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Position: Home » Nornirs Ætt Foren » Nornirs Ætt Hof » Diskussion um neuen Heidnischen Dachverband
Thema: "Diskussion um neuen Heidnischen Dachverband" [ Seite 1 2 3 ]

Kein neuer Beitrag Hjalmarr , 13.01.2010, 21:26 Beitrag #16   
Usergruppe: DagansVidhri
Registrierung: 20.08.2007, 19:49
 
 

aeternitas hat folgendes geschrieben:

Mit anderen Worten: Geza ist der Heidenpapst und über den Umweg des DV
will er wieder für "die Heiden" in Deutschland sprechen.
(mögen uns die Götter davor bewahren)


Gezza van Nemesis? Den gibts immer noch?

Naja, im Grunde ist er ein hartnäckiges armes Würstchen, ein trauriges kleines Päpstchen ohne Gefolge.

Jari

PS: Stellt euch mal vor, man würde Benedikt seine kath. Kirche nehmen, der würde auch komisch wirken und allen auf die Nerven gehen, oder? :notworthy:



Außerhalb Midgards leben nur Tiere und Götter.


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Kein neuer Beitrag Bodecea , 14.01.2010, 15:15 Beitrag #17   
Usergruppe: Besucher
Registrierung: 09.06.2009, 14:58
Homepage: http://bodecea.blogspot.com/
 
 

aeternitas hat folgendes geschrieben:

Also ich hab da nun mal ein bisschen gelesen,
Geza will das scheinbar so aufziehen, das ALLE heidnischen Gruppen automatisch im DV sind,
wenn sie niemanden schicken, wirds als Enthaltung gewertet.


Das geht nicht.

ICH habe bereits den Dachverband für ALLE neu- und altheidnischen religiösen Gruppen gegründet (Datrapla*) gegründet und bin dessen uneingeschränkte Herrin, schön und schrecklich. Ich werdet mich lieben und an mir verzweifeln. Hah!

Und jeder, der nicht bis zum 12.12.2009 widdersprochen hatte, gehört dazu.

*die Pappkrone** aufsetz*

Bodecea aka "große Gebieterin"


*Dadaistisch transzendentale Plattform
**@Hellblazer - las wirklich Pappkrone statt Papstkrone


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Kein neuer Beitrag Koboldmaki , 14.01.2010, 15:19 Beitrag #18   
Usergruppe: Besucher
Registrierung: 31.08.2009, 16:55
 
 
Hier geht ja was ab. Huch.

Mit drängt sich hier eine Frage auf: Kann Religion überhaupt unpolitisch sein?


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Kein neuer Beitrag Die Krähe , 14.01.2010, 15:32 Beitrag #19   
Usergruppe: DagansVidhri
Registrierung: 04.08.2007, 07:34
 
 
Meines Erachtens: nein. 8-)

Schmunzelnd grüßt
die Krähe


"Das Leben schrumpft oder dehnt sich aus, proportional zum eigenen Mut."
Anaïs Nin


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Kein neuer Beitrag WirrLicht , 15.01.2010, 09:43 Beitrag #20   
Usergruppe: Besucher
Registrierung: 19.08.2008, 09:21
Homepage: http://wirrlicht.twoday.net/
 
 

Zitat:
Mit drängt sich hier eine Frage auf: Kann Religion überhaupt unpolitisch sein?


dem menschen fällt es an sich schwer, "unpolitisch" zu sein, religiös oder nicht....


Zitat:

krähe:
Meines Erachtens: nein.


ich denke, da bin ich anderer meinung: wenn ich mir ansehe, welche extremen "politischen" oder "moralischen" richtungen innerhalb einer religionsgemeinschaft möglich sind, kann man, eine religion dann als "unpolitisch/unmoralisch(*)" wenn viele politische oder moralische möglichkeiten auslebbar sind.

man kann, denke ich, selbst genausogut "freiheitlich" wie "totalitär" denken, und in beiden fällen christ sein. der totalitäre christ hält den strafend/belohnenden allmachtsaspekt Jahwes für wichtiger, der freiheitliche den "moses-aus-der-sklaverei-hol"- aspekt oder sowas. Ähnliches behaupte ich mal von den "heiden". ob sie sich zum einen als völkisch/rechts oder unvölkisch/links verstehen, hat wenig mit "heidentum" zu tun, mehr mit persönlicher einstellung.

erst die "persönliche religiosität" macht über den umweg der moral und philosophie eine politik draus - nicht jedoch eine religionsgemeinschaft, in der alle politik möglich ist.

im großen und ganzen denke ich, das eine ?kollektivisierung? oder wie auch immer man dieses dachverbandsprojekt nun nennen mag, quatsch ist, denn religiosität und spiritualität individualisiert sich doch eher, als das sie sich kollektiviert. die wissens- und informationsgesellschaft sorgt für eine art "entropiezuwachs" im spirituellen, die grenzen verwischen und ...blablabla...."synkretismus" halt. man hat ja inzwischen lesen gelernt und kann sich sein eigenes weltbild schaffen, ohne das das weltbild wie in einer informationsdefizitgesellschaft (mittelalter....) von organisationen wie staatschefs und kirchen so strikt vorgegeben ist.

dieses ganze ding mit gurus und religionsführern und monotheismus ist doch im prinzip schon seit dem mittelalter am bröckeln.


Gnothi Seauton

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Kein neuer Beitrag aeternitas , 15.01.2010, 14:14 Beitrag #21   
Usergruppe: Hrafnsgaldr
Registrierung: 04.08.2007, 07:28
 
 

WirrLicht hat folgendes geschrieben:

ich denke, da bin ich anderer meinung: wenn ich mir ansehe, welche extremen "politischen" oder "moralischen" richtungen innerhalb einer religionsgemeinschaft möglich sind, kann man, eine religion dann als "unpolitisch/unmoralisch(*)" wenn viele politische oder moralische möglichkeiten auslebbar sind.


man kann, denke ich, selbst genausogut "freiheitlich" wie "totalitär" denken, und in beiden fällen christ sein. der totalitäre christ hält den strafend/belohnenden allmachtsaspekt Jahwes für wichtiger, der freiheitliche den "moses-aus-der-sklaverei-hol"- aspekt oder sowas. Ähnliches behaupte ich mal von den "heiden". ob sie sich zum einen als völkisch/rechts oder unvölkisch/links verstehen, hat wenig mit "heidentum" zu tun, mehr mit persönlicher einstellung.

erst die "persönliche religiosität" macht über den umweg der moral und philosophie eine politik draus - nicht jedoch eine religionsgemeinschaft, in der alle politik möglich ist.

im großen und ganzen denke ich, das eine ?kollektivisierung? oder wie auch immer man dieses dachverbandsprojekt nun nennen mag, quatsch ist, denn religiosität und spiritualität individualisiert sich doch eher, als das sie sich kollektiviert. die wissens- und informationsgesellschaft sorgt für eine art "entropiezuwachs" im spirituellen, die grenzen verwischen und ...blablabla...."synkretismus" halt. man hat ja inzwischen lesen gelernt und kann sich sein eigenes weltbild schaffen, ohne das das weltbild wie in einer informationsdefizitgesellschaft (mittelalter....) von organisationen wie staatschefs und kirchen so strikt vorgegeben ist.

dieses ganze ding mit gurus und religionsführern und monotheismus ist doch im prinzip schon seit dem mittelalter am bröckeln.


Moin!

Der Unterschied Religion/Politik ist:
Ich kann unreligiös sein, aber unpolitisch gibts nicht.

Sobald ich öffentlich bin, als Verein, DV, aber auch als Privatperson,
bin ich politisch. Jeder hat Überzeugungen, die zu der einen oder anderen politischen
Richtung passen, nach denen er handelt. Auch wenn es nicht bewußt geschieht, ist es trotzdem politisch,
denn es nimmt Einfluß auf die Umwelt und wird wahrgenommen von den Mitmenschen, die sich wiederum
dann ein Bild von mir machen.
Politisch ist nicht nur alles was mit Parteien zusammenhängt, sondern auch mein Umgang mit anderen Menschen / meiner Umwelt.

Jan


Den jungen Menschen sage ich: seht Euch um, dann werdet Ihr die Themen finden, für die Empörung sich lohnt -
Ihr werdet auf konkrete Situationen stossen, die Euch veranlassen, Euch gemeinsam mit anderen zu engagieren.
Suchet, und Ihr werdet finden !
Stéphane Hessel

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Kein neuer Beitrag WirrLicht , 15.01.2010, 17:39 Beitrag #22   
Usergruppe: Besucher
Registrierung: 19.08.2008, 09:21
Homepage: http://wirrlicht.twoday.net/
 
 

Zitat:
Politisch ist nicht nur alles was mit Parteien zusammenhängt, sondern auch mein Umgang mit anderen Menschen / meiner Umwelt.



da differenziere ich, denke ich, einfach mehr. 'politisch' ist für mich mit anderen themenfeldern verbunden als 'sozial' oder 'ökonomisch'. ansonsten könne man sagen, alles ist sozial, alles ist ökonomisch - und damit macht man aus drei sinnvollen begriffen drei sinnentleerte, weil allumfassende.

aber ich versteh, was du meinst.


Gnothi Seauton

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Kein neuer Beitrag Hellblazer , 15.01.2010, 18:12 Beitrag #23   
Usergruppe: DagansVidhri
Registrierung: 04.08.2007, 01:00
Homepage: http://www.svenscholz.de
 
 
Ich denke da liegt der Unterschied eher in der Begriffsdefinition als im Standpunkt. Sowohl was "Politik/politisch" als auch "Religion/religiös" betrifft.

Grüße
HB



Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte mal 15.01.2010, 18:12 von Hellblazer.


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Kein neuer Beitrag Eibensang , 15.01.2010, 19:25 Beitrag #24   
Usergruppe: DagansVidhri
Registrierung: 03.09.2007, 22:06
Homepage: http://www.eibensang.de
 
 
Ganz allgemein und an (einstweilen) niemanden persönlich adressiert:

"Politisch" meint hier nicht "parteipolitisch". Warum meinen Heiden so oft, es ginge um Parteienzirkus, wenn gesellschaftliche Themen aufgeworfen werden? Wenn man das Thema "Krafttier" anschneidet, denkt doch auch niemand, es ginge um Hunde-, Pferde- oder meinetwegen Viehzucht.

Und ich versteh durchaus nicht, wie manche Zeitgenossen, die sich auf "ihre" Ahnen berufen, dabei diejenigen der letzten eintausendfünfhundert Jahre übergehen (weil die halt christlich waren).

Ich verstehe ferner nicht, wie manche Heiden, die sich nicht scheuen, in tiefsten Vergangenheiten (Jahrhunderten und Jahrtausenden) zu wühlen, weil sie die für relevant halten - um die letzten hundert bis dreihundert Jahre einen "unpolitisch" gemeinten Riesenbogen machen (die real existierende Gegenwart oft gleich eingeschlossen).

Und ich schüttel den Kopf über Leute, die zwar ihr Bewusstsein über ökologische Zusammenhänge raushängen lassen, mitunter sogar magische akzeptieren - aber von gesellschaftlichen nichts wissen wollen.

Nix gegen "Gewandung" - aber Karneval in Rio gefällt mir dann schon besser.

Liebe Grüße
Duke





Ich bin das eine Blatt, das die Winde stehen gelassen haben


Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte mal 15.01.2010, 19:26 von Eibensang.


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Kein neuer Beitrag thursa , 15.01.2010, 22:12 Beitrag #25   
Usergruppe: Hrafnsgaldr
Registrierung: 03.09.2007, 22:03
Homepage: http://riesenheim.net
 
 
Meine 2 Cent.

LG

thursa


For “unheard of” means only it’s undreamed of yet;
“Impossible” means not yet done.
(Julia Ecklar, "Ladyhawke!" )

Online
 
Kein neuer Beitrag aeternitas , 15.01.2010, 22:27 Beitrag #26   
Usergruppe: Hrafnsgaldr
Registrierung: 04.08.2007, 07:28
 
 
Da hab ich auch was :)

http://www.myvideo.de/watch/5776304/S_i_k_unpolitisch_gibt_es_nicht
=:)


Jan


Den jungen Menschen sage ich: seht Euch um, dann werdet Ihr die Themen finden, für die Empörung sich lohnt -
Ihr werdet auf konkrete Situationen stossen, die Euch veranlassen, Euch gemeinsam mit anderen zu engagieren.
Suchet, und Ihr werdet finden !
Stéphane Hessel

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Kein neuer Beitrag WirrLicht , 16.01.2010, 11:31 Beitrag #27   
Usergruppe: Besucher
Registrierung: 19.08.2008, 09:21
Homepage: http://wirrlicht.twoday.net/
 
 

Zitat:
Wenn man das Thema "Krafttier" anschneidet, denkt doch auch niemand, es ginge um Hunde-, Pferde- oder meinetwegen Viehzucht.


na klar ist alle handlung "politisch". genau wie man, wenn man unbedingt will, jede moralische frage in die schublade "religiös" stopfen kann. man kann sogar sagen, atheismus wäre religion, wenn man mag. und selbstverständlich gibt es eine schnittmenge zwischen religiös- beantwortbaren existenzfragen und politisch-beantwortbaren.

was ich sagen wollte, ist, das meine religion als solche nicht zwangsläufig "politisch" im engeren sinne ist - ein krafttier gehört ja schliesslich nicht per-se einer politischen "richtung" an - ausser man würde ALLE politischen paradigmen zur religion erklären oder religiöse zu politischen. welch glück hat die menschheit zumindest in minderheiten die "trennung von staat und kirche" versucht. und wir leben nicht mehr bei pharao´s und im heiligen römischen reich oder so. angela ist auch kein avatar oder sowas :D

jetzt hör´ ich schon marxsche sätze aus mir herausquellen a la "überbau" und sowas, was den menschen aber wieder auf den ökonomischen menschen zurückführen würde....


ich denke, das ist persönliche interpretation, die "religion" mit irgendeinem "politischem" verknüpft. ok, man kann nur schwer "naturreligiös" sein, wenn man ein politischer "techie" ist, oder so.


Gnothi Seauton

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Kein neuer Beitrag Phoenix , 16.01.2010, 20:49 Beitrag #28   
Usergruppe: DagansVidhri
Registrierung: 28.05.2008, 11:09
 
 

WirrLicht hat folgendes geschrieben:

ich denke, das ist persönliche interpretation, die "religion" mit irgendeinem "politischem" verknüpft.


Leider haben manche "persönlichen" Dinge schon ein politisches Pauschalpaket dabei, das ihnen sozusagen von außen aufgedrückt wird. Und ob sich das mit dem "persönlichen" deckt oder komplett die falsche Kiste ist, wäre natürlich praktisch, gleich mal zu Anfang klarzustellen. Und schon bist du mit beiden Beinen im "Politischen", denk mal! Siehe oben: Sobald ich in der Öffentlichkeit (und die mag erstmal noch so klein sein) den Mund aufmach und mich irgendwie positioniere, ist das schon politisch.

Grüße,
Phoenix


Hasatru-Piratin


Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte mal 17.01.2010, 12:50 von MartinM.


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Kein neuer Beitrag WirrLicht , 19.01.2010, 10:02 Beitrag #29   
Usergruppe: Besucher
Registrierung: 19.08.2008, 09:21
Homepage: http://wirrlicht.twoday.net/
 
 

Zitat:
Sobald ich in der Öffentlichkeit (...) den Mund aufmach und mich irgendwie positioniere, ist das schon politisch.


imho nein. und wenn ich den ganzen tag "dieter bohlen ist ein depp" schreie, das wird nicht politisch. jedenfalls nicht, ohne arg am bedeutungsinhalt von "politik" - als "irgendwie staats-und gemeinwesen betreffend" - herumzuschrauben. was ich "privat" mache, welche religion ich auch immer ausübe, das ist meine privatangelegenheit und nicht "staatswichtig" oder sowas.
zumindest nicht in systemen, die nicht-totalitär sind und daher nicht in meinen privatangelegenheiten herumpfuschen wollen.

dennoch halte ich das gründen eines DV´s für politisch. wenn man einen DV gründet, will man ja wohl politisch/gesellschaftliche ziele verfolgen, und wenn man sich nur das recht sichern will, "gozar der gozarianer" auf seinen perso zu drucken ;)

aber alles religöse zum politikum umzudefinieren, halte ich einfach für schädlich.
das könnte die politik dazu bringen, sich religiös zu engagieren.

neinnein, zwischen reli und poli ziehe ich einen tiefen graben, und halte sie so getrennt als möglich.





Gnothi Seauton

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Kein neuer Beitrag Bodecea , 20.01.2010, 17:14 Beitrag #30   
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Homepage: http://bodecea.blogspot.com/
 
 
[Politologenklugscheißmodus]
Wie weit "das Politische" und damit Inhalt und Aufgabenbereich der politischen Sphäre definiert wird & ob und wie diese von der gesellschaftlichen Sphäre getrennt werden soll/kann, hängt vom jeweiligen Staatsverständnis ab.
So ist für den klassischen liberalen "Nachtwächterstaat" das Politische nur dazu da, Verbrechen zu verhindern und Sicherheit nach außen zu garantieren; bürgerliches Politikverständnis trennt Politik und Gesellschaft mehr als das klassisch sozialdemokratische (u.a. auch im Bereich Wirtschaft).
Eine absolute Gleichsetzung von allen gesellschaftlichen Bereichen, einschließlich den privaten und nicht-öffentlichen, mit dem Politischen, das ist ein Kennzeichen totalitärer Systeme.
[/Politologenklugscheißmodus]


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