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| Usergruppe: |
Hrafnsgaldr |
| Registrierung: |
05.05.2009, 18:30 |
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so liebe ,leutz, "Der Heidestein Unter dem Hollstein bei Spich gab es eine unterirdische Höhle mit vielen Gängen und Verzweigungen, die bis zum Ravensberg führten. Unter dem Ringelstein des Ravensberges liefen mehrere Gänge zusammen. Hier gelangte man in Hallen und Säle. Sie dienten als Aufenthalts- und Schlafräume für Zwerge und Heiden. In den unterirdischen Räumen versammelte man sich und beratschlagte, was zu tun sei. Am Hollstein bewachte ein Riese die Öffnung. Sie lag unter dem Stein, der für den Ein- und Ausstieg verschoben werden musste. Der Riese öffnete nur, wenn er ein ansehnliches Geschenk erhielt. Als nun in unserer Gegend das Christentum einkehrte, flüchteten die Heiden zum Hollstein, gaben dem Riesen einen Klumpen Gold und wurden in die Höhle gelassen. Sie taten sich mit den Zwergen zusammen und überfielen nachts die Christen. Mit reicher Beute kamen sie jedes Mal zurück. Die nächtlichen Überfälle waren ein Drangsal für die christlichen Bewohner in Spich und Troisdorf. Bald hatte der Herrgott ein Einsehen, bei einem Erdbeben ließ er den Eingang am Aggertal zusammenstürzen und zerschmetterte den Hollsteinriesen mit einem Steinbrocken, der heute noch neben dem Hollstein liegt. Nun konnten sich Heiden und Zwerge nicht mehr retten. Sie mußten sterben. Die wenigen Zwerge und Heiden, die in der Höhle waren, versammelten sich im Saal unter dem Ravensberg und beweinen bis heute ihre Kameraden. Bisweilen suchen sie die Öffnung am Hollstein und hämmern und klopfen, damit sie noch einmal das Tageslicht sehen. Hast du am Hollstein das Klopfen schon gehört?
dann gibt´s hier noch ne nette geschichte, die mein liebes Weib, mit den worten kommentierte Der katzenwagen der Göttin Freya....oder Verehrung der alten Frau Holle
Die Sage von der weißen Frau In gewissen Nächten erscheint eine weiß gekleidete Frau am Hollstein. Sie kommt in einer Kutsche angefahren, die von Katzen mit roten Augen gezogen wird. Die Wagenräder sind glühend und leuchtend. Um die Hüften trägt die Frau einen Gürtel. Am Gürtel hängt eine Schere. Die weiße Frau setzt sich auf den Hollstein und ruht aus; sie sinnt über die Menschen nach. Gutes will sie denen vergelten, denen sie auf dem weiteren Weg begegnet. Denn der Hollstein mit seinem nahen Quell brachte ihr Labsal und Stärke. Danach umschreitet sie den Hollstein dreimal und wandert zum Dorf Spich. Wer ihr auf dem Weg begegnet, hat Glück. Sie bringt Gutes und schenkt jedem eine Locke ihres Haares. Die Locke verwandelt sich in Gold. Wer hat die weiße Frau schon gesehen?
Der Riese mit dem Hollstein In der ersten Maiennacht, wenn die Jünglinge ihren Liebsten einen Maibaum setzen wollen, gibt es am Hollstein ein gewaltiges Beben. Ein Riese kommt, trinkt aus dem klaren Wasser des vorbeilaufenden Baches und setzt sich den riesigen Hollstein als Hut auf den Kopf. Er wandert durch das Sumpfgelände des Asselbachsees bis zu den Spicher Höhen. Er verschreckt alle, die sein Poltern hören. Von der Höhe nimmt er seinen Weg nach Spich. Im Dorf verbreitet er Angst und Schrecken. Sterben muß jeder, der ihm begegnet. Beim ersten Sonnenstrahl, den er über der Heide entdeckt, wirft er den Stein an seinem Platz ab. Dann wird er nicht mehr gesehen.
wünsch euch allen noch eine schöne zeit, liebe grüsse frank
Nach den Worten der Ahnen soll man seine Entscheidung innerhalb von sieben Atemzügen treffen. Wichtig dabei ist ,das man die Entschlossenheit und die innere Stärke besitzt zur Anderen Seite durchzubrechen...
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