bei der Gebäckauswahl für die "Nornirs Ætt"-Julfeier unterlief mir ein Fehler: Mürbeteigplätzchen heißen nicht umsonst "Mürbeteigplätzchen" - die mürben Teigplätzchen sind im Verlauf der Transportes deutlich zerkrümelt. (Also: Mürbeteigplätzchen stets in einer soliden Dose verpacken!)
Der Geschmack litt, nach Auskunft der Probierer, jedoch nicht unter dem krümeligen Zustand der Plätzchen.
Rezepttechnisch sind die Plätzchen eine Variante des bekannten "Heidesands" (einer Plätzchensorte, die als Spezialität der Lüneburger Heide gilt).
Zutaten (für etwa 80 Plätzchen)
250 g Brutter (keinesfalls Margarine!) 200 g Zucker 100 g Honig 360 g Weizenvollkornmehl 1 Prise Salz 1 Prise Zimt (gemahlen) 1 Tütchen Vanillezucker 2 El Milch
Zubereitung Die Butter in einem Topf zerlassen und leicht bräunen. Unter Rühen abkühlen lassen. In die noch flüssige Butter nach und nach den Zucker, den Vanillezucker, das Salz, den Honig, den Zimt und die Milch geben. Dann das Mehl unter die Masse kneten. Aus dem Teig gleich große Rollen von 5 cm Durchmesser formen und in Butterbrotpapier oder Backpapier wickeln. Die Teigrollen im Kühlschrank gut durchkühlen lassen - am Besten über Nacht.
Die Teigrollen in 1/5 Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Die Plätzchen auf ein am besten mit Backpapier ausgelegten Backblech legen. Den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Die Plätzchen auf mittlerer Schiene 10 bis 12 Minuten backen.
Die Plätzchen werden erst beim Auskühlen fest. Am Besten auf dem Blech auskühlen lassen, damit die Plätzchen nicht zerbrechen.
»Wer nicht zu sagen wagt, was er denkt, ist ein Sklave.« Sophokles