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Thema: "Eire" [ Seite 1 2 ]

Kein neuer Beitrag SigTyr , 07.07.2008, 22:16 Beitrag #1   
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Hey

Tina und ich wollen dieses Jahr, nach etwa 12 Jahren Anlauf, zum ersten mal nach Irland fahren, und zwar Ende August und im September.

Wer hat ein paar Tipps auf Lager, bestimmt waren doch viele von den hier Lesenden schon dort. Wir sind unterwegs mit Wohnmobil und Fahrrad.


Gesucht werden eher Kleinode, gern mit dazu gehoerenden persoenlichen Eindruecken, die Beruehmtheiten wie Newgrange oder Cliffs of Mohair sind schon klar, und Reisefuehrer kann ich auch selbst lesen.

Bin gespannt.....
SigTyr





...denn schwerer ist´s, Hand anzulegen, statt sie nur zu falten.....
ASP Zaubererbruder

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Kein neuer Beitrag Häher , 08.07.2008, 11:37 Beitrag #2   
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Bei mir ist's mittlerweile auch schon 15 Jahre her, dass ich da war... *staun*

Persönlich sehr gut gefallen hat mir der Ort Cong im County Mayo. Da fliessen zwei oder drei Flüsse zusammen, und der Lake Corrib liegt gleich nebenan. Sehr idyllisch und sehr grün ;)

Und auch in sehr guter Erinnerung habe ich Achill Island (auch im County Mayo): lange (meist menschenleere) Sandstrände, in den Dünen Kaninchen und Füchse, Ruinen von verlassenen Dörfern...
Heinrich Böll (Irisches Tagebuch...) hat da mal für ein Weilchen gewohnt.

Und dann noch Baltimore im Südwesten (County Cork)... Meer und Land sanft ineinander verwoben, Seehunde und Fischotter...

Grüsst die Insel von mir! :)




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Kein neuer Beitrag SigTyr , 08.07.2008, 21:50 Beitrag #3   
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Hey Häher

Danke fuer die Tipps und gruessen will ich gern von Dir

SigTyr




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Kein neuer Beitrag Dagurd , 08.07.2008, 23:28 Beitrag #4   
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ich hoffe ich kann auch was dazu beisteuern... ich war bisher zwei mal in irland. Einmal an der ostküste mit dem standpunkt in dublin, von wo aus ich sternförmig tagestouren gemacht habe und beim zweiten mal an der westküste mit dem sttandpunkt in galway. In Irlnd hab ich mich schon verliebt als ich das flugzeug beim ersten mal verlassen habe, aber unzertrenlich mit der insel wurde ich nach meinem aufenthalt in galway!
Die Westküste ist von der landschaft und wetter her etwas rauher... daher für unser eines wahrscheinlihc schöner!

Ich glaube orte will ich keine empfehlen da es insgesammt einfach wundervoll ist, aber was für meiner einer pflicht ist... ist das unterhalten mit den leuten, dadurch bekommt das land eine weitere Tiefe!
Besonders zu empfehlen sind die kleinsten pubs, mit den wenigsten menschen! man bekommt unheimlich schnell anschluss, und man erfährt insider tips!

Da könnte ich geschichten erzählen... mein lieber schieber. Ich hab beider male reisetagebuch geführt! die ich immernoch gerne lese

Was definitiv mindestens einen tag wert sein sollte ist eine ausgibige tour durch das county conemara! Sehr leer und sehr schön! Clifden ist ein kleines Städtchen am westzipfel von connemara und sehr irisch will ich mal behaupten.

Wichtig ist, hin und wieder stehen zu bleiben und die straße zu verlassen. Man findet überall halb ausgegrabene und schöne alte kultplätze!

Ein Bauer hat mir mal erzählt das es nicht genug steuergelder gibt um sämtliche schätze auzugraben... ausserdem das ihm das ganz recht sei, sonst würde das feld neben seinem hof zum tourustenplatz weil da ein dolmengrab seinen platz hat.

meinen schönsten tag hatte ich mit einer australierin die ich in galway kennengelernt habe. Wir haben eine fahrradtour über die insel Inishmor gemacht. da gibt es eine uralte keltensiedlung, direkt an den klippen, und man hört die wellen gegen den felsen branden, und wenn sie hoch genug sind sieht man auch wie sie auf s land schwappen..... einfach wundervoll!

nagut, zwei plätze wären damit doch empfohlen... nehmt bloß genügend filme, respektive speicherkarten mit! ich hab den sucher nicht mehr vom auge bekommen!


Von allem was mir verlorenen gegangen,

hab ich am meisten an meinem Verstand gehangen.

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Kein neuer Beitrag SigTyr , 09.07.2008, 08:47 Beitrag #5   
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Hey Crimson

Du bist ja voll begeistert. Da haben wir uns ja gerade richtig entschieden bei der Planung, viel mit dem Fahrrad unterwegs seien zu wollen und viel in kleine Winkel vorstossen zu wollen. Und Deine Meinung deckt sich mit noch ein paar anderen, die ich schon hatte.

Jetzt werd ich aber langsam nervoes, weil es noch so lange hin ist, bis es ols geht.


Dank Dir
SigTyr


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Kein neuer Beitrag Lothian , 09.07.2008, 12:31 Beitrag #6   
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Hiho!

Wir (tm) fanden besonders die Torque Waterfalls und den sich anschließenden ältesten Eichenwald Irlans sehr beeindruckend. An ersterem wurden wir immerhin von Hugin & Munin begrüßt ;), und im Wald von einem... wie heißen die nochmal... naja, nen Hirsch und ein paar Rehe halt, aber nicht die roten / Rotwild, sondern die braunen. Sehr beeindruckende Tiere!

Ansonsten waren wir viel im Distrikt Cork unterwegs, den ich im Allgemeinen eher nicht weiterempfehlen kann. Für Naturliebhaber & Wanderer lohnt sich Cork nicht sonderlich.

LG
Lothian


Der frühe Wurm wird vom frühen Vogel gefressen. :hoover:

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Kein neuer Beitrag Häher , 09.07.2008, 16:15 Beitrag #7   
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Crimson Oak hat folgendes geschrieben:
Clifden ist ein kleines Städtchen am westzipfel von connemara und sehr irisch will ich mal behaupten.
Ja, da war's auch sehr schön :) .


Zitat:
Wir haben eine fahrradtour über die insel Inishmor gemacht. da gibt es eine uralte keltensiedlung, direkt an den klippen, und man hört die wellen gegen den felsen branden, und wenn sie hoch genug sind sieht man auch wie sie auf s land schwappen..... einfach wundervoll!


Ja, die Aran-Islands sind toll! Ich hab' da in einem Restaurant (eigentlich hatte ich das Gefühl, ich sässe bei jemandem in der Küche...) die beste Brennnesselsuppe meines Lebens gegessen...



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Kein neuer Beitrag Hellblazer , 09.07.2008, 17:29 Beitrag #8   
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Hallöchen :-)

Lough Gur ist natürlich ein Muss


Zitat:
Lough Gur (irisch: Loch Gair) ist ein See im irischen County Limerick, nahe dem Städtchens Bruff. Er hat die Form eines Hufeisens und erstreckt sich an den Füßen des Knockadoon Hill. Das Gebiet um den See ist eine der bedeutendsten archäologischen Fundstättenanhäufung in Irland. Die Gegend ist seit mehr als 6000 Jahren besiedelt.

Die wichtigsten der 28 Objekte rund um den See sind Menhire und die Reste von Beehive-huts und Duns (Carraig Aille) und:

* Der große Steinkreis von Grange mit einem Durchmesser von ungefähr 45 Metern ist der größte in Irland. Die Steine sind bis zu 2,80 Meter hoch.
* Die Überreste von mindestens drei Crannógs (künstliche Inseln).
* Die Überreste zweier Wohnhäuser aus frühchristlicher Zeit. Aufgrund ihrer Umrisse werden sie The Spectacles (Brille) genannt.
* Wedge tombs, und Megalithanlagen, wie Leaba na Muice, aus dem dritten vorchristlichen Jahrtausend.

An der Nordostecke des Sees befindet sich das Lough Gur Interpretive Centre, in dem Modelle und Fundstücke aus der Gegend ausgestellt sind.

Am anderen Ende des Sees befindet sich Black Castle. Es war eine Zufluchtsstätte während der Desmond-Rebellionen. Möglicherweise war dies auch der Ort an dem der Earl of Desmond im Jahr 1573, nach seiner Rückkehr aus London, seine englische gegen irische Kleidung wechselte, und so sein Ansehen unter den Einheimischen steigerte.


Ansonsten schwärme ich natürlich immer wieder von der gesamten Dingle-Halbinsel, die ich Süd-Kerry unbedingt vorziehen würde, wenn ich mich für eins von beiden entscheiden müsste. Bei Tralee, ganz im Westen, gibt's (hoffentlich noch - ist schon ein Weilchen her) einen schönen Campingplatz. Und man ist schnell bei Sybills Head, den"three sisters" und wenn man etwas nach Norden die Küste entlang fährt kommt mitten in der Landschaft ein Pub, in dem man tunlichst sehr deutsch gefärbtes Englisch sprechen sollte, wenn man kein "We don't speak Saxon!" entgegengebrüllt bekommen will ;-) - einen sehr schönen Blick, auch auf die "three Sisters" (drei besonders hübsch geschwungene Klippen nach Westen) - nördlich dieser Bucht gibt es ein sog "Old Lighthouse", von wo man einen ganz tollen Blick auf die ganze Bucht inklusive der Schwestern und deren Hinterland hat. Die Südküste der Halbinsel hat eine Menge Altertümchen aus Bronze- und Steinzeit zum angucken, und im Norden wirds schön wild.

Was man natürlich auch nicht auslassen darf ist der "Burren" Nationalpark, das ist eine absolute Hammerlandschaft, sowas gibts nirgends sonst.


Liebe Grüße
HB


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Kein neuer Beitrag SigTyr , 09.07.2008, 22:25 Beitrag #9   
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HeyHey Zusammen

Na, da sind ja schon ein paar feine Sachen zusammengekommen. Wir haben zwar "nur2 drei Wochen in Irland, aber mal schauen, was sich da ergibt.

Ich nehme jedenfalls alle Eure Tipps mit und bestell mal von allen hier postenden dort Gruesse, scheint ja niemanden zu geben, der es dort ganz schrecklich fand

Ich freu mich jetzt schon wie doof auf die Reise

Gruees SigTyr


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Kein neuer Beitrag SigTyr , 16.09.2008, 12:52 Beitrag #10   
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Hallo Zusammen

Jetzt sind wir schon zurueck, eine Woche frueher als geplant. Warum? Es gibt mehrere Gruende: Zunaechst mal das Wetter, von den 12 Tagen in Irland hat es nur an drei Tagen nicht wie aus Eimer geschuettet, und zwar ununterbrochen, dazu Sturm ohne Ende. Ein Aufenthalt im Freien war meistens nur moeglich unter Kalkulation der der Flaeche, die man hinterher braucht, um seine Sachen wieder trocken zu kriegen und in Abhaeniggkeit von deren Vorhandensein. Die Iren selbst haben uns vielfach erzaehlt, das man ein solch verregnetes Jahr schon lang nicht mehr hatte, auch der gesamte August war wohl voll verregnet.

Zum zweiten haben wir nichts bis wenig von dem (nicht nur hier) Empfohlenen vorgefunden, Irland ist ein Land, das hektisch busy daher kommt. Die vielbeschrieben Irische Ruhe fanden wir weder auf den Strassen noch im Pub. Wir sind nur ein einziges mal ca 5Min. auf einer Strasse gefahren, ohne das gleich jemand von hinten angeballert kam, und unter Einsatz aller Mittel ueberholte, auf Strassen, auf denen mein linker Aussenspiegel schon oft die Hekce streifte und rechts da gerade soviel Platz war, das man vorbeikam. Zwei Entgegenkommende haben denn auch die Zentimeterberechnung nicht so gut hingekriegt und unseren rechten Spiegel getroffen. 70km/h sind uebrigens fuer diese kleinen Strassen viel zu langsam, nur mal so als Hausnummer. Mir kam es ein bisschen so vor, wie in Ostdeutschland nach der Wende, als man mit viel zu grossen und hochmotorisierten Autos auf viel zu kleinen, schlechten Strassen fuhr, und viele mit der hoehen Leistung der Fahrzeuge doch eher nicht gut umgehen konnten. Nicht umsonst beklagt man in Irland auch eine hohe Zahl Verkehrstoter in den letzten vier Jahren, was auch ueberall auf grossen Tafeln geschrieben steht, aber niemanden zu interessieren scheint.

Dann die Mauern: von England bin ich da schon einiges gewohnt, aber Irland toppt das erheblich. Es ist alles aufgeteilt und eingemauert, selbst im Burren, einer kahlen, felsigen Gegend ziehen sich die Mauern durchs Land. Selbst quer durch einen Tuempel sahen wir eine Mauer gezogen, jedes noch so unfruchtbare Stueckchen Land ist verteilt und ummauert, zummindest im Sueden und in der Mitte. Und in diesen Mauern steht der Schutt der vergangenen hundertfuffzich Jahre und mehr, Aufgegebenes, Unbrauchbares, Muell. Man baut lieber nebenan was Neues, als das alte wegzuraeumen oder zu gebrauchen. Und dieses Neue ist dann auch schon wieder zu verkauften, Zeichen des aufkommenden Rueckgangs des Wirtschaftsbooms von vor sechs, sieben Jahren. Ich habe selten soviele (neue) Haeuser zu verkaufen gesehen wie hier in Irland(Investitionsblase?)

In "Zentren der Irischen Musik" (z.B. Doolin) findet man noch zwei, drei bunte Haeuschen, in denen fuer teuer Geld irische Musik verhoekert wird, selbst im bekannten Pub des Ortes ist(ausser in der Saison) nur von 4-7 so eine Art "Tanztee", zu dem zahlungskraefige Senioren mit Bussen gekarrt werden, abends ist es eine Speisegaststaette und Musik gibt´s nur eventuell Samstag abends. Ansonsten kann man gar nicht so schnell gucken, wie einem das Glas vom Tisch gerissen wird, wenn man nur Bier trinkt, nach dem Motto, trink schneller/mehr oder geh, wir brauchen den Platz fuer Andere, die Essen(bezahlen) wollen(Nicht nur in einem Pub passiert).Spaeter erfuhren wir von einem Iren, das Musik hauptsaechlich in der Zeit von Juni bis August gemacht wird. Die Bemerkung, das es sich dann wohl hauptsaechlich um Touristenkram handelt, verkniff ich mir als Gast jenes Iren.

Campingplaetze haben wir nicht viele schoene gefunden, viele sind riesige Ansammlungen von supergrossen"Mobilehomes", und sehen aus wie eine Ferienseiedlung aus Blech und Plastic, ohne Baeume und Straeucher, total daneben.

Sehenwuerdigkeiten: Um z.B die Cliffs of Moher zu besichtigen, muss man erstmal 8€Parkgebuehr fuer den PKW bezahlen, das Visitorscentre kostet extra und an die Kante kommt man schon garnicht mehr dran, Unfallgefahr, alles abgesperrt. Ich finde 8€ Parkgebuehr ein Frechheit, zumal ich, auch in Irland, einige viel schoenere Klippen gesehen habe. Bei anderen Touristenattraktionen ist es aehnlich, frei zugaenglich sind nur einige mickrige Dolmen, von denen ich mir in Norddeutschland schoenere und imposantere einfacher anschauen kann.

Und mit den Kelten, naja......... Also wir glauben, wenn es in diesem Land noch Goetter gibt, dann nur einen, oder besser zwei halbe, einen katholischen und einen anglikanischen, ansonsten wars das. Es gibt in den Touristenzentren(z.B. Dingle) sicher noch hier und da einen Laden mit keltischem Schnickschnack, aber sonst braucht man den Leuten davon nicht anfangen. Ueberhaupt ist gilt als hoechstes Gebot: nicht ueber Politik und nicht ueber Religion sprechen.

Apropos Politik: Es haben sich die Zustaende der beiden Irlands sicher normalisiert, aber es ist zum Teil nach wie vor dermassen verbissen, das man sich nur noch an den Kopf schlaegt. Beispiel: Unser Auto ging in Nord-Irland kaputt, der Fehler wurde gefunden, und das Bestellen eines franzoesischen Ersatzteiles(Peugeot) haette ca 5Tage gedauert, weil es nur ueber Grossbritannien geht, und nicht den einfacheren Weg uber Rep-Irland.
2. Am "Giant´s Causway", einer Touristenattraktion in Nord-Irland kann man die Parkgebuehr von 7,5GBP auf keinen Fall in Euro bezahlen, obwohl die Grenz max. 60Km entfernt ist. Anders herum, sobald man ueber die (offene) Grenz nach Rep-Irland kommt, stehen sofort Schilder da, das nun auf keinen Fall irgend etwas in Britischen Pfund zu bezahlen sei. Kann ja jeder machen wie er will, aber ich fuehl mich in solchen Gefilden nicht so wohl und muss da auch nicht freiwillig meine sauer verdienten Euros hintragen. Von gaelisch uebergemalten Strassenschildern und Union-Jack-farbenen Lichterketten an den Strassenlaternen, blau-weiss-roten Bordsteinkanten und ganzen Allen von Flaggen(Union-Jack) behangenen Laternenmasten(wohlweisslich immer in entsprechenden Hoehen) will ich nur am Rande erzaehlen. Und das die Einsetzung eines ersten katholischen Priesters in Belfast eine ganze erste Zeitungsseite einnimmt, auch nur

Interessanterweise ist es allerdings so, das, wenn man Probleme hat, egal welcher Art, die Leute ausgesprochen hilfsbereit sind, in beiden Teilen Irlands, da kann man ueberhaupt nicht meckern. Wir haben das einige Male aufgrund des Autodefekts erfahren koennen.

Ich weiss eigentlich nun nicht so recht, was ich von Irland halten soll, gerade wegen dieser erstaunlichen Hilfsbereitschaft der Leute in einem doch recht engstirnigem Land; zumal es vom County Connemara an nach Norden mit der Landschaft(und den Mauern) etwas besser wird. Ich denke, ich werde vorerst nicht wieder hinfahren, und wenn doch, dann hoechstens in eben jenen Norden. Mir ist es dort ansonsten zu muffig und zu eng.

So weit erstmal von mir zum Thema Irland
JOE



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ASP Zaubererbruder


Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte mal 16.09.2008, 12:53 von SigTyr.


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Kein neuer Beitrag Dagurd , 16.09.2008, 16:15 Beitrag #11   
Usergruppe: Nornirs Ætt
Registrierung: 14.08.2007, 11:58
 
 
hmmm... schon schade. anscheinend habt ihr ein ganz anderes Irland kennengelernt als ich.


Von allem was mir verlorenen gegangen,

hab ich am meisten an meinem Verstand gehangen.

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Kein neuer Beitrag Tina , 16.09.2008, 20:20 Beitrag #12   
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Registrierung: 04.08.2007, 08:04
 
 
Huhu,

jau, ich fand das auch sehr schade! Allerdings war auch echt der Wurm drin, zumindest im Wetter! Und obwohl unser Optimismus ja eigentlich sehr schwer einzuschüchtern ist, war dann irgendwann der Zeitpunkt erreicht, die Fähre umzubuchen, und einfach eher nach hause zu fahren.
Trotzdem gab es auch ganz tolle Sachen, wie zum Beispiel eine riesige Gruppe Delfine, die so freundlich war, gerade dann um die Klippen vom Loop Head herumzuschwimmen, als wir obendrauf standen. Als die dann weg waren, tauchten meine alten Freunde, die Seehunde auf. War schon fein, und sogar die Sonne schien :o)
Oder Beachbiking an der Nordküste von der Halbinsel Dingle. Mit dem Fahrrad und dem Wind im Rücken über einen Sandstrand fliegen ist schon auch irgendwie geil =)
Aber sonstwo war das keine so gute Idee mit den Fahrrädern. Die Iren, egal ob nun LKW-, Bus- oder PKW-Fahrer, tendieren zu einer überraschen lebensverneinenden Fahrweise, und als Radfahrer hatte ich da echt Angst...

Resümmierend müsste ich mir den Süden bis Südwesten nicht nochmal angucken, den Norden ab Connemara, über Mayo und Donegal bis nach Nordirland hätte ich gern besser erkennen können, aber da senkten sich dann alsbald die Wolken wieder herab und blieben auch, samt Sturm. Is ja nicht so, dass wir aus Zucker wären, aber bei dem Kackwetter konnte man echt nix mehr machen, ausser abwarten oder weiterfahren. Aufgrund der Wettervorhersage blieb dann letztlich nur noch die Möglichkeit zurückzufahren. Weil warten ist ja so eine von den Beschäftigungen, die ich voll nicht leiden kann.

Nun ja, man könnte da ja denn nochmal über Schottland hin, irgendwann, wenn wieder Zeit und Kohle da ist...

Viele Grüsse

Tina



Es ist nicht Deine Schuld, daß die Welt ist wie sie ist,
es wär nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt!
Die Ärzte


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Kein neuer Beitrag Grenzgängerin , 18.09.2008, 09:23 Beitrag #13   
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Registrierung: 04.08.2007, 09:41
 
 
HI, schade....auch Ansgar und ich hatten Irland anders erlebt.....vielleicht lag es bei euch wirklich an den dichten Regenwolken.....denn wir hatten z.b. im westen warmen wind und viel sonne....

lg, babs


:kratz:

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Kein neuer Beitrag SigTyr , 18.09.2008, 19:36 Beitrag #14   
Usergruppe: Besucher
Registrierung: 04.08.2007, 13:31
 
 
Hey Babs

Sicher hat das Wetter etwas die Laune getruebt, aber Mauern und Stacheldraht verschwinden nicht durch Sonnenschein. Und fehlende Campingplaetze ersetzt auch ein gutes Wetter nicht. Und hektische Leute, die wie die Wilden ueber die Strassen rasen, werden bei Sonnenschein erst Recht nicht langsamer. Nein,Nein, ich denke, es war einfach nicht unseres, ich hab grosse Probleme mit Zaeunen, Mauern und anderen Einengungen. Ich brauche Weite, deshalb bin ich auch so gern am Meer.

Und es gibt natuerlich immer ganz unterschiedliche Sichtweisen einzelner Leute, man hatte mir z.B. auch immer von Skye vorgeschwaermt, ich war dann mal drei Tage da und fragte mich, warum Menschen sich dafuer begeistern koennen, es war aehnlich wie Irland, nur noch kleiner.

Naja, so ist das halt, wenn man reist, es ist nicht immer ueberall gleich gut/schoen.

Jetzt sitzen wir gerade am Nord-Ostseekanal und traeumen den vorbeifahrenden Frachtern hinterher, wohin immer sie wohl fahren.

Ich wuensche allen gute Reisen
JOE




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ASP Zaubererbruder

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Kein neuer Beitrag Grenzgängerin , 18.09.2008, 21:16 Beitrag #15   
Usergruppe: Hrafnsgaldr
Registrierung: 04.08.2007, 09:41
 
 
hey Joe,

Die rasenden Autos habe ich nicht so empfunden.....weil kaum welche unterwegs waren....einmal sind wir getrampt....da hat uns ein ire mitgenommen.......die fahrt war tatsächlich recht rasant und sehr lustig.....er erzählte uns nur, dass er mmmmm(zeigte uns mmit den Händen 6) Guinness getrunken hatte...es war gegen 12 uhr mittags ;)......und zwischendurch wurde noch eine Freundin vom Strassenrand mit einem Einkaufswägelchen mit eingepackt......lustiges völkchen.....in den pubs....waren die iren recht gesellig und neugierig...fragten viel...setzten sich zu uns....erzählten.....

im westen war es sehr weit...von der landschaft her.....vom meer....Kilarney nationalpark war großartig!etc.......aber das stimmt.....größtenteils sind die mäuerchen beheimatet......wir wollten an einem tag einen menhir aufsuchen, der auf der karte eingezeichnet war.......er lag auf einen golfplatz...ummauert.....ein andere begegnung hatten wir mit einem mäuerchen, als wir einen oghamstone aufsuchen wollten....er stand auf einer schafweide......auch eingezäunt ;)

z.b. würde ich irland nie mit island vergleichen wollen.....in island ist es rauher und urgewaltiger.....dünner besiedelt, dadurch größtenteils naturbelassen........naturgewalten presentieren sich in ihrer zahlreichen vielfalt....etc.....das hat irland natürlich (leider) nicht mehr in den zahlreichen umfangg.....

lg, babs


:kratz:

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