Ich bin eben über einen interessanten Artikel der taz über servas gestolpert. Da kann man quasi für ömmesonst bei Privatleuten in über 120 Ländern der Welt übernachten und so die Kultur und die Gesellschaft des jeweiligen Landes hautnah erfahren. Oder andersherum kann man sich natürlich auch selbst als Host anbieten.
Zitat:
Ausgehend von den historischen Wurzeln als pazifistische Organisation versteht sich Servas bis heute als Organisation, die mit der Förderung internationaler Kontakte zum Frieden beitragen will (deshalb hat Servas sogar einen Beobachterstatus bei den Vereinten Nationen in New York). Aktive Pazifisten sind inzwischen zwar in der Minderheit, Servas-Mitglieder sind aber in der Regel politisch, historisch und sozial interessierte Menschen.
Das hört sich nach einer verdammt guten Idee an. Und wenn man da mal genauer nachliest, dann gewinnt man den Eindruck, dass die ganze Geschichte auch sehr gut durchdacht ist. (Interviewer, Letter-of-Introduction...)
Hat von Euch schonmal jemand davon gehört? Ist Mitglied oder kennt jemanden, der bei Servas mitmacht? Erfahrungen?
Hört sich interessant an. Und ein klein wenig bürokratisch (für einen Bürokratie-Phobiker wie mich ist das durchaus eine Hürde. Mal sehen ob ich die nehme...)
Hm, ja... ein klein wenig bürokratisch ist das schon. Andererseits muß ja irgendeine Hürde und Sicherheitsvorkehrung eingebaut werden, um Mißbrauch zu verhindern. Da finde ich die Lösung mit Interviewer und Letter-of-Introduction schon recht gelungen.