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Moin!
Schwerpunkt in MIZ 1/11: Die Rückkehr der alten Götter. Neuheidentum in Deutschland http://www.miz-online.de/node/315
Zu diesem Thema stehen online: Editorial von Nicole Thies: Neuheidentum – Sinnsuche oder ideologische Vereinnahmung? http://www.miz-online.de/node/307
Die Kritik des Christentums aus der Perspektive des neo-heidnischen Rechtsextremismus von Armin Pfahl-Traughber http://www.miz-online.de/node/308
Ich kann für meinen Teil sagen, dass ich Pfahl-Traughber völlig zustimme!
Liebe Grüße, MartinM
"Ein Spießer ist jemand, der seine Unzulänglichkeit erkennt und sich darin wohlfühlt." Thomas Mann
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ich versteh´s nicht ganz, geb ich ehrlich zu.
mir ist z.B. unklar, wie ich eine religion von ihrer moral trennen kann (und das scheint mir der artikel zu tun, wenn er sagt: das ist eine moralktitik, keine religionskritik). wenn ich sage, "das XYZ-tum ist schlecht, weil es diese und jene moral vertritt" so ist das IMHO schon religionskritik.
oder zählt religionskritik erst, wenn ich sage :
das XYZ-tum ist schlecht, weil Monotheismus per definition autoritär ist?
ok, ich les´ es noch mal, vielleicht versteh´ ichs ja dann.
P.S.: das eine physisch begründete spiritualität unsinn ist, darin stimme ich mit dem verfasser überein.
Gnothi Seauton
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Moin!
Pfahl-Traughber, als ausgewiesenen Kenner der "rechten Szene" und ihrer Ideologie, trifft den Punkt: die "kackbraunen Kameraden" stören sich ja nicht an irgendwelchen christlichen Riten oder Dogmen, sondern ganz konkret an Moralvorstellungen, die sie für christlich (oder letztlich jüdisch) halten. Wo geht es z. B. einem Nazitru in der Gefolgschaft Jürgen Riegers um Fragen wie Transzendenz, Immanenz, Spiritualität? Das kümmert die allenfalls ganz am Rande. "Braunheiden" glauben nicht unbedingt an germanische Götter, aber sehr wohl an göttliche Germanen, das Recht des Stärkeren, die Ungleichheit der Menschen, die Volksgemeinschaft (selbstverständlich auf Abstammungsgrundlage) usw. - was auch ganz gut mit Adolf Hs. "positivem Christentum", also einem Christentum minus "Gleichheit vor Gott" und Nächstenliebe, funktionierte. (Nur funktioniert das "positive Christentum" nicht; es ist allzu fadenscheinig.) Er zeigt ja auch, dass es sehr wohl NPDler wie "Neue Rechte" gibt, die sich ganz stramm christlich ("christlich-abendländisch") verstehen, aber ähnliche Moralkritik üben, wie ihre "heidnischen" Gesinnungsgenossen.
"Religionskritik", etwa eine Kritik am Monotheismus oder an Inhalten der Bibel, gibt es seitens der Fascho-Heiden, auch, aber sie spielt gegenüber der "Moralkritik" eine völlig untergeordnete Rolle. Das sieht Pfahl-Traughber schon ganz richtig so.
MartinM
Edit: ich habe die Smilieys bei mir deaktiviert, sie wirken hier sinnentstellend.)
"Ein Spießer ist jemand, der seine Unzulänglichkeit erkennt und sich darin wohlfühlt." Thomas Mann
Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte mal 26.04.2011, 19:20 von MartinM.
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ah! so wird ein schuh draus, das ist klar. *kopfklatsch*
nächstesmal schreibst einfach du solche artikel.
Gnothi Seauton
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