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Thema: " Malta" [ Seite 1 ]

Kein neuer Beitrag Donauweibchen , 03.12.2008, 13:20 Beitrag #1   
Usergruppe: DagansVidhri
Registrierung: 27.08.2007, 09:30
 
 
Huhu!

Ich fliege im Februar nach Malta... hat jemand Tipps für mich?
Gerne auch kulinarischer Art, denn englisches Essen halte ich nirgends auf der Welt aus... :confused:.

Wäre ganz super!

Liebe Grüße
Brigh


Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.
(A. de Saint Exupéry)

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Kein neuer Beitrag carola , 03.12.2008, 15:42 Beitrag #2   
Usergruppe: Besucher
Registrierung: 04.08.2007, 09:39
 
 
Also liebe Brigh,

wie ich vor Jahren erzählt bekam, gibt es dortens viel Kaninchen, gerne auch in englischer Minzsoße :-P . Von meinen jungen KollegInnen, die letztens auf Malta zum sprachkurs weilten, hörte ich allerdings, gibt es supermärkte mit internationalem angebot und auch ebensolche Restaurantes. Also nur Mut!!! :-O

Carola


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Kein neuer Beitrag Hellblazer , 03.12.2008, 16:34 Beitrag #3   
Usergruppe: DagansVidhri
Registrierung: 04.08.2007, 01:00
Homepage: http://www.svenscholz.de
 
 
Jaaa, Malta ist hübsch!

Februar? Da ist schlecht mit tauchen oder schnorcheln, was schade ist, weil man das da gut könnte.

Aber auf jeden Fall natürlich gehören die Megalithbauten Hagar Qim (auf der Hauptinsel) und Ginatija (auf Gozo) zum Pflichtprogramm. Die alte Hauptstadt Rabat lohnt sich auch, auch die Hauptstadt von Gozo (auch Rabat - hmmm, ob "Rabat" einfach "Hauptstadt" heißt? ;-)), da gibts auch ein paar nette Museen und essen kann man da auch überall lecker - seit verstärkt auch Italiener, Franzosen und Deutsche dort Urlaub machen (vor allem Italiener) gibt es auch überall gute Restaurants mit lecker Essen (z.B. auch arabisch angehauchtes), und die sind wirklich inzwischen sehr lecker, weil man dort freilich auch froh ist, endlich auch mal zeigen zu können, dass man auch kochen kann (der Nachfrage nach gewürztem Essen war vorher wohl schlicht nicht da, so dass es keinen Markt für gute Restaurants gab - Nachfrage/Angebot halt :-D). Achso, und freilich Valetta mit seiner Befestigungsanlage und seinen Museen.

Wenn du dich für Kirchen interessierst: die Rotunda Santa Marija Assunta in Mosta ist einen Besuch wert. Ansonsten wirst du mit Kirchen totgeschmissen dort, es gibt das Sprichwort, man könne auf Malta jeden Tag in einer andere Kirche gehen... - eine Besonderheit haben diese Kirchen oft: eine echte und eine "Fake"-Uhr. Damit der Teufel nicht weiß, wann der Gottesdienst ist und ihn nicht stören kann.

Markttag in Marsakala kann ich auch empfehlen, allerdings weiß ich nicht, wie das im Winter ausschaut. Da gibts jedenfalls dann lecker Fisch und so...

Das wars fürs erste schnell mal, später vielleicht mehr

Liebe Grüße
HB


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Kein neuer Beitrag Donauweibchen , 04.12.2008, 13:21 Beitrag #4   
Usergruppe: DagansVidhri
Registrierung: 27.08.2007, 09:30
 
 

Hellblazer hat folgendes geschrieben:
Jaaa, Malta ist hübsch!


Oh, das hatte ich auf Ipernity ganz übersehen! Da muss ich mich dann mal durchklicken.

Schnorchelei wird leider aufn Sommer verschoben und in Galicien ist das dann eh auch sehr klasse. Das ist jetzt einfach so ein Zwischentripp ans Meer und genug zu sehen gibt es da ja auch!

Danke für die Tipps, hab mir gleich alles notiert und der Müller - Reiseführer ist auch schon eingetrudelt, die Reihe ist normal eh ganz gut...

Liebe Grüße
Brigh



Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.
(A. de Saint Exupéry)

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Kein neuer Beitrag Donauweibchen , 29.01.2009, 21:51 Beitrag #5   
Usergruppe: DagansVidhri
Registrierung: 27.08.2007, 09:30
 
 
Soda, morgen flieg' ich und werde dann berichten 8-) !

Grüße,
Brigh


Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.
(A. de Saint Exupéry)

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Kein neuer Beitrag Donauweibchen , 07.02.2009, 17:38 Beitrag #6   
Usergruppe: DagansVidhri
Registrierung: 27.08.2007, 09:30
 
 
Hiho zusammen,

da bin ich wieder, sonnenverwöhnt und rundherum zufrieden. Malta ist tatsächlich eine Reise wert, auch und vielleicht gerade in der kühleren Jahreszeit, da die Insel wunderbar grün ist und bereits Vieles blüht.
Ganz zu Beginn gleich ein Tipp – sich dort einen Jeep zu mieten ist ob der Straßenqualität wirklich eine gute Idee, mit einem schlichten PKW wird man bei der Ansammlung an Schlaglöchern schier wahnsinnig. Viele der schönen Orte sind auch nur über miese Feldwege zu erreichen und da lohnt sich ein geländegängiges Vehikel allemal. Wir haben das leider nicht gemacht und mein Rücken kann ein Lied von der maltesischen Straßenqualität singen :confused: .

Hier mal ein kurzer Abriss davon, wo wir die Woche so rumgebrochen sind, es hätte natürlich noch viel mehr zu entdecken gegeben, aber mehr passte einfach nicht in die paar Tage rein…

Unsere erste Erkundungstour führte uns einfach mal ein Stück an der Nordostküste entlang, das ist der besiedeltste Teil der Insel und eigentlich nicht besonders sehenswert.
Danach schauten wir ins Popeye Village, das ist der Drehort des alten Popeye Films, das Set haben sie dort einfach stehen gelassen. Sehr skurril, aber einen Abstecher wert.
Von dort ging verzogen wir uns dann recht schnell Richtung Golden Bay, was auf der anderen Seite der Insel lag und wo man ganz wunderbar wandern kann. Leider ist die Anhöhe um die Golden Bay mittlerweile von einem großen Raddisson-Hotelblock entstellt, was wirklich schade ist. Die Bucht selbst ist aber wirklich schön und die Spaziergänge herrlich.
Gleich in der Nähe befinden sich römische Bäder mit einem angeblich wunderbaren Mosaik, der Eintritt ist allerdings nur nach vorangegangener Anmeldung möglich.
Fährt man die Straße Richtung Mgarr weiter, gelangt man an den Ta' Hagrat und den Skorba-Tempel, beide sind allerdings nur Dienstag vormittags zu besichtigen. Zu den Öffnungszeiten von diversen Anlagen ist ohnehin zu sagen, dass man sich besser im Vorhinein genau erkundigt und anruft, da weder Angaben auf Homepages noch in Reiseführern wirklich zuverlässig sind. Sind dort zwar alles keine Entfernungen, aber es ist dann doch schade, wenn man vor verschlossenen Türen steht – so wie wir am Samstag bei diesen beiden Tempelanlagen :-( .


Tags darauf brachen wir frühzeitig Richtung Hagar Quim auf, eine Tempelanlage, die Sven bereits genannt hat und die wirklich zum Pflichtprogramm gehört. Zuvor wollten wir noch in die Blaue Grotte fahren, deren Licht nur am Vormittag wirklich schön sein soll. Leider war der Seegang viel zu heftig und die fahrt in die Grotte war nicht möglich. Stattdessen ließen wir uns die Vormittagssonne bei gutem Kaffee in einer windgeschützten Bar aufs Gesicht scheinen – die Fahrt zur Blauen Grotte lohnt sich also, da es dort ein paar wirklich nette Bars gibt und man einen wunderbaren Ausblick aufs Meer hat.
Dann ging es weiter zum ersten Tempel – Hagar Quim. Als wir dort zufuhren machen wir noch Scherze über eine Anlange, die eigentlich aussieht wie eine Openair Bühne – aber es war die in Bau befindliche Überdachung für den Tempel. Derzeit ist das eine ziemliche Gstettn dort, was die Energie des Platzes zwar nicht wirklich schmälert, aber grad schön aussehen tut es nicht. Den Göttern sei Dank war sie noch nicht fertig!
Der gleich nebenan gelegene Mnajdra Tempel ist deswegen auch gerade geschlossen. Dennoch lohnt sich der Fußmarsch dorthin, zum einen gibt es knapp darüber ein paar hübsche, interessante angelegte Felslöcher, die möglicherweise mal als Wasserspeicher gedient haben und zum anderen ist der Küstenstrich dort wirklich atemberaubend und man kann bis an die Dingli Cliffs und die Golden Bay vorwandern. Auch der Abstieg zum Felsfenster lohnt sich. Ein wunderbarer Platz zum Picknicken, Energie tanken und Schneckenhäuser sammeln ;-)
Der Hagar Quim Tempel ist wirklich großartig. Super war, dass um diese Jahreszeit kaum Touris dort sind und man die Absperrungen getrost hinter sich lassen und etwaigen spirituellen Kram dort veranstalten kann, ohne dass man gestört wird.
Abends tourten wir über die Dingli Cliffs zurück, dieser Teil der Insel ist für mich sowieso der beeindruckendste gewesen. Die Klippen sind atemberaubend!
Zu guter Letzt machten wir uns noch auf die Suche nach einem bronzezeitlichen Dorf, das wir leider nicht fanden, da die Straßenkarte ein völliger Schmarrn war und ca. um 8 Kilometer nicht stimmte. Die maltesische Beschilderung tut dann noch das Ihrige dazu, dass man gern mal wo landet, wo man eigentlich gar nicht hinwollte. Hat sich in der Regel aber immer bewährt, man findet dafür ständig Anderes und stößt auf so manchen wunderbaren Platz. Wen es allerdings stresst, wenn er nicht dorthin kommt, wo er hin will, dem würde ich Malta eher nicht empfehlen, da Straßen oftmals aus sind, obwohl sie in der Karte verzeichnet sind oder Beschilderungen einfach im Nirgendwo enden oder schlichtweg falsch sind.

Montags machten wir uns auf den Weg nach Valletta, für das man eigentlich schon einen ganzen Tag Zeit braucht. Die Einfahrt in die Stadt ist absolut grässlich, die Altstadt mit ihren majestätischen Bastionen dann aber schon beeindruckend. So vom Hocker gerissen hat es mich dann aber auch nicht. Einen Besuch wert ist natürlich das Archäologische Museum, wenngleich es der Museumspädagogik von 1980 entspricht. Dort traf ich allerdings das erste Mal SIE und die riss mich ziemlich aus den Socken – The sleeping Lady – eine kleine Statue, die im Hypogeum vom Hal Saflieni gefunden wurde. Sie wird gemeinhin als Fruchtbarkeits- oder Erdgöttin gedeutet. Ob sie zum Inventar des Tempels gehört hat oder eine Grabbeigabe einer dort bestatteten Person gehört hat, ist nicht bekannt. Die "Schlafende Frau" liegt auf einem bettartigen Gestell. Möglich wäre es auch, die Gestalt als Symbol für den immerwährenden Schlaf zu sehen, denn das Hypogeum war die Begräbnisstätte von ca. 7000 Toten. Auf jeden Fall hat mich die Statue sehr berührt und begleitet mich seither recht intensiv. Da bin ich ja noch gespannt, was daraus wird. Ich habe mir eine kleine Replik aus Sandstein davon gekauft und trage sie derzeit immer bei mir =) .
Zurück zu Valletta: Die alte maltesische Architektur ist wirklich sehr schön dort, ganz im Gegensatz zur restlichen und gängigen Inselarchitektur, die mehr an abgefuckte Schuhschachteln erinnert. Vielerorts ist gar nicht erkennbar ob die Häuser schon wieder am Verfallen sind oder gar nie fertig gebaut wurden.
Eine sehr schrullige Kirche ist die St Paul's Shipwrecked Church (den Apostel Paulus hat es ja angeblich auf der Insel angeschwemmt), innen derartig bombastisch ausgeführt, sodass man gar nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll. Sehenswert sind die Bodenmosaike.

Dienstags hatten wir Karten für das Hypogeum Hal Saflieni. Sogar in der Nebensaison mussten wir die Karten sehr zeitig besorgen, im Sommer ist die Stätte oft wochenlang vorher ausgebucht. Das liegt daran, dass sie nur mehr 80 Besucher pro Tag reinlassen, da die vorangegangenen Besuchermassen und deren Ausdünstungen offensichtlich massiven Algenbefall an den Felsen verursacht haben. Es lohnt sich aber sehr, die Karten rechtzeitig zu checken, da der Abstieg in die erst um 1900 wieder entdeckten "Katakomben" ein unglaubliches Erlebnis ist – zumindest für mich.
Die Energie dort erinnert mich sehr an eine Schamanierwoche an einem spanischen Kultplatz, so ganz still und doch unglaublich mächtig – führte mich quasi an den Rande eines Backflash ;-).
Gut fand ich in Hal Saflieni, dass während der Führung nicht ständig jemand quatscht, sondern dass man einen recht guten Audioguide in die Hand gedrückt bekommt, der mit Trommeluntermalung sogar so etwas wie Stimmung macht. Das Licht unten ist sehr gering gehalten, scheint nur manchmal auf und leuchtet die in Stein gehauenen und teilweise wunderbar mit roten Spiralmuster verzierten Höhlen aus. Der Steig zu den drei Begräbnisebenen ist recht gut, die Luft ist aber dünn und es ist alles recht eng, Platzangst oder Atemprobleme sollte man wahrscheinlich keine haben.
Danach brauchten wir definitiv mal Erholungszeit, da der Besuch dort wirklich ziemlich intensiv ist.
So gesehen war es gut, dass wir uns den nahe gelegenen Tarxien Tempel bereits am Vormittag angesehen hatten. Tarxien ist der besterhaltene aller maltesischen Tempelanlangen, der Platz selbst ist aber bei weitem nicht so kraftvoll wie beispielsweise Hagar Quim. Tarxien liegt mitten im Stadtgebiet und beim Bau der angrenzenden Kirche, Sportplatz und Häuser ist sicherlich viel an wertvollem archäologischem Material verloren gegangen. Was heute in Tarxien noch zu sehen ist, ist viel repliziertes Material. Die reich mit Spiralen verzioerten Steine, darunter ein wunderbares Tierprozessionsrelief, liegen heute im Museum in Valletta und sind vor Ort durch Repliken ersetzt worden. Das finde ich zwar aus wissenschaftlicher Sicht ganz gut, allerdings ist die Kraft des Ortes damit schon erheblich eingeschränkt.
Was mich dort aber, wie an vielen anderen Tempeln auch, sehr beeindruckt hat, sind die so genannten Orakellöcher. Wie das Orakel genau funktioniert hat, weiß man nicht mehr, es könnte aber sein, dass es mit Schall zu tun gehabt hat. Es ist nicht bekannt, ob eine, wie auch immer geartete Priesterschaft, durch die Löcher den Willen der Götter mitteilten, Geschenke entgegennahmen, Segen oder Orakelsprüche erteilten oder ein Schall von außen in den abgeschirmten Orakelraum nach innen drang und anschließend dort daraus orakelt wurde. Auf jeden Fall ist ersichtlich, dass durch das Loch ein Übergang zwischen zwei Welten geschaffen wurde, so mein Eindruck. Über die Rituale in den Tempeln weiß man sowieso kaum etwas, es gibt Hinweise auf Tier- und Trankopfer, aber sogar das ist eher hypothetisch als erwiesen. Die Fülle der Tempel ist aber, an der Größe der Insel gemessen, wirklich beeindruckend… etliche der Tempel sind auch noch gar nicht so recht archäologisch aufgearbeitet. Ein Überblick über die Tempel, samt einiger Bilder, gibt es hier: http://www.heritagemalta.org/ggantija.html

Mittwochs ging es dann nach Gozo, der benachbarten Insel, die durch eine halbstündige Fährfahrt gut zu erreichen ist.
Die Insel lässt sich eigentlich innerhalb eines Tages gut erkunden, dennoch wäre ich dort gerne länger geblieben. Wir sind dort auf einem wunderschönen Weg oberhalb des "Blue Windows", einem im Meer stehenden Felsfenster, gelandet. Der Weg führte uns oben an den Klippen entlang, hier wäre wieder einmal ein Jeep wünschenswert gewesen, da wir irgendwann leider umdrehen mussten.
Pflicht ist für Tempel-Interessierte auf jeden Fall der Ggantija Tempel.
Leider nicht zugänglich ist der nahe gelegene Brochtorff Circle und das darunter liegende Hypogeum.
Fährt man die Straße an der der Ggantija Tempel liegt weiter Richtung Küste, landet man an der Calypso Cave, in der Calypso Odysseus verführt haben soll.
Ansonsten lohnt sich ein Abstecher nach Victoria, der Hauptstadt von Gozo und ein Spaziergang zur Zitadelle, da man von dort einen wirklich wunderschönen Ausblick auf die Insel hat.
Gut gespeist haben wir dort im Übrigen in einem Restaurant direkt am Hafen in Mgarr. Im Februar ist es gar nicht so leicht, zu Futter zu kommen, da viele Restaurants Wintersperre haben. Der Octopus Eintopf und der gegrillte Ziegenkäse waren auf jeden Fall ein Gedicht!

Donnerstags ging's dann noch nach Mdina, der alten Hauptstadt von Malta. Ist soweit schnell besichtigt, ein Abstecher ins Restaurant Bacchus lohnt dort, das im alten Schießpulverdepot der Stadt angesiedelt ist und in schönem Ambiente wirklich delikates Essen serviert.
Das Café Fontanella direkt an der Stadtmauer bekommt von mir einen Orden für den einzig trinkbaren Kaffee auf der Insel und bietet außerdem einen wunderbaren Ausblick auf das Umland.
Vor der Stadtmauer, aber in Fußwegnähe, liegen die am besten erhaltenen römischen Katakomben Maltas.
Nachmittags fuhren wir noch mal an die Südwestküste in eine wirklich schöne Bucht (Ghar Lapsi) und waren dort wirklich schon arg in Versuchung, in die Fluten zu springen. Von der Wassertemperatur wäre es locker möglich gewesen, aber in Ermangelung eines Handtuches und ob eines recht heftigen Windes ließen wir es aber doch sein – jetzt tut's mir beinahe leid, so das erste Bad des Jahres wäre dort wirklich wunderschön gewesen. So begnügten wir uns mit Beobachtung der dortigen Quallen und dem Wasser bis zur Kniehöhe….

Na ja und gestern ging es dann wieder nach Wien…
An die 20 Grad hätte ich mich eigentlich gewöhnen mögen und Meeresnähe löst in mir sowieso immer tiefste Entspannung und Frieden aus.
Natürlich frage ich mich wieder einmal, was ich hier im Binnenlang eigentlich mache 8-) .
Gut zu wissen aber, dass es in sieben Wochen nach Nordspanien, ans "Ende der Welt" geht!

Malta ist, so finde ich, auf jeden Fall eine Reise wert. Die Tempelbauten haben mich zutiefst berührt und die Landschaft ist phasenweise wirklich großartig. Ob es mir im Sommer mit vielen Touris und verdörrter Vegetation auch gefallen würde, wage ich zu bezweifeln, denn der Charme der Insel besteht für mich unter anderem auch aus dem Wechselspiel zwischen Stein und Grün.

Werde das hier sicher bald mal ergänzen, aber das ist jetzt mal das Erste, was so nach Niederschreiben drängte….
Fotos gibt es nach und nach auch auf Ipernity.

Grüße,
Brigh



Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.
(A. de Saint Exupéry)

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