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Zitat: "Operative Hektik ersetzt geistige Windstille."
also doch der Mob 
Gnothi Seauton
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Hrafnsgaldr |
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05.05.2009, 18:30 |
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carola hat folgendes geschrieben:
Und so bleibe ich dabei: Wenn "wir" in diesem unserem Europa/Land ein friedliches Miteinander wollen, müssen wir uns die Problematik ansehen, alles "auf den Tisch legen", reden (lassen) und zuhören, herausfinden, "was ist" (ob es nun genehm ist oder nicht), und auf der Basis des Möglichen, Machbaren und Sinvollen das tun, was uns jeweils möglich ist.
was meinst du jetzt? den populismus,den rassismus oder frauenfeindlichkeit oder menschenrechte?
sorry kapiere es immo nicht
verwirrte grüsse lebowski
Nach den Worten der Ahnen soll man seine Entscheidung innerhalb von sieben Atemzügen treffen. Wichtig dabei ist ,das man die Entschlossenheit und die innere Stärke besitzt zur Anderen Seite durchzubrechen...
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Zitat: wie auch hier im Forum geschehen
@carola: hä?
(Ok, ausführlicher: ich habe hier lediglich Austausch von (verschiedenen) Meinungen und Argumenten gesehen, niemand wurde per "Basta" der Mund verboten oder dessen Meinung nicht als die seinige anerkannt/belassen (OK, manche Argumente erfuhren doch tatsächlich auch hier und da Gegenargumente, aber das ist IMO die Natur einer Argumentation?) oder beschimpft oder ihm was unterstellt - ich habe also keine Ahnung, worauf sich dieser recht heftige Vorwurf beziehen soll? Darauf, dass jemand seine eigene Meinung behält, auch wenn jemand eine andere äußert? Ich verstehe so ein Forum als Möglichkeit des MEinungsaustausches. Niemand muss am Ende eines solchen mit einer anderen Meinung nach Haus gehen als er kam. Sprich: niemand verlangt von dir dass du deine Meinung änderst. Aber jeder hat ebenfalls das Recht, die seine zu behalten *wunder*)
HB
Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte mal 05.05.2010, 17:01 von Hellblazer.
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Heya Sven,
ich habe mitnichten einen "heftigen Vorwurf" gemacht, sorry, wenn es so rüberkam! Ich fand nur dein "jepp, so is das" und Jans "Diskussion überflüssig", ohne, dass es m.E. mal zu einer Diskussion der Argumente kam, eher einschüchternd, und nachdem ich darüber geschlafen habe, dachte ich, ich drück das mal aus. That's all.
Im übrigen fand ich für mich die "Bearbeitung" dieses Themas sehr interessant und wichtig und bin auch Jan dankbar für die youtubelinks. Ich habe mir seit gestern so einige davon angesehen, die, die Jan aufführte und andere, die ganz andere Ansichten beinhalten sowie solche, die wiederum andere Aspekte berücksichtigen. Mehr denn je bin ich deshalb der Meinung, dass wir uns alle unseren Befindlichkeiten, Ängsten, Einstellungen und Erwartungshaltungen stellen müssen, versuchen sollten, so objektiv wie möglich zu sein, um uns zu fragen: was können wir, was wollen wir...
Ansonsten laufen wir alle, selbst die mit den ehrenwertesten Absichten, Gefahr, instrumentalisiert zu werden bzw. selbiges zu tun.
Aber es kann durchaus sein, dass wir gerade auf verschiedenen "Ebenen" miteinander reden. Letztendlich sind wir ja mit unseren Meinungen ga r nicht so weit auseinander
In diesem Sinne
Liebe Grüße Carola
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Ah, dann ist ja gut, wenn das "wenn wir, wie auch hier im Forum geschehen, durch Abneigung gegen Zuhören, eigene Intoleranz gegenüber Meinungen anderer, Basta-Verhalten (so ist es….und Diskussion überflüssig), jegliche inter- und transkulturelle Kommunikation verhindert und einfach nur ach so angenehme politische Feindbilder hochhält und ihnen alles zuordnet, was nützlich erscheint." niemanden hier meinte hab ich nix gesagt 
Grüße HB
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Bisschen Käse zwischendurch: Mir ist Asatru "un-heimlich", also bemühe ich mich zugegeben mehr oder weniger "heimlich" das "un-" vor dem "heimlich" wegzukriegen, damit das Ganze "heimelicher" wird. Noch Fragen?
Alltags klare Kloßbrühe Glasmost
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hmmmm, auch wenn ich gefahr laufe mich unbeliebt zu machen, aber mit dem Burkaverbot bin ich sehr zwiegespalten.... etwas zu verbieten bedeutet auf der anderen seite lauter protest...dieser protest wird nicht hauptsächlich von den frauen kommen......denke ich........
jedes mal, wenn mir eine frau mir burka entgegen kommt bekomme ich angst, war auch als kind schon so......irgendwie komme ich darauf nicht klar, wenn jemand ganz verschleiert ist...... also für mich persönlich brauchen die frauen die burka nicht zu tragen.
zudem steht es auch nicht im koran, dass frauen sich komplett verschleiern müssen, sollen.... drum verstehe ich auch nicht den glaubensaspekt, den viele nennen.
in vielen arabischen ländern laufen Männer, wie Frauen komplett gekleidet rum - was eher praktisch ist, damit ihnen a) nicht zu warm ist b)der sand ihnen nicht ins gesicht weht.
in afghanistan z.b.: ist es eine beliebte Mode.....es war jedoch auch Pflicht! sie ist dort meist blau - (was ich schön finde, im gegensatz zu schwarz.) erst 2001 wurde die burka pflicht dort aufgehoben......die burka sollte auch dazu dienen die mittellosigkeit, den stand zu verbergen.....
die sarazenen hatten auch eine wunderschöne "TRacht" die der burka ähnelte.....
zurück zu mir und meine angst zu burka tragende frauen: ich finde es sehr abweisend, auch ein "Guten tag" oder "hallo" kommt meistens nicht zurück. Ich kann keine gesichtsmimik sehen, vielleicht macht das mich so unsicher und auch ängstlich....woher die angst genau kommt weiss ich auch nicht...... also gelegenheit mich mit diesen verschleierten frauen zu unterhalten gab es auch noch nicht, meist huschen sie schnell vorbei. also keine chance meine angst aufzuheben.
vielleicht auch deshalb: meine türkische freundin, damals zu grundschulzeiten, sagte: dass diese frauen "arm dran" wären und von ihren männern geschlagen werden - damit keiner die blauen flecke sieht müssen sie dann das "ganze kleid" (wie sie sagte) tragen. vielleicht ist meine angst, einfach meine hilflosigkeit, da ich als kind auch schon ein stark ausgeprägtes helfersyndrom hatte.
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Hi,
ganz grundsätzlich zum Thema "Angst": wenn du Angst (speziell vor etwas sachlich harmlosem) bekommst, wer ist dafür verantwortlich und wer kann (oder sollte) was dran ändern? Denn wenn du das, was dir Angst machst nur aus deiner Sicht nimmst hast du nichts gewonnen: deine Angst bleibt dir. Nur bemerkst du sie nicht mehr so oft, weil der - dieser - Trigger nicht mehr so oft da ist. Und: die "Neigung" vor etwas Angst zu haben wird sich erfahrungsgemäß dann eben einen anderen Trigger suchen. Angst liegt stets bei dem, der sie hat und kann am Ende auch nur dort bearbeitet werden. Was IMO durchaus tröstend ist, denn das bedeutet auch, dass man nicht abhängig ist von "äußeren Umständen", auf die man wenig Einfluss hat sondern eben dort ansetzen kann/muss, wo man das auch nur kann: bei einem selbst. Ohn-mächtig bleibt man nur, wenn man seiner Angst "glaubt", dass man nichts gegen sie machen könne, weil sie behauptet, der Grund für sie Angst läge außerhalb und damit außer Reichweite der eigenen Person / Handlungsfähigkeit. 
Grüße HB
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