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Welches Klischee? Das, dass die "Ösis" grundsätzlich anfälliger gegen Rechtsextremismus wären als Deutsche? Das Verbuche ich, wenn es überhaupt im politischen Diskurs eine Rolle spielt, eher unter "Wunschdenken", während die Kopftuchdebatte (um die es in diesen Artikel geht) IMO auf eine Kampagne zurückgeht.
MM
»Wer nicht zu sagen wagt, was er denkt, ist ein Sklave.« Sophokles
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@Moin Jan,
nachdem mir das Geschriebene soeben mit dem falschen Drücken einer Taste entschwunden war, nochmal in Kürze der Versuch, die verschiedenen Begriffe zu dieser Thematik am Beispiel zu erläutern:
Ich arbeite seit bald 20 Jahren täglich mit meinen ca. 700 KollegInnen zwischen Bonn, Berlin und weltweit interkulturell, will sagen, oft einfach nur nebeneinander her. Ich/wir führen mit unseren Partnern weltweit, usneren Stipendiaten und Wissenschaftlern, welche in meiner Abteilung fast alle aus islamischen Ländern stammen, einen ständigen interkulturellen Dialog und bieten unseren neuen Stipendiaten zum besseren Verstehen interkulturelle Orientierungsseminare. Dabei ist unsere Bestreben, auch "cross-culture" zu arbeiten, d.h. zu einem besseren Verständnis für und somit besserer Zusammenarbeit mit anderen "Kulturen" zu kommen, was immer auf Gegenseitigkeit beruht. Und manchmal habe ich in meinem Leben Glück: dann gelingt mir im Beruf, aber auch in meiner Familie und im Freundes- und Bekanntenkreis und uns gelingt über die Erkenntnis hinaus, dass die meisten von uns längst transkulturelle Elemente in sich tragen, die Möglichkeit, diese positiv zu nutzen.
Seit vielen Jahren bin ich also mit der Thematik vertraut und ich lerne täglich hinzu und ich weiss, dass wir andere Wege gehen sollten, damit eben nicht immer mehr populistische Scharfmacher und Angst- und Hassverbreiter ihr Gift verspritzen dürfen, das dann auf "fruchtbaren" Boden fällt. Damit noch zu
@Sven: Sorry, wenn dir das "unheimlich!" befremdlich erschien. Ich habe ein bißchen überspitzt dargestellt, was im Prinzip aber richtig ist. Nur ein Beispiel: in Schleswig Holstein auf dem Lande, zum Teil aber auch in der Stadt, war es durchaus üblich, dass, wenn man durch ein Dorf ging, "Moin" sagte und sein Gegenüber ansah, besonders dann, wenn man fremd war. Ein bißchen die alte Indianertradition "How, ich komme in Frieden " ;-). Und wenn man in ein neues Haus zog, dann stellte man sich bei seinen Nachbarn vor. Auf diese Weise hatte man sich "kennenglernt", zumindest konnte man sich zuorden, einordnen und das hatte einen vertrauensbildenenden, zumindest aber beruhigenden Effekt. Und selbst, wenn es natürlich half, wenn die "Neuen" ähnlich aussahen oder gewandet waren, wie man selbst (und selbst, wenn das vor Fremdenphobie nicht schütze): solange der Fremde auf einen zukam, man sich die Hand geben und sich in die Augen sehen konnte, war Kommunikation möglich. Was aber, wenn der "Fremde" sich so sehr abgrenzt, dass man ihn nicht mehr "erkennen" kann? Wenn man keinen Körper, keine Hände, kein Gesicht, also keine Gestik und Mimik mehr sieht, manchmal nicht einmal mehr Augen, die Sprache unter Umständen auch nicht versteht? Das wirkt befremdlich und auf viele Menschen beängstigend. Das ist im übrigen ein grundlegendes menschliches Verhaltensmuster und findet sich überall auf der Welt. Und wenn man das durchbrechen will, muss man etwas tun. Es reicht nicht zu sagen: du brauchst, darfst, sollst keine Angst haben oder Abwehrhaltungen einnehmen. Es nützt auch nichts, wenn man als "guter Mensch" dem Femden nur sagt "Willkommen" und dann darauf vertraut, dass schon alles gut werden wird, wird es nicht.....meine bescheidene Meinung.
Zum Thema zurück: Was ich mittlerweile von der FDP halte, möchte ich hier am frühen Morgen nicht sagen , von Gesetzen gegen Burkas halte ich überhaupt nichts. Aber jeder, der mir entgegenkommt, den ich überhaupt nicht erkennen kann, der sich komplett verhüllt, ist mir persönlich unheimlich.......ist mir zunächt einmal völlig egal, ais welchem Grund er verhüllt ist. Wenn es um die Burka speziell geht, macht es mir zusätzlich als Frau Angst, scheint Aggressionen geboren aus Urangst gegen Unterdrückung zu wecken. Ich will das nicht, nicht in "meinem" Land. Nun werde ich persönlich schon damit zurecht kommen und mir wären allemal 8-10 Burka tragende Frauen in Belgien lieber als ein in die Freiheit eingreifendes Gesetz dagegen (aus all den Gründen, die hier im Thread schon genannt wurden) Aber ich finde schon, dass, wenn schon eine Diskussion zu dem Thema stattfindet, diese offen stattfinden können sollte....
Liebe Grüße Carola
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Heya,
da ich als Gast hier nicht korrigieren darf, möchte ich auf einen Fehler meinereiner hinweisen: In Absatz 2, Zeile 1 soll es heißen:....zwischen Bonn, Berlin und weltweit multikulturell, .... (nicht interkulturell).
Sorry! LG Carola
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Zitat: Und wenn man das durchbrechen will, muss man etwas tun.
aber keine von beiden seiten will etwas dagegen tun. und das müssen sie ja auch garnicht, wenn sie nicht wollen.
schau - wenn ich mich hier "ufm doff" im odenwald in einen sack hülle und mir einen irokesenschnitt verpasse und nietengürtel trage, wird man mich für seltsam und unheimlich halten. (hab ich als teenager gemacht, iss so.)
wenn die ihre burka tragen wollen - und sich damit !achtung,vermutung! selbst von unserer westlich-dekadenten kultur abrenzen wollen - dürfen die das auch machen, welchen grund auch immer sie dafür haben. und ich kann ihnen das genausowenig verbieten, wie ich nasenpiercings oder waldschrat-vollbart verbieten kann, oder mönchskutten. aber der grund, weswegen man ausgerechnet die burka (und nicht karnevalsmasken oder sonnenbrillen) verbietet, ist ein fremdenfeindlich-antiislamisches ding.
ich persönlich find 'burka tragen' auch suspekt(*), und halte leute, die sowas machen für irgendwie religiös verstrahlt, aber das denke ich auch von mönchen oder sonstwie religiös gewandeten. ich fänd´ auch einen wicca seltsam, der nur mit athame bekleidet im supermarkt rumrennt. oder einen asatru im wikingeroutfit (ja ja, ich weiss, das gibts garnicht.)
wenn ich also freiwillig burka trage, dann sag ich meiner umgebung (fast) dasselbe wie mit einem iro, einer mönchskutte oder der skinhead-glatze:
ihr könnt mich mal mit eurem scheiss, ich hab recht.
und das kann man wohl kaum unterbinden. auch wenn man sich davon provoziert fühlt.
(*suspekt finde ich das deshalb, weil ich dahinter als grundeinstellung oft einen radikal intoleranten islam mit frauenfeindlichkeit und sharia-morden und so vermute, auch wenn das nicht so sein muss. ich misstraue auch leuten mit glatze und bomberjacke, auch wenn die vielleicht ganz nett sind. aber die burka-mädels sind meist nicht gefährlich und tragen nur selten waffen.... oder? man weiss es nicht....)
Gnothi Seauton
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Dee , 03.05.2010, 18:10
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Beitrag #21
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Huhu,
grundsätzlich könnte ich mir auch die Möglichkeit vorstellen, dass es für eine Frau einer entsprechenden Kultur ein gewisses Stück Sicherheitsgefühl vermitteln könnte, sich hinter einer Burka zu verstecken. Nur die freie Wahl, zu entscheiden, ich möchte diese Gewandung tragen oder nicht, macht für mich wirklich Sinn. Wobei ein Verbot jedwede Möglichkeit ausschließt, frei zu wählen, will ich eine tragen oder nicht. Also totaler Müll in meinen Augen. Allerdings, wie schafft mensch die Umsetzung *überleg*, dies erscheint mir derzeit soweit weg wie der Mond...
Ratlose Grüße Dee
"Nimm Dir Zeit den Himmel zu betrachten, suche Gestalten in den Wolken. Höre das Wehen des Windes und berühre das kalte Wasser. Gehe mit leisen behutsamen Schritten. Wir sind Eindringlinge, die von einem unendlichen Universum und nur für kurze Zeit geduldet werden."
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ich mag keine burkas, aus den gründen die martin angeführt hat. ein verwandter hat 2001 in afghanistan für eine hilfsorgansitation gearbeitet. seine frau wollte damals auch in afghanistan arbeiten, und um ihr mal einen eindruck zu vermitteln wie sie arbeiten müsste,brachte er bei einem besuch zu hause eine burka mit. aus spass habe ich sie mal anprobiert,eine von den typisch billigen blauen burkas die man auch aus dem fernsehen kennt.ein blick in den spiegel und schon steht vor dir nicht mehr ein individium sondern ein geist. @hellblazer,ich gebe dir vollends recht mit dem recht auf selbstbestimmung,lieber würde ich die dinger aber nicht mehr sehen.gerade hier in bonn gibt es jede menge wahhabiten, und ich glaube nicht das die meisten frauen sowas freiwillig anziehen. das die fdp hier wieder mit billigem populismus punkten will,um von ihrer mövenpick lobby abzulenken ist typisch. bei einem burka verbot, sollte gleichzeitig ein verbot von heilandsfiguren in klassenräumen geschehen.
grüsse lebowski
Nach den Worten der Ahnen soll man seine Entscheidung innerhalb von sieben Atemzügen treffen. Wichtig dabei ist ,das man die Entschlossenheit und die innere Stärke besitzt zur Anderen Seite durchzubrechen...
Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte mal 03.05.2010, 18:50 von lebowski.
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"aber der grund, weswegen man ausgerechnet die burka (und nicht karnevalsmasken oder sonnenbrillen) verbietet, ist ein fremdenfeindlich-antiislamisches ding."
jepp, so is das
Liebe Grüße HB
P.S.: Martin: ich hab oben ein Smiley vergessen scheints 
Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte mal 03.05.2010, 19:11 von Hellblazer.
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Schöner BEricht aus Östereich, in dem auchmal zwei westliche Frauen es gewagt haben, in Burka durch die Stadt zu laufen: http://www.youtube.com/watch?v=SIIVK8OEBfg
Im Übrigen gibts vielleicht ne Hand voll Frauen in Deutschland, die überhaupt ne Burka tragen, höchstens ne Niqab und nen Tschador, das ist aber mitnichten ne Burka dann. Wird auch im Film dargestellt, wikipedia is da auch mal hilfreich um sich zu informieren.
Ich find diese Diskussion völlig übertrieben und sie zeigt mir nur einmal mehr, wie rassistisch unsere westliche Welt immer noch ist. Oder wie Hagen Rether mal sagte: "Das Fremde ist gefährlich!" da sagt er das: http://www.youtube.com/watch?v=qP2o5ut6sjI ersetze Kopftuch in dem Beitrag durch Burka /Niqab, dann haste ne realistische Version wieso das hier ne Frau trägt.
Jan
Den jungen Menschen sage ich: seht Euch um, dann werdet Ihr die Themen finden, für die Empörung sich lohnt - Ihr werdet auf konkrete Situationen stossen, die Euch veranlassen, Euch gemeinsam mit anderen zu engagieren. Suchet, und Ihr werdet finden ! Stéphane Hessel
Dieser Beitrag wurde insgesamt 2 mal editiert. Das letzte mal 03.05.2010, 20:11 von aeternitas.
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Mit etwas Abstand: Darin, dass der Ganzkörperschleier irgend etwas mit Religion zu tun hätte, sind sich radikale Islamisten und radikale Anti-Islamismus auffällig einig. Populismus? Vielleicht. Aber insgesamt ist das Burkaverbot ein typisches Ablenkungsmanöver von Politikern, die mit den wirklichen Problemen überfordert sind.
MM
»Wer nicht zu sagen wagt, was er denkt, ist ein Sklave.« Sophokles
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Zitat: Darin, dass der Ganzkörperschleier irgend etwas mit Religion zu tun hätte, sind sich radikale Islamisten und radikale Anti-Islamismus auffällig einig.
naja, irgendwas am rande hat er wohl auch mit religion zu tun. auch wenn ich persönlich das ganze (kopftuch, ostdeutscher FKK, lange röcke und "schlichte" kleidung) eher für ein kulturelles phänomen halte, sind religion und kultur selten völlig auseinanderzudividieren. lange bärte und schwarze hüte haben ja auch "irgendwas" mit der jüdischen religion zu tun, und skyclad mit wicca.
also, sagen wir es so: wenn ich eine ganzkörperverschleierte frau sehe, dann kann ich mir 99% sicher sein, das die darunter steckende frau muslima ist. und ich bin garnicht radikal.
Zitat: Aber insgesamt ist das Burkaverbot ein typisches Ablenkungsmanöver von Politikern, die mit den wirklichen Problemen überfordert sind.
sei doch nicht so geheimnisvoll 
Gnothi Seauton
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Ich hätte konkretisieren sollen! Dass die Ganzkörperverhüllung von Frauen sich zwingend aus dem Koran ergäbe, meinen genau zwei Personengruppen: fanatisierte Moslem-Fundis und genau so fanatisierte Anti-Moslem-Fundis. 
»Wer nicht zu sagen wagt, was er denkt, ist ein Sklave.« Sophokles
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Hi Martin,
mit auch ein bißchen Abstand: Riischtig irgendwas hat es mit Religion zu tun, diese Burka/Niqab/sonstige Ganzkörperbedeckung muslimischer Frauen, viel auch mit Politik, Machtpolitik im besonderen, diese stattfindend im öffentlichen Raum genauso wie im „pater-familias-Raum“, in dem der am besten konditionierte Sklave am lautesten seine Zustimmung bekundet. Soviel zur Freiheit der Gedanken und des Handelns so ganz im allgemeinen und überall…
Wie wir ja oft festgestellt haben, sind Religionen, zumindest, wenn es sich um institutionalisierte „Hoch“kirchen handelt, nicht von Politik und nicht von Macht zu trennen. Das ist ganz besonders so in allen auto-, theo- und sonstig „kratischen“ und somit auch demo-kratischen Lebensräumen. Da vielleicht nicht so schnell erkennbar aber gleichwohl vorhanden.
Populismus? Gewiss…….Ablenkungsmanöver? Ganz gewiss………aus Machtgeilheit einzelner, belebt durch die Dummheit aller?.........so würde ich es sehen.
Nur, was hilft uns das? Viel, wenn wir die Erkenntnisse wirklich nutzen würden, wenig, wenn wir, wie auch hier im Forum geschehen, durch Abneigung gegen Zuhören, eigene Intoleranz gegenüber Meinungen anderer, Basta-Verhalten (so ist es….und Diskussion überflüssig), jegliche inter- und transkulturelle Kommunikation verhindert und einfach nur ach so angenehme politische Feindbilder hochhält und ihnen alles zuordnet, was nützlich erscheint. Die Burka, um bei diesem Beispiel zu bleiben, ist auch dann wieder einmal nur Mittel zum Zweck. Populismus und Ablenkung auf allen Ebenen also. DAS ist mir nun wirklich unheimlich. Und so bleibe ich dabei: Wenn "wir" in diesem unserem Europa/Land ein friedliches Miteinander wollen, müssen wir uns die Problematik ansehen, alles "auf den Tisch legen", reden (lassen) und zuhören, herausfinden, "was ist" (ob es nun genehm ist oder nicht), und auf der Basis des Möglichen, Machbaren und Sinvollen das tun, was uns jeweils möglich ist.
Liebe Grüße Carola
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MartinM hat folgendes geschrieben: Ich hätte konkretisieren sollen! Dass die Ganzkörperverhüllung von Frauen sich zwingend aus dem Koran ergäbe, meinen genau zwei Personengruppen: fanatisierte Moslem-Fundis und genau so fanatisierte Anti-Moslem-Fundis. 
gut, so seh ich das auch. ich bin mir trotzdem nicht ganz sicher, was für ein Ablenkungsmaneuver das sein soll.
von was soll es ablenken? vermutung 1: gemeint ist die ausgrenzung der muslime, die mittels verbot als selbstausgrenzung gegen den willen der gesellschaft umgedeutet wird.
wer lanciert solch ein ablenkunggsmaneuver? vermutung: unter der voraussetzung das vermutung 1 zutrifft, die ..hmmm.... sagen wir mal pauschal islamophoben gruppen, welche sich nicht den schwarzen peter zuschieben lassen wollen.
aber ich finde, das hört sich so nach verschwörungstheorie an. ich denke eher, das das so ein selbstgefälliger stammtischmob ist, der sich solche verbote ... naja, aus'denkt' kann man ja kaum sagen, viel denken ist da nicht dahinter...
das sind die leute, die in weniger zivilisierten zeiten mit fackeln und mistgabeln vor der tür standen...
Gnothi Seauton
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Kein "Ablenkungsmannnöver" (dazu braucht man immerhin Grips und muss auch wissen, was man will), sondern "Ablenkung durch Aktionismus". "Die tun was"- was genau ist nebensächllich, wozu, egal.
Ein Problem ist z. B. die mangenlde Integration von Einwanderern, ein anderes die Frauenrechte, mit denen es ja auch bei uns noch arg hapert. Aber wozu Probleme angehen, wenn man Wind machen kann?
"Operative Hektik ersetzt geistige Windstille."
»Wer nicht zu sagen wagt, was er denkt, ist ein Sklave.« Sophokles
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