbar_innen, Kolleg_innen, Freund_innen, Mütter, Väter, Söhne, Töchter sind, dicke, dünne, dunkelhäutige, blasse, Piloten, Ingenieurinnen, Lehrer, Ärztinnen, Ministerpräsidentinnen, Fensterputzer, Leute mit ganz ähnlichen Sehnsüchten und Bedürfnissen, ... dann wird es eben nicht mehr ganz so leicht fallen, zu sagen: mit denen will ich nichts zu tun haben, das sind alles Perverse, das sind DIE ANDEREN.
Natürlich ist es auch ein gutes Gefühl, sich nicht zu verstecken und das Spiel mit nicht korrigierten Unterstellungen zu beenden. Das ist dann die eher persönliche Ebene davon.
Und @Martin:
Zitat: ist meine Behauptung, Menschen, die solche Predigten ernst gemeint verfassen würden, wären in der Nornirs Ætt fehl am Platze, eigenmächtig. ... da stimme ich Duke zu!
LG
thursa
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Ja, ich habs ja verstanden. Coming-Out und Coming-Out ist nicht das selbe. Natürlich ist es das nicht. Natürlich, thursa, ist es etwas ganz anderes wenn man über Sexualität oder über Religion redet. Habe ich allerdings auch nicht behauptet:
Es erinnerte mich nur daran, weil Menschen, die der "Norm" nicht entsprechen (ob das sichtbar oder unsichtbar ist, ob das in Gedanken, in ihrer Spiritualität oder ihrer sexuellen Orientierung ist), sich öffnen und zu ihrer Andersartigkeit bekennen.
Coming-Out: das ist die Einführung in die Gesellschaft, trotzdem steht es zuallererst immer im Zusammenhang mit der Sexualität. Deswegen, so empfinde ich, ist der Name dieses Events vielleicht etwas irreführend.
Der Geist einer Sprache offenbart sich in ihren unübersetzbaren Worten.
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Nanna, ich hoffe, Du nimmst das nicht persönlich!
Zum einen kam das
Zitat: Muss man sich denn immer zu etwas öffentlich bekennen? Am besten noch mit Stempel auf der Stirn -.-' ein wenig schräg bei mir an... eben in Richtung dieses üblichen Vorbehalts. Wenn's so nicht gemeint war: um so besser. Zum anderen arbeite ich gerade an einem Vortrag zum Thema, insofern reagiere ich da vielleicht ein wenig übersensibel.
Ach ja, außerdem ist "verbose" (=ausführlich, wortreich) mein Default-Output-Modus. 
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Nein, natürlich nehme ich das nicht persönlich Immerhin ist das eine unglaublich intelligente und erwachsene Diskussion mit durchaus nachvollziehbaren Argumenten!
Beim wiederholten Durchlesen meines Beitrags ist mir aufgefallen, dass meine Aussage ja nur schräg ankommen KANN. Immerhin kennt mich hier niemand und kann sich schon gar nicht meinen Tonfall dazu denken. Geschweige denn meine Gedanken dahinter.
Das mit dem Stempel hatte folgende Hintergründe: Einer meiner besten Freunde ist schwul. Lange Zeit wussten nur seine Schwester und ich davon - alles war in Ordnung. Nach seinem Coming-Out jedoch, stellten sich viele gegen ihn, er wurde beschimpft. Mit diesem "Stempel" auf der Stirn. Und ich frage mich sehr oft, warum Menschen so schnell in eine Schublade gesteckt werden, wie bei ihm, und ob es nicht besser gewesen wäre, er wär damit nicht im Alter von 18 Jahren an sein Umfeld gegangen.
Das ist aber nur der eine, persönliche, Hintergrund.
Meine andere Intention war es, damit auszudrücken (und um wieder auf das ursprüngliche Thema zu kommen: Religion), dass es gerade durch Bekenntnisse zu Glauben in aller Öffentlichkeit zu mehr Problemen kommt, als man haben müsste. Viele Menschen auf dieser Welt kommen eben nicht damit klar, dass es andersgläubige gibt. Und wenn ich vor habe, mit jemandem ein sachliches Problem zu diskutieren, ist Religion einfach oft hinderlich. Da halte ich in vielen Situationen einfach den Mund und fange nicht an, wenn jemand mit Jesus oder "Gott" argumentiert, mit einem anderen Gott zu kontern. Die größten Konflikte der Erde haben ja einen großen Grundstein in Glaubensdifferenzen.
Meine Aussage von meinem ersten Post war überspitzt und mit viel Sarkasmus versehen. Es ging mir mehr um das "Kollektiv-Outen", und jeder, der fünf Mal "ich" schreit, bekommt einen Gratis-Stempel "Ich Bin Cool" dazu.
(Na hoffentlich hab ich hier nicht schon wieder solch missverständliche Thesen reingepackt. Und wenn schon: Ich erkläre gerne, wenn ich denn noch verstehe, was ich da von mir gegeben habe)
Nanna
p.s. Vortrag? in welchem Ausmaß/Zusammenhang?
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Ah ja, jetzt verstehe ich auch den Zusammenhang.
In puncto Religion ist wohl die Geschichte seit 9/11 so emotionalisiert, daß mir eine rationale Diskussion unter Erwachsenen kaum möglich scheint.
Nanna hat folgendes geschrieben: p.s. Vortrag? in welchem Ausmaß/Zusammenhang? Nur ein kleines "queer 1x1" für meinen Heidenstammtisch.
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